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Wendlingen-Ulm
geschrieben von LaurenzBo 
Wendlingen-Ulm
13.01.2011 12:39
Im aktuellen Bahn-Report ist ein guter Beitrag über die Neubewertung der Schienenverkehrsprojekte im Verkehrswegeplan. Hier wird schön aufgezeigt, dass die Nutzenberechnung der NBS Wendlingen-Ulm (wichtiger Bestandtteil von S21) auf politischen Druck hin so verbogen wurde, dass der nach üblichen Verfahren kalkulierte Nutzenfaktor von deutlich unter 1 durch Tricks und willkürliche Annahmen auf bis zu 1,5 hochgepuscht werden konnte. Dabei wurden objektiv falsche Annahmen gemacht und - einzigartig - eine Sonderberechnung unter Streichung einer anderen NBS (Hanau - Fulda-Würzburg) gemacht. Falsche Annahmen sind vor allem eine unterstellte massive Steigerung des Güterverkehrs auf der NBS Wendlingen-Ulm durch Runterrechnen der Alternative über Würzburg-Nürnberg, und die Führung der Fernzüge nach München fast nur noch über Stuttgart statt wie bisher häufig über Nürnberg. Unrealistisch, weil die bestehende Strecke über Göppingen bereits heute bei weitem nicht ausgelastet ist, die NBS für den Güterverkehr wegen der hohen Trassenpreise, der Steigungen und der längeren Fahrzeit im Vergleich zu Würzburg-Nürnberg nicht attraktiv wäre, und die Alternativroute über Würzburg-Nürnberg mit einer Spessartspange von Gelnhausen zur Strecke Fulda-Würzburg ungleich billiger, leistungsfähiger und schneller wäre. Dazu die willkürliche Verknappung der ICE-Verbindungen über Nürnberg, damit eine höhere Auslastung über Stuttgart hochgerechnet werden kann. Von den unrealistischen Kostenannahmen für Wendlingen-Ulm ganz zu schweigen.
[www.bahn-report.de]
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