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Oberleitungsschaden Erlangen und betriebliche Frage dazu
geschrieben von hub17 
Ich hätte da noch eine Idee, das würde zwar auch Geld kosten, aber man könnte doch eigentlich während der restlichen Bauzeit trotzdem noch eine VGN-Buslinie zwischen Nürnberg und Bamberg einrichten, die würde zwar vermutlich wenn sie an jedem Bahnhof hält wieder 1 oder 2 Stunden benötigen, aber zumindest hätte man eine Alternativfahrtroute geschaffen, man bräuchte halt nur Busse bzw. Unternehmen die eine solch - ich vermute mal - sehr unrentable Buslinie fahren wollen würden, denn ich denke mal nicht das wenn der Bahnbetrieb halbwegs funktioniert die Leute damit fahren, aber im Störungsfall - sofern man auf die Linie dann auch Hinweise bekommt - jene dann auch gut gefüllt ist, was denkt ihr darüber?

Naja gut vmtl. ist es jetzt schon zu spät denn die "Mini-Fahrpläne" sind schon gedruckt und verteilt, aber man könnte für diese Linie auch Handzettel verteilen oder keine Ahnung, irgendwie ginge das sicher... ich mein für die U-Bahnverlängerung gibt es im März auch nochmal extra Fahrpläne...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Heute morgen (08:15 Uhr) ist bereits die 12. Aktualisierung der Störungsmeldung Nürnberg Fürth erschienen.

[www.bahn.de]

Gestern hat es auch eine Pressemitteilung zu den Fahrplaneinschränkungen gegeben.

[www.deutschebahn.com]

Eine weitere Pressemitteilung zum Schadensbild ist ebenfalls erschienen:

>> Bahnverkehr Nürnberg - Fürth weiter beeinträchtigt
Kabelstrang mit 300 Adern beschädigt • U-Bahn als Alternative

Nach einem Kurzschluss in der Oberleitung zwischen Nürnberg und Fürth ist der Bahnverkehr weiterhin stark eingeschränkt – nur Fernverkehrszüge können derzeit fahren.

Die U-Bahn zwischen den beiden Städten hat die Kapazitäten aufgestockt und nimmt die Regionalverkehrs- und S-Bahnreisenden auf.

Der Kurzschluss verursachte gestern einen Stromüberschlag, der Schäden an Oberleitungen, Kabelsträngen, Verteileranlagen, und in einem Stellwerk hervorrief. Bahntechniker sind rund um die Uhr im Einsatz. Ein Kabelstrang mit rund 300 einzelnen Adern muss repariert werden. Nach weiteren möglichen Schäden in dem angrenzenden elektronischen Stellwerk wird gesucht. Möglicherweise muss die Bahn Kabel mit einer Länge von 800 Metern auswechseln.

[Foto: Kabelkanal]

Dieser Ausfall der Signal- und Weichensteuerung lässt nur einen begrenzten Zugverkehr zu. Auf dem sieben Kilometer langen Abschnitt zwischen Nürnberg und Fürth können deswegen heute nur drei von vier ICE-Linien fahren.

[Video: Arbeiter am Kabelkanal]

„Wir bitten die Reisenden vielmals um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten und Behinderungen. Wir können leider derzeit noch keine Prognosen abgeben, wann wir auch den Regional- und S-Bahnverkehr wieder aufnehmen können. In der Zwischenzeit dient die U-Bahn als eine Art Bypass“ so Hilmar Laug, Geschäftsleiter DB Regio Franken. <<

[www.deutschebahn.com]
Momentan ist wirklich der Wurm drin im Bahnverkehr.

Aktuell ist wegen eines Notarzteinsatzes am Gleis die Strecke Bamberg- Lichtenfels gesperrt.
Dafür wird scheinbar der S-Bahnverkehr zwischen Nürnberg und Fürth wieder aufgenommen. (oder soll zumindest, vmtl. als Test?)

Zitat
DB Streckenticker
NEU: Ab 12:15 Uhr verkehrt eine Pendel S-Bahn zwischen Nürnberg Hbf und Fürth mit allen Unterwegshalten. Die Abfahrtszeiten sind in Nürnberg Hbf um 12:15 Uhr und 13:15 Uhr, in Fürth um 12:45 Uhr und 13:45 Uhr. Über weitere Abfahrtszeiten informieren wir Sie, sobald uns neue Informationen vorliegen.

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Die Pendel-S-Bahn verkehrt auch am Freitag Nachmittag.

Zum Schadensbild gibt es eine neue Pressemitteilung mit neuen Fotos:

>> Bahnverkehr Nürnberg - Fürth auch am Freitag beeinträchtigt

Reparaturarbeiten schreiten voran • U-Bahn als Alternative

Im Laufe des Donnerstags und in der Nacht zum Freitag haben Bahntechniker entlang der Strecke Nürnberg-Fürth rund 1000 Meter beschädigte Kabel entfernt und neue eingesetzt. Ein großer Teil der Schäden ist damit behoben. Dennoch kann voraussichtlich erst heute Nachmittag eine Prognose erstellt werden, wann der Zugverkehr in diesem Bereich wieder in vollem Umfang aufgenommen werden kann.

Nachdem der Verkehr am Mittwochnachmittag zunächst ganz unterbrochen war, konnte die DB am Donnerstag wieder drei von vier ICE-Linien - allerdings mit deutlich herabgesetzter Geschwindigkeit – zwischen Nürnberg und Fürth verkehren lassen. Am Freitagnachmittag verkehren wieder einzelne Pendel-S-Bahnen.

„Am heutigen Freitag können leider noch nicht mehr Züge verkehren, weil nach wie vor die Signal- und Steuerungstechnik nicht zur Verfügung steht. Glücklicherweise stellt die U-Bahn mit zusätzlichen Kapazitäten für unsere Reisenden eine gute Alternative zwischen beiden Städten dar,“ so ein Bahnsprecher.

Der Austausch der defekten Kabel soll heute abgeschlossen werden. Im weiteren Verlauf müssen die Techniker Funktionsprüfungen und Tests an den Infrastrukturanlagen durchführen. Auch dies wird voraussichtlich nochmal viel Zeit in Anspruch nehmen, da jede Schaltung von Signalen und Weichen aus Sicherheitsgründen einzeln geprüft und abgenommen werden muss.

Der Kurzschluss verursachte gestern einen Stromüberschlag, der Schäden an Oberleitungen, Kabelsträngen, Verteileranlagen, und in einem Stellwerk hervorrief. Ein Kabelstrang mit rund 300 einzelnen Adern muss repariert werden. Dieser Ausfall der Signal- und Weichensteuerung lässt nur einen begrenzten Zugverkehr zu. Auf dem sieben Kilometer langen Abschnitt zwischen Nürnberg und Fürth kann deswegen nur immer ein Zug je Gleis fahren. <<

[www.deutschebahn.com]
Da gibt man kein gutes Bild ab!
Eine weitere Pressemitteilung von heute:

>> Bahnverkehr Nürnberg - Fürth ab Samstagnachmittag wieder ohne Einschränkungen

Kabelreparaturen am Freitagabend abgeschlossen

Nach Abschluss aller Reparaturarbeiten an den beschädigten Bahnanlagen entlang der Strecke Nürnberg-Fürth beabsichtigt die DB den Zugverkehr am frühen Samstagnachmittag wieder in vollem Umfang aufzunehmen.

Bis zum Freitagabend sollen die Kabelarbeiten beendet sein. Rund 1100 Meter beschädigte Kabel sind dann entfernt und neu eingesetzt worden. Bis zum Samstagmittag werden die Bahntechniker die Funktionsprüfungen und Tests an den Infrastrukturanlagen durchführen. In den Stellwerken müssen dabei die Schaltungen der Signale und Weichen und die volle Funktionsfähigkeit der reparierten Leit- und Steuerungstechnik einzeln geprüft und abgenommen werden.

Danach – voraussichtlich am frühen Samstagnachmittag – will die DB den Zugverkehr auf allen vier Gleisen und ohne die bisherigen Einschränkungen wieder aufnehmen. <<

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Auf der Seite "Meldungen in Bayern" gibt es z.Zt. die 16. Aktualisierung von 17:05 Uhr.

Der Pendelverkehr Nürnberg - Fürth ist wieder eingestellt worden.

[www.bahn.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2016 18:05 von Manfred Erlg.
> Da gibt man kein gutes Bild ab!

Kein gutes Bild? Diese Störung, die möglicherweise durch ein Naturereignis wie einen Vogel der zwischen Schleifleiste und Trenner gekommen ist in nur 3 Tagen zu beheben ist ein schlechtes Bild? Na da würde ich gerne die Gegenprobe sehen.

Mal ein Vergleich: Nimm einen funktionierenden Computer, schraub ihn auf und mach das Netzteil so auf, das du an die Drähte der Sekundärseite kommt (da wo die 24 Volt Gleichstrom rausgehen). Dann nehme man ein beliebiges Anschlusskabel, lasse den Stecker dran, aber lege auf der andern Seite die Drähte frei. Und dann gebe man auf die 24V-Leitungen des Computer nur 5 Sekunden lang 250V direkt aus dem Netz. Da bruzzeln auch die Schwachstromleitungen weg und alle Gerätschaften (Mainbord, Festplatten etc) schmoren durch. Und das repariere dann in 3 Tagen. Aber nix neu kaufen, wirklichz reparieren jede Kabel einzel ziehen, jeden kaputten Transisitor löten usw. Alternativ kann man auch mal 250 Volt auf die Modellbahn geben, und denn versuchen nur die Schaden an der Verkabelung zu schaffen.

Wer das in drei Tagen schafft, der darf dann den ersten Stein auf die armen Signaler werfen, die 300 Leitungen die für 12V bis max 250 V ausgelegt waren und mal eben mit 15 000 V belastet und zerstört wurden, reparieren müssen!

Also das mal zum "schlechten Bild"

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2016 19:34 von Daniel Vielberth.
Ich glaube Marktkauf meinte eher "kein gutes Bild" in dem Sinn das man die Leute eben erst am zweiten Tag zur U-Bahn verwiesen hat... - zumindest die Rotmützen mit Warnweste die dann vor Ort waren - der SEV Bus der stündlich fuhr, fuhr jedenfalls nur Luft durch die Gegend, ich weiß gar nicht ob der Rothenburger Straße und Steinbühl aka.Landgrabenstraße/NightLiner-Haltestelle auch angehalten hat?

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Man muss hier nicht sinnieren, was Marktkauf mit dem hingeworfenen Satz ohne weitere Bezüge gemeint haben könnte.

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Die Bahn hat gestern noch kurz vor Mitternacht eine neue Pressemitteilung herausgegeben:

>> Bahnverkehr Nürnberg - Fürth ab Samstagmorgen wieder ohne Einschränkungen

Kabelreparaturen am Freitagabend abgeschlossen

Nach Abschluss aller Reparaturarbeiten an den beschädigten Bahnanlagen entlang der Strecke Nürnberg - Fürth kann die DB den Zugverkehr am Samstagmorgen wieder in vollem Umfang aufnehmen.

Bis zum Freitagabend konnten die Kabelarbeiten beendet werden. Rund 1100 Meter beschädigtes Material wurde entfernt und neu eingesetzt. Am späten Freitagabend haben Bahntechniker alle nötigen Funktionsprüfungen, Messungen bzw. Tests an den Infrastrukturanlagen bzw. in den Stellwerken durchgeführt. Die volle Funktionsfähigkeit der Leit- und Steuerungstechnik wurde dabei bestätigt. Die Gleise stehen nach Abschluss der Prüfungen nun wieder zur Verfügung.

Somit entfallen ab Samstagmorgen die Beeinträchtigungen für die Reisenden.

Wir empfehlen den Fahrgästen, sich vorab bspw. unter www.bahn.de oder über die App DB Navigator über ihre Verbindungen zu informieren. <<

Ein großes Lob für alle, die an der Schadensbehebung gearbeitet haben.
Die Kommunikation vor Ort ist verbesserungswürdig (siehe Presseartikel).

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Bahnchaos, Tag drei in Fürth: Die Irritationen bleiben

Die Bahn bemüht sich um ihre Kunden, hinterlässt diese aber oft ratlos - 09.12.2016 20:02 Uhr

[www.nordbayern.de]

[Anmerkung: Der Ausdruck "er hat sich bemüht" in einem Arbeitszeugnis bedeutet, dass die Ziele nicht erreicht worden sind.]
Hallo allseits,

nun wennn um die Informationspolitik geht, da hätte Marktkauf recht.

Das Problem ist, das man bei vielen Informationen auch nicht weiß, wer die bekommen darf. Bei Störungen auf meiner Strecke ist es so, dass z.B ca ne halbe bis dreiviertelstunde nach Störungsbeginn Faxe von der Transportleitung Regio eintreffen. In diesen Faxen stehen eigentlich sehr gute und genaue Informationen, wie z.B "Busersatzverkehr wurde bestellt, konnte aber noch nicht bestätigt werden" "Vorläufig werden RE in den Bahnhöfen xy und ab zurück gehalten, S-Bahnen pendeln von cd bis ux" uvm. Wer das hat, kann seine Reise planen, da auch der Grund drin steht, und man als Fahrgast anhand der Gründe meist abschätzen kann, wie lange was dauert, suche ich mir entsprechrend Alternativen oder bleibe sitzen.

Offenbar gehen die Informationen aber nur an die FDL raus. Die können aber selber keine Durchsagen machen, denn die Bahnsteigdurchsagen kommen zentral von woanders. Und die, die die Durchsagen machen, kriegen entweder die Faxe nicht, oder vielleicht dürfen die die Information auch nicht weiter geben, jedenfalls wann immer ich bei einer grad beginnenden Störung anschließend ebenfalls die Züge benutze und die Fahrgäste Frage, ob und wenn ja was durchgesagt wurde, dann kommt höchstens mal sowas "Wegen einer Technischen Störung kommt er in Richtung Nürnberg zu Verzögerungen". Da könnte man genausogut durchsagen "Meine sehr verehrten Damen und Herren, Wasser ist nass". Die Information ist zu nichtsagend. Wenn z.B die S-Bahn nur bis Baiersdorf fahren kann, will ich das am Bahnsteig beim Einsteigen schon wissen, weil ich dann ab Forchheim mit Bussen (über Hemhofen) nach Erlangen fahren könnte. Erfahre ich es erst bei Ausfahrt Kersbach komme ich nirgendwo anders mehr hin und stecke fest.

Ich weiß nicht, ob die Meldungen der Tranportleitung das sind, was im Internet landet, weil ich nie beide gleichzeitig lesen kann, weil Internet ist daheim, und die Faxe sind auf Arbeit. Aber hier muss man ganz klar sagen, selbst wenn das im Wortlaut die Meldung ist, hat der Fahrgast direkt informiert zu werden, das Internet darf nur ne Hilfs-Krücke aber nicht die Haupt-Infoquelle sein. Industrie 4.0-Kampagne hin oder her. Ich bin der Meinung, würde man nur den Inhalt dieser Faxe auf allen betroffenen Bahnhöfen und Zügen durchsagen (und die Tf dann z.B auch ihre Zugzielanzeige sofort nach Erhalt auf das neue Ziel einstellen), dann wäre schon viel gewonnen.

Und ich wäre dafür, das mal eine offizielle Genemigung von oben kommt, das man die Faxe der Transportleitung als Grundlage für Fahrgastinformation nutzen darf (klar kriegen dann die Fahrgäste ggf auch mal Peinlichkeiten mit, die sonst hinter undurchsichtigen Codierungen verschwinden, mit - wer ahnt schon das "Umlaufeinsatzplanung" auch ein verschlafener Lokführer sein könnte... (Nicht nur aber eben auch). Aber ich finde, lieber ehrlich sein und Fahrgäste, die sich informiert fühlen, als verklausuliert mit Null-Information.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Zitat
Daniel Vielberth

Offenbar gehen die Informationen aber nur an die FDL raus. Die können aber selber keine Durchsagen machen, denn die Bahnsteigdurchsagen kommen zentral von woanders.

Die von der "Zentrale" können meistens auch keine Durchsagen mehr machen...

Die Blechelse meldet mitunter Züge als Ausfall, obwohl sie fahren. Grund dürfte vermutlich die Löschung der Plan-Zugnummer im System sein, da die Züge wegen veränderten Zuglauf mit einer Ersatz-Zugnummer fahren...

Gruß
Ich war am Donnerstag Morgen am Bahnhof Nürnberg und habe mir das Chaos angesehen. Mein Eindruck war, dass da alle Beteiligten heillos überfordert waren. Aber das ist dieses Mal kein Vorwurf an irgendwelche Bahnmitarbeiter, sondern es kam schon einiges zusammen:

- Zunächst mal waren ja die vier Gleise zwischen Nürnberg und Fürth gesperrt.
- Zum Teil kamen dann Züge aus Richtung Fürth von Osten an. Die müssen wohl die Ringbahn genutzt haben. Das waren sowohl ICE-Züge als auch ein paar RE's
- Zum Teil kamen sie dann auch wieder von Westen.
- Gleichzeitig gab es noch einen Unfall auf der Strecke von Lichtenfels-Bamberg her, der einem ICE von Berlin her fast drei Stunden Verspätung gebracht hat. Er scheint dann irgendwie von nachfolgenden ICE's der gleichen Linie überholt worden zu sein. Aber irgendwann standen so viele Züge auf den Abfahrtstafeln, die sich auch laufend geändert haben, dass man als Fahrgast gar nicht mehr wusste, um welchen ICE es sich gerade handelte.
- Dann kam noch ein ICE stark verspätet vom Ruhrgebiet her. Er hatte randalierende Schalke-Fans an Bord. Deshalb gab es einen großen Polizeieinsatz, der fast noch eine weitere Stunde dauerte.
- Ein Teil der ICE's wurde über Ansbach - Treuchtlingen umgeleitet, ein ICE, der über Augsburg fahren sollte, führ dann direkt nach München. Andere ICE's wendeten vorzeitig. Das scheint aber alles ziemlich kurzfristig improvisiert worden zu sein, denn die Anzeigetafeln wechselten ständig. Einmal standen dann sogar zwei verschiedene ICE's auf dem gleichen Gleis.
- Wenn der Zug dann abfahrbereit war, dauerte es aber dann auch noch bis zu einer halben Stunde, bevor er fahren durfte. Die Zugbegleiter erfuhren dann auch nur, "Abfahrt auf unbestimmte Zeit verzögert."
- Ab und zu fuhren dann sogar RE's Richtung Fürth, zum Teil fuhren sie aber Richtung Osten ab. Die waren aber alle fast leer. Kein Wunder, man hat sie auf den Abfahrtstafeln kaum und nur ganz kurzfristig wahrnehmen können. Die große Tafel war voll mit den ganzen verspäteten und ausgefallenen Zügen. Da war zeitweise gar kein Platz mehr für die aktuell abfahrenden Züge. Und weil sich die Anzeigen dauern änderten, hatte da wohl auch niemand mehr einen Überblick.

An diesem Donnerstag kam also einiges zusammen und war eigentlich gar nicht mehr vernünftig zu handeln. Und da muss ich schon bewundernd sagen: Die Bahnmitarbeiter blieben ruhig und gelassen und haben erkennbar getan, was ihnen möglich war. Und das ist sicher nicht leicht, denn dann werden sie auch noch von Leuten angebrüllt, deren Platzreservierung obsolet war.
Also ich war am Donnerstag mit viel Zeit zwischen Fürth und Bamberg unterwegs: Bei dem Durcheinander in Erlangen verliert man selbst als ortskundiger die Übersicht.

Hauptproblem sind scheinbar die immer mehr "automatisierten Informationen". Kollege Computer kann halt nicht logisch denken...

Gruß
Zitat
Fahrdienstleiter ESTW
Also ich war am Donnerstag mit viel Zeit zwischen Fürth und Bamberg unterwegs: Bei dem Durcheinander in Erlangen verliert man selbst als ortskundiger die Übersicht.

Hauptproblem sind scheinbar die immer mehr "automatisierten Informationen". Kollege Computer kann halt nicht logisch denken...

Gruß


Dann sind die automatisierten Informationen ja ein echter Gewinn für die Kunden.

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München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Zitat
Fahrdienstleiter ESTW
Hauptproblem sind scheinbar die immer mehr "automatisierten Informationen". Kollege Computer kann halt nicht logisch denken...

Oder derjenige, der die automatisierten Informationen entwickelt hat, kann nicht programmieren.
Am Mittwoch gegen 18.30 Uhr stand ich in Erlangen am Bahnsteig Gleis 3. Auf Gleis 2 kam die Anzeige, daß die S1 nach Forchheim ausfällt. Und die Durchsage ist mind. 5 mal durchgesagt worden. "S1 nach Forchheim fällt aus!", "S1 nach Forchheim fällt aus!", "S1 nach Forchheim fällt aus!", "S1 nach Forchheim fällt aus!", "S1 nach Forchheim fällt aus!"...
Die Menschen verlassen den Bahnsteig und laufen zum Busbahnhof. Der Bahnsteig (Gleis 2) ist fast leer und auf der Anzeige steht immer noch "S1 nach Forchheim fällt aus!" Und... genau, in der Sekunde fährt eine S1 nach Bamberg ein und fährt mit sehr wenigen Fahrgästen nach Norden. Die Menschen laufen wieder zum Bahnsteig hoch und der Zug ist weg. Sekunden nach der Abfahrt steht der weggefahrene Zug der S1 nach Bamberg auf der Anzeige...

Ich liebe den VGN und die Bahn...

Was ist überhaupt derzeit Stand der Dinge?
Die Anzeige/Ansage "S1 nach Forchheim fällt aus!" bedeutet nicht "S1 über Forchheim nach Bamberg fällt aus!"

[Ironie] Wer regelmäßig mit der Bahn fährt, sollte diese Logik verstehen. [/Ironie]

Nach Bamberg: planmäßige Abfahrt zur Minute 14
Nach Forchheim: planmäßige Abfahrt zur Minute 38

Fuhr der Zug nach Bamberg außer Plan?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.12.2016 11:47 von Manfred Erlg.
Manfred, so wird es gewesen sein. Die S1 gegen 18.38 Uhr nach Forchheim ist ausgefallen und die S1 nach Bamberg fuhr verspätet ein.

Gegenfrage: Fährt die S1 wieder normal?
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