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Optimierung des Nachtbusnetzes (So-Do)
geschrieben von 2-Zonen-Karte 
Zitat
Ingo Lange
Zitat
STZFa
Könnte man ein ASTaxi bzw ASBus-System nicht einfach für alle Buslinien außerhalb des Ring 2 im Anschluss an den Nachtbus einrichten, besser ginge es wohl nicht, außerdem könnten die Schleifeinfahrten der Nachtbusse entfallen und diese dadurch beschleunigt werden. Ganz nebenbei wird das Taxengewerbe noch unterstützt;-)

Das ist eine interessante Idee. "Lohnen" würde sich das aber wohl nur, wenn auf einer Strecke im Schnitt weniger als 1 Fahrgast mitfährt, so dass das Taxi oder der Bus in den meisten Nächten nicht benötigt würde. Sonst hätte man ja kaum Einsparungen gegenüber einem Liniendienst (das teuerste ist ja angeblich der Fahrer).

Muss der Fahrer nicht ohnehin bereit gehalten werden, falls ein Fahrgast eine Fahrtwusch kundtut? Bei ASTaxen könnte ich mir ja vielleicht noch vorstellen, dass die Fahrten an Nächten unter der Woche aus dem normalen Fahrzeugpool abgedeckt werden könnten. Zumindest, wenn man mit möglichst vielen Taxiverbänden Verträge hat.

Beim ASBus-System könnten wohl nur Fahrtkosten gespart werden, was natürlich auch besser ist als nichts. Ein ASBus könnte auch in Zeiten, in denen er nicht für seinen eigentlichen Zweck angefordert wurde, spontan als Bereitschaftsbus eingesetzt werden, wenn auf einer regulären Nachtbuslinie mal ein Fahrzeug eine Panne oder einen Unfall hat.
Ich dachte eigentlich daran die Nachtbusse nur noch auf die Hauptmagistralen zu beschränken, und die Kleinräumige Bedienung der Stadtteile den Taxen zu überlassen, ASBusse sollten nur dort fahren wo ohnehin ein Bus benötigt wird, Anrufen (eventuell über App) sollen die FG nur, damit man flexibel auch mal zwischen Bus und Taxi wechseln kann.

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***
Auch eine Idee. Die Frage ist aber, ob dann die Fahrgäste immer selbst anrufen müssen, wenn sie von der Umsteigehaltestelle mit dem AST weiterfahren wollen. Alternative wäre, dem Busfahrer dies beim Einsteigen mitzuteilen und dieser sorgt dann - über die Leitstelle - dafür, dass am Umsteigepunkt das AST bereitsteht.

Die zweiter Alternative wäre, dass an den Umsteigehaltestellen generell bei Ankunft eines Nachtbusses ein AST bereitsteht, das dann die Feinverteilung in der jeweiligen Gegend übernimmt. Falls dann plötzlich zu viele Fahrgäste umsteigen wollen, könnte der Taxifahrer einen Kollegen informieren, der dann - optimalerweise nach Zielen sortiert - einen Teil der Umsteiger übernimmt. Wenn man die Umsteigepunkte dort einrichtet, wo sich ohnehin ein Taxistand mit wartenden Taxen befindet, minimiert sich die Wartezeit noch weiter.

Diejenigen, die aber aus dem Feinverteilungsgebiet abgeholt und zum eigentlichen Nachtbus gebracht werden wollen, müssen aber in jedem Fall anrufen.
Im 21. Jahrhundert muss die Koordinierung von AST eigentlich über eine App laufen. Ich logge mich ein, sage wo ich hin will, der Taxifahrer hat die Echtzeitdaten der Busse und steht dann pünktlich zur Busankunft bereit. Anrufen oder den Busfahrer das alles koordinieren lassen, ist viel zu umständlich.
bitte löschen

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.01.2017 15:39 von STZFa.
Nicht jeder hat ein Smartphone - ich will so ein Ding gar nicht in meiner Tasche stecken haben. Soll man deshalb von der Nutzung von Teilen des ÖPNV-Angebots ausgeschlossen werden?

Es ist sowieso eine fragwürdige Tendenz, die Nutzung von Dienstleistungen davon abhängig zu machen, dass der Kunde technische Ausrüstung mitbringt - konsequent weitergedacht müsste man dann nämlich z.B. auch die DFI-Anzeigen sofort wieder demontieren, da diese ja auch Geld für Beschaffung, Unterhalt und Wartung kosten und der Fahrgast gefälligst sein Infogerät selbst mitzubringen hat, wenn er sich schon erdreistet, den Bus zu benutzen.

Die Zugzielanzeigen, Fahrkartenautomaten und Notrufsäulen auf den Bahnhöfen der U- und S-Bahn könnten dann ja der nächste Schritt sein, da man davon ausgeht, dass jeder dies mit sich herumträgt.
Nun, das Telefon war vor 100 Jahren auch eine technische Neuerung, an der nicht alle teilhaben wollten oder konnten. So ist nunmal der Lauf der Dinge.
Zitat
2-Zonen-Karte
Nicht jeder hat ein Smartphone - ich will so ein Ding gar nicht in meiner Tasche stecken haben. Soll man deshalb von der Nutzung von Teilen des ÖPNV-Angebots ausgeschlossen werden?

Das stimmt prinzipiell.

Aber am Ende ist es eine simple Kosten/Nutzen-Rechnung - wenn 95% der Nutzer ein Smartphone haben (und dieser Wert ist bestimmt nicht weit hergeholt), dann lohnen sich Alternativen schlicht nicht mehr.
Ganz ehrlich - ich wundere mich immer wieder über die Stapel an Fahrplanbüchern in den Läden an den Bahnhöfen.
Nimm z.B. mal das ELSTER-Steuerprogramm - für Gewerbetreibende Pflicht. Und für den Arbeitnehmer wird es auch kommen. Du hast dann keinen PC? Dein Problem.

Man mag davon halten was man will (meine Mutter (80+) regt sich z.B. darüber auf dass in der Tagesschau auf Tagesschau.de verwiesen wird, sie hat keinen PC), aber es ist nicht aufzuhalten.

Sorry für OT.
Wieso wird eigentlich trotz Betriebsschluss bei der U-Bahn trotzdem fleißig beispielsweise zum "Übergang zur U3" angesagt?
So erlebt am Donnerstag (bzw Freitag morgen) ~1:00 in der Linie 111. Sowohl an den Landungsbrücken als auch am Baumwall wurde ein Übergang zur U-Bahn angeboten.

Gerade für Gelegenheitsfahrer ist dies doch sehr verwirrend, da man (ich ebenfalls) davon ausgeht, dass dann auch noch diese Linie dort fährt (und nicht erst in X Stunden wieder). Der Boardcomputer der die Ansagen macht weißt doch eigentlich wie spät es ist (und könnte dann den Zusatz einfach weglassen).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.2017 08:58 von flor!an.
Das ist aber auch bei anderen Tagbuslinien der Fall wenn U und S-Bahn schon Betriebsschluss haben.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Wolf Tiefenseegang
Einige Vorschläge klingen gut. Was mir negativ auffällt ist, dass das Ak Wandsbek seinen Nachtbusanschluss verlieren würde.

Zitat
2-Zonen-Karte
Als bewährt und beizubehalten sehe ich den (halb-)stündlichen Nachtbusknoten am Rathausmarkt an, bei dem trotz der im Vergleich mit dem Tagesverkehr recht dünnen Fahrplantakte mit kurzen Umsteigezeiten und bequemen Umsteigewegen die Linie gewechselt werden kann.

Sorry, hier lache ich mich schlapp! Schon mal nachts von der Behringstraße zur Veddel gefahren. Die Umsteigezeit z. B. von der 601 zur 640 beträgt am Rathausmarkt 17 Minuten, die man da mitten in der Nacht blöd rumsteht.

Edit: Das ist noch zu toppen mit einem Umstieg von der 609 aus Richtung Bergedorf (Ankunft Rathausmarkt zur Min. 48) in die 601 Richtung Wedel (Abfahrt zur Min 09). Satte 21 Min.

Fahr mal aus Richtung Bramfeld/Steilshoop nach Tiefstack des Nachts. Da kann man sich aussuchen, ob man eine über eine halbe Stunde in Barmbek warten möchte oder doch lieber am Rathausmarkt.
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