Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Bahnstrecke Kiel - Schönberg "Hein Schönberg"
geschrieben von vierachser 
Hallo,

jetzt hat es auch die örtliche Presse mitbekommen:
Am 24.10.2017 berichtete die KN ausführlich
[www.kn-online.de]

und heute auch die shz:
[www.shz.de]

Gruß vom vierachser
Und los gehts auch schon: hier fährt (erstmal) kein Zug mehr...
Haltepunkt Trensal am 26.10.2017

---
Hein Schönberg Streckenblog:
[www.facebook.com]


Hallo zusammen,

ich war mal auf der Suche nach einem Bericht über die Auslastung nach der Inbetriebname KI HBF - KI Oppendof.

Offiziell belastete Zahlen liegen nach der Kürze der Zeit noch nicht vor.

Auf der NahverkehrHamburg Webseite bezüglich des Streckenteilreaktivierungbeitrags, gibt es vom 21.10 ein Kommentar der darauf aufmerksam macht, dass die Auslasung mau ist.

[Kommentar von einem Beobachter]

Ein Grund wird sicherlich die ungünstige 7.4x Uhr Verbindung in die Stadt sein, die derzeit für die meisten Pendler/Schüler zu spät ist, aber Aussicht auf Besserung besteht ja zum Fahrplanwechsel im Dezember (7.39 Uhr ri Kiel).

Die Verbindung könnte überdies interessanter werden.

Die Tagesauslastung an sich wird etwas bescheidener ausfallen, da wohl die meisten bei der Arbeit / Schule o.ä. sind.
Weiterhin darf man nicht vergessen das die Linie 200 morgens auch noch verstärkt fährt und das zu ähnlichen Fahrzeiten sodass sich der Kundenfluss aufteilt.



Die Bahn hat es geschafft die Linie zum Taktknoten volle Stunde einzubinden, noch unschön wenn man beispielsweise in Richtung Hamburg fahren möchte, da man noch in Kiel HBF und NMS umsteigen muss, aber das wird sich zum Fahrplanwechsel ändern.

Vielleicht steigt die Auslastung in der Vorweihnachtszeit an, wenn der ein oder andere entspannt zum Weihnachtsmarkt unterwegs ist.

... und man darf überdies nicht vergessen das die komplette Strecke noch nicht den Betrieb aufgenommen hat.
Zitat
selten_puenktlich_mit_der_bahn
Auf der NahverkehrHamburg Webseite bezüglich des Streckenteilreaktivierungbeitrags, gibt es vom 21.10 ein Kommentar der darauf aufmerksam macht, dass die Auslasung mau ist.

[Kommentar von einem Beobachter]

Na ja, was sollte man denn auch erwarten. Wenn man die Strecke von Kiel nach Flensburg z.B. erstmal nur bis Suchsdorf befahren würde sähe es wohl auch nicht anders aus. Mir fallen im Moment mehr Gründe ein, warum es derzeit noch nicht wirklich gut laufen kann als anders herum.
Derzeit fährt die Bahn auf 6,8km innerstädischen Parallelverkehr zu mindestens 2 Buslinien mit bislang nur einem geringen Fahrzeitgewinn und nur drei Halten.
Was ist z.B. mit dem Park & Ride Platz in Oppendorf? Oder was mit der Verlegung der Bushaltestelle der 2 zum Bü Oppendorfer Weg? Abstimmung des Fahrplanes? Verlängerung z.B. nach Flüggendorf? Oder der neue Bürgerbus, der 2018 erstmal NICHT bis zur RB76 kommt. Die etwas ungünstige Taktabweichung derzeit um 7:48, klar. Da fahren in allererster Linie nur die vorherigen Busnutzer, die eh etwas näher an der Station wohnen.
Wobei ich auch Leute getroffen habe, die mit dem Auto aus Heikendorf zum HP Oppendorf kommen oder zu Fuß jeden Tag aus dem Ortskern Schönkirchens. Letzte Woche habe ich eine Familie aus dem Zug steigen sehen, die ich zufällig ungefähr ne dreiviertel Stunde später gut 5km weiter zu Fuß mitten in der Pampa kurz vor Flüggendorf nochmal traf. Gibts, ist wohl aber eher die Ausnahme.

In erster Linie sind im Moment aber auch noch Ferien. Es ist morgens spürbar weniger los seit knapp zwei Wochen (es sei denn, es spielt Holstein Kiel, dann pilgern sofort Gruppen von Leuten zur Station).

Im nächsten Jahr kommt dann der Ausfall über Wochen wegen der Brücke, kurz danach dann die Kieler Woche (die vermutlich wiederum eine große Werbewirkung für die Verbindung haben dürfte). Also bis Mitte nächsten Jahres dürfte es kaum repräsentative Zahlen geben denke ich.
Der Bürgerbus wird lt. Textpassage nicht über Flüggendof oder Schönhorst geführt (- und nimmt daher auch nicht den Schlenker über Oppendorf): [Planungen zum Linienverlauf für 2018]
Die VKP sei derzeit gegen die Ankeddelung gewesen.

... und das in Höhe des Bahnhaltepunbktes Oppendorf keine Haltestelle der Linie 2 aus dem Trenntrader Weg velegt wurde mag dem Umstand geschuldet sein, dass die Gemeinde Schönkirchen lange Zeit Ihre Zustimmung verweigert hat für die Auffahrten zur die P(B)+R Anlage und wenn man die Genehmigungen abwartet und dann in die Planfeststellung geht, dass dauert ja alles bei der öffentlichen Hand ich gehe derzeit nicht davon aus das die Stadt bestrebt ist vor 2019 an einen Ausbau der P+R inkl. Wendemöglichkeit für Busse zu denken, solange nicht Pipelinetechnisch der Endausbau in 2020 bis 2022 oder 2023 zu erwaten ist. Vieles ist ja auch davon abhängig wer sich noch alles quer stellt und es in die Länge ziehen lässt.

Ja und Feienzeit ist meist eher eine Schwachlast Zeit.

Ich gehe davon aus das die Fahrzeit durchaus schneller sein könnte aus dem sanierten Abschnitt. Ein paar Sekunden werden sicherlich auch dadurch gewonnen, wenn die Langsamfahrstelle im Brückenbereich weg fällt.

Als Flaschenhals sehe ich u.a. den Abschnitt Ki-HL auf dem sich die Kiel Schönberger Eisenbahnstrecke einen eingleisigen Abschnitt teilt, daher wahrscheinlich auch die Einbindung so in den Taktknoten Kiel zu vollen Stunde.


Der Brückenbau wird notwenig da das gute Bauwerk über 100 Jahre auf dem Puckel hat. Die Ingenieure von damals haben anscheinend sehr solide Pfeiler gebaut, sodass sie weitegenutzt werden können.
Zitat
selten_puenktlich_mit_der_bahn
Der Bürgerbus wird lt. Textpassage nicht über Flüggendof oder Schönhorst geführt (- und nimmt daher auch nicht den Schlenker über Oppendorf):
Die VKP sei derzeit gegen die Ankeddelung gewesen.

Mit Flüggendorf war das mit dem Bürgerbus von mir auch nicht gemeint. Eher das eine Verlängerung der 2 oder Ausweitung des Angebotes der 217 mit Halt am Bü Oppendorfer Weg Sinn machen könnte.
Der neue Bürgerbus hingegen hätte theoretisch zwei Übergangspunkte zur RB 76. Dafür hätte der Halt Anschützstrasse runter geführt werden müssen zum eben noch nicht existierenden P&R Platz Oppendorf mit Wendemöglichkeit oder eben am Bahnhof Blomeweg in Schönkirchen (den die Gemeinde ja auch schön verpatzt hat rechtzeitig an den Start zu bringen).

Zitat
selten_puenktlich_mit_der_bahn
... und das in Höhe des Bahnhaltepunbktes Oppendorf keine Haltestelle der Linie 2 aus dem Trenntrader Weg velegt wurde mag dem Umstand geschuldet sein, dass die Gemeinde Schönkirchen lange Zeit Ihre Zustimmung verweigert hat für die Auffahrten zur die P(B)+R Anlage

Glaub ich weniger. Die 2 könnte ja am Oppendorfer Weg halten und muß nicht zwangsläufig auf das Gelände rauffahren. Die Gewege direkt am Bü sind ja bereits mit Bau der Station hochgepflastert und stark verbreitert worden. Beim Bürgerbus wäre das anders, der müßte zum Wenden auf den P&R Platz.

Zitat
selten_puenktlich_mit_der_bahn
ich gehe derzeit nicht davon aus das die Stadt bestrebt ist vor 2019 an einen Ausbau der P+R inkl. Wendemöglichkeit für Busse zu denken,

Nach meinem Wissen wird die P&R Station noch in 2018 fertigestellt.

Zitat
selten_puenktlich_mit_der_bahn
Ich gehe davon aus das die Fahrzeit durchaus schneller sein könnte aus dem sanierten Abschnitt. Ein paar Sekunden werden sicherlich auch dadurch gewonnen, wenn die Langsamfahrstelle im Brückenbereich weg fällt.

Die Fahrzeit dürfte auf jedenfall noch sinken, da die Geschwindigkeit an der Brücke nach Neubau von 30 auf 80 km/h und auf der Reststrecke größtenteils von 50 auf 80 steigen dürfte.
Pendler nehmen neue Strecken im allgmeinen eher langsamer an als Gelegenheitsfahrgaeste/Freizeitfahrgaeste. Ich denke das liegt daram dass bei Pendler Werbung/Presse weniger Effekt hat, und viele Pendler ihre Verkehrswege um schlechte Verbindungen herum optimiert haben (d.h. es gibt aus Orten die schlecht mit Oeffis an Kiel angebunden sind halt weniger Pendler die nach Kiel in dort gut mit Oeffis erschlossene Bereiche fahren - den was die Verbindung von wohnort und Arbeitsplatz angeht versuchen die moisten doch schon die Wege beim Umzug/Arebeitsplatzwechsel zu optimieren.)
Zitat
selten_puenktlich_mit_der_bahn
Die Tagesauslastung an sich wird etwas bescheidener ausfallen, da wohl die meisten bei der Arbeit / Schule o.ä. sind.

Gestern um 15:19 Uhr sind in Oppendorf 17 oder 18 Fahrgäste ausgestiegen als ich an der Schranke warten mußte.

Muxall am 27.10., zwischen Bahnkilometer 11,35 Bü Christinentaler Weg (beim Schweinezüchter) und 12,35 Bahnsteig Trensahl sind jetzt alle Gleise restlos entfernt und abtransportiert:

---
Hein Schönberg Streckenblog:
[www.facebook.com]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.10.2017 12:38 von Dude.


Streckensanierung wie vor 50 Jahren. Sieht eher nach Stillegung und Abriß aus, zum Glück wissen wir das es anders ist. Vor 20 Jahren hätte es ein Umbauzug vielleicht noch geschafft.

Ich mache 3 Kreuze wenn es endlich soweit ist und ich nicht mehr den Hirnes auf der Bundesstraße ausgesetzt bin.

Gruß K.
Zitat
Kilian
Sieht eher nach Stillegung und Abriß aus, zum Glück wissen wir das es anders ist.

Ja, hier wird ein Fahrradweg gebaut war auch mein erster Gedanke ;-)

Zitat
Kilian
Vor 20 Jahren hätte es ein Umbauzug vielleicht noch geschafft.

Auch wenn es nicht so aussieht weil in den letzten Jahrzehnten immer mal wieder Schotter zur Lagestabilisierung drübergestreut wurde - die Gleise liegen ab Schönkirchen überwiegend in Kiesbettung (siehe Bild) bzw. nach über 100 Jahren eher nur noch im Schmodder.
Da hättest du vermutlich auch vor 20 Jahren schon einen Planumsverbesserer plus Umbauzug gebraucht um den Kram bis in die Tiefe zu tauschen. Von der Baustellenlogistik, den Kosten und der Länge der bearbeitbaren Streckenstücke die ohne Planfestellung gemacht werden können ev. unwirtschaftlich gegenüber der ganz normalen Planierraupe und ein paar Wochen Zeit...
Und letztere hat man ja bis 2020.

So sah es vor genau 10 Jahren bei der letzten "Sanierung" am 08.12.2007 an derselben Stelle aus:


Also wenn ich die gruene Wiese mit den Steinen zwischen den anderen gruenen Wiesen sehe, dann denke ich auch dass alles rausreissen und von Grund auf neubauen wohl der beste Weg ist.

Selbst wenn man auf sowas neue Schwellen und Schienen drauflegt, wuerde es da doch sicher in kurzer Zeit nasse Stellen, Einsinken bei Durchfahrt und in ein paar Jahren jede Menge Streckensperrungen wegen Sanierung/Reparaturen geben.

Und: Ein grosser Teil der Kosten bei Reparaturen/Unterhaltung von Eisenbahnstrecken kommen daher dass man um den Betrieb herumbauen muss (immer nur ein paar Stunden abends / Wochenende, Kosten fuer Ersatzverkehr und Entschaedigungen bei laengeren Sperrungen). Es ist also sehr viel effizienter alle moeglichen arbeiten vorher zu machen wenn man das kann.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen