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Metronom ab 2018 nicht mehr nach Cuxhaven
geschrieben von Pille 
Wie ich bei Abendblatt online las, verliert der metronom eine seiner Stammstrecken: Die nach Cuxhaven, übernommen wird sie von der DB Regio.
Ich persönlich finde es schade, da ich sehr viel vom metronom halte, als Pendler zwischen Hamburg und Hannover und ebenso gerne bin ich auf der Strecke nach Cuxhaven gerne mit dem ME unterwegs.

Hier die Quelle: [www.abendblatt.de] , via Google:
[www.google.de]

Saludos,
Felipe
Es ist schon überraschend, ja. Aber ich denke mal, trotzdessen wird sich für den Fahrgast wohl nicht allzu viel ändern... Das Wagenmaterial bleibt das Gleiche, nur die Leute auf den Zügen sind andere.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.10.2016 17:23 von Alkcair.
Natürlich wird der Takt der RE5 nicht geändert werden, leider sind die metronom mit den Alkoholverbot-Konsumverbot und das wird leider bei der DB nämlich total aufgeweicht und das wird eindeutig auch auf die Qualität aus, weil es wahrscheinlich damit die Fahrgäste eher verprellt:

" Alkoholverbot" "Fahrradwagen" "Ruhewagen"
DB Regio: Nein Nein Nein
metronom: Ja Ja Ja

Das wirkt sich alles auch auf die Qualität und die Fahrgastzahlen nämlich aus.

Gruss Lanci



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.10.2016 14:22 von Lanci.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Verkehr auf der Linie Hamburg - Cuxhaven entwickeln wird. Für den Fahrgast "soll" es bekanntlich keine großen Veränderungen geben. Identisches Wagenmaterial, gleicher Takt - nur eben künftig ein DB-Logo an den Seiten der Waggons und Loks, und das Personal wird auch wieder von der DB gestellt.

Spannend dürfte allerdings sein: Werden die Züge auch künftig noch in Bremervörde gewartet? Oder nutzt die DB dafür eigene Kapazitäten?

Und vor allem: Was passiert, wenn mal "Wagen-Notstand" herrscht oder etwas ausfällt? Von anderen DB-Strecken z. B. in Schleswig-Holstein kennt man ja, dass statt modernster, klimatisierter Doppelstockwagen ratzfatz eine alte Reichsbahn-Doppelstock-Klapperkiste im Zug ist. Oder der alte umgebaute Halberstädter Steuerwagen den Doppelstock-Zug abschließt. Ich hoffe es nicht, aber ich befürchte, dass auch auf der Cuxhavener Strecke sukzessive in Salami-Taktik wieder das alte "Gammelzeug" auftaucht, dem bei dessen Abschied 2007 niemand eine Träne nachgeweint hat. Ob dann auch bald wieder lärmende 218er in Cuxhaven am Prellbock stehen?

Hoffentlich ist im neuen Vertrag festgelegt, dass all das nicht passieren darf.
Hallo Arne,

nach dem, was man nachlesen kann, gibt es keinen Grund sich zu sorgen. Es wurde lediglich nur der Betrieb ausgeschrieben - wie jetzt mit dem metronom. Die Wartungsverträge der LNVG bleiben davon unberührt.

Theoretisch hätte es auch den umgekehrten Fall geben können. der metronom gewinnt die Ausschreibung des Betriebs und die LNVG vergibt einen neuen Wartungsvertrag an die DB. Wobei das wirklich sehr theoretisch ist, dass EVB und OHE absehbar ihre Verträge verlieren würden.


Grüße
Boris

PS: Der Vollständigkeit halber: Egal was an den Fahrzeugen steht, sie gehören der LNVG und nur die ist für die Organisation der Wartung, etc. zuständig.
Natürlich gilt bei der XXX DB kein Alkoholverbot, auch auf der ausgeschriebenen Strecke wird das Alkoholverbot wahrscheinlich von der DB aufgehoben und das ist Eindeutig total Verkehrt, wenn das im Metronom eingeführt ist, sollte sich besonders auch die DB Regio AG ebenfalls an den Alkoholverbot der metronom trotzdem daranhalten, sonst kostet es nämlich Fahrgäste, weil Sie lieber zurückbleiben als mit betrunkenen Fahrgäste die eine absolute Alokohol-Fahne hat! Natürlich wird der Ruhewagen von der DB überhaupt nicht mit übernommen auch der Fahrradwagen wird ebenfalls nicht mit übernommen werden durch die XXX DB Regio AG nämlich!

Somit geht das alles auf die Qualität nämlich! Das wird dratische Einbußen der DB Regio AG bedeuten!

Gruss Lanci
Zitat
Arne
Und vor allem: Was passiert, wenn mal "Wagen-Notstand" herrscht oder etwas ausfällt? Von anderen DB-Strecken z. B. in Schleswig-Holstein kennt man ja, dass statt modernster, klimatisierter Doppelstockwagen ratzfatz eine alte Reichsbahn-Doppelstock-Klapperkiste im Zug ist. Oder der alte umgebaute Halberstädter Steuerwagen den Doppelstock-Zug abschließt. Ich hoffe es nicht, aber ich befürchte, dass auch auf der Cuxhavener Strecke sukzessive in Salami-Taktik wieder das alte "Gammelzeug" auftaucht, dem bei dessen Abschied 2007 niemand eine Träne nachgeweint hat. Ob dann auch bald wieder lärmende 218er in Cuxhaven am Prellbock stehen?
Was passiert denn jetzt, wenn Wagennotstand ist (oder Lokführer krank sind)? Richtig, dann fallen die Verbindungen aus. Die DB kann wenigstens für Ersatz sorgen. ich fahre lieber mit klapprigen DR-Wagen, als dass ich ne Stunde am Bahnsteig stehen bleibe.
Guck dir die Marschbahn an. Die NOB wäre niemals in der Lage gewesen über ein solch langen Zeitraum Ersatzverkehre in dem Kapazitätsumfang zu gewährleisten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.02.2017 06:44 von PAD.
Zitat
PAD
Guck dir die Marschbahn an. Die NOB wäre niemals in der Lage gewesen über ein solch langen Zeitraum Ersatzverkehre in dem Kapazitätsumfang zu gewährleisten.

Warum wäre sie dazu nicht in der Lage gewesen? Sie gehörte auch einem Großkonzern mit Milliardenumsatz an und hat es auch geschafft, den Probebetrieb relativ zügig zu starten. Die Herausforderung wäre nur noch gewesen, den Betrieb dauerhaft zu organisieren und ab und an mal wieder Ersatzfahrzeuge zu organisieren.

Es wäre allenfalls eine Kosten- und Konzernhaftungsfrage gewesen, ob es sich vielleicht gelohnt hätte und möglich gewesen wäre, die NOB GmbH in die Insolvenz zu schicken, ohne dem Gesamtkonzern zur Last zu fallen. Es wäre aber wiederum eine schlechte Ausschreibung gewesen, die das zulässt und dies würde die DB-Töchter genauso betreffen. Abgesehen davon dürften die Chancen nicht schlecht stehen, die Kosten auf die Hersteller abzuwälzen bzw. von deren Versicherungen bezahlen zu lassen.

Der letzte Vorteil, den die DB als Konzern mit einem großen Pool an abgeschriebenen Altfahrzeugen hat, ist eine der größten Ungerechtigkeiten der Bahnreform und wäre vermeidbar gewesen, wenn man nicht nur die "Altlasten" wie die Beamten sondern auch die Altfahrzeuge einer neutralen Bundesbehörde zuzuordnen statt diese zum Wettbewerbsvorteil für die DB werden zu lassen.
Hallo PAD,

Zitat
PAD
Guck dir die Marschbahn an. Die NOB wäre niemals in der Lage gewesen über ein solch langen Zeitraum Ersatzverkehre in dem Kapazitätsumfang zu gewährleisten.

Abgesehen von der Sinnlosigkeit dieser Diskussion - wenn, würde sowie erst einmal der LNVG-Pool greifen (oder eben nicht) -, ist die Marschbahn ein schlechter Vergleich. Dass gleichzeitig alle Fahrzeuge einer Strecke ausfallen - dazu noch Waggons - ist schon außergewöhnlich. Die DB würde sich sicher auch sonst nicht lumpen lassen, gegen gutes Geld, Waggons bereit zu stellen, wie andere Anbieter auch. Nach wie vor sind nämlich ein guter Teil der Marschbahn-Leistungen mit Waggons anderer Anbieter bestückt.

Grüße
Boris
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