Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
U3 Fertig! Was kommt danach?
geschrieben von R-ler 
Hier mal ein eigener Thread um das "news" forum sauber zu halten.



Zitat
Sebbale
Zitat
R-ler

Und danach wäre es sinnvoll an die U21 (U4?) Nach Eibach zu gehen.

Ich weiß nicht was alle immer mit der U-Bahn-Verlängerung lediglich bis Eibach wollen. Fahrt doch mal mit der 61/62. Das Fahrgastpotential auf diesen beiden Linien liegt am Einsteinring und in Koppenhof. Wenn man eine U-Bahn bauen will dann bis Koppenhof/Reichesdorf Bahnhof (Da bin ich dann mal ausnahmsweise doch für einen CSU-Vorschlag). Da ist auch noch genug Platz für P+R, Buswendeanlage für 61, 62, 82 und eventuell auch für einen über Gerasmühle verlängerten 63er.

Auch wenns nicht zum Thema passt, musste jetzt raus ;-)


Sehe ich wie du. Aber um nach Reichelsdorf bauen zu können muss die Ubahn auch Erstmal bis Eibach fertig Sein.

______________________________

München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Hallo allseits,

Etwas Bauchschmerzen habe ich nach wie vor, mit dem Abzweigpunkt jener Eibach/Reichelsdorfer U-Bahn. Wenn die Linien 61 und 62 nicht mehr Röthenbach erreichen, wird dadurch Röthenbach wirklich so geschwächt, das 50% des heutigen Angebot nach Röthenbach auf der U-Bahnseite schon ausreichen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke nicht das 50% der U-Bahnnutzer in Röthenbach aus dem 61/62er stammen.

Weil, ich denke, es ist ist allen klar, es funktioniert schon jetzt nicht so dolle, wo nur U2 und U3 sich die Strecke Teilen. Die Züge der U25 können also nicht zusätzlich zur U2/U3 fahren, sondern müssen also aus aus U2-Leistungen stammen. Das heißt, jeder zweite Zug erreicht nicht mehr Röthenbach, sondern fährt eben auf die U25. Röthenbach hat aber zahlreiche andere Linien, und im Grunde ist die U-Bahn beim Start in Röthenbach für mein Empfinden oft gut gefüllt. Ein Rückverlegen des Umsteigeknotens von Röthenbach zur Hohen Marter wie in Straßenbahnzeiten ist ja auch nicht wirklich zeitgemäß. Womit hohlt man dann also die Kunden, vom 60, 63, 64, 66, 67, 713er und was da sonst noch so kreucht und fleucht künftig ab?

Klar die 50% Reduzierung könnte man vermeiden, indem die U2 dann ausschließlich im Langzugbetrieb befahren würde. Halb so oft aber doppelt so lange gäb zumindest die heutige Qualität. Dann brauchts aber gehörigen Fahrzeugzuwachs, und wird man das für den einen Bahnhof wirklich machen?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.03.2017 00:06 von Daniel Vielberth.
Ja das was du da ansprichst könnte ein Problem sein.

Aber ich denke auch das wenn die VAG merkt die Kapazität ab Röthenbach ist ein dauerhaftes Problem
Ist doch die Lösung mit den Langzügen eine "relativ" einfache.

______________________________

München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Nun das wurde im NVEP 2025 untersucht. (dazu gibt es hier ja einen eigenen Thread)

Der Abzeig nach Eibach würde sich rechnen, mehr nicht. Der Stadtrat hat daraufhin ein gesondertes Gutachten/Untersuchung für eine U Bahn nach Eibach in Auftrag gegeben.
Auch hier sind negative Seiten aufgefallen. So kann dann das Röthenbacher Einkaufszentrum aus Reichelsdorf/Eibach nicht mehr direkt erreicht werden, wenn die Busse in Eibach Mitte enden. Man müsste dann sogar bis zur Hohen Marter zurückfahren und dann umsteigen gen Röthenbach.
Desweiteren ist die Ausfädelung unterm Kanal recht schwierig.

Aber noch viel schwerer wiegt dass die Stadt neulich verkündete vom weiteren U Bahnausbau Abstand zu nehmen.
Ich weiß nicht mehr wo es stand, Zeitung, Nürnberger Nachrichten, Forum.
Fällt es keinem mehr ein?

Auch die U4 nach Zabo wurde deswegen nicht weiter verfolgt.
Nürnberg hat kein Geld mehr für so kostspielige Investitionen und wenn sie noch so sinnvoll wären, hieß es.

Von daher hoffe ich auf mehr Straßenbahnausbau. Denn jeder weitere U Bahn-Ausbau würde wieder die Straßenbahnpläne für Jahrzehnte zurückwerfen.
Tram zur Bauernfeindstr., Tram nach Kornburg, Tram Minervastr., Altstadttram, Tram zum Klinikum Süd und Fischbach.
Das alles war im NVEP empfohlen und wurde von der Stadt lediglich zur Kenntnis genommen.
Da war auch die U 25 nach Eibach drin, nicht aber die U4 nach Zabo.

Und wenn man die U25 nun doch priorisieren würde, dann gäbe es keine der anderen Maßnahmen zur Tram.... wie immer.
Es muss doch auch endlich mal schluss sein mit dem U Bahn Fetischismus (meine Meinung)
Ja sehe ich wie du das der Fokus eindeutig auf dem Ausbau der Straßenbahn liegen muss.

Aber ich denke das netz funktioniert am besten wenn man es weiter optimiert in allen Bereichen.

Also auf keinen Fall eine komplette neue Stammlinie anfangen.

Aber ich denke es gibt auch bei der Ubahn wichtige Netzergänzungen die nötig werden:

- Ubahn nach Stein (seid 15 Jahren überfällig)

- U21 nach Eibach (ca. 5 Jahre) eventuell Reichesdorf

- U3 Nordwestring- Wetzendorf - Schniegling (in ca. 10 Jahren nötig wenn die Vollbebauung in dem Bereich abgeschlossen ist)

Dann denke ist das Ubahn Netz sehr gut ausgenutzt.

______________________________

München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Zitat
Daniel Vielberth
indem die U2 dann ausschließlich im Langzugbetrieb befahren würde. Halb so oft aber doppelt so lange gäb zumindest die heutige Qualität.
Das gibt bei dem Nürnberger (Mini-)U-Bahn- sowie Straßenbahn-Rumpf-Netz eben nicht mehr die selbe Qualität wie heute, weil bei dem häufigen Umsteigzwang von einer Nürnberger Mini-Linie in eine andere Nürnberger Mini-Linie die Umsteigezeiten wieder explodieren und die Gesamtfahrzeiten noch unattraktiver werden.
Aber parallel dazu muss zuerst die Altstadt Tram und danach die Tram nach Langwasser gebaut werden.

______________________________

München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
An spürnase

> Das gibt bei dem Nürnberger (Mini-)U-Bahn- sowie Straßenbahn-Rumpf-Netz eben nicht mehr die selbe Qualität wie heute, weil bei dem häufigen
> Umsteigzwang von einer Nürnberger Mini-Linie in eine andere Nürnberger Mini-Linie die Umsteigezeiten wieder explodieren und die
> Gesamtfahrzeiten noch unattraktiver werden.

Ja teils gebe ich dir da recht. Also zu Zeiten wo die U-Bahn eh nur alle 20 Min fährt, ist jeder 2 Zug keine Lösung, 40 Minuten in Röthenbach warten zu müssen, wäre schlichtweg armselig. Da müssten U2 und U25 schon beide im 20 min Takt fahren. In Spitzenlastzeiten aber, wo alles rollt, was rollen kann, wo heute ca alle 3 Minuten ne U2 fährt, käme das ungefähr auf den 6 2/3 Minutentakt für Röthenbach und den Eibacher Ast raus, das ist umsteigetechnisch noch verkraftbar. Ich behaupte mal, bis 10 Minutentakt auf den Außenästen kann man notfalls runter gehen, bei mehr leidet die Atraktivität zu arg. Ein glatter 10 Minutentakt ließe sich auch besser für geplante Anschlüsse nutzen, schließlich ist bei Bus und Trambahn ja 5er, 10er oder 20er Raster schon vorhanden, bislang schert da ja eher die U-Bahn aus. Wenn bei jeder U-Bahn auf einem Außenast davon ausgehen könnte, das im Bahnhof xy 3 minuten nach Ankunft der U-Bahn der Bus nach ABC fährt, würde das nach meinem Empfinden sogar atraktiver sein, aus der dichte Takt jetzt, wo man mal den Anschlussbus knapp verpasst, mal passabel kriegt, und mal ewig warten muss, man also eigentlich kaum intuitiv fahren kann, sondern die Fahrt vorher planen muss. Ich fände ich ein intuitiv nutzbares System besser, selbst wenn das bisweilen seltnere U-Bahnen erfordert (z.B genereller 5 Minutentakt statt 3,xy Takt zum Beispiel)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
an Straßeboh-Fan

> Das alles war im NVEP empfohlen und wurde von der Stadt lediglich zur Kenntnis genommen.

Beim NVEP bewahrheitet sich, was ich früher schon mal geäußert habe. Der war ja mal gedacht, als Plan, wie das Netz 2025 aussehen soll. Defakto wird das Netz erst 2025 den Prognose-Bezugsfall erreichen, sprich, erst dann steht das Netz, von dem im Plan angenommen wurde, das es schon vorhanden ist. Wenn überhaupt, ist der NVEP also höchstens noch ein Plan, wie sich der Nahverkehr nach 2025 weiterentwickelt, und wer weiß, wie sich bis dahin politische Konstellationen ändern, und inwieweit die sich an das Gutachten gebunden fühlen?

An eine planmäßige zielgerichtete Umsetzung aller sinnvollen Maßnahmen glaube ich nicht, alleine schon, weil in Zwischenzeit schon wieder Strecken, die der NVEP als eindeutig sinnvoll aufgezeigt hatte (Ringbahndurchbindung) verworfen wurden, mit Gegengutachten. Und da man im Prinzip für alles ein Gutachten kriegen kann (je nachdem, was bestellt wird) lassen sich im Zweifelfall auch alle Strecken vom NVEP widerlegen, womit dann am Ende doch wieder die Zukunft völlig offen ist. Und dadurch alle Ideen wieder die gleichen Chancen haben. Grade Nürnberg beweißt duch, das groß durchgeplante Netzentwürfe in Gutachtenform besonders gerne zu den Akten gelegt werden (Lambertgutachten, Feuchtinger-Gutachten), und dann hinterher kleinteilig weitergerplant wird. Nimmt man die U-Bahn, die ja die letzten 40 Jahre die Veränderungen im Verkehrsnetz bedingt und bewirkt hat, wurde bei uns meist Zwei-Stationsweise gebaut und alle 2 Jahre eröffnet und dann halt das Bus an Straßenbahnnetz immer dran angepasst. Alles, was sich so bauen lässt, kam irgendwann. (Auch die Wegfeld-Tram passt in dieses Schema, Straßenbahn-Haltestellen sind i.d.R halber Abstand einer U-Bahn, also 4 Straßenbahnhaltestellen am Stück werden in Nürnberg gleichzeitig eröffnet: passt, Haken dran). Das heißt im Umkehrschluss, alles was darüber hinaus ginge, sagen wir mal Tram nach Kornburg, wo man sicher nicht alle 4 Haltestellen ne Schleife bauen und zwei Jahre warten will bis es weitergeht, habe ich große Zweifel, das die jemals begonnen werden. Die passen schlicht nichts zur Nürnberger Bauweise, wenn man so sagen will. Im Grunde könnte man die NVEP-Projekte nach dem System zusammenstreichen, wo lässt sich was nach dem Schema 2 Jahre | zwei Bahnhöfe/ 4 Haltestellen bauen und wo nicht. Und nach dem selben Schema könnte man abklopfen: Was ist auf dem NVEP rausgeflogen, aber würde sich so bauen lassen. Ich vermute, da kommen paar Planungs-Untote wieder zum Vorschein...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.03.2017 01:38 von Daniel Vielberth.
Hallo zusammen,

wenn es nach mir ginge, würde ich sofort mit den Planungen der Altstadt-Tram beginnen. Ich verstehe die Stadt hierbei nicht. Mir ist klar, dass Nürnberg sehr knapp bei Kasse ist, im NVEP wurde die Strecke aber mit einem KN-Faktor größer als vier angegeben. Die U-Bahn-Verlängerungen jedoch teilweise unter eins. Unsere U-Bahn ist für unsere Stadtgröße eigentlich schon gut ausgebaut und die teilweise erheblichen Moderniesierungskosten, die auf die Stadt zukommen, müssen ja auch irgendwie bezahlt werden. Viele Strecken der Straßenbahn könnten viel kostengünstiger mit ähnlichem oder größerem Nutzen gebaut werden, wie z.B. auch die Tram über die Hochschule. Ich würde auch die Verbindung Bayernstraße-Frankenstraße überdenken, da sie u.a. auch als zweite Zufahrt für den Betriebshof dienen könnte.

Gruß,
Nürnberg-Undergrounder
Zitat
NürnbergUndergrounder
Hallo zusammen,

wenn es nach mir ginge, würde ich sofort mit den Planungen der Altstadt-Tram beginnen. Ich verstehe die Stadt hierbei nicht. Mir ist klar, dass Nürnberg sehr knapp bei Kasse ist, im NVEP wurde die Strecke aber mit einem KN-Faktor größer als vier angegeben. Die U-Bahn-Verlängerungen jedoch teilweise unter eins. Unsere U-Bahn ist für unsere Stadtgröße eigentlich schon gut ausgebaut und die teilweise erheblichen Modernisierungskosten, die auf die Stadt zukommen, müssen ja auch irgendwie bezahlt werden. Viele Strecken der Straßenbahn könnten viel kostengünstiger mit ähnlichem oder größerem Nutzen gebaut werden, wie z.B. auch die Tram über die Hochschule. Ich würde auch die Verbindung Bayernstraße-Frankenstraße überdenken, da sie u.a. auch als zweite Zufahrt für den Betriebshof dienen könnte.

Volle Zustimmung!

Die Altstadttram hat nicht nur einen sagenhaft hohen Nutzen-Kosten-Faktor. Sie würde sogar direkten Gewinn in Höhe von 1 Mio. jährlich bringen. Im Gegensatz zu allen anderen Projekten, die die Betriebskosten steigen lassen. Die VAG bekäme mit der Realisierung dieses Projekts somit bares Geld in die Kasse gespült und das bei einer vergleichsweise kleinen Investition.

Es ist völlig unverständlich, dass die Altstadtquerung im Moment noch nicht einmal diskutiert wird.
Schonmal daran gedacht das es vllt auch politisch nicht gewollt ist die Altstadttram zu realisieren? Bzw. das die sogenannten "Altstadtfreunde" da zu viel Mitspracherecht haben, ich sag nur "störende Oberleitung verschandeln das Stadtbild"...

Ich wäre sehr froh wenn die Altstadttram käme denn damit könnte man ggf. auch eine Reaktvierung der Pickheimer Straße verknüpfen was vor allem von Vorteil wäre wenn wirklich die Verlängerung nach Erlangen kommen sollte (Ja SOLLTE, denn ob Sie kommt kann jetzt noch KEINER sagen!)

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Christian0911
Schonmal daran gedacht das es vllt auch politisch nicht gewollt ist die Altstadttram zu realisieren? Bzw. das die sogenannten "Altstadtfreunde" da zu viel Mitspracherecht haben, ich sag nur "störende Oberleitung verschandeln das Stadtbild"...

Es ist definitiv so: Die Altstadtquerung ist politisch nicht gewollt. Und vor allem die Altstadtfreunde werden da querschießen. Da ist also noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten.

Zur Oberleitung: Ich war diesen Sommer in Bordeaux. Da fährt die Straßenbahn im gesamten Innenbereich ohne Oberleitung. Das Thema hatten wir hier auch schon einmal diskutiert: Es wird sicher ein Problem geben mit dem nötigen Austausch der Fahrzeuge in der gegebenen Zeit. Aber ansonsten ist das schon technisch möglich.
Zitat
HansL


Zur Oberleitung: Ich war diesen Sommer in Bordeaux. Da fährt die Straßenbahn im gesamten Innenbereich ohne Oberleitung. Das Thema hatten wir hier auch schon einmal diskutiert: Es wird sicher ein Problem geben mit dem nötigen Austausch der Fahrzeuge in der gegebenen Zeit. Aber ansonsten ist das schon technisch möglich.

Technisch möglich ja, Betrieblich für Nürnberg sinnvoll definitiv NEIN!

Ich bevorzuge persönlich NUR eine Variante MIT Oberleitung, da sonst ALLE Fahrzeuge umgerüstet werden MÜSSEN! Oder eben dann nur ein Fahrzeugtyp (Variobahn) mit den nachrüstbaren "Ultracaps" oder wie die Dinger geheißen haben dort fahren könnten...

Ja wir haben das schon alles durchgekaut da hast du Recht lieber Hans.

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Andererseits, so schön neue Tramstrecken sind, bislang hätte die U-Bahnabteilung des Tiefbauamtes nichts, was sie an den neuen Tramstrecken machen könnten. Andererseits glaube ich doch nicht, das man die U-Bahnabteilung auflößt (und wenn doch, bin ich mir fast sicher, das man es irgendwann später bereuen müsste). Und da das Argument "Arbeitsplätze" immer zieht, wäre es schon eine Frage, womit man sich künftig die Zeit dort vertreibt.

Ich wage mal einen unorthodoxen Gedanken. Im Moment soll die neue Tram von der Tristanstraße nach oberirdisch (wohl auf den dann verfüllten Tunnelsystem der Wanne) laufen. Wenn das aber noch bis 2025 dauert, und bis dahin die U3 fertig ist, vielleicht kommt man dann auf die Idee, die Rampe in der Allesberger Straße auf heutige Maße zu verbreitern und mittels Röhrentunnel den Ring zu unterfahren (dann natürlich ohne Haltestelle Hiroshimaplatz), im Rahmen des Umbaus werden die alten Tunnel entfernt, und gleichzeitig ein neues Betätigungsfeld fürs Tiefbauamt aufgetan: Der erste neubautramtunnel Nürnbergs. Da die 8er ja stadtbahnartig werden soll, wäre der Tunnel ein markantes Objekt, für den anderen Umgang mit der Straßenbahn künftig, fast eine Art Symbol.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.03.2017 21:44 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth

Womit hohlt man dann also die Kunden, vom 60, 63, 64, 66, 67, 713er und was da sonst noch so kreucht und fleucht künftig ab?

Hallo,

ich denke, man würde den Knotenpunkt Röthenbach mehr und mehr auflösen.

Angenommen, es würden die U-Bahnen nach Eibach und Stein gebaut, dann gibt es bestimmt keinen 63, 64 und 713 mehr in Röthenbach. Die Linien 60 und 66 hätten Anschluss an die U25 in Neu-Röthenbach, die Linie 67 Anschluss am Schußleitenweg zur U25. Bliebe aus meiner Sicht nur die Linie 69 übrig. Diese könnte man mit der Linie 66 verknüpfen bzw. während der HVZ auch mit der Linie 60.
Die Anwohner aus Röthenbach und Eibach-Nord hätten durch die Linie (60) 66 und 67 weiterhin Anschluss ans Röthenbacher Einkaufszentrum. In dieser Hinsicht nachteilig wird es lediglich für die Anwohner aus Eibach Süd und südlicher. Man könnte natürlich so argumentieren: Durch die Zeitersparnis mit der U-Bahn verliert man keine Zeit, um nach Röthenbach zu gelangen, wenn man an der Hohen Marter bahnsteiggleich umsteigt.

Allerdings nachteilig an dieser Bus-Konstellationen aus meiner Sicht: Man muss schon wissen, ob man mit der U25 oder U2 dann optimal mit kurzen Wartezeiten in die bzw. von den Buslinien umsteigt. Vor allem in der SVZ (Sonntag) und wenn es Verzögerungen und Verspätungen gibt.

Ich persönlich bin unentschlossen bezüglich der U-Bahnvariante Richtung Eibach. Ich selbst nutze die Buslinien 61 und 62 kaum. Sollten sie den ganzen Tag über überdurchschnittlich gut angenommen werden, wäre natürlich über Verbesserungen und ggf. alternative Verkehrsmittel nachzudenken.

Persönlich wichtig halte ich aber nach der U3-Fertigstellung die Fokussierung des Straßenbahnausbaus auf die Altstadtquerung, die Brunecker Straße, nach Kornburg und die U-Bahn nach Stein.

Schöne Grüße
MJG
Hat die U3 Gebersdorf erreicht, wird es keine neuen Strecken mehr geben. Nicht in den nächsten 20 Jahren... Ich sehe keinen Willen bei der Stadt Stein, über eine Verlängerung der U2 auf ihr Stadtgebiet überhaupt nachzudenken. Eine U25 nach Eibach würde sich so nie rechnen. Der Busbahnhof Röthenbach würde mit seinen ganzen Buslinien in Frage gestellt. Wenn wo in unsere U-Bahn Bahnhöfe gut angenommen werden, sind es die U-Bahnhöfe "Röthenbach", "Langwasser/Mitte", "Herrnhütte", "Nordostbahnhof" und "Fürth/Hauptbahnhof". Eine U25 bis Eibach würde Röthenbach als Absurdum führen und die U2/U21 (ab Mai 2017 nur noch U2) schwächen.
Zitat
Daniel Vielberth
Etwas Bauchschmerzen habe ich nach wie vor, mit dem Abzweigpunkt jener Eibach/Reichelsdorfer U-Bahn. Wenn die Linien 61 und 62 nicht mehr Röthenbach erreichen, wird dadurch Röthenbach wirklich so geschwächt, das 50% des heutigen Angebot nach Röthenbach auf der U-Bahnseite schon ausreichen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke nicht das 50% der U-Bahnnutzer in Röthenbach aus dem 61/62er stammen.

Hallo zusammen,

dazu hätte ich insgesamt mal eine Frage: Warum wird der Abzweig einer möglichen U25 überhaupt immer hinter der Station Hohe Marter vorgesehen, was ja neben den betrieblichen Nachteilen der Anbindung von Röthenbach ja auch eine kostenintensive zweite Kanalunterquerung erfordert?

Mein Vorschlag wäre einen möglichen U-Bahnausbau Richtung Eibach/Reichelsdorf nicht als zusätzliche Linie U25 ab Hohe Marter, sondern als Verlängerung der bisherigen U2 ab Röthenbach zu realisieren: Dazu würde ich zwischen Röthenbach und Hohe Marter einen Abzweig bauen, der direkt vor/nach dem U-Bahnhof Röthenbach anschließen könnte, sodass die U2 vom Flughafen her kommend in Röthenbach die Richtung wechseln und dann über den Abzweig nach Eibach weiterfahren könnte.

Bei unserer fahrerlosen U-Bahn sollte so ein Richtungswechsel doch eigentlich so schnell möglich sein, dass so etwas reibunglos funktionieren sollte oder überschätze ich jetzt da die Technik?
Das halte ich für betrieblich schwierig da du jedesmal Seiten tauschen müsstest.

Zudem wäre es für den normalfahrgast wohl verwirrend.

______________________________

München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Zitat
R-ler
Das halte ich für betrieblich schwierig da du jedesmal Seiten tauschen müsstest.
Zudem wäre es für den normalfahrgast wohl verwirrend.

Beide Argumente glaube ich nicht. Abgesehen davon, das wir die Situation doch im Grunde am Flughafen haben, und da haben die Fahrgäste kein Problem damit, sehe ich nicht, warum man jedes mal die Seiten tauschen müßte? Auf dem rechten Gleis kommt immer die U2 vom Plärrer, wechselt die Fahrtrichtung und fährt Richtung Eibach. Auf dem linken genau umgekehrt.

Das einzige Problem ist die Ein-/Ausfädelung der Strecke nach Eibach, da die ähnlich wie am Rathenauplatz für die U3 einmal unter der U2 her führen müßte. Das braucht Platz.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen