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Frankfurt: Wieso keine Stopknöpfe in der Straßenbahn?
geschrieben von Trittbrettfahrer 
Hallo miteinander,
aus beruflichen Gründen halte ich mich im Moment vorwiegend in Frankfurt auf. Dabei bin ich auch sehr viel mit der Straßenbahn unterwegs. Etwas doch sehr Essentielles, ist mir nicht bei meiner ersten oder zweiten Fahrt aufgefallen, sondern erst, als ich alleine in der Bahn an einer Tür stand, um auszusteigen, und diese nicht aufging, obwohl sie freigegeben war.
In Berlin hatte ich es mir angewöhnt, vor Ausstieg den Stopknopf an der Tür zu drücken, der gleichzeitig bewirkte, dass mit Freigabe die Tür ohne zusätzliches Drücken am Türschalter aufging.
Doch als ich da fast hilflos ( :D ) vor der Tür stand, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Keine Stopknöpfe, keine Haltewunschanzeige an der Fahrgastinformation.

Ich nehme mal an, dass es diese noch nie in der Straßenbahn gab - bei keinem Modell. Aber warum hat sich die VGF dagegen entschieden. Aus meiner Sicht sind sie unheimlich praktisch. Im normalen Berufsverkehr fällt es nicht auf, dass es sie nicht gibt (Haltewunsch brauchte ich nie), aber in den Abendstunden sind sie doch schon äußerst praktisch, wenn die gesamte Bahn nicht auf Null gebremst werden muss, um dann festzustellen, dass doch gar kein Fahrgastwechsel stattfindet.
Trittbrettfahrer schrieb:
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> In Berlin hatte ich es mir angewöhnt, vor Ausstieg
> den Stopknopf an der Tür zu drücken, der
> gleichzeitig bewirkte, dass mit Freigabe die Tür
> ohne zusätzliches Drücken am Türschalter aufging.

In der Regel muss man aber dennoch zusätzlich an der Haltestelle drücken. Entweder über den "Stop"-Knopf oder direkt an der Tür. Es sei denn, der Fahrer öffnet die Türen zentral.
Nein, es ist so, wie ich es geschrieben habe. Einmal während der Fahrt einen zur Tür naheliegenden Stopknopf drücken öffnet die Tür bei Halt automatisch.
Aber zurück zum Thema bitte...
Trittbrettfahrer schrieb:
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> Nein, es ist so, wie ich es geschrieben habe.
> Einmal während der Fahrt einen zur Tür
> naheliegenden Stopknopf drücken öffnet die Tür bei
> Halt automatisch.
> Aber zurück zum Thema bitte...

Hallo,

naja das ist ja Bestandteil des Themas. Ich bin auch Berliner und nutzte fast täglich die Straßenbahn. Ich muss aber immer 2 Mal drücken, außer an stark frequentierten Haltestellen, wo der Fahrer die Türen zentral öffnet. Hm...
Bei den Tatras - also den älteren Modellen - bewirkt das Drücken des Stopknopfes in jedem Fall die Freigabe der Türen, schließlich gibt es ja auch sonst nichts zum Öffnen der Türen. Bei den Niederflurbahnen musst du darauf achten, dass du einen Knopf drückst, der wirklich direkt neben der Tür ist - also quasi zweifelsfrei zur Tür gehört. Knöpfe zwischen den Türen in den Gängen bewirken da natürlich nichts.
Trittbrettfahrer schrieb:
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> Bei den Tatras - also den älteren Modellen -
> bewirkt das Drücken des Stopknopfes in jedem Fall
> die Freigabe der Türen, schließlich gibt es ja
> auch sonst nichts zum Öffnen der Türen.

Ja genau. Bei den Tatras drücke ich während der Fahrt einmal den "Stop"-Knopf um meinen Haltewunsch zu äußern. Bei Stillstand der Bahn muss ich aber den gleichen Knopf nochmal drücken um die Türen zu öffnen. Bei den GT's drücke ich einmal den Haltewunsch und muss dann an der Haltestelle erneut den Stop-Knopf an der Tür oder den Türöffner direkt an der Tür drücken. So war es beisher bei meinen Fahrten immer, außer natürlich an stark frewuentierten Punkten, wo ohnehin alle Türen geöffnet werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.08.2010 11:22 von Alex P..
Also mir als Ex-Berliner ist das auch schon ziemlich oft aufgefallen.
In der Berliner Tram braucht man wirklich nur während der Fahrt einen Stoppknopf drücken und die Tür in unmittelbarer Nähe öffnet sich. So habe ich es in Erinnerung, egal ob Tatra oder GT. Ich mach mich innerlich immer über die Personen lustig, die erst den Stoppwunsch drücken und dann bei den GT's kurz vor der Türfreigabe noch weiterhin stur und an die 10 Mal gegen den Türknopf drücken, weil sie das Prinzip des Einmaldrückens noch nicht geblickt haben.

Hier in Stuttgart hat die SSB es so gelöst, dass es 2 Türöffner für ein paar Türen gibt (Links- oder Rechtsausstieg) und wenn der während der Fahrt betätigt wird, leuchten diese dann und die Türen öffnen sich bei Türenfreigabe. Jedoch halten sie grundsätzlich an jeder Station, weil der Haltewunsch eh nicht vorn signalisiert wird.

Was ich in München gut fand, war, dass wenn man während der Fahrt von Innen auf den Haltewunsch drückte, stand da Sinngemäß Wagen hält und glaub auch dass die Tür sich öffnet. An den Türknopf vergleichbar zum Berliner GT sind grüne und rote LEDS untergebracht, die normal grün leuchten, egal obs fährt oder nicht. Jedoch wenn einer von innen einen Wunsch während der Fahrt bekannt gab, leuchteten die Roten auf. Von außen bilde ich mir ein, dass sie während sie einfährt und man schon diesen Knopf erwischte, dass er den Wunsch der Türoffnung ebenfalls speichert und dann bei Stillstand ausführt. Werd dem aber demnächst nochmal nachgehen.
Da es nun offenbar ein Berliner Thread ist:

Bei allen Berliner Fahrzeugen ist der Stop-Knopf mit einer Tür gekoppelt. Auch die im Gang! Die Türen gehen natürlich erst auf, wenn die Türfreigabe erfolgt. Und das passiert je nach Fahrer zu einem anderen Zeitpunkt. Insofern sind die Türöffner bei den GT von innen eigentlich überflüssig. Mich nervt vielmehr, dass man mit den Dingern keinen Haltewunsch auslösen kann, denn gerade bei der GTZ kann der nächste Stop-Knopf recht weit weg sein.

@Alex P.: Einfach mal nicht nervös werden, dann merkst du das auch. ;)

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Jay schrieb:
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> @Alex P.: Einfach mal nicht nervös werden, dann
> merkst du das auch. ;)

Alles klar. Werds morgen mal ausprobieren ;-)
Bei den Niederflurfahrzeugen sind nicht alle Stopknöpfe mit einer Tür gekoppelt. Es gibt welche im Gang, die zwischen zwei Türen liegen, wo die Zuordnung also schon nicht eindeutig ist. Da passiert nur der Haltewunsch und mehr nicht. Da wird keine der beiden Türen geöffnet.
Hallo Trittbrettfahrer,
in Berlin sind ausnahmslos alle Haltewunschknöpfe auch Türöffner. Einmal den Haltewunsch gedrückt öffnet sich bei Freigabe durch den Fahrer die zum Knopf gehörige Tür. Eine Tür kann auch mit mehreren Haltewunschknöpfen zusammenhängen. Egal ob Tatra, Flexcity oder zu deinem speziellen Fall GT. Um dies auszutesten gehe an Endstellen mit Fahrgastzustieg durch die Bahn und probiere alle Knöpfe aus. Sieht für die anderen zwar komisch aus, aber Du hast die Gewissheit *zwinker*
Schönen Abend sagt Shorty

Ach ja, in Berlin sollte der Haltewunsch auch immer und vor allem rechtzeitig gedrückt werden, da es Haltestellen gibt die der Fahrer sonst durchfahren kann.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.08.2010 20:28 von shorty.
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