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Lücke im Liniennetz
geschrieben von Marktkauf 
Lücke im Liniennetz
05.01.2017 16:55
Die letzten Tage bin ich oft in der Innenstadt (Nbg.) gewesen. H&M, Karstadt, Galeria Kaufhof, Saturn, Hauptbahnhof, Verkehrsmuseum usw... Dabei geht mir immer wieder ein Gedanke durch den Kopf: man kommt da nur mit der U-Bahn zum Plärrer, oder zum Hauptbahnhof und muß dort umsteigen. Dabei hat das ganze Eck auch nur drei Bahnhöfe. Weißer Turm, Lorenzkirche und das Opernhaus. Immer Treppe hoch und runder...
Erst im Süden der Aufseßplatz, im Osten und Westen Hauptbahnhof und Plärrer und im Norden die Bushaltestelle Hl.-Geist-Spital bieten mir andere Linien in andere Stadtteile an.

Was sagt ihr?
Sollte man den Bereich Weißer Turm, Lorenzkirche und Opernhaus nicht mal überdenken und die Straßenbahn oder den Bus wieder mit ins Spiel bringen?
Re: Lücke im Liniennetz
05.01.2017 19:13
Die Innenstadt als Lücke im Liniennetz zu bezeichen empfinde ich als blanken Hohn - "nur" 3 Bahnhöfe, also ich empfinde das als durchaus ausreichend, hat man doch jeden U-Bahnhof vom anderen aus in ~5 Minuten fußläufig erreicht. Da gibt es an anderen Stellen ganz andere "Lücken im Liniennetz".

Abgesehen davon halte ich aber auch die Haltestellen Hl.-Geist-Spital (Linien 37, 46, 47 - wird ja sogar zu Lorenzkirche gezählt), Hauptmarkt (Linie 36), Hallertor (Linien 4, 6), Plärrer (Linie 34) und Hauptbahnhof (Linien 5, 8, 9, 43, 44, ...) aber auch für durchaus vertretbar, wenn man in die Innenstadt möchte, muss man eben 1, 2 Meter laufen. Das sollte mMn schon drin sein, wenn nicht - man kann ja auch die U1 nehmen.

Mit den Direktverbindungen unmittelbar in die Fußgängerzone ist das natürlich so eine Sache, man hat sich eben für das System U-Bahn entschieden und bei 3 Linien bleiben da eben nicht so viele Direktverbindungen übrig.
Was ich leider sehr häufig erlebe - und das empfinde ich als stark verbesserungswürdig - ist die Sache mit dem ebenengleichen Umstieg am Plärrer. Es ist ja schön, dass man sich hier ursprünglich mal was gedacht hat und die Fahrtrichtungen jeweils zusammengepackt hat. Wenn einem dann aber regelmäßig (gefühlt durchaus zu 60%) die U-Bahn direkt vor der Nase weg fährt, kommt man sich als Kunde schon vergaukelt vor. Ja, der U-Bahnfahrer hat seinen Fahrplan einzuhalten und ja, die automatische weiß sowieso von garnichts, aber da dieses Problem als Ursache für Verspätungen ja nur an einem einzigen Bahnhof besteht, fände ich es durchaus vertretbar, hier mal 30 Sekunden Verspätung einzufahren und dafür nicht jeden Tag unzählige verärgerte Fahrgäste stehen zu lassen, gerade wenn die oft U1 eh nur alle 6-10 Minuten (viel zu selten) fährt. Aber so kann man seine Fahrgäste natürlich auch los werden.
Das Problem am Plärrer könnte wohl erst sinnvoll gelöst werden, wenn die U1 auch automatisch fahren sollte, dann wären auch wieder mehr Direktverbindungen machbar, weil man dann wieder Linien einführen könnte, die auf die U2/U3 wechseln...

Ich sehe das derzeit nicht als Problem wenn einem da eine U-Bahn wegfährt, wartet man eben einfach auf die nachfolgende, die U1 sollte im Regelfall alle 5 Minuten fahren, Samstag und Sonntag gibt es zu gewissen Zeiten zumindest Anschluss von der U1 zur U2 und umgekehrt, nur auf die U3 müsste man eben einen Moment abwarten.

Für den Fall das einem das zu lang dauert, macht man halt eine "Spazierfahrt" mit dem Aufzug oder keine Ahnung, die Zeit würde man schon herum bekommen ;-)

Was ich eher als Lücke im Netz bezeichnen würde sind fehlende Anbindungen an Kleingründlach oder andere Stadtteile die nur mäßig bis schlecht zu erreichen sind.

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Es ist vollkommen richtig, daß eher Kleingründlach als Lücke zu betrachten ist, aber ich wollte damit auch eher auf die Gegebenheiten aufmerksam machen, daß man zwischen Lorenzkirche, Weisser Turm und Opernhaus nur mit der U-Bahn hin und weg kommt.

Kommt man vom Karstadt, Saturn, Kaufhof oder einen Modehaus, ist man verpflichtet, erst ein ganzes Stück zu laufen und danach noch in die U-bahn zu müßen, die man oft am Plärrer oder Hauptbahnhof wieder verlässt. Für ältere Menschen, Rollstuhlfahrer und Frauen mit Kinderwagen schon ein großer Nachteil.

Habe mir schon oft gedacht, die Buslinie 34 vom Plärrer in die Innenstadt zu verlängern und in einer Schleifenfahrt über Jakobsplatz und Kornmarkt anzubieten. Was ist da eure Meinung?
Re: Lücke im Liniennetz
06.01.2017 04:41
Hallo zusammen,

das Problem mit dem Umsteigezwang für viele Nürnberger am Plärrer oder HBF bei Fahrten in die Altstadt sehe ich auch und halte es für verbesserungswürdig. Den Bus 34 einfach nur mit einer Schleifenfahrt ab Plärrer über den Jakobsplatz und Kornmarkt zurück zum Plärrer zu verlängern, halte ich für ungünstig. Denn die Linienführung außerhalb der Altstadt finde ich dafür unpassend, damit viele Nürnberger davon profitieren. Nur Anwohner von St. Johannis hätten damit neu eine direkte Anbindung an die Innenstadt. Wenn man die Linie 34 verlängern würde, dann müsste sie im Ost- oder Nordbereich der Altstadt mit einem anderen Linienast verknüpft werden, dann profitieren mehr Leute von der direkten Innenstadtverbindung.

Die im VCD vorgeschlagene Straßenbahnverknüpfung durch die Altstadt halte ich schon für sinnvoll. Sollten beide Verknüpfungen realisiert werden, müssten zumindest die vorhandenen Straßenbahnlinien am Plärrer und am HBF gegenseitig durch Halblinientausch verknüpft werden. Dann hätte zusätzlich zu den Bürgern, die unmittelbar an einer U-Bahnstation wohnen, auch die Bürger mit unmittelbaren Zugang zur Straßenbahn eine direkte Verbindung durch die Altstadt.

Die Verknüpfung der Buslinien 37/46/47 und 43/44 durch die Altstadt ist mir auch schon in den Kopf gestiegen. Allerdings gibt es da doch aus meiner Sicht zwei Nadelöhre: Einmal Ecke Königstraße Theatergasse und auch zwischen Hans-Sachs-Platz und Spitalbrücke. Zwar wird das alles positiv vom VCD beschrieben, aber muss sich vor Augen halten, dass sich in der HVZ alle 5 Minuten pro Richtung ein Bus durch die Engstellen quetscht und es somit häufiger zu Begegnungen mit der Gegenrichtung an diesen Stellen kommen kann. Ebenfalls werden auf den Linien 37/46/47 nur Solobusse bedient und auf den Linien 43/44 Gelenkbusse. Ich denke, dann müsste man alle Linien in dem Bereich mit Gelenkbussen ausstatten, denn die Linien 43/44 sind oft, so meine ich, gut ausgelastet. Aber es gibt Taktlücken vor allem in der HVZ. Die Buslinien 43/44 fahren häufiger als die Buslinien 37/46/47. Was macht man da?

Alternativ könnte ich mir vorstellen, die Buslinie 34 über Jakobsplatz, Kornmarkt, Theatergasse und Spitalbrücke mit den Buslinien 37/46/47 zu verknüpfen. Zum Unterschied zur VCD-Busvariante verkehrt diese Linie maximal nur 10minütig, diese muss nicht um die Ecke Königstraße Theatergasse sowie Einsatz von Solobussen. Das hätte wohlmöglich auch die Konsequenz, dass eine der drei Linien 37/46/47 in der HVZ und SVZ am Heilig-Geist-Spital weiterhin endet. Sinnvoll halte ich bei dieser Linie-34-Variante zumindest bei jeder zweiten Fahrt die Busse ab St. Johannisfriedhof zum Nordwestring fahren zu lassen und dort mit der Buslinie 39 zu verknüpfen. Dann hätte der Nordwesten von Nürnberg ebenfalls eine direkte vernünftige Anbindung in die Innenstadt (das könnte man natürlich auch mit der von Marktkauf vorgeschlagenen Schleifenfahrt realisieren).
Sollte der Straßenbahnsüdast durch die Innenstadt nicht verwirklicht werden, halte ich eine Schleifenfahrt der Buslinien 43/44 Königstraße-Hallplatz-Grasersgasse sinnvoll oder könnte mir auch eine Streckenverlängerung über den vom VCD geplanten Straßenbahnaltstadtsüdast bis Plärrer vorstellen. Leider fällt mir am Plärrer keine sinnvolle Verknüpfung mit anderen Gelenkbuslinien ein.

Schöne Grüße
MJG
Re: Lücke im Liniennetz
06.01.2017 09:55
>das Problem mit dem Umsteigezwang für viele Nürnberger am Plärrer oder HBF bei Fahrten in die Altstadt sehe ich auch und halte es für verbesserungswürdig.

Genau. Auch wenn es da Nadelöhre gibt, dann müsste man sich überlegen, wie man die löst. Anstelle stark nachgefragter Achsen dann eher wenig benutzte Linien zu verknüpfen kann ja wohl nicht die Lösung sein.

Mein Vorschlag:
43/44 als Straßenbahn, fährt ab Hbf nicht in der Mitte des Königstorgrabens, sondern im westlich im Stadtgraben und fährt dann unterirdisch unter dem Bauhof und Lorenzer Kreisel (Länge 300m) in den Stadtgraben nebender Peter-Vischer-Straße. Die Weiterführung über die Heubrücke entschärft die enge S-Kurve am Wespennest.

Warum muss die Einfahrt eines Innenstadtparkhauses direkt in der Innenstadt sein? Eine Verlegung der Rampen auf die hintere Insel Schütt wäre auch für Autofahrer kürzer und würde diesen Bereich neben dem Barcelona entlasten.

Obstmarkt und Fünferplatz wurden in den 20ern bereits für eine Straßenbahn vorbereitet. Ebenfalls geplant war ein 500m langer Tunnel bis zur Pilotystr. und dann weiter zum Friedrich-Ebert-Platz und nach Erlangen.

Die Linien, die dann vom Plärrer kommend keinen nördlichen Endpunkt mehr haben, könnte man auf der Trasse des 36 zum Rathenauplatz schicken (KNF <als 3.62), aber Nbg will ja nicht.

Also doch alles Träume?
Da das hier auch rein passen könnte...

Hier mal der Link wie man zum Beispiel das Areal Brunecker Straße und Klinikum Süd an das Straßenbahnnetz knüpfen könnte:

[www.rathausplatz2.de]

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Hallo allseits,

nachdem man bei uns Parallelverkehr scheut, wie der Teufel das Weihwasser, sehe ich in Nürnberg keine Chance, eine Straßenbahn entlang der U1 durch die Lorenzer Altdtstadt zu schicken, obwohl es technisch ginge (schließlich fuhr die Tram in den letzten Betriebstagen ja auch schon über die U-Bahnbauwerke, die Traqgfähigkeit ist also vorhanden, die Ausgangslage wäre also ähnlich gut, wie bei der Wiederverlegung der Tram im Bereich HBF Bahnsteig E zur Anbindung der Celtisstrecke).

Meine Idee dazu greift deshalb Linie aus der Zeit vor den Weltkriegen auf: Warum kann mann nicht die alte Färbertram und Teile der geplanten Nord-Süd-Tram wie auch von laufer vorgeschlagen wieder aufgreifen?

Konkret würde ich an der Ecke Frauentorgraben/- Celtisstraße zunächst aus der Celtistram abzweigen und geradeaus auf dem Ring (mit Tram-HST Opernhaus) bis zur Färberstraße fahren, dann rechts in diese einiegen, ggf. eine Hst in dieser (ungefähr auf Höhe Eisenbahn Dörfler) abweichend von der alten Führung dann aber nicht Richtung Hallplatz abiegen sondern geradeaus weiter und eine weitere Halterstelle am Schnittpunkt Breite Gasse (ebendieser Name). Danach wird es etwas eng, platzmäßig ginge es wohl leichter in die Karolinenstraße abzubiegen und dort die Lorenzkirche anzusteuern, will man aber die Füßgängerzone tramfrei belassen müsste man entweder über die Adlerstraße (hier wäre wohl eine Gleisverschlingung nötig, oder durch die Kaiserstraße (oder ein Gleis Adlerstraße und das andere Kaiserstraße). In jeden Fall müssen die Gleise dann die Museumsbrücke ansteuern, denn die ist stabil genug für Trambetrieb.

Der nächste Halt ist Heilig-Geistspital mit Umstieg zu den Bussen. Dort wird es Sinn machen, statt direkt über den Hauptmarkt auf die Straße Fünferplatz auszuweichen um dann an der Theresienstraße zunächst in die Sebalder Tram zu münden (per Gleisdreieck)

Langfristik lässt sich eine Einfahrt in den Burgbergtunnel immer noch erwägen, wobei ich hier gegen die originalen Pläne bin, den Tunnel ausgerechnet in einem Innenhof eines Aldstadtgebäudes beginnen zu lassen.

Linientechnisch böte die Strecke sich z.B. für die derzeitige 8er, die damit

...
Marientunnel
Hbf
Opernhaus
Färberstraße
Breite Gasse
Lorenzkirche
Heilig Geist Spital
Rathaus
Egidienplatz
Innerer Laufer Platz
Rathenauplatz
Stresemannplatz
...

fahren könnte. Auch eine nach Erlangen verlängerte 9er könnte diesen Weg nehmen wobei die dann natürlich von Halller Tor kommend die Strecke bis Rathaus benutzen würde und dann auf die Färberlinie abböge.

Das ganze hätte noch den Vorteil, das man den Parallelverkehr HBF - Rathenauplatz der Tram los bekäme.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Re: Lücke im Liniennetz
06.01.2017 18:13
sehr guter ansatz Langwasser mit 2 Tram linien zu erschließen.

Endlich mal wieder ein sinnvoller Vorschlag der Nürnberger SPD.

Jetzt muss man aber auch mal Taten folgen lassen.

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München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Warum gibt es eine Fußgängerzone?
Fußgängerzonen sind sehr gut um dort Straßenbahnen durch fahren zu lassen, andere Orte machen vor das dies ohne Probleme möglich ist... tja, nur in Franken ist das halt wieder mit Problemen verbunden, bestes Beispiel ist da wohl leider Fürth, seit dem die Zone durch die Neue Mitte Fußgängerzone ist fahren die Busse quasi an der Innenstadt vorbei... ich persönlich finde das nicht so toll, denn man könnte dort sehr gut eine Bushaltestelle einrichten, schließlich war dort vor dem Umbau auch eine...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Die Straßenbahn ist bereits durch die Innenstadt gefahren. Heute ist sie aus der Innenstadt verschwunden. Jetzt soll plötzlich wieder die Straßenbahn fahren. Warum wird erst eine Straßenbahnstrecke gebaut, dann fährt Sie etliche Jahre, dann werden die Gleise rauagerissen, dann wieder reingemacht. Kann man die Sachen nicht so lassen wie sie sind? Beispiel alte Linie 9 Nord. Warum wird eine U-Bahn gebaut, wenn bereits eine Straßenbahn fährt? Auch Klinikum Nord war mit der Straßenbahn zu erreichen. Warum wird das Geld so unnötig ausgegeben? Bitte zuerst denken, dann handeln.
Re: Lücke im Liniennetz
07.01.2017 18:04
Zitat
Blau.Manuel
Die Straßenbahn ist bereits durch die Innenstadt gefahren. Heute ist sie aus der Innenstadt verschwunden. Jetzt soll plötzlich wieder die Straßenbahn fahren. Warum wird erst eine Straßenbahnstrecke gebaut, dann fährt Sie etliche Jahre, dann werden die Gleise rauagerissen, dann wieder reingemacht. Kann man die Sachen nicht so lassen wie sie sind? Beispiel alte Linie 9 Nord. Warum wird eine U-Bahn gebaut, wenn bereits eine Straßenbahn fährt? Auch Klinikum Nord war mit der Straßenbahn zu erreichen. Warum wird das Geld so unnötig ausgegeben? Bitte zuerst denken, dann handeln.


Bitte zuerst informieren, dann schlau daher reden.

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München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Hallo allseits,

leider bin ich ja zu jung, um die alte Innenstadt Straßenbahn noch live erlebt zu haben, allerdings, wenn ich die Bilder richtig interpretiere, dann war es keine Fußgängerzone mit Tram, sondern normale Straßen eben mit Tram drauf, die erst nach der Straßenbahn zu einer brauchbaren Fußgängerzopne umgestaltet wurden. Anders gesagt, der alte Zustand war nicht haltbar. Da kam keine Bummelatmosphäre auf, es war kein Ort zum Verweilen, und damals waren für Fußgängerzonen mit Tram wohl nicht so viele Beispiele vorhanden. Und sind wir mehr ehrlich, müssten wir uns heute immer noch auf engen Bürgersteigen alla Färberstraße an den Läden der Königsstraße oder Karolinenstraße usw vorbeizwängen, wo schon jeder Wechsel der Straßenseite einem Glückspiel gleichkommt, bin ich mir sicher, die Innenstadt wäre nicht halb zu schön und einladend. Insofern: NEIN man hätte nicht den alten Zustand erhalten sollen, die Idee der Fußgängerzone an sich war richtig, und diese muss nun eben neu mit einer Tram kombiniert werden, aber nicht so, wie es früher war.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Richtig, und die Erlanger Stadtumlandbahn würde ja im Bereich vom Neuen Markt auch teils durch Fußgängerzone fahren wenn ich mich nicht irre... sowas kurbelt ja indirekt trotzdem die Ladenumsätze an, was denkst du wieso man in Fürth jammert das man den Bus aus der Neuen Mitte verbannt hat, oder auch in der Nürnberger Innenstadt würde es heute sicher noch alteingesessene Geschäfte geben und nicht jedes zweite Geschäft so 'ne Boutique in der nur Zahnstocherfrauen einkaufen können...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Re: Lücke im Liniennetz
07.01.2017 20:11
Zitat
Christian0911
Richtig, und die Erlanger Stadtumlandbahn würde ja im Bereich vom Neuen Markt auch teils durch Fußgängerzone fahren wenn ich mich nicht irre...

Du irrst. Die Fußgängerzone beginnt erst nördlich der Kreuzung Henke-/Güterhallenstraße. Der betreffende Bereich vom Neuen Markt bis dorthin ist eine für Kfz-Verkehr (ausgenommen Lieferverkehr) gesperrte Straße.
phk
Re: Lücke im Liniennetz
07.01.2017 23:19
Zitat
hub17
Du irrst. Die Fußgängerzone beginnt erst nördlich der Kreuzung Henke-/Güterhallenstraße. Der betreffende Bereich vom Neuen Markt bis dorthin ist eine für Kfz-Verkehr (ausgenommen Lieferverkehr) gesperrte Straße.

völlig korrekt, die Straße ist allerdings auch für Taxis freigegeben. Ich denke das ganze ist historisch bedingt. Früher als es noch die alte Hauptpost gab, fuhr noch der Linienbus durch die Nürnberger Straße. Somit konnte diese Straße kein Teil der offiziellen Fußgängerzone sein, wenngleich sie von vielen als solche wahrgenommen wird.
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