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Schulbusunfall in Buxtehude
geschrieben von rentner58 
Hallo liebe Mitglieder,
lt. NDR-Fernsehen / Polizeireport hat am Morgen ein Zug in Buxtehude auf einem Bahnübergang einen Schulbus,der wegen
eines technischen Defekts dort liegen geblieben war,erfaßt.
Die ca. 60 Kinder konnten den Bus kurz vor dem Unfall verlassen.
Im Zug wurde lediglich ein Fahrgast leicht verletzt:
,,Schaden ca. 300.000,00 € !''
Weiß jemand von euch davon und welches Busunternehmen ist davon betroffen?
Gruß Otti (Rentner58)
Zitat
rentner58
Hallo liebe Mitglieder,
lt. NDR-Fernsehen / Polizeireport hat am Morgen ein Zug in Buxtehude auf einem Bahnübergang einen Schulbus,der wegen
eines technischen Defekts dort liegen geblieben war,erfaßt.

Das war kein Defekt, das war der aktivierte Knickschutz des Gelenkbusses. Ausgelöst durch einen simplen Fahrfehler der Busfahrerin.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Das war kein Defekt, das war der aktivierte Knickschutz des Gelenkbusses. Ausgelöst durch einen simplen Fahrfehler der Busfahrerin.

So schön der Knickschutz bei Gelenkbussen ist...
Aber warum gibt es keine Lenksperre, die ein weiteres Einschlagen der Lenkung dann verhindert, wenn man schon kurz vor dem Eingreifen des Knickschutzes ist?
Oder zumindest ein extrem nervendes Warnsignal, wenn man die Lenkung weiter einschlägt, so daß der Knickschutz zwangsläufig eingreifen muß?
Der Knickschutz ist ja nur deswegen überhaupt erst soweit verbreitet, weil es praktisch nur noch Schubgelenkbusse gibt. Bei Anhängerzügen wie dem AGG300 (XXL-Busse u.a. in Hamburg, angetrieben ist Achse 2 des ersten Busteils) braucht man so etwas nur beim Rückwärtsfahren...

Andererseits: Warum gibt es nicht an jedem technisch gesicherten Bahnübergang eine Nothalttaste, wie sie auf allen Bahnhöfen des Nahverkehrs vorhanden ist? Oder zumindest eine Notsprechstelle zum nächsten Stellwerk (auch wenn dieses in einem Bürogebäude irgendwo in Deutschland ist)?
Dann hätte die Busfahrerin nach dem Liegenbleiben möglicherweise auch den Metronom noch stoppen können, weil der dann per 500Hz-Signal eine Zwangsbremsung bekommen hätte -- vorausgesetzt natürlich, der Zug ist noch vor der Stelle, wo der Anhalte- und Durchrutschweg zum Anhalten ausreicht.

Gruß Ingo
Nur durch einen aktivieren Knickschutz bleibt ein Bus nicht stehen, wenn dann rollt er im Ständiges weiter. Den der Knickschutz nimmt nicht die Fahrstuhl raus und aktiviert auch nicht die Feststellbremse. Lediglich in die Motorateuerung wird Eingriffe und dabei in der Regel auf Standgas reduziert, dazu hat aber auch jeder Bus eine Taste am Fahrerarbeitsplatz, der diese Sperre aufhebt.
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