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Frage zu Fußwegen durch "Betriebsgelände"
geschrieben von GT6N 
Hallo zusammen,

bin schon länger stiller Mitleser, und wollte jetzt doch mal ins aktive Schreiben einsteigen.

Und zwar habe ich zwei Fragen zum Rangierbahnhof/Südbahnhof und zur Bayernwanne.

1) RBF/Südbahnhof
Es gibt ja einen teilweise recht gut ausgebauten Fußweg vom Bereich Bauernfeindstraße zur Brunecker Straße, dieser ist z.B. im offiziellen Stadtplan der Stadt Nürnberg eingezeichnet. Ist der Weg ohne Bedenken benutzbar oder ist das eher in die Richtung "es wird mehr oder weniger toleriert"? Er führt ja doch durch Bereiche, die voll in Betrieb sind.

2) Bayernwanne
Auch hier gibt es ja mehrere Wege die hindurch führen (unabhängig von der ehemaligen Haltestellenzuwegung) -> ist das in Ordnung wenn man hier bewusst hindurch geht? Die Haltestelle existiert ja nicht mehr.

Was meint ihr?

Viele Grüße
GT6N
Hallo GT&N,
Hallo allseits,

zu 1. Schwierig zu sagen. Toleriert wird es wohl, die Anwohner des RBF laufen bisweilen auch sehr nah an den Bahnanlagen, würde jedes Mal der Betrieb eingestellt, ginge da wohl gar nichts mehr. Allerdings offizielle Straßen sind nicht immer ein Indikator. Soweit ich weiß, gibt es z.B innerhalb des Trafowerks teilweise Straßennahmen trotzdem hat man keine reelle Chance von außen z.B an der Bremsgleis der Straßenbahnwerkstatt ranzukommen weil die vermeintlichen Straßen alle mit Schranken und Pförtner ausgestattet sind.

zu 2
In der Bayernwanne ist der Überweg über die Gleise ungefähr in der Mitte m.W offizieller Fußweg wie jeder andere Bahnübergang über Straßenbahngleise sonst auch. In der Praxis solange man neben den Gleisen bleibt, wurde bislang selbst Heranpirschen durchs Gras bis kurz vor den Tunnelmund geduldet, wodurch Zoombilder ins Innere der Röhre möglich sind. genug Abstand zum Gleis sollte man natürlich schon halten, und die üblichen Regeln (Straßenbahnfahrer nicht mit Blitz blenden) einhalten. Im Bereich der ehemaligen Schleifenhaltestelle habe ich, seit das keine Haltestelle mehr ist, keine Bilder gemacht, hier könnte es die Fahrer, die da ggf. Pause machen vielleicht nerven, wenn einer rumhüpft und knipst, wobei ich auch da nicht von einem offiziellen "Verbotensein" ausgehen würde (Wobei, eigentlich ist in Deutschland alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, von daher...)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Nachtrag zu 1, du meinst wahrscheinlich den Weg William-Wilson-Straße - U-Bahnnotaustieg 2 - Umladehalle - Brunecker Straße

Also die Gleise zur Umladehalle sind alle rausgerissen, der Weg müsste ohne passieren von Betriebsgleisen gehen, allerdings dürfte da bald (oder ist schon?) die große Aurelisbaustelle losgehen, wenn die das Gebiet für die Wohnbebauung fit kriegen wollen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
zu 1)
Okay, ja eben, bin ja selbst auch öfter schon da "durch gelaufen", und ich bin doch einigen ebenfalls betriebsfremden Leuten begegnet.
Ich meine folgenden Weg: am besten in Google -> Fußgänger eingeben -> Start: Brunecker Str. 132 -> Ziel: Gleißnerplatz 12 -> dann einfach die Alternative ansehen die quer durch das Bahngelände führt, die meine ich (da steht dann dabei "z.t. nicht öffentlich etc., aber vor Ort ist es weder abgesperrt noch sonst irgendwie durch Schilder untersagt - und zu manchen Kleingärten an der Bauernfeindstr. kommt man ja auch nur über die Bahnseite, also so wirklich verboten kann das ja nicht sein. Ausserdem ist dieser Weg ja genauso wie der Durchgang Bayernwanne als "Feldweg" in den offizellen Stadtplänen der Stadt drin.)

zur Bayernwanne, gut, also steht da einem Spaziergang da durch nichts im Wege.

Viele Grüße
GT6N
Wenn ich das in richtiger Erinnerung habe (auch wenn diese schon recht grau ist) dann waren in der Bayernwanne ja sogar Straßenlaternen, das wäre schon ein Indikator dafür das es offiziell ist, würde ich mal behaupten wollen.

Solang keine Absperrungen vorhanden sind oder explizite Schilder wie "Betreten der Bahnanlage verboten" würde ich auch beim Südbahnhof davon ausgehen das es erlaubt ist.

Obwohl wir haben hier an der Werkvolksiedlung auch "Schleichwege" entlang der Bahnanlage die so nicht unbedingt offiziell sind jedoch dennoch von vielen Leuten und Hundehaltern verwendet werden... solange man die Bahnanlage bzw. den Bahnbetrieb eben nicht gefährdet denke ich wird da niemand was sagen... zum Langwasser Bahnhof führt ja zum Beispiel auch ein geteerter Weg, das ist zwar offiziell nur ein Weg für VAG und DB, aber wo kein Richter da kein Kläger, wenn da natürlich Bahnpolizei is und dich weg schickt, sollte man das auch tunlichst befolgen ;)

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
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