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zukünftiger Fernverkehr der DB von/nach/in Schleswig-Holstein
geschrieben von Railjet 
Die DB informiert in einer ausführlichen Presseinformation über die zukünftige Bedienung Schleswig-Holsteins mit Zügen des Fernverkehrs:

[www.deutschebahn.com]

Zitat
deutschebahn.com
Presse > Presseinformationen Regional>184/2015

Presseinformation
Wichtige Angebotsverbesserungen im Fernverkehr für Schleswig-Holstein
Zusätzliche ICE-Verbindungen für Kiel ab 2016 - Anbindung von Sylt langfristig verbessert

(Hamburg/Kiel, 1. Oktober 2015) Die Gespräche zwischen Verkehrsminister Reinhard Meyer und Berthold Huber, Vorstand für Verkehr und Transport der DB waren sehr erfolgreich. In den nächsten Jahren gibt es zahlreiche Verbesserungen im Fernverkehrsangebot. Die Deutsche Bahn (DB) wird ab Dezember 2016 ihr Angebot für Kiel mit bis zu fünf zusätzlichen ICE-Verbindungen weiter verdichten. Insgesamt wird das Angebot für Fernreisende von und nach Kiel auf 17 Verbindungen pro Tag ausgeweitet. Damit setzt die DB ihren 2010 begonnen Ausbau an attraktiven Fernverbindungen für Kiel konsequent fort.

„Mit diesen neuen Angeboten reagieren wir auf die wachsende Nachfrage nach schnellen, komfortablen ICE-Verbindungen in die Landeshauptstadt“, so Berthold Huber. „Wir hätten unseren Kunden diese zusätzlichen ICE-Verbindungen gern bereits zum Dezember 2015 angeboten. Leider fehlen uns im nächsten Jahr hierfür die Fahrzeuge. Grund dafür ist eine mehrmonatige Baustelle auf der Achse München–Berlin–(Hamburg)“, so Huber.

Verkehrsminister Meyer begrüßte die Pläne der Deutschen Bahn: „Damit verfügt Kiel dann ab Dezember 2016 über 15 Prozent mehr Verbindungen als heute. Das ist das richtige Zeichen für die Olympische Bewerbung.“

Mehr Verbindungen von Kiel nach Berlin und München

Insgesamt wird die DB eine tägliche Hin- und Rückfahrt Kiel–Berlin mit Abfahrt in Kiel zur Mittagszeit sowie Ankunft in Kiel aus Berlin im Laufe des Nachmittags neu aufnehmen. „Das ist insbesondere aus touristischer Sicht interessant, da diese Züge für Kreuzfahrttouristen eine attraktive An- bzw. Abreise bieten“, so Meyer. Zudem wird das Angebot zwischen Kiel und Berlin um einen Zug ergänzt, der am späten Sonntagabend in Kiel eintrifft und am frühen Montagmorgen zurück nach Berlin fährt. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Geschäftsreisende und Berufspendler und ergänzt den ab Dezember 2015 zwischen den beiden Metropolen und weiter nach Dresden/Prag verkehrenden EuroCity-Zug, der zum kommenden Fahrplanwechsel 2015/2016 mit modernen Wagen aufgewertet wird. Zudem wird ab Dezember 2015 der bisher nur montags frühmorgens verkehrende ICE-Zug aus Frankfurt (Ankunft in Kiel um 10.09 Uhr) neu auch dienstags bis freitags angeboten werden.

Auch das Angebot an ICE-Direktverbindungen zwischen Kiel und München wird weiter ausgebaut und um einen zusätzlichen Zug aus München mit Ankunft in Kiel zur Tagesmitte ergänzt. Diese Verbindung vervollständigt künftig den bereits heute von Kiel in Richtung München am Nachmittag abfahrenden ICE-Zug. Damit entsteht ein paariges Gesamtangebot zwischen den beiden Großstädten.

Ausweitung der Direktverbindungen zwischen Lübeck und München

Bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 wird die DB ihr Angebot an Direktverbindungen zwischen Lübeck und München ausweiten. Die derzeit in den Sommermonaten täglich angebotene Direktverbindung mit Ankunft aus München und Nürnberg in Lübeck um 11.36 Uhr bzw. Abfahrt in Lübeck in Richtung München und Nürnberg um 14.16 Uhr wird künftig von Mitte März bis Ende Oktober täglich fahren. Aufgrund von Bauarbeiten verkehren diese Züge von Mitte Juli 2016 bis Anfang September 2016 vorübergehend nur von/nach Hamburg. Reisende werden gebeten, in dieser Zeit zwischen Lübeck und Hamburg auf den Regionalverkehr auszuweichen.

Der ICE um 8.16 Uhr ab Lübeck nach München und zurück wird auch weiter unverändert verkehren.

Umstellungen im Fernverkehr Deutschland–Dänemark mit Veränderungen im internationalen und nationalen Fernverkehr für Schleswig-Holstein

Ab Dezember 2015 werden die grenzüberschreitenden Verkehre Dänemark–Deutschland im Rahmen eines aktualisierten Fahrplankonzeptes der Dänischen Staatsbahn (DSB) neu sortiert. Die internationalen Fernverkehrszüge Århus–Flensburg–Hamburg werden im Rahmen des geänderten Fahrplankonzeptes neu in das Gesamtangebot Ålborg–Flensburg der DSB integriert und weiterhin mit dänischen Zügen angeboten. Damit ergibt sich für Flensburg ein attraktiver 2-Stunden-Takt in das dänische Netz. In Flensburg ist ein direkter Anschluss an einen Regionalexpress aus bzw. nach Hamburg sichergestellt, um eine komfortable Reisekette in das bundesdeutsche Netz auch über Flensburg hinaus zu gewährleisten.

Vier dieser täglichen Verbindungen werden weiterhin direkt zwischen Dänemark, Flensburg und Hamburg verkehren. In den nachfragestarken Sommermonaten wird das Angebot an Direktverbindungen zwischen Dänemark, Flensburg und Hamburg zudem neu um zusätzlich zwei tägliche Verbindungen verstärkt. Als Folge der neu zugewiesenen Trassen können die Halte in Schleswig und Neumünster ab Dezember 2015 nicht mehr angeboten werden. Reisende haben künftig in Flensburg unmittelbaren bahnsteiggleichen Anschluss an einen Regionalexpress nach Schleswig und Neumünster. Zudem entfällt die Direktverbindung nach Berlin, die in Zukunft durch eine gleichwertige Umsteigeverbindung via Hamburg ersetzt wird. Der Halt in Rendsburg wird weiterhin uneingeschränkt bedient. Dort besteht auch ein Anschluss von und nach Kiel.

Das Fernverkehrsangebot zwischen Hamburg und Kopenhagen bleibt von diesen Veränderungen unberührt und wird im kommenden Jahr unverändert fortgeführt. Alle Züge von und nach Kopenhagen beginnen bzw. enden ab Dezember 2015 in Hamburg. Damit entfällt die tägliche Direktverbindung für Reisende aus Puttgarden, Oldenburg und Lübeck nach Berlin. „Wir haben uns gemeinsam mit dem Partner DSB für diese Angebotsanpassung entschieden, da sie für den Kunden trotz des Umsteigens in Hamburg eine Reisezeitverkürzung mit sich bringt. Darüber hinaus nutzen nur wenige Reisende die Direktverbindung nach Berlin. Zudem ist sie aus ökologischen Gesichtspunkten nicht optimal “, so Berthold Huber. Der für den grenzüberschreitenden Verkehr bis Kopenhagen erforderliche Diesel-ICE-Zug verkehrt zwischen Hamburg und Berlin auf einer elektrifizierten Strecke und wurde im Schnitt von weniger als 50 Reisenden genutzt. Reisende ab Puttgarden und Oldenburg (Holstein) steigen künftig in Hamburg um; für Reisende ab Lübeck wurden im Zusatz zu den bereits bestehenden Umsteigeverbindungen nach Berlin zwei schnelle neue Umsteigeverbindungen via Büchen mit Ankunft in Berlin um 14.54 Uhr und 16.54 Uhr sowie Abfahrt in Berlin in Richtung Lübeck um 7.08 Uhr und 15.08 Uhr eingeführt. Diese Verbindungen bietet mit einer Reisezeit von rund 2 Stunden und 45 Minuten eine gute Alternative.

Aufgrund mehrjähriger Bauarbeiten kann es ab 2017 auf der Verbindung nach Kopenhagen zu Veränderungen im Verkehr kommen. Mit der geplanten Inbetriebnahme der festen Fehmarnbeltquerung ist dann ab 2024 eine Ausweitung der Verkehre von Hamburg nach Kopenhagen bis hin zu einem 2-Stunden-Takt möglich.

Anbindung der Insel Sylt auch langfristig sichergestellt

Ab Dezember 2015 wird die DB ihr Angebot im Fernverkehr von und nach Sylt deutlich ausbauen. Die derzeitigen Autozugverbindungen werden zweimal in der Stunde auf der Verbindung Westerland (Sylt)–Niebüll zusätzlich mit modernisierten Dieseltriebwagen inklusive Fahrradbeförderung ergänzt. Die Dieseltriebwagen werden dann nach Bredstedt bzw. Richtung Hamburg fahren. Reisende mit Fahrrädern können dann auch die DB Sylt Shuttle-Züge nutzen. Bisher war die Nutzung des klassischen Sylt Shuttles an eine Reise mit Pkw bzw. LKW oder Motorrad gebunden. Dieses Angebot bietet gerade für Pendler und Touristen aus der Region ein verbessertes Angebot zur Insel.

Die Preisgestaltung des Sylt Shuttles bleibt auch zukünftig erhalten, das betrifft auch die Insulaner-Tarife, Vielfahrerrabatte sowie die günstigen Angebote unter der Woche.

Die Fahrpreise der neuen Sylt Shuttle-Verbindungen entsprechen den Personenfernverkehrstarifen.

Den Insulanern, den vielen Touristen sowie den auf Sylt beschäftigten Arbeitskräften soll damit zu den attraktiven Preisen ein lückenloses und um bis zu 140 Sitzplätze pro Zug erweitertes Angebot im Fernverkehr der Deutschen Bahn geboten werden. Damit reagiert die DB auf eine wachsende Nachfrage nach Verkehrsverbindungen auf der Schiene zwischen der Insel Sylt und dem Festland. Die neuen Verbindungen sollen ab Ende Oktober 2015 über den DB-Navigator sowie alle anderen Vertriebskanäle der DB erhältlich sein.

Dieses neue Angebot ergänzt die heutigen bis zu vier IC bzw. EC-Züge pro Tag und Richtung von und nach Westerland. Diese sind der Region langfristig garantiert und verkehren auch im nächsten Jahr unverändert weiter. Die IC-Züge verbinden direkt die Insel mit Köln, Frankfurt, Karlsruhe, Berlin bzw. Dresden.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation und Marketing Oliver Schumacher
Auch 2016 gibt die DB wieder FV-Neuerungen für den Norden bekannt:

[www.deutschebahn.com]

Zitat
deutschebahn.com
Fahrplanwechsel der DB am 11. Dezember
Die wichtigsten Änderungen im Fernverkehrs-Fahrplan im Norden

Ab Sonntag, 11. Dezember, gilt der neue Fahrplan. Der Vorverkauf von Fahrscheinen startet heute. Mit den Anpassungen werden die Kapazitäten auf den Hauptachsen weiter ausgebaut und stärker an die Nachfrage der Bahn-Kunden angepasst.

Ausweitung der Nachtverbindungen mit IC-Zügen:

Neu verkehrt täglich ein IC von Hamburg (ab 19.46 Uhr), über Bremen (20.44 Uhr), Osnabrück (21.37 Uhr) über das Rheintal bis Basel (an 6.22 Uhr). Diese Verbindung endet bisher in Köln.

Ab Ostern verkehrt zusätzlich am Wochenende ein IC über Nacht zwischen Hamburg über Hannover–Göttingen und Basel. Das nächtliche saisonale IC-Zugpaar zwischen Hamburg und Kopenhagen über Odense verkehrt dann nicht nur im Sommer – sondern neu auch rund um Weihnachten.

Neuerungen im IC/ICE-Verkehr:

Kiel erhält montags bis samstags in der Mittagszeit eine neue ICE-Direktverbindung von/nach Berlin. Wochenendpendler zwischen Berlin und Kiel profitieren zudem von einer neuen ICE-Fahrt am Sonntagabend an die Förde sowie am frühen Montagmorgen retour. Auch die Anreise aus München ist künftig einmal täglich ohne Umstieg möglich. Somit ist Kiel künftig mit insgesamt 18 Fahrten an das Fernverkehrsnetz angeschlossen.

Von neuen IC-Verbindungen profitiert auch Münster. Dort gibt es montags bis donnerstags sowie sonntags eine schnelle IC-Direktverbindung am Nachmittag nach Berlin.

Die ICE-Züge mit der Direktverbindung zwischen Lübeck und München/Nürnberg verkehren neu ganzjährig täglich statt bisher nur saisonal.

Neuer Einsatz der Intercity 2-Fahrzeuge:

Die IC-Linie Dresden–Leipzig–Magdeburg–Hannover–Bielefeld–Köln wird ab Fahrplanwechsel weitgehend auf Intercity 2 umgestellt. Reisende profitieren vor allem von bis zu 25 Prozent mehr Sitzplätzen und einem höheren Komfort. Da die Verfügbarkeit an neuen Intercity 2 weiterhin eingeschränkt ist, muss die IC-Linie Norddeich Mole–Münster–Köln/Koblenz vorübergehend für ein bis zwei Jahre wieder auf IC-Fahrzeuge der ersten Generation umgestellt werden. Hierbei kommt es aber zu keiner Verschlechterung im Hinblick auf die Sitzplatzkapazitäten und das Fahrplanangebot.

Die dieselbetriebenen ICE-Fahrzeuge der Linie Hamburg–Kopenhagen werden durch dänische Triebzüge vom Typ „IC3“ ersetzt. Umlaufbedingt muss dadurch ein Zugpaar zur Tagesmitte entfallen: Kopenhagen ab 09.37 Uhr, Hamburg Hbf an 14.21 Uhr sowie 15.28 Uhr zurück, Kopenhagen an 20.22 Uhr. Die Platz-Kapazität bleibt über den Tag gesehen trotzdem auf heutigem Niveau, weil alle anderen Fahrten in Doppeltraktion durchgeführt werden. Zwei Züge dieser Linie verkehren direkt zum Flughafen Kopenhagen statt bis Oesterport.

Die touristische Anbindung der Insel Fehmarn wird grundsätzlich überarbeitet. Um Urlauber und Touristen auch im Sommer 2017 an der ostholsteinischen Küste zu bringen, werden an den stärksten Reisetagen Direktzüge von Köln nach Burg auf Fehmarn und zurück verkehren.

Osnabrück erhält montags bis donnerstags eine zusätzliche schnelle IC-Direktverbindung um 16.57 Uhr nach Berlin über Hannover und Wolfsburg.

Der neue Fahrplan ist ab Dienstag, 18. Oktober in allen elektronischen Medien abrufbar.
Kiel - Berlin über Altona? Tut das not?

Kommen die Kamele an die Macht, muß Wasser gespart werden.
Woraus liest du, dass der Zug von Kiel nach Berlin in Altona station macht? Den Wegfall des Zugpaares von/nach Kopenhagen finde ich blöd, das sind ja beides recht interessante Zeiten, um von der einen in die andere Stadt zu kommen. Warum ist denn jetzt schon wieder schuss mit dem ICE-TD? Ich dachte, die DSB bräuchte ihre IC3 selbst. Insgesamt wird es Zeit, dass die feste Fehmannbeltquerung endlich kommt. Die Fahrzeiten zwischen Hamburg und Kopenhagen sind ein Witz gemessen an der geringen Entfernung.
Zitat
PAD
Die Fahrzeiten zwischen Hamburg und Kopenhagen sind ein Witz gemessen an der geringen Entfernung.

Fuenf Stunden direkt. Fuenfeinhalb mit umsteigen in Fredericia. Sechs mit vier Mal umstiegen: Fredericia, Flensburg, Neumuenster, Bad Oldesloe (!).

Frueher wurde mal ein 2-Stunden-Takt ueber die Vogelfluglinie gefahren. Bald sind es 4 Zuege pro Tag.
Es könnten halt drei Stunden direkt sein, wenn Deutschland endlich mal Gas geben würde bei der Fehmarnbeltquerung. Dann wäre das eine echte Alternative zum Fliegen. Das momentan kein Zweistundentakt gefahren wird wundert nicht nicht. Fliegen geht einfach wesentlich schneller. Ich will nächstes Jahr mit meiner Schwester nach Stockholm fahren und hatte überlegt, den Zug zu nehmen, um ein bisschen was vom Land zu sehen. Aber allein der erste Teil bis Kopenhagen bremst die gesamte Verbindung so aus, dass wir jetzt doch fliegen werden.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.10.2016 11:29 von PAD.
Zitat
PAD
Woraus liest du, dass der Zug von Kiel nach Berlin in Altona station macht?

Zitat
Deutsche Bahn
Der neue Fahrplan ist ab Dienstag, 18. Oktober in allen elektronischen Medien abrufbar.
Tja - und wieder wird der Zugverkehr nach Dänemark auf den Stand von vor 15 Jahren zurückversetzt. Schade dass sich die beiden Bahnen nicht über den Weitereinsatz der ICE TD einigen konnten - betriebswirtschaftlich kann man sich schon fragen, warum die DBAG ne hohe Forderung für die Züge zur Übernahme gestellt hat, wenn sie diese jetzt wohl nach Hamm karrt und die da vergammeln und später verschrotten. Manches muss man nicht wirklich verstehen - auch der Motorentausch vor einigen Jahren ist dann eher unverständlich.

SchadeSchade
Damit niemand sonst brauchbares Zugmaterial hat um damit der DB Konkurrenz zu machen?
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