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Elektrobusse mit Batterieantrieb Top oder Flop?
geschrieben von Jules 
Zitat
Deniz90
Na schau mal einer an. Sie kriegen tatsächlich die neueste Generation vom Urbino. ;) Ob der Bus nun keine Dachluken, keine Klappfenster und auch keine Klimaanlage haben wird? Und ob die Linienanzeige nun in weißer Schrift sein wird?

Vermutlich wird man den ÖPNV-Fahrgästen einreden, dass sie jetzt Strom sparen müssten, weil andernfalls die Batterieladung zu schnell erschöpft sei und sie deshalb auf eine Klimanalage verzichten müssten. Komfort geht anders!

Zudem vermisse ich den typischen orangen Streifen in Bodenhöhe, der sonst zur typischen Farbgebung der Üstrabusse dazugehört. Vielleicht kann ja Designer Jens Timmich hier noch mal nachbessern? Hier schon mal ein Vorschlag:


Auf eine Klimaanlage kann ich persönlich im Stadtverkehr gern verzichten. Ich genieße lieber natürliche Belüftung in Form von zu öffnenden Fenstern.

Bloß nicht. Diese 3 Busse sollen sich von den anderen abheben, daher wurde hier eine spezielle Farbgebung vorgesehen. Schließlich sehen die Seiten auch nicht nach grau aus sondern nach weiß. Weiß/grün sieht in dem Fall ansprechender aus auf den Bezug der besonderen Umweltfreundlichkeit.

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Ich finde es komisch, dass man so eine komplizierte Technik nutzt, statt Oberleitungsbusse einzuführen.
Und komme mir keiner mit dem Argument, dass die Straßenbahn es ausschließt.
In (Ost-)Berlin querte der O-Bus die Straßenbahn mindestens 15 mal.
Und zu seltsam, dass eine arme DDR so etwas 1950 in Berlin und Dresden aufbauen konnte.
Zitat
Wuhletal
Ich finde es komisch, dass man so eine komplizierte Technik nutzt, statt Oberleitungsbusse einzuführen.
Und komme mir keiner mit dem Argument, dass die Straßenbahn es ausschließt.
In (Ost-)Berlin querte der O-Bus die Straßenbahn mindestens 15 mal.
Und zu seltsam, dass eine arme DDR so etwas 1950 in Berlin und Dresden aufbauen konnte.

Ihre Kritik an den geplanten Einführung von E-Bussen (mit Akku-Betrieb) teile ich. Mir fällt dazu ein, dass "die Elektrische" - so nannten die Hannoveraner früher die Straßenbahn, nachdem sie nicht mehr von Pferden (Hafermotor) gezogen wurde, sondern von E-Motoren angetrieben wurde - anfangs in der Innenstadt mit Akkubetrieb fahren musste, weil die Bürger die Fahrdrähte als Verschandelung des Straßenbilds ablehnten. Weil sich der Akkubetrieb aber als zu umständlich erwies, wurden dann nach einigen Jahren auch in der Innenstadt Fahrdrähte gespannt.
"Ab 1893 wurde das Straßenbahnnetz nach erfolgreichem Probebetrieb elektrifiziert. Die erste Strecke verlief vom Königsworther Platz nach Herrenhausen. Die Triebwagen wurden mit Lyra-Stromabnehmern ausgestattet. Da die Stadtverwaltung anfangs in der Innenstadt die Verwendung von Oberleitungen nicht erlaubte, wurden zur Stromversorgung auf diesen Strecken kleine Beiwagen mit Akkumulatoren mitgeführt. 1897 fuhr die letzte Pferdebahn." Quelle: [de.wikipedia.org]
Man könnte natürlich auch O-Busse einführen. Die gibt es übrigens auch von Solaris. ;)

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Zitat
Deniz90
Man könnte natürlich auch O-Busse einführen. Die gibt es übrigens auch von Solaris. ;)

Es handelt sich ja zunächst auch nur um einen Probebetrieb mit drei Fahrzeugen. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein. Vielleicht lautet es ja: Abgasfrei und weniger laut ist gelungen und findet große Akzeptanz, aber der Batteriebetrieb ist zu umständlich und zu teuer, deshalb bauen wir jetzt eine O-Bus-Linie auf der Linie 100/200?
Heute (9.11.2015) in der HAZ: Der Leisetreter [www.haz.de]
Eine Bildergalerie vom neuen Elektro-Batteriebus der Üstra gibt's hier zu sehen: [www.haz.de]
Nach den Angaben in dem Artikel, ist das der erste von drei neuen Elektro-Omnibussen, die auf der Linie 100/200 ab Frühjahr 2016 zum Einsatz kommen sollen.
Solaris hat offensichtlich die Frontpartie gegenüber den zur Zeit in Hannover verkehrenden Bussen geändert. Die Gestaltung ist weiterhin assymetrisch und von der Einstiegsseite her aufsteigend. Die Linienführung der Unterkante der Frontscheibe ist jetzt eine leicht geschwungene Gerade. Vorher war ein deutlicher Knick in der Linie. Die Frontpartie-Gestaltung lädt den Fahrgast weiterhin optisch ein hier zuzusteigen. Gelungen!
Die Farbe im unteren Bereich entspricht nicht mehr dem typischen Lindgrün der hannoverschen ÖPNV-Fahrzeuge. Vielleicht nur ein Foto-Farbfehler? In den aktuell verkehrenden Modellen ist dieser Teil der Frontpartie in Silber gestaltet. Der orange Balken in Fußbodenhöhe fehlt völlig. Schade!
Die Radkästen ähneln im Design den neueren Citaro-Modellen. Wer hat sich da eigentlich von wem inspirieren lassen?

Was man auf den Bildern nicht sehen kann: Zitat aus dem o. g. Artikel: "Damit es im Einsatz in der lauten Stadt nicht zu Unfällen kommt, weil Passanten den Bus nicht hören, soll noch ein Sound-Generator eingebaut werden, der ein akkustisches Signal abgibt, wenn der Bus langsamer wird." Dieser Geräuschegenerator wird europaweit ab 2019 ohnehin Pflicht in allen Elektrofahrzeugen sein, auch in PKW. Schießlich geht gerade von PKW eine erhebliche Unfallgefahr aus. "Im Sommer werden konkrete Ansagen der UN-Arbeitsgruppen erwartet, wie die Sounds von Elektroautos zu klingen haben. Diese werden dann vermutlich 2017 in Europa verbindlich. Ab 2019 müssen neu zugelassene E-Autos diesen Klang von sich geben. Sicher ist jetzt schon, dass er nur bei geringen Geschwindigkeiten aktiv sein wird, in Europa bis zu 20 km/h, in den USA bis 30 km/h." [www.deutschlandfunk.de]
Foto 1: aus der HAZ von heute. ---Bild entfernt--- Foto 2: Solaris Urbino 12 auf der Linie 100/200 mit dem Lindener Marktplatz im Hintergrund.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2015 18:00 von Forummaster Berlin.


Zum Nachlesen dieser Link: [www.stoag.de] In dieser Broschüre informieren die Stadtwerke Oberhausen über ihren neuen Elektro-Omnibus mit Batterieantrieb. Die Technik dort ist mit der vergleichbar, bzw. identisch, die jetzt in Hannover auf der Linie 100/200 zum Einsatz kommen soll.
Umnäheres über die E-Omnibusse in Oberhausen zu erfahren habe ich dort diese Diskussion eröffnet: [www.bahninfo-forum.de]
Leider habe ich auch dort keinen direkten Vergleich zwischen Oberleitungsomnibussen und Batteriebussen gefunden.

In dem Link zu den technischen Daten findet sich u. a. der Hinweis auf eine Klimaanlage:
Hersteller: KONVEKTA, Typ: UL 500 EM
Leistung: 24 kW
Kältemittel R 134a
Steuerung: WABCO ATC-CAN
[www.stoag.de]

Ob das allerdings eine Klimaanlage nur für den Fahrer ist oder eine Vollklimaanlage ist , wird für mich daraus nicht ersichtlich. Kann das jemand anhand der Dimensionierung aus den Daten ablesen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.11.2015 11:00 von Jules.
Welches Geräusch wohl der geplante Sound-Generator im niedrigen Geschwindigkeitsbereich erzeugen wird? Als ich vor einigen Jahren Würzburg besuchte, spielte dort die Straßenbahn eine Melodie auf ihrer Fahrt durch die Fußgängerzone. Die Straßenbahn fährt dort so leise, dass sie von vielen Passanten nicht wahrgenommen wurde. Die Melodie sollte Abhilfe schaffen. Und unter den Würzburgern gab es stets Diskussionen darüber, welche Melodie denn nun gespielt werden solle.
Kürzlich las ich, dass man in Würzburg davon wieder abgerückt sei, weil das Spielen einer Melodie von manchen Passanten wiederum nicht eindeutig mit dem Annähern der Straßenbahn in Verbindung gebracht wurde. Jetzt wird im Bedarfsfall wieder geklingelt:

"Viel zu leise für die Ohren der Passanten waren vor Jahren auch neu angeschaffte Straßenbahnen in Würzburg. Bei der Fahrt durch die dortige Fußgängerzone ließ der Verkehrsbetrieb deshalb aus den Fahrzeugen Musik abspielen, um auf die sich nähernde Straßenbahn aufmerksam zu machen.
Allerdings sei die Musik von den Fußgängern oft nicht als Warnsignal zu erkennen gewesen, sagte der Sprecher der Verkehrsbetriebe, Jürgen Dornberger. Die Würzburger haben deshalb bald wieder auf die musizierenden Straßenbahnen verzichtet. Jetzt werde wie bei allen Straßenbahnbetrieben bei einer drohenden Gefährdung für einen Fußgänger geklingelt."


Der Tagesspiegel, Berlin
Tram-Verkehr
Gefahr auf leisen Gleisen
09.12.2007, Von Klaus Kurpjuweit
[www.tagesspiegel.de]

In Metz fährt übrigens ein Omnibus-Straßenbahn-Hybrid. Der immitiert die Geräusche einer Straßenbahn. Mit einem angenehmen Glockenton macht das Fahrzeug auf sich aufmerksam, wenn es in den Haltestellenbereich einfährt.
In diesem Video hört man das Glockengeräusch des Mettis aus Metz gleich am Anfang des Films.
[www.youtube.com]

Da die Regelung, dass langsam fahrende Elektrofahrzeuge ein Geräusch erzeugen müssen auf absehbare Zeit (2019) auch für E-Autos gelten wird, kann die Üstra Hannover hier durchaus zum Trendsetter werden. Der Spagat, der hier zu absolvieren ist, reicht vom Sicherheitsbedürfnis Sehbehinderter bis zum Ruhebedürfnis der Anlieger. Vielleicht ist die absehbare Diskussion darüber aber auch Anlass, um noch viel mehr zu unternehmen um auch den Verkehrslärm durch LKW, Autos, Motorräder, Motorroller usw. zu reduzieren. In einer insgesamt deutlich leiseren Umgebung wird auch ein "Leisetreter", wie die HAZ den neuen E-Bus nennt, besser wahr genommen. Und vielleicht trägt ja auch eine deutlich bessere Kennzeichnung der Omnibus-Halteflächen an den Haltestellen zu einem besseren Schutz der Fußgänger bei. Und schützt die Halteflächen besser davor, zugeparkt zu werden.

Bild vom Mettis vor dem Bahnhof in Metz



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.11.2015 09:43 von Jules.


Zitat
Jules
Solaris hat offensichtlich die Frontpartie gegenüber den zur Zeit in Hannover verkehrenden Bussen geändert.

Die Radkästen ähneln im Design den neueren Citaro-Modellen. Wer hat sich da eigentlich von wem inspirieren lassen?

"Damit es im Einsatz in der lauten Stadt nicht zu Unfällen kommt, weil Passanten den Bus nicht hören, soll noch ein Sound-Generator eingebaut werden, der ein akkustisches Signal abgibt, wenn der Bus langsamer wird."

Es ist ja auch nun die 4. Generation und nicht mehr die 3. . Neben äuérlichen Design-Änderungen ist auch innen so einiges geändert. So gibt es nun deutlich mehr Sitze aus ebenerdigem Boden und mehr in Fahrtrichtung.

Dies bleibt weiterhin umstritten. Einige sagen, die radkästen gab es bereits 2010 in einem Prototyp vom Solaris Interurbino und danach wurden so die C2 gestalltet.

Ein Widerspruch. Motoren sollen leise sein aber nervende Musik soll abgespielt werden? Dann lieber eine Warnansage: "Achtung, Bus! Achtung, Bus!".

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Zitat
Deniz90
Es ist ja auch nun die 4. Generation und nicht mehr die 3. . Neben äuérlichen Design-Änderungen ist auch innen so einiges geändert. So gibt es nun deutlich mehr Sitze aus ebenerdigem Boden und mehr in Fahrtrichtung.

Dies bleibt weiterhin umstritten. Einige sagen, die radkästen gab es bereits 2010 in einem Prototyp vom Solaris Interurbino und danach wurden so die C2 gestalltet.

Ein Widerspruch. Motoren sollen leise sein aber nervende Musik soll abgespielt werden? Dann lieber eine Warnansage: "Achtung, Bus! Achtung, Bus!".

Vielen Dank für die Hinweise zum Design.

Ich glaube nicht, dass es darauf hinaus laufen wird, das Musik abgespielt wird, wenn der Bus sich der Haltestelle nähert. Nicht zuletzt deshalb, weil es wohl auf unendliche Diskussionen hinauslaufen würde, welche Musik denn nun als "nervend" und welche als angenehm empfunden wird. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass ein Geräusch immitiert wird, dass dem Abrollgeräusch der Reifen entspricht, die ja bis ca. Tempo 30 deutlich zu hören sein werden. Erst wenn der Bus langsamer fährt, wird er so leise, dass man die Reifen nicht mehr hört. Man könnte das Geräusch so gestalten, dass es dem Reifengeräusch bei Tempo 30 entspricht und dann um so leiser wird, je langsamer der Bus fährt.

Wenn es jedoch auf eine Warnansage hinauslaufen sollte, dann macht es wenig Sinn "Achtung Bus, Achtung Bus ...." anzusagen. Dann sollte man vielmehr die Möglichkeit nutzen, um die Liniennummer des Busses und die Richtung anzusagen. Zum Beispiel so: "Einfahrt Bus 100 Richtung Adolf Holweg-Platz über Königsworther Platz, Vahrenwalder Platz, Aegidientorplatz - bitte von der Bushaltestellenkante zurücktreten!"
Und dazu ein angenehm klingender "Jingle", also ein Klingeln oder Bimmeln, das jedoch angenehm in den Ohren klingt.
Zitat
Deniz90
... lieber eine Warnansage: "Achtung, Bus! Achtung, Bus!".
Jetzt spinnst du endgültig, das ist ja schlimmer als im 648.4!
Zitat
Fette Beute
Zitat
Deniz90
... lieber eine Warnansage: "Achtung, Bus! Achtung, Bus!".
Jetzt spinnst du endgültig, das ist ja schlimmer als im 648.4!

Es wird wohl noch einige Diskussionen geben, in denen es als Spinnerei bezeichnet werden wird, dass Elektrofahrzeuge auf "Schleichfahrt" mit einem Sound-Generator auf sich aufmerksam machen müssen. Ab 2019 ist das für Elektroautos bei niedrigen Geschwindigkeiten auch in Europa verpflichtend. In den USA gilt es bereits heute.

Apropos Spinnerei, das ist doch ein wenig netter Begriff! Vielleicht besser Kuriosität? Und was für eine Kuriosität verbirgt sich hinter 648.4 ?
Zitat
Jules
Es wird wohl noch einige Diskussionen geben, in denen es als Spinnerei bezeichnet werden wird, dass Elektrofahrzeuge auf "Schleichfahrt" mit einem Sound-Generator auf sich aufmerksam machen müssen.
So war das nicht gemeint, bei verkehrstypischen Geräuschen
bin ich mit dabei. Aber einen Quasselbus braucht keiner.
Zitat
Jules
Und was für eine Kuriosität verbirgt sich hinter 648.4 ?
Aktuellste Lint-Version der DB Regio mit lautem, disharmonischen
Piepton beim Schließen der Türen. Am Bahnhof, wo der Zug
eingesetzt wird oder kurz wendet, schließt sich die Tür gern
ein dutzend mal hintereinander.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.2015 12:33 von Fette Beute.
Danke für den Hinweis auf 648.4. Leider kann ich mich jetzt nicht bewusst dran erinnern, ob ich damit schon mal gefahren bin und mir dabei schon mal das Türenschließ-Warngeräusch aufgefallen ist. Aber dass so was als sehr unangenehm wahrgenommen werden kann, sollte die Üstra dazu antreiben, hier sehr sorgfältig vorzugehen. Oft werden ja die Kunden von den Verkehrsunternehmen nicht so recht für voll genommen. Dann kommen schnell Lösungen auf den Tisch nach dem Schema: Hauptsache der Sicherheitsaspekt wird hinreichend deutlich. Dass bestimmte Geräusche trotzdem auch einigermaßen angenehm oder zumindest erträglich in den Ohren klingen sollten, wird dann gerne hinten angestellt.

Mir fällt da noch der Schweizer Postbus (Postauto, sagen die Schweizer) ein. Hier geht's zu einer Hörprobe:
[www.postauto.ch]
Das fänd ich ganz stark als Signalton für den ansonsten lautlos herannahenden E-Omnibus. Aber natürlich - ich habe auch keine Bushaltestelle unter meinem Fenster an dem alle 10 Minuten ein Bus hält. Als Bewohner eines Schweizer Bergdorfes, wo der Bus nur im Ein- oder Zweistundentakt oder noch seltener hält mag das angehen. Wird da eigentlich der Ton aus der Hörprobe auch beim Anfahren der Haltestelle benutzt? Oder nur als Warnton auf der Strecke zum Beispiel vor Straßen-Engstellen?

Für die Menschen in der norddeutschen Tiefebene (Hannover) jedenfalls wäre dann Busfahren jedesmal ein bisschen wie Bergurlaub!
Als ich dieses Bild der HAZ-Bildergalerie zum neuen E-Bus mit Batterieantrieb sah, befürchtete ich zunächst, dass die in Hannover übliche automatisch ausfahrbare Rampe an dem neuen E-Bus fehlt:
[www.haz.de]
Man sieht eine ausgeklappte Rampe von der Sorte, die von Hand ausgeklappt wird.
Als ich aber weiter die Bilderbatterie durchblätterte fand ich zwei, die deutlich den Kasten unter der mittleren Einstiegstür zeigen, in dem die automatisch ausfahrbere Rampe untergebracht ist:
[www.haz.de]
[www.haz.de]
Auf diesem Bild schließlich ist zu erkennen, dass an der selben Einstiegstüre, der mittleren, sowohl eine automatische als auch eine von Hand ausklappbare Rampe angebracht ist, so dass beim Ausfall der Automatik die Möglichkeit der Zufahrt über eine Klapprampe gegeben ist.
[www.haz.de]

Da stellt sich allerdings die Frage, warum man das bei den älteren Diesel- und Hybridbussen nicht auch so gelöst hat. Schließlich fallen besonders im Winter, wenn wegen Schnee und Eis Split gestreut wurde, immer mal wieder automatische Rampen aus. Und es stellt sich vorausschauend betrachtet die Frage, ob bei zukünftigen Bus-Beschaffungen beide Rampentypen angebracht sind.
Zitat
Jules
...648.4. Leider kann ich mich jetzt nicht bewusst dran erinnern, ob ich damit schon mal gefahren bin und mir dabei schon mal das Türenschließ-Warngeräusch aufgefallen ist.
Leider weiß ich nicht, ob es sich im erixx genauso anhört. Die älteren
Versionen der DB (oder nordbahn) haben einen leiseren Warnton mit
einer Einzelfrequenz. Das klingt erträglicher.
Offenbar aus dem Grund, weil dies zuvor nicht technisch möglich war.

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Zitat
Jules
...Schweizer Postbus (Postauto, sagen die Schweizer)...

Wird da eigentlich der Ton aus der Hörprobe auch beim Anfahren der Haltestelle benutzt? Oder nur als Warnton auf der Strecke zum Beispiel vor Straßen-Engstellen?

Es gibt dort Bergpoststraßen, gekennzeichnet durch ein gelbes Quadrat mit einem Posthorn. Auf solchen Straßen ist Postautos nach Abgabe des Warntones Vorrang einzuräumen (ähnlich dem Sondersignal eines Feuerwehrfahrzeugs). Allerdings ist im Gegensatz zur Feuerwehr nicht sofort freie Bahn zu schaffen.

Als ich zuletzt in der Schweiz urlaubte (is nu 20 Jahre her), wurde das Signal durchaus auch beim Anfahren von Haltestellen verwendet, wenn aufgrund hohen Andrangs bei den Skibussen eine Gefahr bestand. Denn Personen, die 2 Wochen im Jahr mit Skistiefeln unterwegs sind, haben darauf nicht den gleichen festen Stand wie mit Winterstiefeln oder Halbschuhen.

Gruß Ingo
Die Üstra hat ein Bau-Tagebuch auf ihrer Internetseite eingerichtet: [unternehmen.uestra.de]

Und die Neue Presse Hannover verfolgt mit bildreicher Berichterstattung die Vorbereitungen für den Start der ersten batteriebetriebenen Elektrobusse in Hannover:

"Und damit die Stromer ihre Runden auf der Ringlinie 100/200 auch schaffen und ihnen nicht "der Saft ausgeht", wurden gestern in Ricklingen zwei Lademasten an der Endhaltestelle am August-Holweg-Platz errichtet." (NP vom 15.12.15)

Das dazugehörige Bild in der NP zeigt den Strommast am August-Holweg-Platz, der identisch ist mit dem auf dem Üstra-Betriebshof, der auch in der HAZ-Bildergalerie zu finden ist:
[www.haz.de]



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.12.2015 00:03 von Jules.
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