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Erlanger Farce um die StUB
geschrieben von LaurenzBo 
Zitat
LaurenzBo
Ein Vorschlag ist beigefügt.

Den Vorschlag finde ich von der Sache her gut. Lasse aber bitte prüfen, ob es irgendwelche juristischen Probleme (Urheberrecht u.a.) geben könnte, wenn man das "Wahlkampf-Design" der Gegenseite nachahmt. Könnte ansonsten sehr teuer werden ...

In jedem Falle: Die Befürworter/innen der StuB müssen m.E. offensiver werden, ansonsten wird das mit dem Projekt tatsächlich nichts, was ich sehr schade fände.
Nun, ich betrachte meinen Vorschlag als Satire auf die Stopp-StUB-Stillständler-Denke, und stelle sie in einen Kontext, der den wirklichen Sachverhalt widerspiegelt. Ich habe nicht vor, diese Richtigstellung der originalen Verdrehung kommerziell zu verwerten. Mir geht es um einen demokratischen Diskurs, und dafür sind halt auch gelegentlich satirische Denkanstöße für die politische Willensbildung nötig.
Ansonsten halte ich das originale Design für reichlich mäßig, das kleine Einmaleins der Propaganda, darüber geht es nicht hinaus.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.02.2016 09:54 von LaurenzBo.
die plakate sind einfach grottig. ich würde mich als erlanger stimmbürger beleidigt abwenden.
schon die farbwahl und erst recht die plattheit der parole erinnern stark an rechtsrandige parteien.
da gabs wohl noch eine vorlage bei der schnell man "ausländer" durch "stub" ersetzen konnte.
Die Plakate sind allerdings mies. Noch schlimmer ist aber der Flyer, der durch Wahlkampfhelfer der CSU und der Freien Wähler derzeit in Erlangen flächendeckend eingeworfen wird. Die gleiche manipulative Nummer, dazu mit glatten Lügen:
Flyer der Stopp-StUB-Sillständler
Kosten: Angeblich 300 Millionen + x. Die Tatsache: Für Erlangen 66,5 Mio. inklusive Planungskosten auf 12-17 Jahre verteilt, etwa 3,5 Mio. (Planung) bis 4,2-8,4 Mio. (Bauzeit je nach Tempo) pro Jahr (Intraplan-Fazit), und das bei einem Investitionsvolumen von 45 Millionen im Haushalt 2015 (348 Mio.) der Stadt. Sichere Fördermittel, die sonst nach München und anderswo gehen, und die Kosten, die Nürnberg und Herzogenaurach tragen, werden einfach als Erlanger Belastung verkauft.
Die fertige StUB generiert bereits mit einer Trasse einen Mehrnutzen von 10,5 Mio. € pro Jahr für Erlangen (Intraplan-Kurzbericht S. 21f).
Abgehängt: Die Grafik suggeriert, dass die StUB um alles relevante herumfährt. Die Tatsache: Die StUB verläuft auf der Hauptachse des Öffentlichen Verkehrs durch Erlangen. Sie wird mit der einen Trasse bereits 6,8 Milliarden Kilometer PKW-Fahrleistung pro Jahr in den öffentlichen Verkehr holen und dort 537 Millionen Stunden Zeit der Nutzer des ÖV im Jahr gegenüber dem heutigen Ausbaustand bringen.
Dazu wird im Folder die Verhinderung des Ostasts, den die Stopp-StUB-Stillständler im Landkreis zu verantworten haben, auf einmal als Nachteil der StUB verkauft. Die Anpassung der Buslinien als Zubringer zu der leistungsfähigen und schnellen Hauptachse, der ziemlich sichere weitere Ausbau der StUB, all das kommt in dieser Windschutzscheibe-vorm-Hirn-Denke nicht vor.
Alternativen: Hier wird's völlig gaga. "Modernste E-Busse made in Erlangen" - bei den Herstellern glänzt Siemens durch Abwesenheit, Wartezeiten zum Aufladen an den Endstationen, Ausfall der Batterien bei Kälte - die Technik ist über doppelt so teuer und für große Busse noch im Entwicklungsstadium. Dazu hat der Akkubus außer Emissionen alle Nachteile des Busverkehrs. Für eine hoch belastete Hauptachse völlig ungeeignet, als Zubringer - sobald wirklich praxisreif und kosteneffektiv - denkbar. Auf die regelmäßig zu tauschenden billigen Akkus aus China wird man auch nicht auf Dauer setzen können.
"Eigene Busspuren und optimierte Leittechnik": So verkauft man die Balleis'sche Ampelsteuerung, die er bei seinen Siemenskumpeln beschafft hat, nachträglich als Zukunftslösung. Na ja. Busspuren müssen erst gebaut werden, sind nicht gratis und brauchen deutlich mehr Fläche.
"Grüne Bäume statt Oberleitungen": Offensichtlich sind die Stopp-StUB-Stillständler noch nie in Nürnberg mit der Straßenbahn zum Tiergarten gefahren. Da hätten sie sehen können, wie gut das seit inzwischen sechzig Jahren zusammenpasst.

Offensichtlich halten die Verantwortlichen die Erlanger für sehr blöd. Sollten wir ihnen nicht durchgehen lassen.
Die Flyer sind schon schlimm, vor allem der bewusste Versuch der Manipulation der Wähler mit "erschreckenden" Zahlen wie den 300 + x Millionen, die nur für das Gesamtprojekte gelten (hierfür bereits gerundet sind, da laut Intraplan noch unter 300) und noch ohne den Abzug der Zuwendungen sind.

Total den Vogel schießt aber eine Tabelle ab, die auf der CSU-Erlangen-Seite steht:

Tabelle:
http://www.csu-erlangen.de/files/Daten/Bereich%20Aktuelles/StUB/Vergleich%20StUB%20-%20alternative%20Systeme%20mit%20Quellenangaben.jpg

Umgebende Seite:
http://www.csu-erlangen.de/buergerentscheid/fragen-antworten.html



Nur in Kurzform die zahlreichen darin enthaltenen Fehler {Fehler} und Ungereimtheiten {Ungereimtheit}:

(a) {Ungereimtheit} "Gesamtinvest 287 Mio. €" - Bei Intraplan NKU 09/2015, Folie 17, steht 257,706 Mio. €.

(b) {Fehler} "Jahresbetriebskosten Erlangen 8 Mio. Euro." - Völlig falsch! Nimmt man die Folgekostenrechnung von Intraplan 08/2012 (eine neuere gibt es leider nicht), so käme das T-Netz auf Folgekosten, nicht Betriebskosten, von ca. 6,6 Mio. Euro pro Jahr in 2019er Preisen bzw. rund 8 Mio. Euro pro Jahr in 2025er Preisen. Beide Werte sind nahezu das Gleiche, weil hauptsächlich nur die unterstellte Inflation mit 2,5% dazwischen liegt: 6,6*(1,025^6)=7,7. Mal abgesehen davon, dass sich heute kaum jemand etwas unter 2019er oder 2025er Preisen vorstellen kann und es mir daher sinnvoller erscheint, solche Angaben in 2015er oder 2016er Preisen zu machen. Aber es ist seither auch der Ostast, also eine von drei Strecken in Erlangen, weggefallen, es geht also nur noch um das L-Netz und nicht das T-Netz. Grob über den Daumen dürfte man daher die richtige Größenordnung treffen, wenn man von den damals berechneten Folgekosten nur noch zwei Drittel ansetzt. Dies wären dann ca. 4 ..... 6 Mio. Euro pro Jahr, je nach Preisstand (2015 ..... 2025). Und dabei muss vor allem berücksichtigt werden, dass diese Folgekosten ALLE Kosten bereits enthalten, also auch den Erlanger Anteil an den angeblichen "300 + x" Invest, ebenso wie den Reinvest nach Nutzungsdauer, die Planungskosten, die Kreditzinsen (5% p. a.), die Betriebskosten, die Zuwendungen, die Fahrgeldmehreinnahmen usw., also die totale Gesamtbelastung. Die jährlichen Folgekosten kommen daher zu den Erstinvestitionskosten also nicht noch hinzu, sie enthalten diese bereits! Und bricht man die im ungünstigsten Fall 6 Mio. Euro auf die Einwohner Erlangens herunter, dann sind das gerade mal 5 Euro pro Nase und Monat.

(c) {Fehler} Oberleitung Straßenbahn: Auch eine Tram kann oben ohne (Akku, Kondensator, Induktionsschleifen im Gleis, Stromschiene, über Verbrennungsmotor angetriebener Generator), siehe zahlreiche Beispiele im In- und Ausland.

(d) {Ungereimtheit} Was meinen die nur mit "Skalierbarkeit?"

(e) {Fehler} Die Kapazitätsangaben sind der allergrößte Schwachsinn, zumal man bei der StUB den von ihr angezogenen Mehrverkehr als Kapazität verwendet hat. Und Werte wie 750.000 Fahrgäste pro Tag (sic!) beim BRT-System sind natürlich völlige Utopie, von der nicht gegebenen Relevanz für Erlangen mal ganz abgesehen. Tatsächlich liegt die Straßenbahn mit 34-40 Metern Länge über den Kapazitäten der höchstens bis 25 Meter realistischen Busse (längere Busse unterstellen die dort auch gar nicht). Der einzige Faktor ist noch der Takt, aber der muss für einen seriösen Vergleich auch gleich angesetzt werden und hebt sich dadurch wieder heraus. Die StUB gewinnt also in Wirklichkeit auch diesen Vergleich.

(f) {Ungereimtheit} / {Fehler} Erfordernis des Umsteigens:

* {Ungereimtheit} Am Wegfeld: Warum soll man bei der StUB hier umsteigen? Alle Fahrten fahren hier durch.
* [ok] Flughafen: Ok, hier wäre der Bus der StUB überlegen.
* {Fehler} U-Bahn-Netz: Hier muss der Bus ganz klar Minuspunkte bekommen ("Roter Pfeil nach unten" oder allenfalls einen "gelben Niveaustrich" aber keinesfalls das das vom Flughafen herunterhängende "Grün") und die Straßenbahn hat den "Grünen Pfeil nach oben" verdient. Warum? Na, der Bus trifft nur am Flughafen - also in der Peripherie - nur eine U-Bahn-Linie, die StUB hingegen am Friedrich-Ebert-Platz und am Plärrer - also zentral in der Innenstadt - insgesamt alle fünf U-Bahn-Linien (U1, U11, U2, U21, U3). Die StUB ist hier also deutlich besser.

Außerdem fehlt eine wichtige Zeile:
* Nürnberger Stadtzentrum: Das erreicht der Bus nicht ("Roter Pfeil nach unten"), die StUB jedoch eben schon ("Grüner Pfeil nach oben", mindestens Hallertor - Plärrer, also sogar ohne Altstadtquerung).

(g) {Ungereimtheit} Bauzeit: Sehr fragwürdige Angaben, wohl eher entgegen gesetzt gewählte Extremwerte (StUB 8 Jahre, BRT 1 Jahr).

(h) {Ungereimtheit} Für alle übrigen Daten der Bussysteme lautet die angebliche Quelle: "Zahlen / Erfahrungswerte der Daimler AG und von VanHool". Aha, also nicht überprüfbar, daher als seriöse Quelle abzulehnen, solange diese Daten keine Veröffentlichung erfahren.

Wer möchte, kann von mir eine ausführliche, ca. vier DIN-A4-Seiten lange Erläuterung zu den vorgenannten Punkte per Privater Nachricht oder E-Mail bekommen. Insbesondere (b) und (e) habe ich darin stärker vertieft. Diese Erläuterungen habe ich auch schon vor einer Woche der CSU Erlangen gesandt, mit der Aufforderung, die Tabelle zu korrigieren. Was bisher leider nicht passiert ist.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.02.2016 13:00 von benji2.
Und die Befürworter lehnen sich entspannt zurück und rechnen mit einer Zustimmung - da kann man nur sagen:

Bravo! Wer so lahm und faul ist, braucht sich nicht wundern wenn das PKW Volk und der Plebs diese Innovation ablehnen wird! Aber ich habe auch irgendwie das Gefühl, dass es genau das ist was der OB möchte!

Denn in diesem Fall kann er behaupten dafür gewesen zu sein, aber das Volk bzw. die Einwohner demokratisch dagegen entschieden hätten.

Man hat es aber leider geahnt.

Liebe Grüße.

Stefan
Was den Fleyer angeht, kann ich dir nur zustimmen. Allerdings wird wohl die Mehrheit die dort angegebenen Fakten nicht weiter hinterfragen. So langsam bekommt man eh den Eindruck, dass ein Großteil der Bevölkerung von dem Thema genervt ist.

Eine kleine Korrektur muss ich aber doch machen:

Zitat
LaurenzBo
Alternativen: Hier wird's völlig gaga. "Modernste E-Busse made in Erlangen" - bei den Herstellern glänzt Siemens durch Abwesenheit

Das ist so nicht ganz richtig. Da Siemens keine Komplettfahrzeuge anbietet, tauchen die als Hersteller natürlich auch nicht auf. Allerdings ist Siemens als Zulieferer bei E-Antrieben sehr aktiv. Neben diversen E-Komponenten für Hybridbusse (z.B. MAN, VanHool, ADL) liefert Siemens auf Teile der Antriebstechnik für Elektrobusse. Diese werden z.B. von VDL und VanHool verbaut.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
benji2
Wer möchte, kann von mir eine ausführliche, ca. vier DIN-A4-Seiten lange Erläuterung zu den vorgenannten Punkte per Privater Nachricht oder E-Mail bekommen.

Und da die nicht in einen Flyer oder auf Plakate passt, und Menschen von Natur aus faul sind, wird das Bürgerbegehren letztendlich zum Erfolg. Ob die Aussagen auf den Plakaten oder in den Flyern stimmen oder nicht, das hinterfragt niemand. Man geht immer von der Ehrlichkeit der Menschen aus. Und wenn da steht, das kostet 300 Mio +x und Schulen können dann nicht saniert werden, dann glauben die Menschen das und machen ihr Kreuz bei "ja".

Kann man eigentlich gegen Falschaussagen in so einem Fall gerichtlich vorgehen?
Ich meine, das sind ja teilweise ausgemachte Lügen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.02.2016 15:53 von Efchen.
Ich bin seit 1992 für die StUB.

Trotzdem habe ich die Lügen der Gutmenschen vom VCD gegenüber Akkuantrieb satt.
so lang wir nur hier im forum schreiben passiert garnix.

geht auf die seiten der gegner und spämt die voll. schreibt in den foren und geht zu den info ständen ansonsten bringt unser wissen nichts.

______________________________

München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
E-Bus Komponenten von Siemens: Motor und Steuerungselektronik glaub ich gerne. Das wird einmal für die Lebensdauer des Fahrzeugs verbaut. Die Akkus müssen aber in Wartungsintervallen gewechselt werden, und die sind der Clou an dem Konzept. Und sie kommen derzeit überwiegend aus China, zu Dumpinglöhnen und -preisen produziert. Das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so bleiben, das billige Arbeitskraftpotential aus der Stadt-Land-Wanderung in China stößt an soziale Grenzen, und die Umweltschäden der Billigproduktion werden nicht mehr toleriert. Ob die Kaufkraft des Euro für chinesische Produkte so gut bleibt, kann bezweifelt werden.
Im Kern bleibt aber: Der Bau der zusätzlichen Bustrassen wäre notwendig. Der nötige dichtere Takt würde wegen der geringeren Kapazität der einzelnen Fahrzeuge erhebliche Personalkosten zusätzlich erzeugen. Erlangen bliebe eine Insellösung. All das wäre für den lokalen Zubringerverkehr vielleicht sinnvoll, aber für eine hoch belastete regionale Hauptachse?
Wurde das hier schon erwähnt?

IHK-Nürnberg.de

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.02.2016 11:14 von Christian0911.
Hier eine Möglichkeit, die verschiedenen Positionen auszutauschen:

[www.nordbayern.de]

Wo sind eigentlich die Stellungnahmen der Fahrgastverbände (DBV, Pro Bahn, VCD u.a.)?

Es sollte doch ein Leichtes sein, die Behauptungen der Gegenseite durch Pressedienste u.a. zu widerlegen.

Mit vornehmem Schweigen macht man keine Politik für die Fahrgäste.

Meine Bitte speziell an Euch Aktive vor Ort oder in der Umgebung: Tretet (auch) gezielt an die Fahrgastverbände heran
und fordert Stellungnahmen ein!

Denn ohne StUB dürfte sich in Erlangen auf Jahre bzw. Jahrzehnte hinaus im Bereich des ÖPNV nichts wesentliches mehr
verbessern.
So wie es ausschaut, muss man sich die kostenlose Eintrittskarte im Büro der EN ab Dienstag abholen, sonst bekommt man am Do, 18.02.16 keinen Zutritt oder wie versteht ihr das?
Ja so ist das. Ist bei den NN-Leserforen auch so
Vielleicht interessant für die Erlanger StUB-Diskussion:

In Essen und Berlin können die Hybrid- und Elektrobusse bisher nicht überzeugen:

[www.derwesten.de]

[www.morgenpost.de]
Zitat
Bovist66

Wo sind eigentlich die Stellungnahmen der Fahrgastverbände (DBV, Pro Bahn, VCD u.a.)?

Wenns um die Wurst geht, verkriechen die sich dich hinter sich selbst.
Da wird immer nur Stimmung gemacht, aber wirkliche Lösungskonzepte, die auch umsetzbar giptz nicht.
Siehe S-Bahn Nürnberg: DB-Regio = blöd; privat = super. Warum ? Diese Antwort bleibt man schuldig.

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
@Bovist66

Vielen Dank für die Links zu Essen und Berlin. Mit meinem Link zu Wien (Ausfall bei Kälte) zeigt sich doch deutlich, das diese durch einen besonders aktiven Stopp-StUB-Stillständler penetrant angepriesenen E-Busse in der Praxis noch keine brauchbare Lösung sind, und dazu auch noch kleine Busse mit maximal 40 Plätzen. In einem halben Jahr gerade 19 Tage, an denen alle vier Berliner Busse fuhren, ansonsten Ausfälle!
Und das will man uns als moderne Alternative für eine regionale Hauptachse im Vergleich zur StUB verkaufen, letztere eine sehr effektive und preisgünstige Form von Elektromobilität, seit über 100 Jahren in der rauhen Praxis bewährt und technisch heute enorm optimiert.

Fazit: Es geht nicht um Alternativen. Man will keine Qualität im öffentlichen Nahverkehr, wer sich kein Auto leisten kann oder will, soll schauen wo er bleibt oder mit überlasteten, oft verspäteten und im Stau stehenden Bussen leben. Außerdem will man sich als Erlanger nicht mit dem Gesocks in den Nachbarstädten gemein machen, man genügt sich, und das soll so bleiben.
Mit dieser Abstimmung braucht sich der OB auch keine Vorwürfe machen zu lassen, er hätte nichts getan oder es entgegnete seiner Wahlversprechen doch nicht vorangetrieben. Die Bürger haben sich eben "demokratisch" dagegen ausgesprochen und er müsse sich daran halten, wird es heißen. Das ist wirklich sehr schade.

Liebe Grüße.
1. Mal eine Frage an die Runde: Warum schreiben die Befürworter nicht in den Facebook-Gruppen. Da wird der Bürger lesen was Sache ist. Ihr habt den Verstand, eure Meinung muss dort stehen.

2. Der Landkreis ERH hat mit sich vor Monaten gegen die STUB entschieden. Die Gegner wollten schnelle Verbesserungen im Busbereich für den Landkreis. Nun die Verbesserungen zum Fahrplanwechsel 2016: [www.nordbayern.de] Für den Landkreis ERH: Fehlanzeige!

3. Warum man kein Geld in die Region stecken will, kann, soll oder darf, sagt Herr Irlinger in den Video bei Minute 4:35. Bla bla bla... Ist München Priorität Nummer Eins? Antwort: Sowiso! Und die Fördertöpfe reichen bis 2019 nicht mal für München!? ja! [www.youtube.com]

4. Irlinger: Wir haben kein Verkehrsproblem! Können wir alles mit den Bus machen!

Somit ist es ausgesprochen: München braucht Geld und alle Steuerzahler aus Bayern und Franken sollen dafür zahlen. Für Franken ist kein Geld da! Das ist der ganze Hintergrund. Eine große Zahl der Politiker in Franken wollen das Geld nach München schieben und lassen ihre Region links liegen!!! Es geht um keine Busse und Straßenbahnwagen. Es geht nur darum Geld nach München zu schieben. Und um nichts anderes!!!!

Geht ins Facebook und schreibt was das Zeug hergibt....



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.02.2016 19:07 von Marktkauf.
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