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Regio S-Bahn Lübeck
geschrieben von NWT47 
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Regio S-Bahn Lübeck
16.11.2014 15:28
Moin.

Ich habe auf einigen Seiten im Netz gelesen, das wohl eine Regio S-Bahn in Lübeck geplant bzw. angestrebt wird. Kann mir jemand etwas dazu sagen wie da der Stand ist?

Habe auf Liniefünf mal ein Netz entworfen, wo ich gerne mal wissen würde was Ortsansässige davon halten:

RS1: Büchen - HL-Travemünde Strand
RS2: Bad Oldesloe - Neustadt in Holstein
RS3: Eutin - Schönberg (Mecklenburg)
RS4: Niendorf (Ostsee) - HL-Schultup

Besonders Linien RS1, RS2 und RS3 halte ich für sinnvoll und realisierenswert. Bei der RS4 bin ich mir nicht sicher, ob die Nachfrage dafür ausreichend ist.
Die Strecke nach Schlutup ist nicht sinnvoll. Sie verläuft auf ziemlichen Umwegen an Nachfrageschwerpunkten vorbei. Somit gäbe es weder an der Strecke einen Zeitgewinn, noch könnte man irgendwelche Buslinien zur Querfinanzierung einstellen oder nennenswert reduzieren. Außerdem gibt es zum Hafen Schlutup einen gewissen Güterverkehr, der für den Stadtverkehr sinnvolle Fahrpläne unmöglich macht.
Die RS1 bis nach Büchen zu führen ist abenteuerlich, denn die RB von Büchen nach Lübeck überquert dir in Büchen mal eben komplett die Fernbahngleise der Hamburg-Berliner-Bahn. Und wenn diese RB nicht in RS1 umgetauft wird (was noch abenteuerlich wäre), dann haben wir schonmal ein Pünktlichkeitsproblem...und wir wissen doch alle, wie es um die Pünktlichkeit im Lande steht, nech? (Klischee von der unpünktlichen DB machen: abgehakt).

Besser, man fährt bis Ratzeburg oder Mölln, das RB-Angebot nach Büchen erachte ich als ausreichend, wenn man die Züge verlängert.

Überdies, du redest oft von Eingleisigen Strecken. Du weißt schon, dass es ein Aufwand sein kann, die Strecken zweigleisig aufzubauen und dann noch zu elektrifizieren? Obwohl... beim Anschauen der festen Fehmarnbeltquerung und dessen Vorhaben drumherum... kann funktionieren. Wenn's denn halt das Geld dazu gibt. Ich würde jedoch trotzdem dazu tendieren, erst eine Regio-S-Bahn von Bad Oödesloe nach Travemünde Strand zu bauen, weil hier man fast nur noch die Züge drauf schicken müsste ;)

Mit freundlichen Grüßen: Jan-Christian
Re: Regio S-Bahn Lübeck
18.11.2014 10:03
Ich wunder mich, dass die Lübecker Bürgerschaft, die der Idee einer S-Bahn ja zumindest mündlich immer aufgeschlossen gegenüber stand, sich noch nicht
zur drohenden Aufgabe der Bäderbahn geäußert hat. Da besteht dringender Handlungsbedarf; aber ich befürchte, dass aus Kiel auch hier wieder mal
wenig Unterstützung zu erwarten sein wird, da dies ja deren Stadtbahnpläne behindern könnte.
Die Aufgabe der Bäderbahn könnte ich in Zeiten des Klimawandels überhaupt nicht mehr nachvollziehen. Ich hoffe es findet sich eine Lösung, evtl auf
privater Ebene.
Re: Regio S-Bahn Lübeck
30.11.2014 12:29
Zitat
JaCDesigns1
Die RS1 bis nach Büchen zu führen ist abenteuerlich, denn die RB von Büchen nach Lübeck überquert dir in Büchen mal eben komplett die Fernbahngleise der Hamburg-Berliner-Bahn. Und wenn diese RB nicht in RS1 umgetauft wird (was noch abenteuerlich wäre), dann haben wir schonmal ein Pünktlichkeitsproblem...und wir wissen doch alle, wie es um die Pünktlichkeit im Lande steht, nech? (Klischee von der unpünktlichen DB machen: abgehakt).

Besser, man fährt bis Ratzeburg oder Mölln, das RB-Angebot nach Büchen erachte ich als ausreichend, wenn man die Züge verlängert.

Überdies, du redest oft von Eingleisigen Strecken. Du weißt schon, dass es ein Aufwand sein kann, die Strecken zweigleisig aufzubauen und dann noch zu elektrifizieren? Obwohl... beim Anschauen der festen Fehmarnbeltquerung und dessen Vorhaben drumherum... kann funktionieren. Wenn's denn halt das Geld dazu gibt. Ich würde jedoch trotzdem dazu tendieren, erst eine Regio-S-Bahn von Bad Oödesloe nach Travemünde Strand zu bauen, weil hier man fast nur noch die Züge drauf schicken müsste ;)

Geplant war die Strecke eigentlich bis Ratzeburg oder eben Mölln. Die Verlängerung bis Büchen käme nur in den Sinn, falls die Strecke Büchen-Lüneburg in die Hamburger S21 eingebunden wird weil eine RB Büchen-Ratzeburg dann auch nicht geraden sinnvoll ist. Ansonsten halte ich Ratzeburg eigentlich für die bessere Endhaltestelle.

Was die RS4 angeht: Diese Linie war nur eine Überlegung um mehr Stadtteile zu erschließen.
Re: Regio S-Bahn Lübeck
19.04.2018 15:36
Ein Anschluss an die S-Bahn Hamburg halte ich Eindeutig für Sinnvoll, diese werden wohl eher als S41 fahren als S4 ohne Halt zwischen Bad Oldesloe und Ahrensburg fahren, indem Sie als Verstärkung für die S4 dient und am Wochenende fährt diese S4 in Abwechslung weiter nach Neustadt (Holstein)/Lübeck-Travemünde Strand als sogenannte Flügelzug wie jetzt mit der S1 in Hamburg Ohlsdorf gemacht wird und die RE7/RE70/RB77 in Neumünster durchgeführt wird!

Wer weißt überhaupt wann die Regio-S-Bahn Lübeck von welchem Unternehmen betrieben werden und das steht noch in den Sternen! Aber die S-Bahn Hamburg hofft natürlich, das Sie für die Regio-S-Bahn Lübeck den Auftragt durch die Ausschreibung gewinnt, weil Sie dann speziale Zügen entwickeln können und somit die ET490 als Einsystemer mit Oberleitung oder Stromschiene jefalls entwickeln können! Und die ET490 die Zweisyteme-Züge können sowohl mit Oberleitung und Stromschiene fahren!
Gruss Lanci
RS1 Mölln - Lübeck Hbf - Scharbeutz - (Neustadt (Holstein))
RS2 (Bad Malente-Gremsmühlen) - Eutin - Lübeck Hbf - Flughafen Lübeck-Blankensee
RS3 Reinfeld (Holstein) - Lübeck Hbf - Travemünde Strand
RS4/S4 Wrist/Itzehoe - Hamburg Hbf - Ahrensburg - Bad Oldesloe - (RS4 Reinfeld (Holstein) - Lübeck Hbf - Neustadt (Holstein)/Travemünde Strand)

Gruss Lanci
Zitat
Lanci
Wer weißt überhaupt wann die Regio-S-Bahn Lübeck von welchem Unternehmen betrieben werden und das steht noch in den Sternen! ...

Die Ausschreibung für einen Großteil der neuen Leistungen zwischen Hamburg und Lübeck läuft bereits und es gibt sehr genaue, in der Ausschreibung dokumentiert Vorstellungen davon, wie der Fahrplan zwischen 2022 und 2035 aussehen wird.

Da wird es aber keine Regio-S-Bahn geben, sondern ein Angebot mit RE und RB, das sich eher leicht als grundsätzlich vom heutigen Angebot unterscheidet. Es ist vorgesehen, Doppelstocktriebwagen einzusetzen, die langfristig in Lübeck geflügelt werden sollen, so dass meist ein Zugteil weiter in Richtung Neustadt/Dänemark fährt und der andere nach Travemünde.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Lanci
Wer weißt überhaupt wann die Regio-S-Bahn Lübeck von welchem Unternehmen betrieben werden und das steht noch in den Sternen! ...

Die Ausschreibung für einen Großteil der neuen Leistungen zwischen Hamburg und Lübeck läuft bereits und es gibt sehr genaue, in der Ausschreibung dokumentiert Vorstellungen davon, wie der Fahrplan zwischen 2022 und 2035 aussehen wird.

Da wird es aber keine Regio-S-Bahn geben, sondern ein Angebot mit RE und RB, das sich eher leicht als grundsätzlich vom heutigen Angebot unterscheidet. Es ist vorgesehen, Doppelstocktriebwagen einzusetzen, die langfristig in Lübeck geflügelt werden sollen, so dass meist ein Zugteil weiter in Richtung Neustadt/Dänemark fährt und der andere nach Travemünde.
Sowie es für mich klingt, will man anfangen zwei Linien durchzubinden, sowie es in Luxemburg nun gemacht wurde. Um Platz und Zeit zu sparen, wird in Luxemburg die Züge aus Süden (Linie 60/70) nach Norden (Linie 10) durchgebunden, um so den Hauptbahnhof zu entlasten.

Hier in Hamburg kann ich mir sowas ebenfalls vorstellen: Linie RE 7/RE70 wird mit der Linie RE 10 durchgebunden. Vom Taktverkehr (30 Minuten-Takt) würde dies passen. Somit würden die neuen Triebwagen von Bombardier sowohl auf der Linie RE 7/RE 70, als auch auf der Linie RE 8/RE 80 bis Lübeck und dann weiter als RB 85 und/oder RB 86. Vielleicht wird die RE 8 ja sogar bis Puttgarden/Dänemark und Travemünde verlängert, so, dass es neben der RE 7, die in Neumünster flügelt, dann auch die RE 8 gibt, die in Lübeck flügeln würde.

Aktuell würde es vom Fahrplan her auch passen, die Züge hätten dann immer maximal 15 Minuten Standzeit in Hauptbahnhof und würden dann von RE 7 auf RE 8/80 weiterfahren und umgekehrt. Und die Linie RE 70, die nicht in Neumünster flügelt, fährt ebenfalls dann als Verstärker auf der Linie RB 8/81.
Zitat
Koschi1988
Sowie es für mich klingt, will man anfangen zwei Linien durchzubinden, sowie es in Luxemburg nun gemacht wurde. Um Platz und Zeit zu sparen, wird in Luxemburg die Züge aus Süden (Linie 60/70) nach Norden (Linie 10) durchgebunden, um so den Hauptbahnhof zu entlasten.

Wo klingt dies für Dich so? Aus den Ausschreibungsunterlagen kann ich dies zumindest nicht herauslesen: [www.nah.sh]
Hallo,

Zitat
Koschi1988
Sowie es für mich klingt, will man anfangen zwei Linien durchzubinden, ...

Wo siehst Du das? Die von Dir aufgelisteten Linien sind nicht Teil der Ausschreibung und das wäre Grundvoraussetzung für Deine Vermutung. *Oberlehrermodus aus*

So eine Durchbindung würde auch nichts verbessern, schon gar nicht die Auslastung des Hamburger Hbfs. Vor allem ist es aber ein großer Nachteil für uns Bahnnutzer. Es ist keine gute Idee, zwei der Hauptstrecken SHs zwangsweise von einander abhängig zu machen und somit die zahlreichen Störungen komplett über das ganze Land zu verteilen, weil eine kaputte Weiche in Elmshorn den Pendler in Lübeck dann ohne Zug dastehen lässt.

Grüße
Boris
Ich ging nur davon aus, wegen den Flügelkonzept in Lübeck. Dies wird aktuell auf der Linie RE 7 in Neumünster durchgeführt. Und da Richtung Lübeck ebenfalls 7 doppelstöckige Waggon fahren, ist meine Vermutung, dass sie ebenfalls durch die neuen Triebwagen ersetzt werden, damit die Züge in Lübeck flügeln können.

Jedoch wird dies dann nicht zu Beginn des Verkehrsvertrags passieren, sondern die Umstellung auf die neuen Triebwagen wird erst passieren, wenn die Strecke hinter Neustadt elektriziert ist.
Zitat
nah.sh
Da sich die mehrjährige Streckensperrung auf den Abschnitt nördlich von Neustadt beschränkt, kann das Zugangebot zwischen Neustadt und Lübeck vorerst mit gebrauchten, barrierefreien Dieseltriebwagen aufrechterhalten werden. Sobald die Strecke Puttgarden – Lübeck elektrifiziert ist, sollen die Regionalexpress-Züge von Hamburg über Lübeck bis nach Neustadt verlängert werden. Dabei ist dann vorgesehen, dass die Züge in Lübeck „flügeln“ und jeweils ein Zugteil nach Travemünde Strand bzw. nach Neustadt weiterfährt.
So lange werden dann wohl noch die alten Dostos fahren.

Die Durchbindung macht auch nur dann Sinn, wenn gleichzeitig Ersatz für die jeweils andere Linie vorhanden ist.
Vorteilhaft wäre diese Durchbindung meiner Meinung schon, weil dann die Züge auch auf Gleis 11 - 14 einfahren könnten und dort genauso wie der gesamte Fernverkehr einfach nur durchfahren würden. Zwar dauert die Fahrt über die Güterstrecke etwas länger, aber hiermit gebe es dann eine Möglichkeit die Gleise 5 - 8 zu entlassen, weil dann kein Zug mehr so lange in einen Gleis stehen bleibt und dieser dann besetz sei. Somit gebe es für andere Linien wieder etwas mehr Kapazität auf andere Gleise ausweichen zu können.

Und auch wenn dies kein Teil der Ausschreibung ist, kann doch ein Verkehrsunternehmen entschieden, wie ihr Fuhrpark eingesetzt wird, oder sehe ich das falsch? Wichtig ist doch, dass die versprochene bzw. abgemachten Leistungen eingehalten und durchgeführt werden. Oder ist ein solches Konzept ebenfalls ein Bestandteil, dass auch in der Ausschreibung mit enthalten sein musst? Was genau nun eine Ausschreibung alles drin stehen haben muss und über welche Leistung darüber hinaus durchgeführt werden dürfen, weiß ich nicht, daher ist dieses Vorgehen nur eine Vermutung von mir.
Hallo,

Zitat
Koschi1988
Vorteilhaft wäre diese Durchbindung meiner Meinung schon, weil dann die Züge auch auf Gleis 11 - 14 einfahren könnten und dort genauso wie der gesamte Fernverkehr einfach nur durchfahren würden. Zwar dauert die Fahrt über die Güterstrecke etwas länger, aber hiermit gebe es dann eine Möglichkeit die Gleise 5 - 8 zu entlassen, weil dann kein Zug mehr so lange in einen Gleis stehen bleibt und dieser dann besetz sei. Somit gebe es für andere Linien wieder etwas mehr Kapazität auf andere Gleise ausweichen zu können.

Kann es sein, dass Du dabei an Aussagen zur S4 denkst?

Salopp gesagt: Die anderen Gleise sind auch nicht unterbelegt und "einfach nur durchfahren" ist die belastenste Variante. Es belegt dann ein kurzer Nahverkehrszug allein den langen Bahnsteig und der soll dann noch durch die stärker genutzte Süd-Ausfahrt raus, anstatt gleich auf die weit weniger genutzte Lübecker Strecke.

Da verschiebt sich dann nur das Problem, es wird aber leider nicht gelöst.

Mag vielleicht auf den ersten Blick unlogisch sein, aber dagegen ist die "Rumsteherei" auf den Gleisen 5-8 tatsächlich besser. Es nutzt die begrenzten Anlagen einfach besser aus.

Abhilfe schafft da wirklich nur die Verlagerung des Verkehrs auf eine mögliche S4. Auf den Fernbahngleisen was zu verschieben ändert an der Sache an sich nichts.


Zitat
Koschi1988
Und auch wenn dies kein Teil der Ausschreibung ist, kann doch ein Verkehrsunternehmen entschieden, wie ihr Fuhrpark eingesetzt wird, oder sehe ich das falsch? Wichtig ist doch, dass die versprochene bzw. abgemachten Leistungen eingehalten und durchgeführt werden. Oder ist ein solches Konzept ebenfalls ein Bestandteil, dass auch in der Ausschreibung mit enthalten sein musst? Was genau nun eine Ausschreibung alles drin stehen haben muss und über welche Leistung darüber hinaus durchgeführt werden dürfen, weiß ich nicht, daher ist dieses Vorgehen nur eine Vermutung von mir.

Das siehst Du schon richtig, außer es gibt wirklich strikte Vorgaben. Allerdings muss die DB die Ausschreibung erst einmal gewinnen. ;-)

Vielleicht schafft es Bombadier bis zum aktuell werden des Flügelns die Fahrzeuge auch mal von den Kinderkrankheiten zu befreien.

Grüße
Boris
Der Grund fuer das Luebecker Fluegeln ist doch sicher dass man moeglichst viele Direktverbindungen nach Hamburg anbieten will. Das ist was die Leute wollen, uns es wird wohl zu Fahrgastzuwaechsen fuehren. Das hat mit Kapazitaeten im Luebecker Hauptbahnhof nichts zu tun.
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