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Die unendliche Geschichte... Stadt Fürth vs. S-Bahnverschwenk
geschrieben von Christian0911 
In dem Artikel über die Bürgerversammlung für den Fürther Westen (Bürgerversammlung für den Westen: Erneut dominiert das Thema Verkehr) heißt es:

Zitat

Für Unmut sorgt daneben der Zustand des Unterfarrnbacher Bahnhofs. [...] Nach dem S-Bahn-Urteil möchte die Deutsche Bahn 2028 mit den Planungen beginnen.

Wenn das 2028 kein Druckfehler ist, dann werde ich eine funktionierende S-Bahn zwischen Fürth und Erlangen wohl auch nicht mehr erleben ...
Zitat
kukuk

Wenn das 2028 kein Druckfehler ist, dann werde ich eine funktionierende S-Bahn zwischen Fürth und Erlangen wohl auch nicht mehr erleben ...

Man will es ja gerne für einen Druckfehler halten. Aber es steht zweimal da, einmal im Artikel und dann noch in der Überschrift. Und dann wird ja auch noch der Rentner zitiert, der anmerkt, dass er bis dahin "zweimal gestorben" wäre.

Entweder gab es bei dieser Bürgerversammlung einen massiven Übermittlungsfehler (oder einen Druckfehler in der Stellungnahme der Bahn). Oder die DB meint das ernst und ist jetzt erst recht gewillt, Fürth am langen Arm verhungern zu lassen.

Da sollte aber jetzt die Stadtspitze von Fürth schon einmal nachfassen. Das kann doch nicht ernsthaft so gemeint sein!
Das ist durchaus realistisch das die DB erstmal Projekte ohne widerstand plant.

Gut möglich das 2028 mit der Planung begonnen wird.

Aber das die Stadt Fürth mit der aktion die ganze region ins sbahnmittelalter katapultiert war ja vorher klar...

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg

München blüht und Franken
Bevor die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt und geprüft ist, wird es eh keine belastbare Aussage der Bahn zum weiteren Vorgehen geben. Deshalb betrachte ich die Angabe 2028 als fragwürdig.
Also 2028 halte ich auch für realistisch. Bei dem derzeitigen Bautempo von einer Schwelle pro Quartal, könnte der Lückenschluss dann schon bis 2187 realisiert sein, soweit keine weiteren Einwendungen kommen. Hoffentlich gibt es dann überhaupt noch Eisenbahnen...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Bahn gibt Pläne für Fürther S-Bahn-Schwenk nicht auf

In Kürze, wie von mir schon mal vermutet: Bahn will erst schriftliches Gutachten abwarten und dann sehen, wie man den Verschwenk retten kann. Die Weichen für den Anschluß des Fürther Bogens sollen in einem "überschaubaren" Zeitraum kommen.

Wenn das wirklich ein Interview war und nicht nur zwei schriftlich eingereichte Fragen der NN, bin ich von dem Journalisten/dem Artikel sehr enttäuscht ...
Na ja, was soll die Bahn auch machen? Die Probleme, wegen denen der Verschwenk erst einmal auf Eis gelegt wurde, bestehen zu einem großen Teil auch für dem Bogen zur Bündelungstrasse.

Wenn man da jetzt schon diesen Problemen aus dem Weg gehen wollte, müsste man noch einmal ganz von vorne anfangen mit der Planung. Und dazu fehlt - nebenbei bemerkt - bisher auch ein Planungsauftrag.

Da muss man erst mal die Urteilsbegründung abwarten und dann sehen, was man wie überhaupt noch retten könnte. Um das abschätzen zu können, muss man nun einmal zunächst nachsehen, was die Richter in Leipzig genau geurteilt haben. "Wie könnten die Mängel geheilt werden?"
Zitat
nvf

Ist schon geil, auch heute in der S-Bahn zu sitzen und durch den Hauptbahnhof zu Fädd durchzurauschen ;-)

Tja, da kommt mir doch glatt eine Idee: Wenn es Trassenkonflikte gibt, die es nicht zulassen, dass der Regionalverkehr im Bereich von Fürth anhält: Wären Sprinter-Züge eine Lösung?

- Sprinter-RE's, die am Bahnhof Fürth durchfahren
- Sprinter-S-Bahnen, die zwischen Nürnberg, Rotenburger Straße und Erlangen-Bruck nicht mehr anhalten.

Wenn die Züge durchfahren können, dann sollte man doch viel näher an die theoretisch mögliche maximale Streckenkapazität kommen. Damit käme man zumindest problemloser von Nürnberg nach Erlangen und weiter nordwärts und umgekehrt. Und könnte damit auch die bereits bestehenden und demnächst kommenden Vorteile des Ausbaus von Eltersdorf nordwärts nutzen.

Das muss ja nicht für alle Züge auf dieser Strecke so gemacht werden. Sondern nur für die, die wegen Trassenkonflikten ansonsten gar nicht fahren könnten.
Die Erlanger brauchen schon den Halt in Eltersdorf und bei Siemens in Unterfarrnbach.
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