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PFA 18/19: Planfeststellungsbeschluss erteilt
geschrieben von nvf 
Am 22. Januar 2016 erteilte das Eisenbahnbundesamt den Planfeststellugsbeschluss für den Abschnit 18/19 von Baiersdorf bis Eggolsheim. Damit kann - vorbehaltlich eventuell bauaufschiebender Einsprüche - mit den Arbeiten in diesem Abschnitt begonnen werden.

Auch zum Haltepunkt Forchheim Nord gibt es positive Meldungen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am 27. Januar gemeinsam mit dem Konzernbevollmächtigten der DB, Klaus-Dieter Josel, die Planungsvereinbarung für den S-Bahn-Haltepunkt Forchheim Nord besiegelt. Die Zuwendungssumme des Freistaates für die Planungen liegt bei rund 770.000 Euro. Der Freistaat hatte sich für die Realisierung des Haltepunkts ausgesprochen, seit durch jüngere Berechnungen die für eine Förderung erforderliche Mindestzahl von 1.000 Ein- und Aussteigern werktags an der geplanten neuen Station nachgewiesen werden konnte. Sollte die Kostenermittlung im Rahmen bleiben, will der Freistatt Bayern schnellstmöglich einen Realisierungs- und Finanzierungsvertrag mit der Deutschen Bahn abschließen.

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
Komisch ist ja nur, hier werden neue Bahnhöfe eingebaut, auf anderen S-Bahnlinien wird hingegen protestiert das die S-Bahn zu langsam werden würde wenn man "neue" Bahnhöfe einbaut, ich glaube das würde wohl nichts ausmachen wenn man die Bahnhöfe von Fischbach bis Dürrenhof mitbedient, aber das ist ja ein anderes Thema.

Für die Forchheimer ist der "Nordbahnhof" sicher eine schöne Verbesserung, Daumen hoch.

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Christian0911
....ich glaube das würde wohl nichts ausmachen wenn man die Bahnhöfe von Fischbach bis Dürrenhof mitbedient, aber das ist ja ein anderes Thema.

Und das Thema sollte jetzt nicht wieder zu X-ten mal aufgerollt werden!
Hallo allseits,

also so schön Forchheim Nord ist (zumindest ein Schritt in die Richtige Richtung, jetzt wäre Bamberg Süd [oder besser noch mit Namen Bamberg Stechert-Arena] dann bitte noch durchzuboxen) sollte man nicht vergesssen, das erst wenn der Abschnitt nördlich Eggolsheims in trockenen Tüchern ist (planungsrechtlich) also der durchgängige Ausbau bis Bamberg beschlossen und abgesegnet ist, wirklich eine Realisierung Forchheim Nords erfolgt. Mir wäre nicht bekannt, das man den viergleisigen Ausbau bis Eggolsheim vortreiben, und dann mit einer Behelfs-Üst die 4 Gleise auf 2 zusammenführen würde.

Zwar wäre es theoretisch schon denkbar, bis zum Betriebsbahnhof Eggolsheim Süd die äußeren Gleise durch Fernzüge befahren zu lassen, die S-Bahn auf den inneren verkehren zu lassen (nur dann könnte Forchheim Nord überhaupt bedient werden), und in Eggolsheim Süd - sofern dort auch Gleiswechsel nach innen und nicht bloß nach außen auf die Überholgleise vorgesehen sind - dort alles auf die inneren Gleise überzuleiten den neuen Mittelbahnsteig Eggolsheim zu passieren, und dann die Innengleise in die Altstrecke übergehen zu lassen, während die Ferngleise vorübergehend an der Landkreisgrenze Enden, ABER ich denke eher nicht, dass man das macht. Wie man zu Teilnutzung von Infrastruktur steht, sieht man ja an Fürth.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Apropos Fürth. Sollten die tatsächlich recht beim Oberverwaltungsgericht/-verfassungsgericht in Leipzig recht bekommen und der Güterzugtunnel gestrichen werden, fängt der Spaß für die Bahn und die Stadt Erlangen so richtig an. Dann wären die ganzen im Rohbau fertigen Bauwerke für die Katz.

Liebe Grüße.
Zitat
Sun_King_135
Apropos Fürth. Sollten die tatsächlich recht beim Oberverwaltungsgericht/-verfassungsgericht in Leipzig recht bekommen und der Güterzugtunnel gestrichen werden, fängt der Spaß für die Bahn und die Stadt Erlangen so richtig an. Dann wären die ganzen im Rohbau fertigen Bauwerke für die Katz.

Liebe Grüße.


Hallo,

wann ist denn da wieder eine Verhandlung?

Wird das dann die letzte sein?

War da nicht mal was mit einer behelfsmäßigen Anbindung am Ende des 4gleisigen Abschnitts - oder vielleicht doch erst hinter der Regnitz-Brücke?

Leider gibt es dazu keinerlei neuen Informationen.

Am Haltepunkt Klinikum in Fürth (Unterfürberg Unterfarrnbach) wird ja seit einiger Zeit endlich gebaut.

Die alte Behelfskonstrukion des Fußgängerabgangs zur S-Bahn, soll ja wohl marode sein und die Bahn ist deshalb zum Handeln gezwungen worden.

Gruß Ludwig



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.2016 18:59 von elixir.
Zitat
Sun_King_135
Apropos Fürth. Sollten die tatsächlich recht beim Oberverwaltungsgericht/-verfassungsgericht in Leipzig recht bekommen und der Güterzugtunnel gestrichen werden, fängt der Spaß für die Bahn und die Stadt Erlangen so richtig an. Dann wären die ganzen im Rohbau fertigen Bauwerke für die Katz.

Liebe Grüße.

Warum wäre dann auch der Güterzugtunnel für die Katz?
Weil es nach meinen letzten Informationen um den Güterzugtunnel auch nicht so gut gestellt ist. Selbst wenn dieser käme und der Verschwenk nicht, wären die derzeitig im Bau befindlichen Bauwerke mehr oder minder für die Katz, da sie auf die Ausfädelung der S-Bahn und Güterzüge ausgelegt sind.

Es wird auf jeden Fall richtig lustig für die Stadt Erlangen und die Bahn, wenn sie umplanen müssen. Ob die Stadt Fürth dafür aufkommen wird? Ich bezweifle es. Das würde dann bedeuten, dass es einen neuen Rechtsstreit gibt und alles um Jahre verschoben wird.

Ha ja.....Es liegt an der Finanzierung und die scheint immer noch nicht sicher für den Güterzugtunnel:

[www.nordbayern.de]

[www.nordbayern.de]

Liebe Grüße.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.2016 12:34 von Sun_King_135.
Zitat
Sun_King_135
Apropos Fürth. Sollten die tatsächlich recht beim Oberverwaltungsgericht/-verfassungsgericht in Leipzig recht bekommen und der Güterzugtunnel gestrichen werden, fängt der Spaß für die Bahn und die Stadt Erlangen so richtig an. Dann wären die ganzen im Rohbau fertigen Bauwerke für die Katz.

Das sag ich ja schon seit Ewigkeiten. Aber wir haben doch schon festgestellt, dass die Bauwerke super als Rodelbahnen benutzt werden könnten :-D

Zitat
elixir
Am Haltepunkt Klinikum in Fürth (Unterfürberg) wird ja seit einiger Zeit endlich gebaut.

Ah gut, muss ich mal wieder vorbei schauen. Aber es ist Unterfarrnbach, nicht Unterfürberg :-)
Zitat
Sun_King_135
Ha ja.....Es liegt an der Finanzierung und die scheint immer noch nicht sicher für den Güterzugtunnel:

[www.nordbayern.de]

[www.nordbayern.de]

Liebe Grüße.

Hallo,

die Artikel sind von 10/2014!

Die Verlagerung der Güterzüge von der Strecke Gemünden-Würzburg-Nürnberg, die schon lange am Ende ihrer Kapazität ist, auf Gemünden-Schweinfurt-Bamberg-Nürnberg, sollten den Bau des Gütertunnel rechtfertigen.

Da aber "nicht nur kein Geld" zur Zeit dafür da ist, und die Vorleistungen im Raum Eltersdorf somit auch "umsonst" wären/sind, wird ja nun an der Strecke N-Rangierbahnhof-N-Hauptgüterbahnof zum alten BW Anschluß Janssenbrücke, die Brücke an den Rampen gebaut und die Strecke bis Dezember 2016? elektrifiziert, nach dem dort 8 Jahre nichts geschehen war, weil die Bahn zeitweise auf die baldige Realisierung des Gütertunnel setzte.

Ein dauerndes Hin- und Her.

Als Notlösung der kreuzenden Güterzüge in Fürth, wird nun dieses "Provisorium" vorangetrieben.

Die Einfädelung in Richtung Fürth geht nur nach dem Passieren der S-Bahn in Richtung Nürnberg in einem Zeitfenster von ca. 10-12 Minuten, für 1-2 Güterzüge pro S-Bahn, bis die S-Bahn aus Nürnberg dort ankommt.

Und das funktioniert auch nur, wenn die Güterzüge über das S-Bahn-Gleis 21 in Fürth fahren.

Als eine weitere Möglichkeit sehe ich noch die alte Bahnsteigkante in N-Rothenburger Straße wieder herzustellen und zwei neue Weichen für die S-Bahn von Steinbühl in den "Nordweg" einzubauen, dann könnte die S-Bahn bis kurz vor Fürth Hbf. fahren und es könnten 1-2 Güterzüge vor der S-Bahn nach Nürnberg starten.

Die Bahn kommt spätestens Dezember 2017 in enormen Zugzwang, wenn sie nicht eine "provisorische" Anbindung der S-Bahn am Ende des 2gleisigen Abschnitts eingebaut hat!

Kein Gütertunnel und keine S-Bahn-Anbindung geht für die nächsten 5-10 Jahre eben nicht, vor allem, wenn man sieht, wie lange die VDE 8 (1993) schon am Planen ist.

Weiß jemand in welchem Jahr die "Verschwenkung" mit der Zustimmung der Stadt Fürth, ins neu geplante Gewerbegebiet, zum ersten mal erwähnt wurde?

Gruß Ludwig



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.2016 14:59 von elixir.
Zitat
Daniel Vielberth
Zwar wäre es theoretisch schon denkbar, bis zum Betriebsbahnhof Eggolsheim Süd die äußeren Gleise durch Fernzüge befahren zu lassen, die S-Bahn auf den inneren verkehren zu lassen (nur dann könnte Forchheim Nord überhaupt bedient werden), und in Eggolsheim Süd - sofern dort auch Gleiswechsel nach innen und nicht bloß nach außen auf die Überholgleise vorgesehen sind - dort alles auf die inneren Gleise überzuleiten den neuen Mittelbahnsteig Eggolsheim zu passieren, und dann die Innengleise in die Altstrecke übergehen zu lassen, während die Ferngleise vorübergehend an der Landkreisgrenze Enden, ABER ich denke eher nicht, dass man das macht. Wie man zu Teilnutzung von Infrastruktur steht, sieht man ja an Fürth.

Aufbau Eggolsheim Süd gemäß Planfeststellungsunterlagen von Süd nach Nord:



Es sollte also dort möglich sein, S-Bahn und Fernbahn zusammenzuführen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.2016 15:46 von hub17.
Zitat
Sun_King_135
Apropos Fürth. Sollten die tatsächlich recht beim Oberverwaltungsgericht/-verfassungsgericht in Leipzig recht bekommen und der Güterzugtunnel gestrichen werden, fängt der Spaß für die Bahn und die Stadt Erlangen so richtig an. Dann wären die ganzen im Rohbau fertigen Bauwerke für die Katz.

Liebe Grüße.

Die Bauwerke sind eventuell auch der Grund, woran die Klage scheitert. Durch die nötigen Umbauten sinkt der NKF des dritten Gleises und der angeblich bessere NKF war ja immer einer der Gründe der Kläger. Auch wird das dritte Gleis dadurch teurer, weil die DB die Ausgleichsgebiete für andere Baumaßnahmen genau auf das Planum dieses Gleises gelegt hat. Da ist jetzt ein Eidechsenreservat.

Ich drücke der DB die Daumen, dass die Klage erfolglos bleibt und endlich gebaut werden kann. Bei einer Neuplanung gäbe es Minimum nochmal 5 Jahre extra drauf und nochmal 5 Jahre S-Bahn Stolpertakt extra (auch mit der Überleitung bei Unterfarrnbach gibt es keinen sauberen 20-Minuten-Takt und in den Sprinterstunden müsste trotzdem eine S-Bahn ausfallen) will glaube ich kein S1 Pendler.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.01.2016 17:59 von bladewing.
Zitat
elixir

Und das funktioniert auch nur, wenn die Güterzüge über das S-Bahn-Gleis 21 in Fürth fahren.

Warum ?
Die Güterzüge können an der ABzw Jansenbrücke das S-Bahn-Gleis kreuzen und dann durch Fürth Hbg Gl. 2 fahren.
So ist es auch vorgesehen.

Gruß,
Wolfgang
[www.nahverkehr-franken.de]
Güterzüge sind auf Gleis 20, 21 Fürth Bay Hbf und auf dem S- Bahn Streckengleis nicht zugelassen.

Gruß
Zitat
Fahrdienstleiter ESTW
Güterzüge sind auf Gleis 20, 21 Fürth Bay Hbf und auf dem S- Bahn Streckengleis nicht zugelassen.

Was ist der Grund für diese Nichtzulassung? Hat es Probleme mit der Profilfreiheit?
Der Grund dafür steht nicht in den Unterlagen.
Vllt wegen der Siebenbogenbrücke? Zu schwach konstruiert? Oder kommt da vorher noch ne Überleitung S-Bahn -> Fernbahn?
Die neue Siebenbogenbrücke gehört noch nicht zur nutzbaren Infrastruktur und wird deswegen in den Unterlagen auch noch nicht erwähnt.
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