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Linientausch der S-Bahnen
geschrieben von Phantom 
Zitat
Marktkauf
Naja, falls die DB Regio die Ausschreibung gewinnt, wird es wohl keine anderen Züge geben. Ich denke mal, daß die DB, falls sie das Netz weiterbetreiben wird, auf allen 5 Linien die 442er Baureihe einsetzten wird?!?

Da werden wohl die vorhandenen Fahrzeuge nicht ausreichen. Für die S2 benötige ich planmäßig immerhin 8 Züge. Macht 16 Stück 442. Plus 2 für die S5. Plus Reserve.
Da müssten also nochmal etwa 20 442er her. Ich glaube nicht, dass welche nachbeschafft werden...

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
Die Frage ist, ob dann der 442 noch gebaut wird und nachbestellt werden kann. Die Modelle haben heutzutage relativ kurze Lebenszeiten.

Tschö
UHM
Ja, da kannst du richtig liegen. Die Zeiten, in der man eine Baureihe 420 über Jahre bzw. Jahrzehnte gebaut hat, sind vorbei.
Ein Vorteil hat die Plastikbauweise zumindest, die 442er werden wohl nicht so schnell wegrosten... *wegduck*

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Xamiro
Ich verstehe ehrlich gesagt den Sinn des Tausches nicht. Es ist doch quasi egal, wann die Bamberger S-Bahn in Nürnberg ankommt, die Zeiten der S1 Ost lassen sich doch daran anpassen. Das hat man ja auch schon 2010 gemacht. Es dürfte doch auch egal sein, ob nun die S1 von Bamberg kommend in Lauf endet oder in Hartmannshof ... wie Christian bereits schrieb ist die Auslastung der S1 jenseits von Lauf eh sehr mager, da wird es wohl nur sehr wenige Fahrgäste, die zB von Eggolsheim nach Pommelsbrunn wollen, verschrecken, künftig einmal umsteigen zu müssen.
Zitat
UHM
Nein, es ist nicht egal wann die Bamberger S-Bahn in Nürnberg ankommt. Die S1 Ost kannst Du nicht so einfach daran anpassen, da diese sich ja die Trasse auch mit der S2 Ost und der S3 teilt. Und die S3 kannst Du auch nicht einfach verschieben, da diese ja wieder gemeinsame Abschnitte mit dem Fernverkehr hat. Insofern wird es wohl so sein, daß dann S3 Ost und S1 Nord gezwungenermaßen so aufeinandertreffen, daß siche diese Durchbindung automatisch ergibt. Und das legt dann auch die BEG gezwungenermaßen so fest, weil das die Vorgaben von DB Netz sind, die die anderen Fahrmöglichkeiten eben schon vorab an DB Fernverkehr vergeben hat. Fernverkehr geht vor und die BEG muß schauen was übrig bleibt und dann das beste daraus machen.
Dazu möchte ich noch zwei Punkte zu bedenken geben:
1. Linien machen nur vollen Sinn, wenn es auch immer auf der ganzen Lauflänge Verbindungen gibt (also Bamberg - Hartmannshof und nicht stattdessen Forchheim - Hartmannshof & Bamberg - Lauf/Hersbruck). Eine Brechung auf gleicher Linie und damit verbundene Wartezeiten schrecken ab.
2. In Hartmannshof sollten auch Anschlüsse in Richtung Amberg/Weiden/Schwandorf/Regensburg/Schwandorf gewahrt werden. Wobei es auch jetzt schon für manchen Fahrgast mal ärgerlich ist, dass bei Verspätung der Diesel-REe aus Richtung Moosbüffelland die S1 nicht wartet sondern zur Planzeit wieder fährt. (Bei einem 20'-Takt wäre das ok... aber die nächste fährt in aller Regel eben nur 60' später... da kann der 'Umweg' über N-Hbf schneller sein!)
Wir werden ja in einigen jahren sehen, wer und was auf unseren 5 Linien fährt!
Zitat
Christian0911
Ein Vorteil hat die Plastikbauweise zumindest, die 442er werden wohl nicht so schnell wegrosten... *wegduck*

Die sind doch eh zu 99% recyclebar, laut Hersteller :D

Den Kisten heult doch eh niemand hinterher, falls wir ab 2017 neuen Schrott bekommen :)
Die schönsten S-Bahnen sind für mich immer noch die Triebwagen der BR 420 und die x-Wagen mit E-Lok.
Doch mit der Zeit gewöhne ich mich an die 442er.
Doch die Höhenunterschiede im Fahrgastraum ist bleiben für mich das größte Übel.
Der Höhenunterschied ist auch in meinen Augen das größte Übel... da wirbt man mit Barrierefreiheit, schimpft auf die x-Wagen und dann setzt man die Hartz IV-Version des Talent II ein (FTX kommt ja immerhin mit Rampen im Fahrgastinnenraum zur Höhenunterschiedüberbrückung daher).
Doch auch der Hersteller scheint wenig Wert auf Barrierefreiheit zu legen. So ist der Triebwagenkopf (also nicht die Mittelwagen) mit einem sehr langen Hochflurbereich ausgestattet. Ich frage mich an dieser Stelle jedes Mal: Wieso? Alstom und Stadler haben bei ihren Modellen (BR 440 und BR 428) zum Teil deutlich kürzere Hochflurbereiche an den Enden. Somit kann der Talent II im Triebkopfbereich auch nur über eine Tür pro Seite verfügen, während BR 428 und BR 440 bei der "S-Bahn Version" immerhin über 2 Türen pro Triebwagenkopf verfügen können. Letztendlich wirkt sich das auch auf die Fahrgastwechselgeschwindigkeit aus. Achtet darauf mal, wenn die S1 in Nürberg Hbf hält, insbesondere bei Kurzzugbetrieb.

@UHM: An die S2 bzw S3 habe ich da nicht gedacht. Somit kann man die S1 aus Bamberg nicht beliebig in Nürnberg ankommen lassen. Ohne Linientausch ginge es aber trotzdem, indem man die Umläufe abändert. S1 Bamberg- Lauf bzw Hartmannshof - Erlangen. Habe ich ja bereits in meinem Beitrag zuvor geschrieben.
Alternativ könnte man auch die S2 Ost mit der S1 Nord verbinden, das ist sinnvoller als S3 mit S1 Nord, denn schließlich verfügt die S2 Ost über eigene Infrastruktur, die ihr eine gewisse Betriebsstabilität ermöglicht. Oder sagen wir aufgrund der eingleisigen Abschnitte zwischen Feucht und Altdorf: Sie ist nicht vom Fern- oder Güterverkehr abhängig wie die S1 Nord bzw S3.
Zudem verkehrt sie im Regelfall nur 3 Min später als die S3, die man ja ursprünglich als Ersatz gesucht hatte.

Ich bin kein Hellseher, aber der Talent II wird definitiv noch gebaut werden, sobald die Ausschreibung für die S-Bahn Nürnberg abgeschlossen ist. Das dürfte aller Voraussicht Dezember 2015 sein - also in etwa 2 Jahren. Und da wird der Talent II noch definitiv gebaut, denn so kurze Herstellungszyklen kann sich kein Hersteller leisten!
Da der zukünftige Betreiber verpflichtet ist die Bestandsflotte bis auf die x-Wagen zu übernehmen (also alle Talent II), wird er sich es zwei Mal überlegen, was er für weitere Fahrzeuge, die die S-Bahn Nürnberg evtl. braucht, einsetzt. Es wird vermutlich wieder der Talent II sein, denn Stichwort: Betriebskostenminimierung. Da nimmt man auch schon mal die anfängliche Katastrophe des Nagers in Kauf, in der Hoffnung, dass die "Kinderkrankheiten" auskuriert sind.

Ein Betreiber, der kreativ ist, bräuchte rein theoretisch keine Aufstockung der Flotte.
S1 Nord S2 Ost und S3 werden zur neuen S2 zusammengelegt.
-> 20 Fahrzeuge [+4] (ab Forchheim grundsätzlich nur noch ein Triebwagen Richtung Norden)
S1 Nord weist übrigens ungefähr selbes Fahrgastpotenzial auf wie S2 Ost und S3 zusammen!

S1 Ost und S2 Süd zu S1
-> 8 Fahrzeuge [+2]

S4
-> 5 Fahrzeuge [+1]

Insgesamt: 33 [+7] Fahrzeuge
[+ x -> für HVZ Zusatzreserve] Es wird immer von einem 20 Min Takt ab Nürnberg Hbf ausgegangen, also so wie es zur HVZ am Nürnberg HBF auch ausschaut.

Und wenns denn unbedingt sein muss: 1 Triebwagen nach Dombühl und noch ein weiterer nach Allersberg.
-> 42
Also, vorbildlich mit null Reserve in die HVZ. Der Gedankengang soll aber nur zeigen, was möglich ist.
Prinzipiell hätte ich mit dieser Aufstellung keine Bedenken was die Auslastung der Fahrzeuge während der HVZ betrifft, außer man möchte natürlich auch während der HVZ einen eigenen 4 Platz sein eigen nennen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.11.2013 16:11 von Xamiro.
Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, ob es möglich ist, Gleis 1 am Hauptbahnhof auf eine Bahnsteighöhe von 76 cm hochzuschottern ohne dabei die Höhe von Gleis 30 zu verändern?
Nein, die Weiche zwischen Gleis 30 und 1 stört das Aufschottern erheblich.
Zitat
Xamiro
Nein, die Weiche zwischen Gleis 30 und 1 stört das Aufschottern erheblich.

Das hab ich mir gedacht. Aber was macht man dann mit Gleis 1, wenn die 442er auf allen S-Bahnlinien fahren?
Zitat
Bahnfreund Schranke
Zitat
Xamiro
Nein, die Weiche zwischen Gleis 30 und 1 stört das Aufschottern erheblich.

Das hab ich mir gedacht. Aber was macht man dann mit Gleis 1, wenn die 442er auf allen S-Bahnlinien fahren?

Möglicherweise das selbiggleiche wie man mit dem westlichen Teil von Gleis 2 und 3 gemacht hat, nämlich den Erhöhungsstein wieder von der Bahnsteigkante runter.
Ich habe jetzt festgestellt, dass aus Bamberg - Hartmannshof, Bamberg - Hersbruck geworden ist und vermutlich aus Hersbruck - Forchheim, Hartmannshof - Forchheim geworden ist. Hängt das mit der Neubaustrecke nach Erfurt zusammen? War nicht von einem Linientausch die Rede?

Wenn o.g. auf Dauer so bleibt (statt eines Linientauschs), finde ich das eine gute Lösung. Somit bleibt die Ost-West-Achse, die in Nürnberg nicht durch die U-Bahn bedient wird, erhalten. Ebenso können Verspätungen leichter aufgeholten werden, wenn die Fahrstrecke kürzer ist.
Zitat
Xamiro
Ich habe jetzt festgestellt, dass aus Bamberg - Hartmannshof, Bamberg - Hersbruck geworden ist und vermutlich aus Hersbruck - Forchheim, Hartmannshof - Forchheim geworden ist. Hängt das mit der Neubaustrecke nach Erfurt zusammen? War nicht von einem Linientausch die Rede?

Wenn o.g. auf Dauer so bleibt (statt eines Linientauschs), finde ich das eine gute Lösung. Somit bleibt die Ost-West-Achse, die in Nürnberg nicht durch die U-Bahn bedient wird, erhalten. Ebenso können Verspätungen leichter aufgeholten werden, wenn die Fahrstrecke kürzer ist.

Also wirklich Verspätungen abbauen kannst du mit diesem Fahrplan nicht. In Forchheim, Nürnberg, Lauf, Hersbruck und Hartmannshof beträgt die Wendezeit i.d.R nie länger als 8 Minuten. Lediglich in Bamberg hat die S-Bahn knappe 35 Minuten Aufenthalt!

Soweit ich weiß ist das nur für dieses Jahr baustellenbedingt so, wenn ich mich richtig erinnere, dann habe ich mal aufgeschnappt, dass zum nächsten Jahresfahrplan wieder Bamberg-Hartmanshof und Forchheim-Hersbruck gefahren werden soll.
Der Tausch hat sehr wohl etwas mit dem Fernverkehr auf der VDE8.1 zu tun, da sich die Fahrplanlage der ICEs ja auch geändert hat.

Früher fuhr der ICE der S-Bahn und RE hinterher, jetzt fährt alles dem ICE hinterher.
Gerade zwischen FO und BA ist das jetzt wesentich entspannter und es ist mehr Platz für Güterzüge.
Hallo allseits,

soweit mich die Erinnerung nicht trügt, bleibt dieser Tausch bis zur Herstellung der 4-gleisigkeit Baiersdorf - Forchheim.

Xamiero schrieb

> Wenn o.g. auf Dauer so bleibt (statt eines Linientauschs), finde ich das eine gute Lösung. Somit bleibt die Ost-West-Achse, die in Nürnberg nicht
> durch die U-Bahn bedient wird, erhalten. Ebenso können Verspätungen leichter aufgeholten werden, wenn die Fahrstrecke kürzer ist.

Es ist ein zweischneidiges Schwert. Das was du nennst spricht in der Tat dafür, allerdings gibt es auch Schatten, und das ist in dem Fall die zeitliche Verschiebung der S1 nach Bamberg um 20 Minuten nach hinten. Wäre mein Arbeitsort noch Hirschaid, könnte ich z.B. dort die Schichten nicht mehr mit der S-Bahn erreichen, weil 3 Minuten vor Schichtbeginn erst am Bf anzukommen reicht halt net, um pünklich abzulösen.

Insofern, es ist natürlich besser als die Verknüpfung mit der Neumarkter Regionalbahn, aber das Optimum ist es auch noch nicht.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
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