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Weitere U-Bahn-Probleme
geschrieben von Efchen 
Christian0911 schrieb:
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> Wobei das in Thon ja nichts mit der U-Bahn zu tun
> hat :)

Stimmt, aber das musste wahrscheinlich raus, weil mich das
diese Woche so sehr geärgert hat (mal wieder).

> Übrigens Fürth Klinikum, also ich habe schon öfter
> dort mal erlebt, das die Busse die U-Bahnen
> abwarten mussten (Funkspruch von Leitstelle!)

Du siehst ja als Busfarer nix, als Jemand, der aus der U-Bahn
aussteigt, siehst Du auch nichts, Fahrstuhl und Rolltreppe brauchen
beide länger als 1 Minute, und wenn Du oben bist und dann die
Abfahrttafeln siehst, musst Du noch einen gehörigen Weg
zurücklegen, wenn Du von der Rolltreppe kommst (nach Klinikum West)
noch Stufen hoch und in meinem fortgeschrittenen Alter ist das
sehr nervig, wenn Dich dann der Busfarer angrinst, wenn er an Dir
vorbei fährt!

> Sicher ist die U1 nicht jeden Tag pünktlich, aber
> zu schreiben, die hat jeden Tag Verspätung ist
> nicht richtig

Du wirst sicher jeden Tag mindestens eine Bahn finden, die mindestens
2 Minuten zu spät ist und dann ist die Aussage auch wieder richtig :-)

R-ler schrieb:
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> Für die U1 halte ich den automatik betrieb für
> nicht durchsätzebar.
>
> beim christkindlesmarkt...

Die Automatisierung einer U-Bahn-Linie aber nur von 1/13
eines Jahres abhängig zu machen, halte ich für nicht ganz
korrekt.

Aber ich bin mir sicher, dass Fürth keine automatische
U-Bahn bezahlen würde. Im Prinzip ist die U-Bahn jetzt ja
schon völlig verkehrt. Die einzigen, die von der U-Bahn
profitieren sind die Menschen auf der Hardhöhe und die
Nürnberger Geschäfte.
Wenn man sich mal in Fürth umhört, schimpft eigentlich jeder
über die U-Bahn - ist ja auch klar, zwischen Rathaus und Klinikum
wird eigentlich jeder auf die U-Bahn gezwungen (außer Richtung Vach).
Durch das Umsteigen, die Verspätung der U-Bahn und die schlechten Anschlussmöglichkeiten bzw. allgemein die langen Wege von U-Bahn
zu Bus verliert man dadurch immer ein paar Minuten gegenüber
einer durchgehenden Busverbindung.
Viele Menschen aus Burgfarrnbach kommend, bleiben lieber in der
172 sitzen und kommen erst 10 Minuten später in der Stadtmitte an,
als am Klinikum umzusteigen. Nicht nur alte Leute.
Efchen schrieb:
-------------------------------------------------------
> über die U-Bahn - ist ja auch klar, zwischen
> Rathaus und Klinikum
> wird eigentlich jeder auf die U-Bahn gezwungen
> (außer Richtung Vach).

Oder man nimmt den 175, der fährt aber auch nur grad dann, wenn man ihn nicht unbedingt braucht, der ist eh leer, seitdem der nicht mehr ab Großgründlach nach Vach fährt sondern von Stadtgrenze...

> 172 sitzen und kommen erst 10 Minuten später in
> der Stadtmitte an,
> als am Klinikum umzusteigen. Nicht nur alte Leute.

Was ja auch ganz legetim ist, mach ich ja auch immer.

> noch Stufen hoch und in meinem fortgeschrittenen Alter ist das
> sehr nervig, wenn Dich dann der Busfarer angrinst, wenn er an Dir
> vorbei fährt!

Du bist doch noch jung, also zumindest noch nicht über 60, erst dann ist man mal Alt ;)

Aber du hast schon Recht, die Umsteigesituation ist sehr schlecht, allerdings wenn ich als zukünftiger Busfahrer den Funkspruch bekommen würde, ich soll auf die U-Bahn warten, dann bleib ich halt zumindest 3 oder 4 Minuten stehen, als "guter" Fahrer sollte man die Zeiten der U-Bahn halbwegs wissen.

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
VAG rudert zurück

eure Meinung?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2010 17:32 von C-o-o-l.
die einzige logische konsiquenz um nicht alle fahrgässte zu vergraulen.
find ich gut das jetzt wieder langzüge fahren.

müssen sie das 100sek. system halt so lange nachts erprobren bis es funktioniert
war vielleicht wirklich etwas zu schnell eingeführt, aber insgesamt bedauere ich, dass man wieder auf den fahrplan schauen muss;-)
war vielleicht wirklich etwas zu schnell eingeführt, aber insgesamt bedauere ich, dass man wieder auf den fahrplan schauen muss;-)
Gute Entscheidung.

Wenn sich die Fahrgäste wieder auf mehr mehr Türen verteilen, kommt das mit dem Haltezeiten bestimmt besser hin. Abgesehen davon das man sich dann im besten Fall 90 zusätzliche Meter Fußweg sparen kann. Ich hätte nichts gegen den alten 6 2/3 Minuten Takt. Dessen Zeiten hat man eh noch im Gefühl und in der Mischbetriebsphase isses bei dem Takt ja recht gut gelaufen. Also gefühlt zumindest. Warum soll das dann vollautomatisch nicht klappen? Dann könnte auch die U3 Langzug fahren, zu machen Zeiten sicher ein Vorteil.

Da ja sowieso zeitweise Züge von der U2 auf die U3 wechseln, ließe sich das ggf sogar fahrplanmäßig einbauen, bislang sinds halt so Glückstreffer, wenn man einen Wechsler erwischt. Bei 6 2/3 kann man vor allem auch Aufenthalte im Tunnel minimieren (wobei das ohnhin schon seltner geworden ist, zumindest da wo ich häufig fahre. Da lässt man dann lieber den Zug im Bahnhof, wodurch mehr Leute einsteigen können - feine Sache m. M.)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Ich finde das auch eine gute Entscheidung von der VAG. Ob jetzt eine U-Bahn alle 4 oder 5 Minuten kommt spielt für mich keine Rolle, zudem finde ich gut, dass die U2 wieder hauptsächlich mit Langzügen fahren soll.
In der Schwachlastzeit (Wochentags in den Abendstunden und Sonntag früh) kann die U2 ja auch weiterhin mit Kurzzügen fahren.
Auf der U3 kann im Kurzzugbetrieb weiterhin gefahren werden, allerdings wären in der Schülerspitze auch da Langzüge wohl besser.

Gruß
Dirk.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2010 21:49 von dirk1970.
Der Zeitungsartikel spricht ja von einer Verlängerung von 2 auf 5-6 Minuten. Das wären auf den einzelnen Ästen dann 10-13 Minuten.

Mit dem automatischen System und Kurzzugbetribe sollte man doch auch automatisch Ausrücken (wenn es weiter hinten eine Störung gibt) und Stärken (wenn es weiter vorne eine Störung gibt).

Jetzt scheint es eher zurück in Richtung Pferdebahn zu gehen.

Grüße
Spürnase
Na so ist das nicht zu verstehen. Kürzlich hatte man einen Fahrplan reingehängt, der statt des bisherigen 4er -Takts einen 4/6 Wackeltackt hatte, und heute hängen gelbe Fahrpläne, die werktags einen reinrassigen 5 Minutentakt verheißen, soweit ich die überflogen habe. Nee 10 Minutentakt ginge nicht, sagens wirs mal so 13 Minutentakt zum Flughafen ginge (da gabs ja schon mal), aber sonst ist das zuwenig. Wir sind ja hier nicht bei der Berliner S-Bahn wo in einer Art Lotterie Wetten abgegeben werden, wieviele Züge wohl nächste Woche fahren können...


Und auch nur die Pläne bezüglich Montag bis Freitag wurden geändert. Samstag und Sonntag bleibt alles gleich, denn da hatte man ja seit der Automatisierung tatsächlich ein höheres Angebot, wodurch die Belastung des einzelnen Fahrzeuges niedriger war, als zuvor und es deswegen läuft. Das die Züge Pannen hatten lag ja nur daran, das es werktags teils Verschlechterungen gab, wenn statt alle 6 2/3 Minuten ein Langzug alle 4 ein Kurzzug kam. Wenn sonst innerhalb von 20 Minuten 3 Züge mit einer theoretischen Kapazität von 3 x 580 = 1740 Plätzen (habe die Daten eines DT2 mal 2 genommen) fuhr, waren nach der Automatisierung bei 4 Minutentakt mit Kurzzügen 5 x 308 = 1540 Plätze. Und diese 200 Plätze die rein rechnierisch fehlten, bedeuteten eben Fahrgäste, die ja trotzdem mitwollen und dann zwischen den Türen oder auf den Abdeckungen der Schiebetritte stehen, was offenbar Störungen verursacht.

Vergleich man den neuen Fahrplan 4 x 616 = 2464 Plätze (DT3 * 2), dann entspricht das werktags eine erfreulichen Steigerung bei der die Belastungen auf das einzelne Fahrzeug sicher unter die Störgrenze sinken werden. Und als Fahrgastnutzen steigt zudem noch die Sitzplatzwahrscheinlichkeit, was ja ein Komfortmerkmal ist.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2010 23:34 von Daniel Vielberth.
Daniel Vielberth schrieb:
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> ... heute hängen gelbe Fahrpläne, die werktags
> einen reinrassigen 5 Minutentakt verheißen, soweit
> ich die überflogen habe

Bei diesen Aushängen haben sich wohl erst mal nur die Abfahrtszeiten zum Flughafen verschoben.

> Und diese 200 Plätze die rein rechnierisch
> fehlten, bedeuteten eben Fahrgäste, die ja
> trotzdem mitwollen und dann zwischen den Türen
> oder auf den Abdeckungen der Schiebetritte stehen,
> was offenbar Störungen verursacht.

Stimmt rechnerisch schon, die U2 ist aber nun mal eine außerhalb des Schülerverkehrs, für den die U3 zusätzliche Trabsportkapazität anbietet, eine ziemlich leere Bahn. Die Vollzüge, die z.B. gegen 9 Uhr noch fahren, sind außerhalb der gemeinsamen Strecke vielleicht zu 5% besetzt.

Das Problem liegt m.E. auch darin, dass die Vorteile der Automatik nicht genutzt werden: wenn es etwa wegen verstärten Andrangs zu Verzögerungen kommt, müsste sich sofort im Vorlauf ein Zug aus den Abstellanlagen auf den Weg machen, um die Lücke zu schließen.

Grüße
Spürnase
Aber gerade außerhalb der HVZ ist oft Störungszeit. Und diese 200 sind zwar nur rechnerisch fehlend, aber ich kann mit einem eigenen Beispiel aufwarten

[EDIT: aus der Zeit des alten Kurzzugfahrplans]:

Freitg gegen 13:00 Rennweg stadtauswärts. Einwärts fahren Langzüge, stadtauswärts Kurzzüge. Da einige Schulen näher an der U2 liegen und offenbar viele derer Schüler aus dem Nordosten entlang der Gräfenbergbahn wohnen, ging es mir schon so, das ich in die U-Bahn wegen Überfüllung nicht hereinkam. Ich habe nach der Ausfahrt spaßeshalber mal gezählt, wieviele noch zurückblieben und kam auf 13 Fahrgäste. Ich mein mich hats nciht umgebracht 4 Minuten später mit der U21 zu fahren, und in die der nächsten Bahn konnte man zumindest bis in den Türbereich rein, aber wenn du da einen Fahrgast hast der sagt, ich fahr da mit um zwar um jeden Preis, dann haste schnell deine Kauslitätenkette beeinander

Er springt zwischen die Tür wird eingeklemmt, schaffts rein, Zug fährt. Nächste Station wollen nicht so viele raus klemmen sich an anderen Fahrgästen vorbei vorbei, Zug will schließen, einer hält wieder die Tür auf usw. und irgendwann sagtdie Tür "ohne mich" und geht in Störung. Dann verlagern sich die Fahrgastmengen auf die nächste, und dererweil hast du schon Rückstau auf der ganzen Linie. Und weil die Fahrgäste von den Zulaufstrecken im selben Takt wie ohne Störung kämen, schaukelt sich das auf. Dann braucht bloß noch ein Zug 10 Minuten im Tunnel stehen und ein Fahrgast die Nerven verlieren und illegal auststeigen, wie das ja schon passiert ist.

Klar das ist der Schimmstfall, aber nach Murphey Gesetz tritt ja immer genau der ein. Aber solange der neue jüngst veröffentlichte Fahrplan gilt, sollte man das durch Langzüge im Griff haben.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.2010 00:51 von Daniel Vielberth.
UHM
Re: Weitere U-Bahn-Probleme
22.02.2010 00:17
Na, ob bei solchen Problemen die Fahrplanänderung Abhilfe verschafft? Die Kapazität würde ja nicht größer - außer es werden zusätzlich wieder alte Züge mit Fahrer eingesetzt.

Tschö
UHM
Ich denke schon. Ersten mehr Plätze, aber auch wenn mans türenmäßig rechnet:
wieder bei den rechnerischen 20 Minuten
konvetionnell 3 x 12 = 36 Doppeltüren
Automatik-Kurzzug 5 x 6 = 30 Doppeltüren
Automatik-Langzug 4 x 12 = 48 Doppelüren

Die Belastung und Einklemmwahrscheinlichkeit pro Doppeltür sinkt. Und den Kapazitätsunterschied habe ich ja oben ausgerechnet.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Zitat von spuernase:

> Stimmt rechnerisch schon, die U2 ist aber nun mal
> eine außerhalb des Schülerverkehrs, für den die U3
> zusätzliche Trabsportkapazität anbietet, eine
> ziemlich leere Bahn. Die Vollzüge, die z.B. gegen
> 9 Uhr noch fahren, sind außerhalb der gemeinsamen
> Strecke vielleicht zu 5% besetzt.

Also von Röthenbach bis Nordostbahnhof ist die U2 keine leere Bahn (auch außerhalb der HVZ), hinterm Nordostbahnhof wird es dann allerdings schon weniger, das stimmt.

Gruß
Dirk.
Also die gelben Fahrpläne haben wohl nichts mit den Änderungen zu tun.

Ab ca. 8. März gibt es einen neuen Fahrplan. Und ich denke, dass der 5/6 Minuten Takt nur für eine Linie galt. Sprich: auf der Innenstadt-Strecke wird weiterhin alle 2,5 - 3 Minuten ein Zug kommen.
Wirklich fraglich, ob das bei Störfällen ausreichend sein soll.

Ich hoffe nur, dass der Takt am Wochenende und v.a. am Samstag so bleibt. Das ist nämlich wirklich eine Verbesserung gewesen
Das stimmt, am Wochenende ist es wirklich eine Verbesserung, zudem ist mir da auch kein Störfall bekannt, bzw. habe ich selbst keine Störung an einem Wochenende erlebt, da lief eigentlich immer alles glatt.

Gruß
Dirk.
dirk1970 schrieb:
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>
> Also von Röthenbach bis Nordostbahnhof ist die U2
> keine leere Bahn (auch außerhalb der HVZ), hinterm
> Nordostbahnhof wird es dann allerdings schon
> weniger, das stimmt.
>
> Gruß
> Dirk.


Genau das sage ich auch. Und ich frage mich immer, warum auf der U2 ab 15 Uhr ab Röthenbach oft mals nur Kurzzüge kommen. Die sind dann randvoll.
> Und ich frage mich immer,
> warum auf der U2 ab 15 Uhr ab Röthenbach oft mals
> nur Kurzzüge kommen. Die sind dann randvoll.

Bei dem 4-Minuten-Takt braucht die U2 mindestens 13, eher 14 Kurse, bei Vollzügen wären das 28 DT3, 8 Stück braucht die U3. Es gibt aber derzeit nur 32 Züge, von denen 3 die Werkstattreserve darstellen.

Bei Kurzzugbetrieb sollten trotzdem 7 DT3s abfahrbereit in den Abstellanlagen herumstehen, und der automatische Betrieb sollte es möglich machen, diese bei starkem Andrang auch sofort einzusetzen.

Grüße
Spürnase
Zur Not 6 2/3 Minuten Takt. Das muss gehen. Und die Reserven kann man konventionell aufstocken. Als eiserne Reserve in der Wendeanlage HBF steht eh ein DT1.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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