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Mehr Züge und Haltepunkte für Bahnstrecke Kiel - Rendsburg ab 2013
geschrieben von Ragnarök 
Heute ein schöner Bericht in der KN.
Besonders interessant die zahlreichen genannten Haltestellen in Kieler Nähe. Wir dürfen gespannt sein was davon umgesetzt werden wird, oder ob das nur Träumereien bleiben werden die nicht zu finanzieren sind.
Tja - schaun wir mal aber ich glaube nicht wirklich dran - wo soll das Geld herkommen, wenn alles gekürzt wird
Gibt es derzeit einen parallelen Busverkehr?

EDIT: Hab meinen inneren Schweinehund besiegt und selbst nachgesehen. Die Linie 4630 fährt parallel nach Rendsburg und hält quasi an jeder Milchkanne.

Eventuell wird da ja etwas dran gedreht. Besser gesagt hoffentlich, denn sonst jagen sich Bus und Bahn wieder gegenseitig die spärlichen Fahrgäste ab.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.06.2010 09:43 von Kilian.
Wo liegt das Problem?
Die Buslinie 4810 fährt von Flensburg über Eckernförde und Gettorf zum Hbf Kiel, die Züge (KBN 146) halten seltener und sind schneller.
Für die 4320 Kiel - Eutin könnte man auch von Parallelverkehr sprechen. Trotzdem wird der Bahntakt jetzt verdoppelt.
So spärlich sind die Fahrgäste wohl nicht.
Mich wundert ja, dass man "so viele" Haltepunkte neubauen will, die relativ ortsfern liegen. Da hält der Bus dann wahrscheinlich zentraler.
Alleby schrieb:
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> Mich wundert ja, dass man "so viele" Haltepunkte
> neubauen will, die relativ ortsfern liegen. Da
> hält der Bus dann wahrscheinlich zentraler.


Ich denke mal Kiel-Russee, Melsdorf und Achterwehr werden da keine Probleme sein. In Bredenbek sind die ersten Siedlungen auch nur 500m und der Ortskern 1km entfernt. Bf. Schülldorf würde dann wirklich in der Pampa liegen und wie Osterrönfeld erschlossen werden soll, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel - da die Bahntrasse in 40m Höhe verläuft.
Die Buslinien, die über längere Strecken parallel zu Bahnlinien fahren, werden nach meiner Beobachtung nur selten auf der ganzen Strecke genutzt, sondern nur für kürzere Abstände, Der Bus zwischen Kiel und Preetz beispielsweise hat keine Chance, wenn man nur die Fahrzeiten betrachtet. Aber Fahrgäste, die zwischen den Bahnhöfen wohnen und somit erst mit dem Auto zum nächsten Bahnhof fahren müssten, werden hier anders rechnen.
Zitat

Ragnarök schrieb:
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> Alleby schrieb:
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> > Mich wundert ja, dass man "so viele"
> Haltepunkte
> > neubauen will, die relativ ortsfern liegen. Da
> > hält der Bus dann wahrscheinlich zentraler.
>
>
> Ich denke mal Kiel-Russee, Melsdorf und Achterwehr
> werden da keine Probleme sein. In Bredenbek sind
> die ersten Siedlungen auch nur 500m und der
> Ortskern 1km entfernt. Bf. Schülldorf würde dann
> wirklich in der Pampa liegen und wie Osterrönfeld
> erschlossen werden soll, ist mir ehrlich gesagt
> ein Rätsel - da die Bahntrasse in 40m Höhe
> verläuft.

Mich wundert, weshalb Kiel-Mettenhof ausgelassen wird. Dort könnten die Busse durch den Roskilder Weg bis fast ans Bahngleis fahren. Und die Zahl der in der Nähe wohnenden zukünftigen Fahrgäste dürfte deutlich höher als in Melsdorf, Russee und Achterwehr sein.
Durch den Roskilder Weg selber würde es kaum gehen,den der ist eine Sackgasse.
Wenn du die Endstation im Jütlandring meinst,selbst von dort wären es noch ca.300 Meter Fußweg dorthin.

Gruß Linie 4
lese ich hier richtig, dass der langsame Zug 2 Mal die Stunde fährt?
Zitat

Durch den Roskilder Weg selber würde es kaum gehen,den der ist eine Sackgasse.
Wenn du die Endstation im Jütlandring meinst,selbst von dort wären es noch ca.300 Meter Fußweg dorthin.

Gruß Linie 4
Das weiß ich, aber am Ende gibt linker Hand es einen größeren Parkplatz, auf dem Busse m.E. wenden können, wenn er entsprechend umgestaltet wird. Schau mal in Google earth.
Linie 62 schrieb:
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> lese ich hier richtig, dass der langsame Zug 2 Mal
> die Stunde fährt?

Aus dem Text kann man das so entnehmen. Aber es wird nicht so sein, da man dann noch mehr Ausweichstellen bräuchte, von denen nicht die Rede ist.
Alleby schrieb:
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> Linie 62 schrieb:
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> > lese ich hier richtig, dass der langsame Zug 2
> Mal
> > die Stunde fährt?
>
> Aus dem Text kann man das so entnehmen. Aber es
> wird nicht so sein, da man dann noch mehr
> Ausweichstellen bräuchte, von denen nicht die Rede
> ist.

Unter einem Halbstundentakt (doppelt so viel wie jetzt) kann m.E. nur verstanden werden, dass sowohl der langsame als auch der schnelle Zug in jeder Stunde in jede Richtung nur einmal fährt. Wieviel Kreuzungen dafür zusätzlich zu der in Felde/Brandsbek benötigt werden werden, weiß ich nicht.
Osterrönfeld hatte aber schonmal einen Bahnhof und sogar noch eine Bahnhofsstraße
medi81 schrieb:
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> Osterrönfeld hatte aber schonmal einen Bahnhof und
> sogar noch eine Bahnhofsstraße

Ja, an der Bahnhofsstraße lag der Bahnhof, bevor der Nord-Ostsee-Kanal gebaut (1895) und die Streckenführung wegen der langen Rampen der Hochbrücke (1913) geändert wurde.
Bis Mai 1962 war der Bf Osterrönfeld auf der Südrampe direkt am Abzweig Richtung Kiel, wo sich jetzt ein Gastanklager befindet.

Im Fahrplan von 1944/45 (KBS 113e) sind auch die anderen Haltepunkte aufgeführt. Brandsbek heißt jetzt Felde, in Flemhude ist heute nix los, daher gibt's wohl auch keine Reaktivierungspläne für diesen Standort.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2010 11:57 von Railjet.
Mich wundert, dass die Pläne schon so konkret sind. Es ist ja auch nicht entschieden ob vielleicht ein paar Jahre später noch mehr Haltepunkte eröffnet werden. Ich freu mich auf jedenfall schon darauf und hoffe, dass das Konzept schnell realität wird.
und es formiert sich widerstand

[www.kn-online.de]

Toll finde ich immer das totschlagargument, wenn Kinder auf den Gleisen spielen.

Mann schafft ja auch nicht die Straße ab weil Kinder darauf spielen könnten.

In einem früheren Bericht steht, daß der Umbau eines Bahndammes bei Fockbek von der EU gefördert wurde. Für mich unverständlich........es gibt viele trostlose Ecken in SH die vom Bahnverkehr abgeschnitten sind und zusätzlich einen skandalös schlechten Busverkehr haben (z.b. Raum Lütjenburg) da gehört besserer ÖPNV gefördert mit EU Mitteln



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.07.2010 07:50 von medi81.
Wieder mal typisch. Andere Gemeinden reißen sich um so eine Chance oder warten Jahre darauf, dass so etwas umgesetzt wird.
Als würden nach der Reaktivierung alle 20min 300m lange Kohle-Ganzzüge an den Vorgärten entlang rauschen.

Ich hoffe mal das diese Unterschriftenaktion ungehört bleibt.
Vor allen Dingen sollte sich mal jemand vom Fach mit den Anwohnern zusammensetzen und diese nicht ihr eigenen Süppchen kochen lassen.
Wie alt sind die Anwohner, 120?
Wer an eine Bahnstrecke zieht, sollte mit Zügen rechnen.
Medi 81 schrieb am 10.7.
Zitat

In einem früheren Bericht steht, daß der Umbau eines Bahndammes bei Fockbek von der EU gefördert wurde. Für mich unverständlich........es gibt viele trostlose Ecken in SH die vom Bahnverkehr abgeschnitten sind und zusätzlich einen skandalös schlechten Busverkehr haben (z.b. Raum Lütjenburg) da gehört besserer ÖPNV gefördert mit EU Mitteln
Nach meinem Verständnis hat die EU den Abriss der Schienen und den Bau des Wanderwegs gefördert. Sonst macht die Aussage, diese Fördermittel müssten zurückgezahlt werden, doch keinen Sinn.
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