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Hannover: Bauarbeiten Linie 10/17
geschrieben von Forummaster Berlin 
Dieser Thread soll sich ausschließlich um die Bauarbeiten auf der D-Strecke im Rahmen des so genannten Projekts 10/17 (und den Bau der Hochbahnsteige im Verlauf der Linie 10) drehen. Die Dauerdebatte darum, welche Lösung die Beste sei, ist hier ausdrücklich unerwünscht. Davon haben sich bereits ausreichend Seiten in diesem Forum ohne irgendeinen neuen Erkenntnisgewinn zusammengesammelt.

Gerne dürfen auch aktuelle Medienberichte (Urheberrecht beachten!) zum Thema eingebracht und diskutiert werden, so lange es nicht wieder ausartet.
Im Zuge der Projekt Zehn Siebzehn Bauarbeiten wird das im Foto (vom 31.5.2016) gezeigte Stück Gleis kurz vor der Kreuzung Goethestraße/Leibnizufer von einem Gleis in einem Pflasterbelag umgewandelt in ein Rasengleis. Aber warum gab es da bislang überhaupt einen Pflasterbelag? Warum wurde nicht schon bei der letzten Gleiserneuerung ein Rasengleis gemacht?
Grund ist der Umzug der Feuerwehrwache 1 von der Calenberger Neustadt in die Nordstadt. [www.hannover.de]
Für die Feuerwehr war dieses Stück Gleis ausgepflastert worden, weil im Falle eines Verkehrsstaus, das ausgepflasterte Gleis zum Ausweichen für die Einsatzfahrzeuge wichtig war. Die Goethestraße war einer der Haupt-Einsatzfahrtwege der Feuerwehr in Richtung Innenstadt, als die Feuerwache 1 noch in der Nähe des Goethekreisels ansässig war.
Jetzt wird dieses Stück ebenso wie bereits vor einigen Jahren das Stück in entgegengesetzter Fahrtrichtung in ein Rasengleis umgewandelt.
Siehe hier: Projekt Zehn Siebzehn, Lageplan Goetheplatz [www.infra-hannover.de]


Hier entsteht ein Hochbahnsteig. Im Rahmen von Projekt Zehn Siebzehn wird die Haltestelle Goetheplatz umgebaut zu einer Haltestelle mit Mittel-Hochbahnsteig. Das alte Haltestelle-Häuschen wird anscheinend gerade als "Baubude" zwischengenutzt. (1. Bild)
Lageplan Goetheplatz [www.infra-hannover.de]
Querschnitt Hochbahnsteig [www.infra-hannover.de]
Eine Ersatzhaltestelle Goetheplatz für die Linie 10 wurde um die Ecke in der Braunstraße eingerichtet. Hier hält gerade die Linie 10 auf ihrer Fahrt in die Innenstadt. (2. Bild)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.06.2016 07:39 von Jules.


"TransTecBau bringt Bewegung in den ÖPNV",
das ist der Überschrift eines Artikels der Üstra-Publikation ÜstraPROFIL, Ausg. 2/2016. In dem Artikel geht es u. a. um die Ausbau der hannoverschen Stadtbahnhaltestellen mit Hochbahnsteigen:
"198 Haltestellen fahren die Stadtbahnen der üstra an, um die Fahrgäste sicher und bequem zu ihrem Ziel zu bringen. Um größtmöglichen Service zu bieten und Mobilitätseingeschränkten einen barrierefreien Zugang zu den Haltestellen zu gewähren, werden diese nach und nach mit Hochbahnsteigen ausgestattet. 128 gibt es bereits, weitere befinden sich in Planung."
Quelle: [www.uestra.de]
Der Artikel ist mit einer Abbildung vom neuen Hochbahnsteig Rosenstraße sowie vom neuen Hochbahnsteig Goetheplatz bebildert. An beiden wird derzeit im Rahmen von Projekt Zehn Siebzehn gebaut.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.06.2016 07:37 von Jules.
Bald beginnen die Sommerferien in denen die Linie 10 unterirdisch über Waterloo, Markthalle, Kröpcke zum Hauptbahnhof umgeleitet wird, damit das Umlegen der Gleise an den neuen Hochbahnsteigen Goetheplatz und Rosenstraße bewerkstelligt werden kann. An der neuen Haltestelle Rosenstraße liegt bereits ein Stück Gleis vor der Ernst-August-Galerie in Fahrtrichtung Steintor (Bild 1).
An der Haltestelle Goetheplatz, die zur Zeit baustellenbedingt verlegt wurde, sind bereits große Teile des Pflasters entfernt, um die Gleise dann abbauen zu können, weil dort der neue Mittelhochbahnsteig platziert wird. Die neuen Gleise liegen dann in einem Rasenbett etwa dort, wo sich bei der alten Haltestelle die mit rotem Klinker gepflasterten Wartebereiche befanden (Am rechten Bildrand von Bild 2 gerade noch zu sehen.) Die Bilder sind von Anfang Juni.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.2016 08:15 von Jules.


Zitat
Jules
Hier entsteht ein Hochbahnsteig. ....

Damit dürften die Überlegungen, in Hannover auch Niederflur zu nutzen, endgültig vom Tisch sein.

Mit besten Grüßen
Wuhletal
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Säh Dohrs will oupänn onnsä läft zeit.
Zitat
Wuhletal

Damit dürften die Überlegungen, in Hannover auch Niederflur zu nutzen, endgültig vom Tisch sein.

Das ist ja sinnvollerweise schon länger der Fall, nur ist es mit den aktuellen Bauarbeiten in der KSS wohl leider zu spät Projekt 10/17 doch noch zu stoppen. Schade, ich hatte gehofft, dass ein paar Klagen das Projekt deutlich verzögern könnten. So dass es später doch noch gekippt werden könnte.
In der Braunstraße entsteht im Rahmen von Projekt Zehn Siebzehn ein Rasengleis, dass in beide Richtungen der Stadtbahn eine eigene Fahrspur ermöglicht, die vom PKW-Verkehr nicht mitbenutzt wird. Quasi im Vorgriff ist seit einigen Tagen durch eine gelbe Baustellenmarkierung das stadtauswärtsführende Gleis für den PKW-Verkehr gesperrt worden.
Dieser Lageplan auf der Infra-Internetseite zeigt den zukünftigen Ausbau der Braunstraße: [www.infra-hannover.de]
Das Foto zeigt die gelbe Baustellenmarkierung:



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.06.2016 09:07 von Jules.


"Wegen Bauarbeiten auf der Kurt-Schumacher-Straße müssen die Stadtbahnlinien 10 und 17 von Donnerstag, 23.06.2016, Betriebsbeginn bis voraussichtlich Mittwoch, 03.08.2016, Betriebsschluss umgeleitet werden. Einige Haltestellen entfallen oder werden anders bedient."
Weitere Details erfährt man auf der Üstra-Internetseite: [www.uestra.de]
An der Ecke Goethestraße/Leibnizufer sieht man sofort, warum die Sommer-Umleitungsregelung nötig wird. Jede Menge neue Gleise warten drauf verlegt werden. An der Haltestelle Glocksee* Goetheplatz und der neuen Haltestelle Hauptbahnhof/Rosenstraße werden zudem die Gleise so neu verlegt, dass Mittelhochbahnsteige dazwischen passen.
An der derzeitigen Ersatzhaltestelle Goetheplatz in der Braunstraße wird während der Sommerferien-Umleitungsregelung festgehalten. Auch die Linie 17 Fahrzeuge, die bislang wegen der Bauarbeiten an der Ersatzhaltestelle in der Humboldtstraße gehalten haben, werden dann die Ersatzhaltestelle in der Braunstraße anfahren.
In den Sommerferien sind die Stadtbahnlinien weniger stark ausgelastet als im übrigen Jahr. Auf der Linie 9, die aus Empelde kommend in die Innenstadt fährt, fahren z. B. keine Verstärkerzüge in den Sommerferien. [efa155.efa.de]
Dadurch vermindert sich der Andrang im A-Tunnel, durch den die Linie 10 in den Sommerferien zusätzlich zu den Linien 3, 7 und 9 bis zum Hauptbahnhof fährt. Die Linie 17 wird nicht in die Innenstadt fahren, sondern vom Goetheplatz aus zum Üstra-Depot Glocksee.

*Korrektur: In den Sommerferien 2016 ist erst mal die Haltestelle Goetheplatz dran.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.06.2016 09:13 von Jules.


Zitat
An der Haltestelle Glocksee und der neuen Haltestelle Hauptbahnhof/Rosenstraße werden zudem die Gleise so neu verlegt, dass Mittelhochbahnsteige dazwischen passen.

Das wird ja spannend, wenn an der Haltestelle GLOCKSEE die Gleise im laufenden Betrieb für einen Mittelbahnsteig auseinandergelegt werden.... das sollten sie im Auge behalten und für uns alle mit der Knipse festhalten ! :-)
Zitat
TWhanno
Zitat
An der Haltestelle Glocksee und der neuen Haltestelle Hauptbahnhof/Rosenstraße werden zudem die Gleise so neu verlegt, dass Mittelhochbahnsteige dazwischen passen.

Das wird ja spannend, wenn an der Haltestelle GLOCKSEE die Gleise im laufenden Betrieb für einen Mittelbahnsteig auseinandergelegt werden.... das sollten sie im Auge behalten und für uns alle mit der Knipse festhalten ! :-)

Vielen Dank für den Hinweis! Die Haltestelle Glocksee wird noch nicht in diesem Sommer barrierefrei ausgebaut. Es muss natürlich Haltestelle Goetheplatz heißen. Wird korrigiert.

Derweil ein weiteres Bild aus der Kurt-Schumacher-Straße. Dort sind neue Lampen installiert worden. Ob das jetzt Modelle "von der Stange" sind, kann ich nicht beurteilen. Aber das Lampen-Modell kommen mir bekannt vor. Wo stehen die denn noch in Hannover?


Mal nur eine Frage, angenommen, die Petition, welche den Bürgermeister erreichte in Bezug auf die unterirdische Lösung, würde das Projekt kippen.
Was würde dann eigentlich aus diesen Bauarbeiten? Was wäre noch sinnvoll und was müsste man davon als Geldverschwendung abschreiben?
Ich möchte für diese Frage nicht einen neuen Thread anfangen.
Die Moderation könnte ja entweder die eine Diskussion wieder aufmachen, meinen Beitrag dort hintun oder meinen Beitrag zu einem neuen Diskussionsstrang machen.

Mit besten Grüßen
Wuhletal
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Säh Dohrs will oupänn onnsä läft zeit.
Was die weiter oben abgebildeten "neuen" Lampen in der Kurt-Schumacher-Straße angeht, habe ich einen kleinen Ausflug auf Google-Street-View unternommen und festgestellt, dass die Lampen schon vor Beginn der Projekt-Zehn-Siebzehn-Arbeiten da standen:
[www.google.de]
Das Google-Street-View-Bild ist von Oktober 2008. Manchmal braucht es wohl besondere Anlässe, Objekte seiner Umgebung bewusster als gewöhnlich wahrzunehmen. Für neu habe ich die Lampen wohl deshalb gehalten, weil die Masten ganz blank waren und nicht, wie leider häufig zu sehen, sehr stark mit Aufklebern beklebt.



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.06.2016 22:02 von Jules.
Zitat
Wuhletal
Mal nur eine Frage, angenommen, die Petition, welche den Bürgermeister erreichte in Bezug auf die unterirdische Lösung, würde das Projekt kippen.
Was würde dann eigentlich aus diesen Bauarbeiten? Was wäre noch sinnvoll und was müsste man davon als Geldverschwendung abschreiben?
Ich möchte für diese Frage nicht einen neuen Thread anfangen.
Die Moderation könnte ja entweder die eine Diskussion wieder aufmachen, meinen Beitrag dort hintun oder meinen Beitrag zu einem neuen Diskussionsstrang machen.
Die Petition wurde bereits dem Bürgermeister der Stadt Hannover Thomas Hermann übergeben. Von der Stadt heißt es dazu, es "... seien die Argumente mehrfach geprüft und Entscheidungen gefällt worden. Sollten sich neue Aspekte ergeben, würden diese abgewogen. Zuständig sei aber die Region." [www.haz.de] Durch die Petition selbst haben sich ja keine neuen Aspekte ergeben. Alles was diskutiert und abgewogen werden konnte, wurde diuskutiert und abgewogen. Und auf dieser Basis eine Entscheidung für Projekt Zehn Siebzehn getroffen. Das ist ja auch der Grund dafür, dass sich die Moderation einen sog. Bau-Thread wünscht:
Zitat
Forummaster Berlin
Dieser Thread soll sich ausschließlich um die Bauarbeiten auf der D-Strecke im Rahmen des so genannten Projekts 10/17 (und den Bau der Hochbahnsteige im Verlauf der Linie 10) drehen. Die Dauerdebatte darum, welche Lösung die Beste sei, ist hier ausdrücklich unerwünscht. Davon haben sich bereits ausreichend Seiten in diesem Forum ohne irgendeinen neuen Erkenntnisgewinn zusammengesammelt.
Das vorgegebene Arbeitspensum am Projekt Zehn Siebzehn in der Kurt-Schumacher-Straße für die Sommerferien kann man auf diesem Haltestellenschild sehen, das zur Zeit am Steintor aufgestellt ist:


So ein Baustellenschild am Steintor macht für eine Haltestelle in Bahnhofsnähe ja auch total Sinn..... oder steht das Schild für den Goetheplatz jetzt auch am Küchengarten?
Zitat
TWhanno
So ein Baustellenschild am Steintor macht für eine Haltestelle in Bahnhofsnähe ja auch total Sinn..... oder steht das Schild für den Goetheplatz jetzt auch am Küchengarten?

Das Baustellenschild für die Umbauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Straße am Steintor aufzustellen kann wirklich Verwirrung stiften. Andererseits ist es im Baustellenbereich ohnehin schon sehr eng. Und zumindest kann man gefahrlos herantreten und sich die Details anschauen.

Am Goetheplatz dagegen ist es ratsam, sehr genau auf den Verkehr zu achten, wenn man sich das Haltestellenschild aus der Nähe ansehen will. Oder ein gutes Fernglas mitzunehmen. Oder sich dieses Bild (unten) anzusehen:


Auch in den Stadtbahnen auf den Linien 10 und 17 wird auf die Sommerferien-Umleitungsregelung hingewiesen, die am Donnerstag beginnt:


Nun, es passt ja zu einem Bau-Thread schon die Frage, welche bereits erfolgten Maßnahmen sich im Falle einer Umorientierung als unnötig erweisen und welche nicht.
Im Hauptbahnhof ist ja auch ein Stadtbahnsteig, der unbenutzt vor sich hin schlummert, der so nicht gebaut worden wäre, wenn man geahnt hätte, dass man den Bau der unterirdischen Stadtbahn nicht komplett ausführen kann.

Mit besten Grüßen
Wuhletal
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Säh Dohrs will oupänn onnsä läft zeit.
Mittwochabend, letzter Schultag vor den Sommerferien 2016: Ein großes Lager von Schwellen liegt am Goetheplatz parat. Ich schätze etwa 400 Stück. Bei einem 3/4-Meter Schwellenabstand reicht das für 300 Meter Gleisstrecke in eine Richtung. Die Goethestraße vom Kreisel bis zum Leibnizufer ist etwa genau so lang. Wenn dort alle Gleise mit Unterbau erneuert werden, dann reicht das, was dort jetzt liegt und auf dem oberen Foto zu sehen ist, also gerade mal zur Hälfte.
Im Kreisel steht derweil eine kleine Armada von Baggern bereit (unteres Foto) und Donnerstag früh soll es dann wohl losgehen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.06.2016 09:04 von Jules.


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