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Wiederholte Regionalbahn Störungen
geschrieben von Wassermann 
Hallo,
laut Ansage im Hamburger Hauptbahnhof, ist die Strecke zwischen Ahrensburg und Reinfeld, wegen eines Kabelschadens voll gesperrt worden. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet.

Gruß
Wassermann



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.07.2009 16:56 von Wassermann.
Wassermann schrieb:
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> Hallo,
> laut Ansage im Hamburger Hauptbahnhof, ist die
> Strecke zwischen Ahrensburg und Reinfeld, wegen
> eines Kabelschadens voll gesperrt worden. Ein
> Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde
> eingerichtet.

Laut Radiomeldung dazu hat sich das Stellwerk in Bad Oldesloe elektronisch auf Tauchstation begeben.

Gruß Ingo
Freitag wars auch schön. Blitzeinschlag im Stellwerk Neumünster.

Mein RE (Kiel ab 15:21 Uhr) kam bis Bordesholm, dann gings nach längerer Wartezeit (und guten Informationen des Zugbegleiters) zurück nach Kiel mit dem Vorschlag, über Lübeck nach Hamburg zu fahren. Der Service-Point war nach der Wiederankunft des RE gegen 16:28 Uhr natürlich überfüllt (ich war eher kurz hinter der Mitte der Schlange), den RE nach Lübeck (16:44 ab Kiel) habe ich natürlich nicht geschafft. Der RE um 17:21 Uhr sollte dann planmäßig fahren. In Bordeholm, Neumünster und Brokstedt wurde dann wieder gestanden. Am Anfang gabs noch Ansagen (es wurde um Verständnis gebeten, das konnte in meinem Wagen aber keiner mehr so recht aufbringen; das Wort "Entschuldigung" kannte der Zugbegleiter wohl nicht...), ab Neumünster wurde die Wartezeit nicht mehr begründet. Gegen 19:02 war ich in Pinneberg, um 19:17 Uhr (geplant war 16:27!) in Krupunder.

Da ich vor einigen Wochen schon einmal das Erlebnis eines Blitzeinschlages im Stellwerk hatte (stand damals ca. zwanzig Minuten in Einfeld), kann ich dem Verweis auf "höhere Gewalt" nicht viel abgewinnen. Da hätte DB Netz ja wohl schon mal was machen können...
MOIN,
heute Mittag war die Strecke zwischen Pinneberg und Elmshorn gesperrt - Grund? Mittlerweile soll sie wieder eingleisig frei sein.

Gerhard
Moin aus Kiel,

ein Blitzschlag in das elektronische Stellwerk Neumünster kann schon ganz schöne Auswirkungen haben. Von hier werden die Bahnhöfe Nortorf, Bordesholm, Einfeld, Brokstedt, Hohenwestedt, Neumünster-Süd und Bad Segeberg und Steckenblockstellen ferngesteuert.
Das Stellwerk ist nur mit 2 Fahrdienstleitern besetzt.
Das ist dann der Preis für die Zentralisierung. Bei einem kräftigen Blitzschlag helfen oft auch keine Schutzmassnahmen.
Durch diese Zentralisierung wurden ca. 15 mechanische und 2 elektromechanische Stellwerke abgelöst - mit Personal.

Hier ein Link zum Unfall in Tornesch

Gruss aus Kiel vom

D-Zug-Schaffner

[www.eisenbahn-sh.de]
d-zug-schaffner schrieb:
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> Moin aus Kiel,
>
> ein Blitzschlag in das elektronische Stellwerk
> Neumünster kann schon ganz schöne Auswirkungen
> haben. Von hier werden die Bahnhöfe Nortorf,
> Bordesholm, Einfeld, Brokstedt, Hohenwestedt,
> Neumünster-Süd und Bad Segeberg und
> Steckenblockstellen ferngesteuert.
> Das Stellwerk ist nur mit 2 Fahrdienstleitern
> besetzt.
> Das ist dann der Preis für die Zentralisierung.
> Bei einem kräftigen Blitzschlag helfen oft auch
> keine Schutzmassnahmen.
> Durch diese Zentralisierung wurden ca. 15
> mechanische und 2 elektromechanische Stellwerke
> abgelöst - mit Personal.
>
> Hier ein Link zum Unfall in Tornesch

OK, danke. Bei solchen Auswirkungen, wie dieser Blitzschlag hatte, schien er auch kräftig genug gewesen sein. "Alle reden vom Wetter, wir nicht!" ist durch die schöne neue Bahnwelt nur eben leider nicht mehr wahr.
Folgende Meldung von heute morgen bis jetzt auf bahn.de, Verkehrsmeldungen aus den Regionen. Die Meldung steht nur unter Schleswig-Holstein und nicht unter Hamburg (und angesichts des Autors: auch nicht auf der S-Bahn-Seite), aber immerhin besser als überhaupt keine Meldung wie bei ungeplanten Störungen bei einem gewissen anderen Unternehmen.



S-Bahn-Hamburg

Aktuell liegen uns folgende Meldungen für Schleswig-Holstein vor:

Zusätzliche Behinderungen auf der Bahnstrecke Hamburg - Lübeck

Auf der Strecke Hamburg - Lübeck finden zwischen Hamburg-Wandsbek und Hamburg-Rahlstedt Gleisbauarbeiten statt. Bei diesen Arbeiten wurde am Wochenende ein Signalkabel beschädigt.

Aus diesem Grund muss heute bis in die Abendstunden der Zugverkehr zwischen Hamburg Hbf und Ahrensburg noch weiter eingeschränkt werden:

1) Die Regionalzüge von und nach Bad Oldesloe müssen zwischen Ahrensburg und Hamburg Hbf durch Busse ersetzt werden.
2) Die Regionalexpress-Züge von Hamburg nach Lübeck und in der Gegenrichtung halten zusätzlich in Ahrensburg.
3) Der bereits bestehende Ersatzverkehr mit Bussen für die Regionalzüge von und bis Ahrensburg/Bargteheide wird weiter geführt.
4) Auf der Strecke Hamburg-Lübeck kommt es aufgrund des Kabelschadens zu einer weiter verminderten Streckenkapazität und damit zu Fahrzeitverlängerungen von etwa einer halben Stunde.

Mitarbeiter der Bahn arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Störung. Die Deutsche Bahn bittet um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.


Letzte Aktualisierung: 03.08.2009 17:10 Uhr - TP Kiel



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.08.2009 19:57 von Lulatsch.
Freitag? Blitzschlag in Neumünster? War Freitag in Kiel und da war nicht ein einziges Gewitter, da schien die Sonne also und die Bahn hatte da nicht eine Verspätung gehabt zu dem Zeitpunkt da war ich nämlich am Hauptbahnhof
Es ging um den Freitag, 24.07.09 !!!

Und da war eindeutig Gewitter in Neumünster !!!


Gruss aus Kiel vom

D-Zug-Schaffner

[www.eisenbahn-sh.de]
Guten Abend,
heute Nachmittag durften die Fahrgäste des RE von Lübeck nach Hamburg, planmässige
Abfahrt 14.10 Uhr erst ca. 30 min Fahrzeug ausharren um zu erfahren das aufgrund eines defektes am Triebfahrzeug die Fahrt ausfällt und alle bitte aussteigen.
Mal eine Frage dazu. Wie viel Zeit gibt man einem defekten RE um doch noch starten zu können. Gibt es da Grundlagen oder wird das von Fall zu Fall entschieden??
linie33 schrieb:
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> Mal eine Frage dazu. Wie viel Zeit gibt man einem
> defekten RE um doch noch starten zu können. Gibt
> es da Grundlagen oder wird das von Fall zu Fall
> entschieden??

Nun, das Problem ist zunächst einmal, man muß das defekte Triebfahrzeug erstmal vom Zug wegbekommen, um überhaupt ein anderes davorspannen zu können.
Andererseits könnte man natürlich mithilfe einer Rangierlok den Zug vom TFz trennen und in ein anderes Gleis schieben, dann eine neue Lok anspannen und losfahren.

Desweiteren stellt sich die Frage, ob wirklich die Lok kaputt war oder ob es nur ein Kommunikationsproblem elektronischer Art innerhalb des Zugverbandes gab -- dann müßte man den ganzen Zug austauschen. Hat man in Lübeck derzeit eine Reservegarnitur rumstehen? Soweit ich weiß, fährt die doch gerade in Berlin S-EV...

Gruß Ingo
Meldung von bahn.de , Meldungen in Schleswig-Holstein

http://www.bahn.de/blitz/view/schholst/uebersicht.shtml

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S-Bahn-Hamburg

Aktuell liegen uns folgende Meldungen für Schleswig-Holstein vor:

Beeinträchtigungen im Zugverkehr zwischen Kiel und Preetz
Busse statt Bahnen
Aufgrund einer Rechnerstörung im Bereich Preetz kommt es zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr auf der Strecke Kiel-Lübeck.

Die Regionalbahnen (RB) von Kiel nach Preetz sowie in der Gegenrichtung werden durch Busse ersetzt.
Bei den Regional-Expresszügen (RE) verlängern sich die Fahrzeiten in beiden Richtungen um bis zu 15 Minuten.

Die Arbeiten zur Störungsbeseitigung werden voraussichtlich noch bis morgen Mittag (14.08.) andauern.

Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.

Letzte Aktualisierung: 14.08.2009 07:40 Uhr - TP Kiel

Informationen des Fernverkehrs finden Sie hier.

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6 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2009 09:07 von Lulatsch.
Jetzt ist die Meldung weg.

Warum stand eigentlich S-Bahn-Hamburg drüber???
Anfang letzter Woche bei der R10- bzw. 104- Meldung war das ja irgendwie noch nachvollziehbar, lag die Störung doch auf Hamburger Gebiet.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.08.2009 11:10 von Lulatsch.
Hallo der Herr,

hoffe mit meiner Ansprache nicht zu nah zu treten.

Lulatsch schrieb:
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> Warum stand eigentlich S-Bahn-Hamburg drüber???

Das, wie die Gestaltung und Formulierung der Baustellenblätter, weiß nur die DB selbst.


> Anfang letzter Woche bei der R10- bzw. 104-
> Meldung war das ja irgendwie noch nachvollziehbar,
> lag die Störung doch auf Hamburger Gebiet.

Nö. Das sind zwei vollkommen verschiedene Paar Schuhe.



Grüße,
Boris
Hallo,
am Samstagnachmittag (29.8.2009) wurden nach Blitzeinschlägen, 3 Bahnübergänge zwischen Niebüll und Westerland (Sylt), zeitweise außer Betrieb gesetzt.

Gruß
Wassermann
Hallo,
laut Radiomeldung soll am Vormittag (Donnerstag, 17.9.2009), die Strecke zwischen Heide und St. Michaelisdonn, wegen eines Feuerwehreinsatzes gesperrt gewesen sein.

Gruß
Wassermann
Moin aus Kiel,

dort brannte ein Tiebwagen der NOB.

[www.shz.de]

Gruss aus Kiel vom

D-Zug-Schaffner

[www.eisenbahn-sh.de]
Hallo d-zug-schaffner,

> dort brannte ein Tiebwagen der NOB.

Sieht ja fast nach der Abgasturboladerproblematik aus. Vielleicht kommt ja noch raus, was die Ursache war.



Grüße,
Boris
Boris schrieb:
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> Sieht ja fast nach der Abgasturboladerproblematik
> aus. Vielleicht kommt ja noch raus, was die
> Ursache war.

Darf ich ein wenig zur Technik beitragen:

Turbolader haben generell ein großes Problem: Die Schmierölversorgung.
Wird ein zuvor längere Zeit auf hoher Drehzahl betriebener Turbomotor schlagartig abgeschaltet (z.B. Ankunft am Zielort, kurz danach Motor aus), dreht der Turbolader, welcher zuvor vielleicht locker 20.000 rpm drauf hatte, noch etwa 2-5 Minuten weiter, bis der sich selbst abgebremst hat. Wird er während dieser Phase nicht vom Ölkreislauf des Motors mit Schmieröl versorgt, kann er sich schnell "festfressen". Das macht man mit einem Turbolader vielleicht 10mal, dann zerfällt der in seine Bestandteile, was bei der Drehzahl ungefähr die gleiche Wirkung hat wie wenn einem Hubschrauber die Rotorblätter bei voller Drehzahl vom Rumpf gerissen werden (z.B. durch Hinderniskontakt). Die zunächst entstehende Reibungswärme läßt die Strukturen im Abgaskanal so weich werden, daß Turboladerteile bei einer Explosion schon mal bis zu 100m entfernt gefunden werden können.

Ein Turbomotor soll nach längerem Vollastbetrieb bis zu 5 Minuten bei Leerlaufdrehzahl weiterlaufen -- was viele Lkw-Fahrer beispielsweise gar nicht wissen. Und da das Funktionsprinzip eines Turbomotors überall gleich ist, muß bzw. sollte auch ein Schienenfahrzeugmotor einige Zeit im Leerlauf nachlaufen (wobei da schon die Zeit mitgezählt werden kann, die der Zug ausrollt und abbremst [meist ja im Leerlauf]). Bei Lkw wird aber bis zum Beginn des Verzögerungsstreifens voll gefahren...

Das ist ein Grund auch für viele Lkw-Brände auf Raststätten.

Gruß Ingo
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