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Neuer Marburger Bahnhofsvorplatz wird eröffnet
geschrieben von Jules 
Wie sind die Marburger mit ihrem neu gestalteten Bahnhofsvorplatz zufrieden?
Welche Gestaltungselemente oder technische Einrichtungen sind es wert, auch auf andere Bushaltestellen angewendet zu werden?
Ein Statement, das ich bei einem kurzen Besuch in Marburg aufschnappte war: "Sieht alles noch ein bisschen kahl aus."
Mir sind positiv die hohen Haltestellenkanten aufgefallen. Besonders Rollstuhlfahrer dürfte es freuen, dass an vielen Stellen Rampen gebaut wurden, die es ermöglichen, barrierefrei den Haltestellenbereich zu erreichen.
Eigentlich sollte es den Busfahrern möglich sein, ihren Bus möglichst dicht an den Haltestellenbord heranzufahren. In Verbindung mit dem Absenken des Busses müsste ein stufenloser Einstieg bei einem nur kleinen Spalt eigentlich möglich sein.

Fuhr in Marburg früher eigentlich nur die Pferde-Straßenbahn. Oder fuhr auch einmal eine Elektrische?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.05.2015 11:19 von Jules.


Ist der neue Busbahnhof auf dem Marburger Bahnhofsvorplatz für die Busfahrer noch gewöhnungsbedürftig?


Hast Du schon mal Bus gefahren ?
Zitat
hesse1
Hast Du schon mal Bus gefahren ?

Ich bin schon oft mit dem Bus gefahren. Und am Marburger Busbahnhof auf dem Bahnhofsvorplatz sind m. E. die Bedingungen optimal, um den Bus möglichst nahe an die Haltestellenkante heranzusteuern und so an der Haltestelle zum Stehen zu bringen, dass der Spalt zwischen Haltestellenkante und Eintrittskante möglichst klein ausfällt.

Das folgende Foto zeigt ein gelungenes Beispiel. Der Bus hält so dicht an der Haltestellenkante am neuen Marburger Omnibusbahnhof auf dem Bahnhofsvorplatz, dass nur ein schmaler Spalt für die Fahrgäste zu überwinden ist. Leider hat der Busfahrer den Bus nicht abgesenkt, so dass die Fahrgäste eine relativ hohe Stufe beim Aussteigen und Einsteigen überwinden müssen. Schade!


Zur Info die Position A1, ist sehr schwer Anzufahren vor allem für die Busse der Linie 1.
Da diese aus der Bahnhofstr. kommen an allen Haltestellen der B Positionen vorbei fährt und dann drehen muss.
Noch dazu kommt das auch viele andere Buslinien nicht richtig ranfahren können dank Sparcar und co die Teilweise immernoch im Weg rumstehen.

Noch dazu gibt es noch weit aus mehr neues nun.
Die Digitalanzeige aus Berlin (DAISY) mit einigen Anpassungen sind nun auch angebracht.
Im zurückliegenden Sommer fiel mir bei einem Marburgbesuch die auf dem Foto abgebildete Ampel auf dem Bahnhofsvorplatz auf. Leider war die Zeit mal wieder zu knapp, um nähere Erkundungen zu der Ampel einzuholen. Ist es richtig, dass diese Ampel eine Ampel für blinde und sehbehinderte Menschen ist?
Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann gibt es keine "Ampelmännchen", also keine Lichtsignale für Fußgänger, die an dieser Stelle die Fahrbahn queren, um zur großen Bushaltestelle auf dem Bahnhofsvorplatz zu gelangen. Aber es ertönt das Signal für Gehen, ein schnelles Tuten, wenn die Ampel gedrückt wurde und die Lichtsignale für den Auto- und Omnibusverkehr Rot zeigen. Wer sehen kann, der kann ja sehen, ob ein Fahrzeug sich nähert. Wer nicht sehen kann, der hat als Hilfsmittel diese Ampel für Blinde, die natürlich auch von jedem, der Sehen kann, benutzt werden kann, z. B. wenn sich jemand unsicher fühlt, weil er z. B. nur sehr langsam gehen kann.

Es ist halt nur etwas ungewöhnlich für Sehende, dass man nicht auf das grüne "Gehmännchen" wartet, sondern auf den entsprechenden Signalton.

Wenn keiner drückt, dann ist die Ampel ausgeschaltet. Erst wenn einer drückt, dann werden die Lichtsignale für den Fahrzeugverkehr aktiviert.
Gibt es für eine solche Ampel einen speziellen Begriff?


Und noch eine Frage an die Marburger und alle anderen, die das von dem Nahverkehrsunternehmen ihres Vertrauens kennen. Und ein Hinweis an alle, die es noch nicht kennen:
Die elektronischne Fahrtziel-Anzeigetafeln an den Bushaltestellen auf dem Marburger Bahnhofsvorplatz sind zusätzlich mit einer "Sprachausgabe" versehen. Drückt man auf den unteren gelben Kasten, der an dem Mast mit der Fahrtziel-Anzeigetafel befestigt ist, dann ertönt aus dem darüber angebrachten Kasten eine Ansage, die Ort und Uhrzeit nennt und die nächsten Omnibusse ankündigt.

Ist das "nur" ein besonderer Service, von dem ja nicht nur blinde Menschen profitieren, sondern auch alle andere, besonders wenn sie nicht so gut lesen können*, oder ist das eine neue gesetzliche Vorschrift zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung? Und haben sich die Marburger in dieser Sache sehr früh bemüht, diese Vorschrift umzusetzen? In vielen anderen Städten habe ich diesen besonderen Service, der zudem vermutlich sehr preiswert zu verwirklichen ist, noch nicht gesehen.

Sind alle Marburger Bushaltestellen damit ausgestattet, oder ist das geplant? Gibt es auch Überlegungen, bei weniger stark ausgelasteten Bushaltestellen auf die elektronische Fahrtziel-Anzeigetafeln zu verzichten und sie stattdessen nur mit einem normalen Haltestellenschild und den auf dem Foto erkennbaren gelben Kästen auszustatten? Was gab es bislang für Rückmeldungen aus der Bevölkerung oder aus dem Kreis von Menschen, die besonders darauf angewiesen sind?

In Hannover habe ich das bislang noch nirgends gesehen. Schade, sehr schade eigentlich! Denn das ist eine echt gute Maßnahme, die vielen Menschen mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

* "Über 7 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben." [www.alphabetisierung.de]


Zitat
DJ-Raves
Noch dazu gibt es noch weit aus mehr neues nun.
Die Digitalanzeige aus Berlin (DAISY) mit einigen Anpassungen sind nun auch angebracht.
Hallo DJ-Raves,
ist die Digitalanzeige auf meinem jüngsten Foto diese Digitalanzeige Daisy? Und sind die beschriebenen gelben Kästen die Anpassungen?
Viele Grüße, Jules
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