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Südring versus 2. Tunnel (S-Bahn München)
geschrieben von tobyBERLIN 
Die Süddeutsche hat am 30.04. einen interessanten Artikel zum Streit zwischen zweiter Stammstrecke im Tunnel oder der Alternative Südring herausgegeben -> ARTIKEL Süddeutsche

Aus Umlandssicht ist die Tunnelstrecke in jedem Fall die bessere Variante, aber für die Stadt München finde ich die Idee mit dem Südring gar nicht abwegig. So ergeben sich neue Wege, die dezentral verlaufen. Wenn man dann noch die U9 umsetzen würde, wären die Umsteigeknoten zum Teil erheblich entlastet.
Ich bin für eine Südring Variante mit einem Mix von RE- und S- Zügen.

Statt auf einen teuren S-Bahn Ausbau zu warten, könnte ich mir einen erweiterten Betrieb der RE Zügen zwischen München Hbf und Ostbahnhof > Mühldorf vorstellen, mit Haltepunkten am Heimeranplatz (U4,U5), Poccistr. (U3,U6), An der Isar für Isarvorstadt (Braunauer Brücke)(Bus 131, 152) und Kolumbusplatz (U1,U2).

Alle Haltestellen ausser 'An der Isar' bieten gute Umsteigemöglichkeiten zur U-Bahn an. Zusätzlich könnte eine neue Linie S21 Pasing -Laim -Südring -Ostbahnhof > (Flughafen?)(Erding?)(Zorneding?) den Betrieb 'aufstocken'..

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.05.2009 12:58 von IsarSteve.
Was mir gar nicht so bewusst war, ist die Tatsache, dass auch auf dem Südring ALLE U-Bahn-Linien gekreuzt werden. Das macht den Südring ja noch attraktiver.
Wenn der Südrig gebaut wird, wie funktionier es dann mit den geplanten Express-S-Bahnen? Müssen diese auch am jeden Bahnhof halten oder fahren sie auf den Gleisen der DB und halten dann nur an den großen DB-Bahnhöfen?
Für die normalen S-Bahn ist der Südring natürlich besser.

Wir brauchen mehr Investitionen in den ÖPNV! Damit noch mehr Leute mit den ÖPNV fahren- die Umwelt wird danken



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.05.2009 14:17 von Norderstedt.
Die Idee mit den Express-S-Bahnen halte ich - die Flughafenlinie ausgenommen - ohnehin für keine gute Idee. Wenn man die weiter draußen im S-Bahneinzugsgebiet liegenden Ortschaften dann schneller, sprich in kürzerer Zeit erreichen kann, trägt dies u.a. wieder zur Suburbanisierung und Zersiedlung bei. (Diesbzgl. ist es immer wieder erstaunlich, dass Menschen aus der Stadt weit hinaus ins Umland ziehen und dann jammern, dass sie so lange in die Arbeit in der Stadt brauchen.)

Wenn man dann gleichzeitig den 2. Stammstreckentunnel realisiert, erhöht dies innerhalb der Stadt weiter den Druck auf die ohnehin überlasteten Umsteigebahnhöfe Marienplatz und Hbf als auch insgesamt betrachtet den Zentralisierungsgrad der Landeshauptstadt München und seiner Region.
Die Behauptung, dass die Menschen alle in die Innenstadt wollen, ist schlichtweg falsch. Sie wollen häufig nicht, sie müssen meistens, da Tangenten im ÖPNV überwiegend nur von langsamen Bussen, bestenfalls Trambahnen bedient werden. Diese Verbindungen sind häufig derart unattraktiv aufgrund des hohen Zeitbedarfs von A nach B zu kommen, dass viele Fahrgäste den zwar längeren, aber schnelleren Weg via Innenstadt mit S- und U-Bahn bevorzugen.

Der Südring ist zweifellos eine echte Alternative für viele Fahrgäste, insbesondere für eine große Zahl von U-Bahnumsteigern, weil er diese dort aus den S-Bahnen umsteigen lässt, wo noch Kapazitäten frei sind, wie etwa am Kolumbusplatz.

Die Stadt München täte sich wirklich einen Gefallen damit, wenn sie endlich von diesem 2.S-Bahntunnel Abstand nehmen und sich stattdessen der U-Bahn nach Pasing und Englschalking annehmen würde, um weitere wichtige Umsteigestationen zu schaffen. Offensichtlich haben einige pol. Würdenträger nämlich immer noch nicht begriffen, dass die strikt radiale Struktur des Schnellbahnnetzes seine Achillessehne ist, die man mit Milliarden schweren und 40m tief liegenden (Express-)S-Bahnröhren durch die Innenstadt nicht nachhaltig abstellen kann.

Gruß Subwaycommander

Weil jeder Zug zählt!
Ich bin auch für die Südring-Variante mit RE- und S-Bahnzügen.
Ich habe den Eindruck, dass die Express-S-Bahn-Idee schlechter gemacht wird, als sie ist. Natürlich kann man 40m tief liegende Stationen als unattraktiv empfinden. Allerdings sind Express-S-Bahnen dies keineswegs, sondern bewirken meistens einen regelrechten ÖV - Boom.

Und ich bin ganz klar der Meinung, dass das weitere Umland schneller mit der Stadt verbunden werden soll und die Region somit schneller und besser vernetzt ist. Denn nur so kann der ÖV gegenüber dem PKW gewinnen.
Das System würde etwa so funktionieren wie in der Region Zürich, wo auch einige S-Bahnlinien als Expresse betrieben werden. Und das hat dazu geführt, dass auf diesen Achsen die S-Bahn konkurrenzlos ist und der überwiedgende Teil der Pendler mit der Bahn fährt!

Ich bin ein Verfechter dieses gestaffelten Systems, denn es ist nur logisch, auch, was die Auslastung der Züge angeht. Fährt eine S-Bahn im weiten Umland los, dann ist sie nach ein paar Stationen rappelvoll, also soll sie von da an bis ins Zentrum durchrauschen und die stadtnahen Bereiche anderen Linien überlassen. Gegen REs und andere schnelle Zuggattungen hat auch niemand was.

Und auch das Taktsystem würde sich verbessern. Ein klarer 30min-Takt auf den äusseren Ästen ist besser als ein 20 / 40min-Takt oder ähnliches.
Und im stadtnahen Bereich den 15min-Takt, der meiner Meinung nach auch in der HVZ ausreichen dürfte. Wenn nicht, kann man immer noch im einen oder andern Fall auf 7,5min-Takt verdichten, mit zwei Stammstreckentunnels dürfte das ja kein Problem mehr sein.

Noch eine Frage: Was ist an der Suburbanisierung so schlimm? Viele Leute wollen nun mal lieber im Grünen wohnen als mitten in der Stadt. Ich zähle mich auch mit dazu. Und sie ziehen auch ohne guten ÖV ins Grüne, siehe sehr schön in Hamburg zu beobachten. Und ich finde es auch legitim, zumindest bei einer gewissen Siedlungsdichte einen guten ÖV-Anschluss zu fordern.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass beim Wettern gegen das Wohnen im Grünen bei einigen so ein bisschen Neid mitschwingt, dass man selbst nicht so schön wohnnt / wohnen kann. Sonst müsste einen das ja egal sein, wo andere Leute wohnen.

Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende.
Wie erfolgreich ein Express-System sein kann, führt derzeit die New Yorker U-Bahn schön vor Augen: Die sind so pleite, das die mit der Stilllegung von zwei Strecken drohen (leider ham se nicht geschrieben welche)...

Also ich bin auch klar für den Südring. Ich hab da irgendwo mal ein interessanten Streckenplan gesehen, wo die Kurzläuferzüge (wie auch immer die bei euch heißen) übern Ring fahren, während die von den tatsächlichen Endpunkten kommenden durch die Stammstrecke fahren.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Wieso schreiben eigentlich alle "Südring"? Offiziell heißt das Projekt doch "Südspange". Das ist ja auch richtiger, denn besonders ringförmig ist das Projekt ja nun nicht gerade. Nicht alles, was irgendwo eine kleine Kurve hat, ist ein Ring.
OK, das Beispiel aus New York zeigt, dass Expresslinien keine Garantie für den wirtschaftlichen Erfolg sind. Es wäre aber doch etwas gewagt, festzustellen, dass die Expresslinien die Ursache für die finanziellen Probleme der New Yorker Subway sind.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2010 08:52 von Vademekum.
Weil das Ding nunmal seit Jahrzehnten Südring heißt, genauso wie das nördliche Pendant sich eben Nordring nennt.
SlebstWikipedia führt das Ding unter der Bezeichnung Südring:

[de.wikipedia.org]ünchner_Südring

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
"So ergeben sich neue Wege, die dezentral verlaufen"

Eben Wege die dezentral sind, also Wege, die eigenlich keiner braucht.

Die Stammstrecke gehört verstärkt, ohne Wenn und Aber. Auch nicht mit Auslassungen von Bahnhöfen, welch Unsinn in der Zielregion der Fahrgäste.
Warum dreht sich die Debatte um eine zweite Ost-West-Verbindung und nicht um eine erste Nord-Süd-Verbindung?
Die nördlichen und südlichen Radialen ließen sich beschleunigen und gleichzeitig werden bisher von der S-Bahn nicht erschlossene Gebiete angebunden, während die Stammstrecke vom Nord-Süd-Verkehr entlastet wird.

Berlins Straßen sind zu eng, um sie nur dem MIV zu opfern!
Nord-Süd-Achse macht doch die U-Bahn, schon alleine durch das Bündel U3/U6. Das einzige, was München vielleicht noch machen könnte, wäre, die Strecken nach Holzkirchen und Kreuzstraße direkt in den Tunnel einzufädeln, wie das ja baulich offenbar vorbereitet war, an dann das Kopfmachen am Ostbahnhof sich zu sparen. Das käme dann indirekt den Verkehr zweier Südstrecken zugute (Nachteil: aus Holzkirchen keine direkte Umsteigemöglichkeit zur U5 mehr, bzw. erst am Stachus)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
New York
11.04.2010 22:57
Daniel Vielberth schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wie erfolgreich ein Express-System sein kann,
> führt derzeit die New Yorker U-Bahn schön vor
> Augen: Die sind so pleite, das die mit der
> Stilllegung von zwei Strecken drohen (leider ham
> se nicht geschrieben welche)...

Tach werter Franke - ich halte das für ein fadenscheiniges Gerücht - in New York wird überhaupt nichts eingestellt - ganz im Gegenteil die Bauen mehr neues für U-Bahnen als ganz Deutschland auf einmal -dort wird richtig geklotz und nicht so stümperhaft gekleckert wie hierzulande.
Das was sie als eine Einstellung bezeichnen - ist wenn überhaupt als eine Optimierung des Angebotes zu verstehen - aber da wird kein Meter Schiene für brach gelegt.
Aber das nächste mal sage ich auch bei Verpätungen des Rubin:

U-Bahn fährt nie wieder :D

Also unterlassen sie es bitte so einen Unfug zu verbreiten und wenn betiteln Sie es wenigstens als solches!

Hochachtungsvoll

KT
-Stuttgart21? = Kosten, Krach und nur Krawall!
New York zur Folge
11.04.2010 23:05
Vademekum schrieb:
-------------------------------------------------------
> OK, das Beispiel aus New York zeigt, dass
> Expresslinien keine Garantie für den
> wirtschaftlichen Erfolg sind. Es wäre aber doch
> etwas gewagt, festzustellen, dass die
> Expresslinien die Ursache für die finanziellen
> Probleme der New Yorker Subway sind.

und wer auf so einen Humbug auch noch einen draufsetzt ist auch nicht besser damit.

Die New Yorker U-Bahn fährt als eines der wenigsten U-Bahnunternehmen in der Welt GEWINNE ein - also bitte. Aber hierzulande die ganzen U-Bahnunternehmen als Erfolg betiteln - ja so haben wir es gern - von nichts eine Ahnung - aber davon am meisten.

tolles Kino -wirklich ;-)

KT
-Stuttgart21? = Kosten, Krach und nur Krawall!




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.04.2010 23:05 von Karl-Theodor.
@ Karl-Theodor

Is ja nett dass du so laut poltern kannst. Aus der Luft gegriffen ist meine Argumentation nicht. Ich denke mal so Blätter wie "Die Zeit" oder die "Süddeutsche" sind auch im Norden bekannt. U.a auf diese und ähnliche Artikel bezog ich meine Aussage, dass es eben der MTA nicht so gut geht, und folglich Express-Linien kein Zeichen des Optimalen sein müssen. Du kannst ja andere Meinung sein, oder vielleicht hat die Presse übertrieben. Aber das kannst du ja dann sicher mit entsprechenden Meldungen und Geschäftsberichten der MTA belegen. Mein letzter Stand ist eben der, der sich (stellvertretend) in folgenden beiden Zeitungsberichten niederschlägt:

[www.zeit.de]

[www.sueddeutsche.de]

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.04.2010 16:28 von Daniel Vielberth.
anbei:

Wenn man ihre Aussage nimmt, das kein Meter Gleis stillgelegt wurde, dann werden ja ganz folglich von den Streckenabschnitten, wo bislang Expressverkehr herrschte Linien abgezogen. Auch das würde dann eine eher zurückhaltende Haltung zu Expresslinien stützen. Wenn der Expressverkehr hingegegen der Gewinnbringer wäre, würde man ja wohl eher sich an so Strecken, wo nur noch eine Linie fährt heranmachen, um dort zu streichen (3 zur 148 oder div. Shuttles).

Wäre ja nicht die erste Linienverkürzung dort (Vergleiche West-IRT fährt nicht mehr inneren South-Ferry Loop, Aufgabe Court Street, Gleise Chambers Street nach Manhatten Brigde sind nur nach Stumpfgleise übrig), oder Broadway-Lafayette (B, D, F, V) nach Delancy/Essex Street (J, M Z) früher Linie K und KK usw. von den z.T immer noch unersetzten Hochbahnen gar nicht zu reden)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.04.2010 16:48 von Daniel Vielberth.
Daniel Vielberth schrieb:
-------------------------------------------------------
> @ Karl-Theodor
>
> Is ja nett dass du so laut poltern kannst. Aus der
> Luft gegriffen ist meine Argumentation nicht. Ich
> denke mal so Blätter wie "Die Zeit" oder die
> "Süddeutsche" sind auch im Norden bekannt. U.a auf
> diese und ähnliche Artikel bezog ich meine
> Aussage, dass es eben der MTA nicht so gut geht,
> und folglich Express-Linien kein Zeichen des
> Optimalen sein müssen. Du kannst ja andere Meinung
> sein, oder vielleicht hat die Presse übertrieben.
> Aber das kannst du ja dann sicher mit
> entsprechenden Meldungen und Geschäftsberichten
> der MTA belegen. Mein letzter Stand ist eben der,
> der sich (stellvertretend) in folgenden beiden
> Zeitungsberichten niederschlägt:
>
> [www.zeit.de]
> krott
>
> [www.sueddeutsche.de]
> ext/

Du hast dir mit den Links die Antwort selbst gegeben - die MTA ist absolut unverschuldet - was der Eigentümer die Stadt New York damit macht ist ein anderes Blatt und steht dann auch dort weiter beschrieben.

Es dürfte aber jedem wohl klar sein das wenn ich weniger Geld zum Erhalt ausgebe - es irgendwo anders auch weniger zurückkommt. Und das Verhältnis zwischen eingesetztem und gewonnenen Kapital ist bei der MTA - für sich genommen - mit am höchsten der Welt. dagegen ist Hamburger Hochbahn mit ihren 88/89 % Kostendeckung ein Pleiteunternehmen gegen.

Und Heuschrecken können jedes profitabele Unternehmen der welt in den Bankrott reißen - das dürfte wohl auch in den kleinsten winkel von Hintertupfingen
mitlerweile angekommen sein.




Daniel Vielberth schrieb:
-------------------------------------------------------
> anbei:
>
> Wenn man ihre Aussage nimmt, das kein Meter Gleis
> stillgelegt wurde, dann werden ja ganz folglich
> von den Streckenabschnitten, wo bislang
> Expressverkehr herrschte Linien abgezogen. Auch
> das würde dann eine eher zurückhaltende Haltung zu
> Expresslinien stützen. Wenn der Expressverkehr
> hingegegen der Gewinnbringer wäre, würde man ja
> wohl eher sich an so Strecken, wo nur noch eine
> Linie fährt heranmachen, um dort zu streichen (3
> zur 148 oder div. Shuttles).

oh da meint jemand sich auszukennen und benennt die Kinder noch nicht mal bei ihren Namen lol :p


Der IRT Times Square - Grand Central Shuttle von der Lexington Av zur 6th AV sowie der Franklin Shuttle zu Prospect Park (welcher früher ein Teil der BMT Brighton Beach Line war) sind lebenswichtige Netzverknüpfungen und mit Sicherheit nicht die ersten Bauernopfer vom System.
es ist doch klar das immer erst die bestehenden Doppelangebote ausgedünnt werden und wenn dann zur Folge einzelne Linien - leider - und das nicht von sich aus notwendigerweise .


> Wäre ja nicht die erste Linienverkürzung dort
> (Vergleiche West-IRT fährt nicht mehr inneren
> South-Ferry Loop,

Dürfte klar sein auch warum? Hallo auf den Netzplan glotzen kann jeder und dann seine pauschalen deutschen "Erkenntnisse" negativartig posaunen - die Station South Ferry Loop wurde komplett aufgegeben und in eine Kehrstation nach modernsten standard neu gebaut - damit diese dann und wann mal auch erweitert/verlängert werden kann und die BMT Linie Broadway Subway Whitehall street als Übergang dazu gibts auch noch!


> Aufgabe Court Street, Gleise
> Chambers Street nach Manhatten Brigde sind nur
> nach Stumpfgleise übrig),

oh ganz großes Kino kommt jetzt- sage mal von neuen Linienkonstelationen und Netz- Optimierungen bist du kein großer Freund - auch nicht das an diese neuen Umgebenheiten angepasst werden -aber jedes Haar was von links nach rechts mal verlief - und jetzt stattdessen von rechts nach links verläuft als "Einstellung" palavern -alles soll ja bleiben wie es ist - kein Wunder das Deutschland so rückschrittlich ist. Alles ja für die ewigkeit und soll bleiben wie es ist und war.

Sage nur das es die B,D services nach Brighton und Coney so sonst nicht geben würde - allerdings gebe ich zu das die damals für später geplante Einstellung der BMT Culver Hochbahn zwischen Ditmas AV und 9Av - welche allerdings wegen des IND Brooklyn Tunnel an Ditmas erfolgte sicher ihren Teil dazu beitrug.
doch wurden die alten Services dann auf die neun Brooklyn culver und der alten noch heutigen BMt West End Line verteilt

> oder Broadway-Lafayette
> (B, D, F, V) nach Delancy/Essex Street (J, M Z)
> früher Linie K und KK usw.

ah die KK Linie alte BMT Jamaica/Broadway Line - welche heute als Linie F im Norden über Roosevelt Island nach Froset Hills verkehrt und dort Anschluß an die Linie zum alten (bzw. neuen dafür versetzen TunnelendBahnhof) Jamaica Parsons hat und heute im Südteil - über Brooklyn Culver zufällig - Coney anläuft.


> von den z.T immer noch
> unersetzten Hochbahnen gar nicht zu reden)

Schade das dir da ausgerechnet die Puste ausgeht - und ich dachte du wirfst mir noch die myrtle, pitkin/liberty, brooklyn 5th AV, fulton, lexington oder gar die secon, third , 8th line, nicht zu vergessen den jerome/sedgwick gulf shuttle und dann eben noch die Monsterviaduktrelikte - (vor allem nicht zu vergessen die Pläne an denen jetzt tatkräftig gebaut wird und das was alles schon verändert wird) - so richtig schön um die ohren -
die einem das amerikanische just do it prinzip so bewundernswert machen - und uns deutsche wirklich zu Hilfschülern degradiert - das ist das land der unbegrenzten möglichkeiten - wir in diesem Deutschland höchstens von Bürokratie

ich glaube schlussendlich mal zu behaupten das ich weitaus bescheid von was und worüber ich rede - im Gegensatz zu dir anscheinend ;-)

KT
-Stuttgart21? = Kosten, Krach und nur Krawall!
Hallo erneut,

Ich will dir dein New York-Wissen ja gar net streitig machen. Wobei dir sicher auch der Teil der Express-Gleise, die heute ungenutzt brach liegen, bekannt sein dürfte (immerhin noch hübsche Filmkulissen *gg*). Gut aber mein Beispiel war eben nicht haltbar, einverstanden, ich will hier nicht den unbelehrbaren spielen, wäre dir aber trotzdem dankbar, wenn du deinen nächsten Einspruch net gar so gegen mich wetterst, weil man kann auch freundlich Dinge richtigstellen. Sogar dann, wenn das Gegenüber "nur ein Franke ist"!

Aber unabhängig von obiger New York Diskussion, bleibe ich der Meinung, das der Ring für München die bessere Alternative ist. Alleine schon die Verlagerung mancher Umsteigerelation weg von den Engstellen. Und nachdem für die Kosten im einen Fall zwei Bahnhöfe (HBF und wieder mal Marienplatz) zwischen Laim und Ostbahnhof, im andern drei bekommt, und zudem bei jenen drei jeder den Umstieg zu je einem Linienbündel der U-Bahn ermöglicht an Stellen ermöglich, wo bislang keine Engpässe auftreten, während sonst am HBF zu mehreren zugleich Umgestiegen werden müsste, favouritisiere ich diese Variante. Wenn du mehr der Fan von Express-Linien bist, sei dir das ungenommen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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