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HVZ-Sprinter Hamburg - Lübeck - Kiel
geschrieben von 2-Zonen-Karte 
Moin,

mit dem Fahrplanwechsel wird zumindest eines der früher zwei HVZ-Sprinterzugpaare Hamburg - Lübeck - Kiel nach zweijähriger baubedingter Pause wieder auf die Schiene zurückkehren.

Neu ist laut Angabe in der Kursbuchtabelle 104 auf kursbuch.bahn.de der Halt dieser Züge in Hasselbrook. Hier wird in Richtung Hamburg nur zum Aussteigen, in Richtung Lübeck - Kiel nur zum Einsteigen gehalten.

Ich bin dann mal gespannt, wann die ersten Reisenden, die in Hasselbrook auf ihre RB81 gewartet und den ersten haltenden Zug genommen haben, erst in Lübeck wieder die Gelegenheit zum Aussteigen haben...
Da das aufmerksame Verhalten am Bahnsteig nicht mehr zu den Tugenden unserer Reisenden, vor allem der der jüngeren, gehört dürfte das bereits am ersten Tag soweit sein.
Zitat
2-Zonen-Karte
Hier wird in Richtung Hamburg nur zum Aussteigen, in Richtung Lübeck - Kiel nur zum Einsteigen gehalten.

Was ist das denn für eine komische Einschränkung? Vor allem wer soll das kontrollieren? Wie sollen die Reisenden beim Aussteigen gehindert werden? Werden die dann etwa mit Gewalt zurückgehalten? Oder wie kann man das verstehen?

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Wie wahrscheinlich ist es das jemand die RB für eine Fahrt vom HBF nach Hasselbrok oder umgekehrt nimmt?
Zitat
Kilian
Wie wahrscheinlich ist es das jemand die RB für eine Fahrt vom HBF nach Hasselbrok oder umgekehrt nimmt?
Ich habe früher, als ich in Hasselbrook wohnte, immer den RB ab Hasselbrook zum Hbf genommen statt die S-Bahn. RB war nie so voll wie die S-Bahn.
Zitat
Deniz90
Was ist das denn für eine komische Einschränkung? Vor allem wer soll das kontrollieren?

Bei so einer kurzen Strecke ist es zwar schwierig, da kaum kontrolliert werden kann, aber wer auf dem Abschnitt Hbf - Hasselbrook kontrolliert wird, benötigt ein Ticket von bzw. nach Lübeck oder wird zum Schwarzfahrer.
Komisch das man sich hier ber diee Regel aufregt. Bei den Zügen RE7 und RE70 wird das schon immer am Dammtor gemacht. Kontrolliert wird das natürlich nicht, aber es gibt immer wieder welche die da ein und Aussteigen je nach Richtung.

Aus Norden kommend nur zum Aussteigen und umgekehrt natürlich nur zum Einsteigen.

Mfg

Sascha Behn
Diese Ausgrenzung ist doch irgendwie komisch.

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Welche Ausgrenzung? Hier wird doch niemand ausgegrenzt.
Doch, die, die vom Hbf nach Hasselbrook wollen.

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Ich denke da wird die Fahrgäste niemand mit Waffengewalt am Ein- bzw. Ausstieg hindern. Die Fahrgastinformationen werden aber so gestaltet sein, dass z.B. Hasselbrook vom Hamburger Hauptbahnhof nicht angezeigt wird.
Naja, die Züge dienen der Übereckanbindung Kiel–Lübeck–Hamburg. Da will man keine Kurzstreckenpendler im Zug haben. Das ist schon logisch. Das kann man ganz umideologisch sehen und sich die Verwendung eines so harten Wortes wie "Ausgrenzung", was etwas völlig anderes bedeutet, sparen. Analog verhält es sich mit dem völlig unnötigen Begriff "Foltereinstieg".



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.2017 06:29 von PAD.
Zitat
Deniz90
Doch, die, die vom Hbf nach Hasselbrook wollen.

Die können alle 5 Minuten die S1 oder S11 und zusätzlich die S11 nutzen.

Nach der Argumentation kannst du auch sagen, dass du mit deinem 2. Klasse-Ticket im SchnellBus „ausgegrenzt“ wirst...

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Wenn ich da mal Klarheit ins Dunkel bringen darf:
Der elementare Unterschied zwischen einem Regelhalt (also einem normalen fahrplanmäßigen Halt an einem Bahnhof/Haltepunkt) und einem Ausstiegshalt im betrieblichen Sinne ist, dass der Zug bei einem Ausstiegshalt vor der planmäßigen An- und Abfahrtszeit wieder abfahren darf. Eine Ausnahme bilden hierbei die Nacht- und Autoreisezüge, hier darf frühestens zur Ankunftszeit abgefahren werden.

Was da tariflich noch so dran hängt wissen andere hier sicher besser, bei den BBDB (Haustarif der Deutschen Bahn) ist es aber mit Sicherheit nicht möglich eine Fahrkarte vom Startbahnhof bis zum nächsten Einstiegshalt zu lösen, sondern stets bis zum ersten Ausstiegshalt. Das man mit einem Ticket ohne Zugbindung auch an einem Ausstiegshalt einsteigen oder an einem Einstiegshalt aussteigen kann versteht sich dabei von selbst.
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