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Reaktivierung Wrist - Kellinghusen
geschrieben von Railjet 
Zitat
StephanHL
Wenn die Strecke halt weg ist ist sie erstmal weg und schwierig wieder herzustellen auch weil es ja dort Bahnübergänge geben würde!

Selbst wenn die Schienen noch lägen - siehe Kiel Schönberg: sogar da ist ein komplettes Planfeststellungsverfahren nötig, läuft im Frühjahr 2017 an. Dann kommen die schon genannten Einsprüche der Anwohner und BIs, dann die Ausschreibungen mit allen Fristen usw.
In Zusammenhang mit den aktuellen Vorhaben des Landes halte ich die Äußerung "noch in diesem Jahrzehnt" für stellenweise mutig und dann ist 2017 auch schon wieder Wahl...
Zitat
StephanHL
Ich halte eine Lösung a la Burg für wahrscheinlich, dass die AKN als privates Bahnunternehmen beauftragt wird...
Ich glaube mich zu erinnern, daß die Bahn AG diesmal selbst bauen will.
Kann sich natürlich ändern.

TTIP - damit der FC Bayern den Schiedsrichter stellt.
Wem gehört denn die (ehemalige) Strecke jetzt? Noch der DB?
Zitat
christian schmidt
Wem gehört denn die (ehemalige) Strecke jetzt? Noch der DB?

Ja, die Flurstücke sind Eigentum der DB Netz AG. Ist mit der Oberleitung auch naheliegend, wenn der Wiederaufbau durch die DB erfolgt.

Fehmarn-Burg war doch bereits im Besitz der Gemeinde Fehmarn, oder? Da ging das mit der AKN recht problemlos.
Rendsburg - Fockbek ist auch in kommunaler Hand, da könnte die AKN auch ran...
Die Frage ist, ob bei einem Wiederaufbau die DBAG das so einfach machen kann denn da wären ein paar Strassen im Wege - war das nicht so dass auch gerade deswegen der Umweg über eine Privatbahn wegen den Länderbeauftragten einfacher wäre?
Zitat
StephanHL
Die Frage ist, ob bei einem Wiederaufbau die DBAG das so einfach machen kann denn da wären ein paar Strassen im Wege - war das nicht so dass auch gerade deswegen der Umweg über eine Privatbahn wegen den Länderbeauftragten einfacher wäre?

Der Grund waren wohl ein paar Details vor allem mit dem Bahnübergang in Burg, die das EBA bei einer bundeseigenen Bahn nicht akzeptiert hätte.

Wenn es solche Probleme nicht gibt, kann das Verfahren über die Landeseisenbahnverwaltung Schleswig-Holstein zwar immer noch etwas einfacher sein, aber wenn dann zusätzlich noch die Übertragung der Grundstücke auf einen anderen Eigentümer inkl. Preisverhandlungen dazu kommen, spart man nicht wirklich etwas. Man könnte in einer ersten Grobplanung prüfen, ob solche Probleme drohen und dann entscheiden, wer baut.
Zitat
Lopi2000

Der Grund waren wohl ein paar Details vor allem mit dem Bahnübergang in Burg, die das EBA bei einer bundeseigenen Bahn nicht akzeptiert hätte.

Bei mir kam der Grund für die Entscheidung, dass dort die AKN baut, so an, dass DB Netz sich nicht in der Lage sah, die paar Meter Gleis nach Burg auch nur annähernd innerhalb des vom Land angestrebten Zeitraums wieder herzustellen.

Zwar hatte DB Netz auch wegen des neuen Bahnübergangs erhebliche Bedenken. Doch aufgrund der sehr geringen Zugzahl und der niedrigen Geschwindigkeit hätte das EBA sehr wahrscheinlich auch der DB eine Ausnahmegenehmigung für einen Verzicht auf Brücke und Tunnel erteilt - wenn sie es beantragt hätte.
Das EBA ist da nur indirekt zuständig - bei Privatnbahnen ist doch wenn ich das richtig verstehe, nur der Landesbeauftragte für Schienenverkehr zuständig - das kann allerdings an das EBA deligiert werden, muss aber nach den Regelungen des Landes dann entschieden werden oder irre ich mich hier?
Zitat
StephanHL
Das EBA ist da nur indirekt zuständig - bei Privatnbahnen ist doch wenn ich das richtig verstehe, nur der Landesbeauftragte für Schienenverkehr zuständig - das kann allerdings an das EBA deligiert werden, muss aber nach den Regelungen des Landes dann entschieden werden oder irre ich mich hier?

Ja, dadurch dass die AKN gebaut hat, war die Landeseisenbahnaufsicht zuständig und das Land hatte mehr Mitsprachemöglichkeiten. Hätte die DB gebaut, wäre das EBA zuständig gewesen.

Ob es nun wirkliche "Regelungen des Landes" gibt oder es sich hier eher um Einzelfallentscheidungen und eine andere Interpretation von Ermessensspielräumen handelt, weiß ich nicht genau. So viele Bahnstrecken werden ja in den einzelnen Ländern nicht neu gebaut, dass es da lohnen würde, komplexe eigene Regelwerke zu erarbeiten.

Die Landeseisenbahnaufsicht nennt sich in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich: den "Landesbeauftragten" gibt es in den ostdeutschen Flächenländern, in Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist es die "Landeseisenbahnverwaltung". [www.eba.bund.de]
Ich meinte mich damals erinnern zu können, dass mal in der Diskussion gesagt wurde, dass mit Umgehung durch die AKN dann auch Bahnübergänge möglich sind, die bei der DBAG nicht möglich seien. Bin da aber vorsichtig bei den Formulierungen, weil ich mich da nicht als "Allwissender" raushängen möchte, wenn ich es wirklich nicht ganau weiss
Was Minister Meyer mit den zusätzlichen Regionalisierungsmitteln alles machen will:

S21 nach KaKi +++ S4 nach OD +++ RB76 nach Schönberger Strand +++ einheitliche Tarifgestaltung +++ mehr Pünktlichkeit +++ WLAN +++ Ausbau der Busverkehre

[www.abendblatt.de] | [www.google.de]

...weitere Projekte wie Wrist-Kellinghusen und Rendsburg-Fockbek dürften ebenso realisiert werden, auch wenn sie in o.g. Zeitungsartikel nicht erwähnt wurden.
Ärger in Wrist:

Die nachts auf dem Abstellgleis befindlichen 2 FLIRT-Züge der Nordbahn stehen immer aufgerüstet (also unter Strom) dort. Sie geben hin und wieder sehr laute Geräusche (Bremsproben) von sich, was die Anwohner um den Schlaf bringt. Es sei aber alles innerhalb der zulässigen Grenzwerte, also müsse die NBE auch für keine Abhilfe durch Schalldämpfer o.ä. sorgen.

Markt mischt sich ein: [www.ndr.de] (Video-Link)

Wenn die Reaktivierung der Strecke nach Kellinghusen tatsächlich umgesetzt wird, würde sich das Problem dorthin verlagern...
Wuerde es denn in Kellinghusen so Wohnbebauung direkt am Abstellgleis geben wie in Wrist? Ist das nicht eher Gewerbe um den Bahnhof?
Nicht direkt, aber der Bahnsteig ist in Kellinghusen direkt neben einer hohen, senkrechten Hallenwand geplant, welche den Lärm dann über die Straße An der Stör und einen Parkplatz in Richtung rückwärtige Wohnbebauung der Hauptstraße reflektiert...
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