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Hannover: Bauarbeiten Linie 10/17
geschrieben von Forummaster Berlin 
Auch die Neue Presse Hannover berichtet über den Start-Termin für den ersten neuen Hochbahnsteig, der im Rahmen von Projekt 10 17 fertig gestellt wurde und am 9. Dezember eröffnet werden soll:
"Die Arbeiten am neuen Hochbahnsteig am Goetheplatz sind hingegen bereits weit fortgeschritten. Er soll laut Infra am 9. Dezember in Betrieb gehen." Quelle: NP, 18.11.2016, [www.neuepresse.de]
Die Ampeln auf der Hochbahnsteig-Insel stehen bereits. Aber an den Straßenrändern stehen noch keine Ampeln. Ob die noch fertig werden bis zum 9. Dezember, wenn der neue Hochbahnsteig Goetheplatz eröffnet wird?
Oder wird zunächst der provisorisch in gelber Baustellenfarbe markierte Zebrastreifen noch einige Zeit Bestand haben?


AKTUELL: 9.12.2016, Freitagmittag:
Der Hochbahnsteig Goetheplatz ist in Betrieb gegangen:


Nur wenige Wochen "neu" und schon von Autofahrern beschädigt. Sowohl ein Fahrradbügel als auch ein Verkehrsschild "Vorgeschriebene Vorbeifahrt" sowie die dazugehörige "Leitplatte" wurden zerstört. Es gibt jedoch keinen Grund, das widerspruchslos hinzunehmen, dafür einen Grund mehr, hier mal vorbei zu schauen: "Stickstoffdioxidbelastung in Hannover senken! Jetzt!" [www.openpetition.de] Schließlich trägt die geforderte Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auch auf Hauptstraßen zu mehr Verkehrssicherheit bei.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.12.2016 22:49 von Jules.


Zitat
Jules
Nur wenige Wochen "neu" und schon von Autofahrern beschädigt. [...]"Stickstoffdioxidbelastung in Hannover senken! Jetzt!"

Was hat das eine thematisch mit dem anderen zu tun? Beschädigte Radbügel und eine Petition zur Stickstoffdioxidsenkung? %-/



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.01.2017 09:56 von El Greco.
Was sich da am Raschplatz abspielt mit der Absage des Landes, einen zweiten Aufzug zu finanzieren, spiegelt exakt das, was sich in 50 Jahren U-Bahn-Bau in Hannover schon oft genau so abgespielt hat. Es zeigt die nach wie vor stiefmütterliche Behandlung der ÖPNV-Fahrgäste. Die Weigerungshaltung des Landes ist alleine schon sachlich völlig unhaltbar, weil es immer wieder dazu kommt, das Aufzüge ausfallen selbst an wichtigen Umsteigeknotepunkten, z. B. Linden Fischerhof ( [www.haz.de] ). Es ist daher absolut vernünftig einen zweiten Aufzug einzubauen, der den Zugang zum Raschplatz und zur Untergrundstation gewährleistet. Zumal durch diesen Aufzug sich der Umsteigeweg verkürzt, gerade für Menschen mit Gehbehinderungen ein Segen.
Aber wie ist es denn an anderen Untergrundhaltestellen gelaufen? Die wurden jahrzehntelang ganz ohne Aufzüge betrieben. Ich werte das als Hinweis darauf, dass beim U-Bahn-Tunnelbau die berechtigten Fahrgast-Interessen und Bedürfnisse nicht allzu ernst genommen wurden.
Ich hoffe das mit solchen und ähnlichen Beiträgen sich noch viele Fahrgäste bei Stadt, Region und Land melden und sich für den zweiten Aufzug stark machen!
Zitat
El Greco
Zitat
Jules
Nur wenige Wochen "neu" und schon von Autofahrern beschädigt. [...]"Stickstoffdioxidbelastung in Hannover senken! Jetzt!"

Was hat das eine thematisch mit dem anderen zu tun? Beschädigte Radbügel und eine Petition zur Stickstoffdioxidsenkung? %-/

Aber das liegt doch auf der Hand: Eine Temporeduktion für den Autoverkehr, das darauf hinausläuft, das Tempo 30 die neue Regelgeschwindigkeit innerorts ist (das ist ja quasi Teil der Petitionsforderung) trägt dazu bei, den trügerischen Gedanken zu entkräften, der viele Autofahrer glauben lässt, mit dem Auto seien sie sehr viel schneller in der Stadt, als mit dem Rad oder dem ÖPNV.

Ergo werden weniger Autofahrer die Stadt verstopfen, und das Verkehrsgeschehen sich entpannen, so dass auch das "Verkehrsmobiliar", wie das angefahrene "Vorbeifahrt-Schild" mehr geschont werden wird!

Viele Grüße an den "Künstler" (El Greco war ein spanischer Maler der Spätrenaissance)

Hier noch mal der Link zur Petition: [www.openpetition.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.2017 22:25 von Jules.
Zitat
Jules
Eine Temporeduktion für den Autoverkehr, das darauf hinausläuft, das Tempo 30 die neue Regelgeschwindigkeit innerorts ist [...] Ergo werden weniger Autofahrer die Stadt verstopfen, und das Verkehrsgeschehen sich entpannen
Wishful thinking. Und unrealistisch. Derartige Gängelung führt gerade dazu, dass die Grünen wegen solchen Fantastereien im Sinkflug sind und sich den verdienten einstelligen Prozentbereichen annähern.
Zitat
El Greco
Zitat
Jules
Eine Temporeduktion für den Autoverkehr, das darauf hinausläuft, das Tempo 30 die neue Regelgeschwindigkeit innerorts ist [...] Ergo werden weniger Autofahrer die Stadt verstopfen, und das Verkehrsgeschehen sich entpannen
Wishful thinking. Und unrealistisch. Derartige Gängelung führt gerade dazu, dass die Grünen wegen solchen Fantastereien im Sinkflug sind und sich den verdienten einstelligen Prozentbereichen annähern.
Weitaus unrealistischer ist doch eine Stadt mit immer mehr, immer breiteren und längeren und immer PS-stärkeren Autos. Oder welche Perspektiven siehst du da?
Zitat
Jules
Weitaus unrealistischer ist doch eine Stadt mit immer mehr, immer breiteren und längeren und immer PS-stärkeren Autos.

Das habe ich auch nicht gefordert bzw. gesagt. Ich halte es nur für fatal, die vorhandenen Autos bzw. Autofahrer zu gängeln bzw. zu verdrängen. Denn die Masse wird nicht weniger, wenn man etwas beiseite drängt oder einfach nur verlagert.
Zitat
El Greco
Zitat
Jules
Weitaus unrealistischer ist doch eine Stadt mit immer mehr, immer breiteren und längeren und immer PS-stärkeren Autos.

Das habe ich auch nicht gefordert bzw. gesagt. Ich halte es nur für fatal, die vorhandenen Autos bzw. Autofahrer zu gängeln bzw. zu verdrängen. Denn die Masse wird nicht weniger, wenn man etwas beiseite drängt oder einfach nur verlagert.

Es geht nicht um's Verdrängen, sondern darum, nicht nur ausschließlich mit großzügigen Angeboten ein Umsteigen auf den ÖPNV und auf's Rad zu bewirken. Der Bau hinreichend großer Bushaltestellen beispielsweise erfordern gelegentlich den Wegfall eines Parkplatzes. ÖPNV-Vorrangschaltungen bewirken eine erfreuliche Verbesserung des ÖPNV und das darf dann auch gerne zu gelegentlich längeren Wartezeiten für den Autoverkehr führen und wird den ein oder anderen dazu anregen umzusteigen.
Zitat
Jules
das darf dann auch gerne zu gelegentlich längeren Wartezeiten für den Autoverkehr führen und wird den ein oder anderen dazu anregen umzusteigen.

Genau das schließt sich ja meistens aus. Ein Wunschdenken.
Zitat
El Greco
Zitat
Jules
das darf dann auch gerne zu gelegentlich längeren Wartezeiten für den Autoverkehr führen und wird den ein oder anderen dazu anregen umzusteigen.

Genau das schließt sich ja meistens aus. Ein Wunschdenken.

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