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U3 Fertig! Was kommt danach?
geschrieben von R-ler 
München machte sowas ähniches bei den S-Bahnen nach Holzkirchen und Kreuzstraße täglich vor. Die köpfen beide im Ostbahnhof.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Warum nicht die StraBa ab Finkenbrunn entlang der Hafenstraße bis Eibach-Mitte (Kirche St. Walburga) verlängern?

Den 67er bis hierhin zurückziehen, die Haltestellen wie gehabt - nur diesmal für die Tram. Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn (S2-Eibach), U-Bahn (U1-Frankenstraße) oder per Bus 61, 62 und 67 nach Röthenbach zur U2. Wesentlich kostengünstiger und man könnte der Anlegestelle für Personenschifffahrt eine Haltestelle in die City gönnen.

Das hier eingesparte Geld sähe ich dann am liebsten in einer U4 Gostenhof - Zabo "verbaut". Wer einmal ein halbes Jahr lang mit dem 44er täglich (und zu verschiedenen Tageszeiten) unterwegs war, der definiert den Begriff "Sardinendose" neu. ;)

Grüße,

401/402
Ja das mit der Tram von Finkenbrunn die Hafenstraße entlang nach Eibach hat was.

Wurde das nicht schonmal untersucht und als positiver knf dargestellt?.

Fände ich gut

______________________________

München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
In München wär sowas kein Problem... aber bei uns Franken, da geht sowas ja mal gar nicht, VIIIIIIEL zu teuer. Mimimi.

Die U-Bahn oder eine U-Strab wäre in Zabo schon lange überfällig, aber was geschieht? Null, nada, niente, leider :(

Ja ich weiß schon wieder so viel negatives Gefrotzel, tut mir leid.

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Fahren die dann im Linksverkehr weiter?

Tschö
UHM
Ich denke auch dass das Kopfmachen in Röthenbach die mit Abstand sinnvollste Lösung wäre.

Aber:
Zum Einen müsste nicht nur die Strecke der U2 unterquert werden, sondern auch die beiden Streckengleise der Eibacher Strecke müssten die Seiten wechseln, da man sonst linksverkehr hätte.
Zum Anderen wird man entweder einen zweiten Bahnsteig bzw. Ein drittes Gleis mit Seitenbahnsteig brauchen zum Ausfädeln oder den Takt dauerhaft auf Minimum 5 Minuten reduziert. Da man ja nach dem Kopfmachen ein Stück dem Nachzug wieder entgegenfährt und die Fahrstraße wieder gestellt werden muss...

Trotzdem halte ich die Kopflösung für ideal.
Zitat
Bussi
Ich denke auch dass das Kopfmachen in Röthenbach die mit Abstand sinnvollste Lösung wäre.

Aber:
Zum Einen müsste nicht nur die Strecke der U2 unterquert werden, sondern auch die beiden Streckengleise der Eibacher Strecke müssten die Seiten wechseln, da man sonst linksverkehr hätte.
Zum Anderen wird man entweder einen zweiten Bahnsteig bzw. Ein drittes Gleis mit Seitenbahnsteig brauchen zum Ausfädeln oder den Takt dauerhaft auf Minimum 5 Minuten reduziert. Da man ja nach dem Kopfmachen ein Stück dem Nachzug wieder entgegenfährt und die Fahrstraße wieder gestellt werden muss...

Trotzdem halte ich die Kopflösung für ideal.

Hallo miteinander
Ein Querung der Strecke nach Eibach über der Bestandstrasse sollte möglich sein da die U2 ja stark absinkt wegen des Kanals. Das andere Gleis schwenkt dann ebenfalls nach rechts und fällt nach unten und läuft auf die andere Seite.
Am nächten Bahnhof sind beide Gleis wieder im Rechtsverkehr.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2017 16:42 von lfuehrer.
Zitat
UHM
Fahren die dann im Linksverkehr weiter?

Das wäre in diesem Fall wahrscheinlich die günstigste Lösung und in meinen Augen bei einem kurzen Teilstück in einem vom restlichen Straßenverkehr abgetrennten System wie die U-Bahn auch kein Problem.

Ich kann an dieser Stelle nur nochmal auf das schon von Daniel erwähnte Beispiel der S3 und S7 in München verweisen: Beide Linien machen am Ostbahnhof Kopf und fahren dann vom Ostbahnhof aus einige Kilometer im Linksverkehr, wobei auch zwei Unterwegshalte (St.-Martin-Straße und Giesing) im Linksverkehr bedient werden.
Also Technisch wäre ein Seitentauch gar kein Problem:

Das Gleis, das mit Röthenbach Gleis 2 verbunden wird, kriegt den selben Höhenverlauf wie die U2 und schwenkt dann einfach vonder U2 weg. Das andere, was nach Gleis 1 führt unterfährt einfach die U2 und das andere Richtungsgleis, und schon gibts im nächsten Bahnhof wieder sauberen Rechtsverkehr. Bei der Gelegenheit dann auch bitte mal in Röthenbach die Rolltreppen von Links- auf Rechtsverkehr umstellen, das stört schon lange.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Oder man wendet einfach das Münchner Prinzip an.

Bei dem jeder Verzweigungsbahnhof mit 4 Bahnsteigen ausgestattet ist.

Hier mal vereinfacht dargestellt.


Aber das wäre ja für Nürnberg wieder viel zu Teuer.

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München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]


Das Stadtgebiet Nürnberg/Fürth gibt nichts mehr her, um einen Weiterbau der U-Bahn zu rechtfertigen. Stein, Zirndorf, Eibach, Zabo und Fürth. Keine einzige Verlängerung ist denkbar.

Für Eibach hätte ich einen anderen Vorschlag. Die Straßenbahnstrecke Gibitzenhof - Finkenbrunn und Finkenbrunn - Eibach werden gebaut. Die Linie 4 wird bis zur Worzeldorfer Straße verlängert und die Linie 5 fährt am Finkenbrunn geradeaus über den Hafen bis Eibach.

Viel, viel günstiger als die U25 und die VAG hätte ihre zweite Betriebshofzufahrt über Gibitzenhof. Desweiteren können die Linie 67 und 68 stark gekürzt werden. Eibach und der Hafen hätten ein schienengebundenes Verkehrsmittel und für alle Schwabacher und Bürger im Süden der Stadt, ergibt sich eine gute Umsteigemöglichkeit in Eibach. Vom Finkenbrunn komme ich nun zum Hauptbahnhof und zum Plärrer ohne einmal umzusteigen. Erweiterungsmöglichkeiten nach Kornburg und Langwasser sollten erarbeitet werden.

Bringt mehr als diese U25!
Zitat
Marktkauf
Das Stadtgebiet Nürnberg/Fürth gibt nichts mehr her, um einen Weiterbau der U-Bahn zu rechtfertigen. Stein, Zirndorf, Eibach, Zabo und Fürth. Keine einzige Verlängerung ist denkbar.
Volle Zustimmung! Selbst die Strecke nach Eibach hätte nur einen NKF von 1,05 und wäre unverhätlnismäßig teuer.

Zabo wurde untersucht und bringt keinesfalls den erforderlichen NKF > 1.

Zirndorf wurde gar nicht weiter untersucht, weil sich das bestenfalls gelohnt hätte, wenn es ein großes Neubaugebiet östlich Oberasbach gegeben hätte. Wurde aber per Bürgerentscheid abgelehnt.

Und in Stein weiß kein Mensch, wie man an der Kirche soweit an die Oberfläche hätte kommen können, dass ein U-Bahnhof vernünftig gebaut werden könnte. Das Problem ist halt, dass man für die Unterquerung der Rednitz viel zu tief heruntergehen müsste. Da würde auch ein Bahnhof Stein-Schloss schon unverhältnismäßig aufwändig.

Und für Wetzendorf und Schniegling Richtung Fürth lohnt sich keinesfalls eine U-Bahn. Eine Straßenbahn wäre denkbar, aber da wollte Fürth nicht in eine weitere Untersuchung einsteigen.

Und U-Bahnen sind im Vergleich zu Straßenbahnen halt nun mal unverhältnismäßig teuern. Und zwar nicht nur beim Bau, sondern vor allem beim Unterhalt.

Zitat
Marktkauf
Für Eibach hätte ich einen anderen Vorschlag. Die Straßenbahnstrecke Gibitzenhof - Finkenbrunn und Finkenbrunn - Eibach werden gebaut. Die Linie 4 wird bis zur Worzeldorfer Straße verlängert und die Linie 5 fährt am Finkenbrunn geradeaus über den Hafen bis Eibach.

Viel, viel günstiger als die U25 und die VAG hätte ihre zweite Betriebshofzufahrt über Gibitzenhof. Desweiteren können die Linie 67 und 68 stark gekürzt werden. Eibach und der Hafen hätten ein schienengebundenes Verkehrsmittel und für alle Schwabacher und Bürger im Süden der Stadt, ergibt sich eine gute Umsteigemöglichkeit in Eibach.

Diese Idee könnte man noch weiterführen: Wenn man einmal Straßenbahngleise nach Eibach hat, so könnte man diese auch zum Einsteinring und nach Reichelsdorf weiterführen. Und in der anderen Richtung Richtung Röthenbach. Da könnte man dann auch Gleise zum Bahnhof Stein legen und von da aus die alte Bahntrasse Richtung Großhabersdorf nutzen.
Und vielleicht käme man mit einer Straßenbahn sogar nach Stein. Über die Hauptstraße wird es da sicher aufgrund der Platzverhältnisse auch schwierig, aber eine Trasse "von hinten" über das Gelände des Großkraftwerkes wäre vielleicht denkbar.

Mit einem Ausbau des Straßenbahnnetzes bekäme man auf jeden Fall sehr viel mehr Möglichkeiten für einen schienengebundenen Nahverkehr. So man das will

Zitat
Marktkauf
Vom Finkenbrunn komme ich nun zum Hauptbahnhof und zum Plärrer ohne einmal umzusteigen. Erweiterungsmöglichkeiten nach Kornburg und Langwasser sollten erarbeitet werden.

Bringt mehr als diese U25!

Die Trassen nach Kornburg und Langwasser / Fischbach wurden im NVEP2025 schon untersucht: Sie würden sich rechnen. Aber leider hat die Stadt kein Geld dafür und auch keinen Willen und so verstaubt das Gutachten in den Schubladen.
Das ganze ist mir wieder etwas zu einseitig Straßenbahn gedacht.

Ich denke nur die Symbiose von beiden Systemen in der beide ihre Stärken abspielen führt zu einem optimalem Netz.

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München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Zitat
Daniel Vielberth
an Straßeboh-Fan

also 4 Straßenbahnhaltestellen am Stück werden in Nürnberg gleichzeitig eröffnet: passt, Haken dran). Das heißt im Umkehrschluss, alles was darüber hinaus ginge, sagen wir mal Tram nach Kornburg, wo man sicher nicht alle 4 Haltestellen ne Schleife bauen und zwei Jahre warten will bis es weitergeht, habe ich große Zweifel, das die jemals begonnen werden. Die passen schlicht nichts zur Nürnberger Bauweise, wenn man so sagen will. Im Grunde könnte man die NVEP-Projekte nach dem System zusammenstreichen, wo lässt sich was nach dem Schema 2 Jahre | zwei Bahnhöfe/ 4 Haltestellen bauen und wo nicht. Und nach dem selben Schema könnte man abklopfen: Was ist auf dem NVEP rausgeflogen, aber würde sich so bauen lassen. Ich vermute, da kommen paar Planungs-Untote wieder zum Vorschein...

Im ausführlichen Teil des Gutachtens wird an eine Zwischenendstelle in Herpersdorf gedacht... passte ja dann doch in die 4er Lösung.
Zitat
NürnbergUndergrounder
Hallo zusammen,

wenn es nach mir ginge, würde ich sofort mit den Planungen der Altstadt-Tram beginnen. Ich verstehe die Stadt hierbei nicht. Mir ist klar, dass Nürnberg sehr knapp bei Kasse ist, im NVEP wurde die Strecke aber mit einem KN-Faktor größer als vier angegeben. Die U-Bahn-Verlängerungen jedoch teilweise unter eins. Unsere U-Bahn ist für unsere Stadtgröße eigentlich schon gut ausgebaut und die teilweise erheblichen Moderniesierungskosten, die auf die Stadt zukommen, müssen ja auch irgendwie bezahlt werden. Viele Strecken der Straßenbahn könnten viel kostengünstiger mit ähnlichem oder größerem Nutzen gebaut werden, wie z.B. auch die Tram über die Hochschule. Ich würde auch die Verbindung Bayernstraße-Frankenstraße überdenken, da sie u.a. auch als zweite Zufahrt für den Betriebshof dienen könnte.

Volle Zustimmung. Aber die Altstadttram ist politisch nicht gewollt, wegen der Oberleitung und dem Eingriff in die "Event" Zone.
Und eine Akku Tram Lösung ist schon wieder zu teuer, da neue Fahrzeuge benötigt werden. Bzw. dann nicht so viele Linien da durchfahren würden.
Zitat
MJG2307
Angenommen, es würden die U-Bahnen nach Eibach und Stein gebaut...
MJG

Von der U Bahn nach Stein hat man sich doch schon verabschiedet. Sie hat nicht den nötigen KNF und die Stadt Stein kann sich das alleine schlichtweg nicht leisten.
Wir müssen uns schon etwas an die Fakten halten, die wir natürlich nicht verursacht haben und auch nicht wollen in diesem Forum. Klar haben wir unsere eigenen Visionen, aber es hilft nix, wir müssen schon etwas realistisch diskutieren
Zitat
R-ler
Ja das mit der Tram von Finkenbrunn die Hafenstraße entlang nach Eibach hat was.

Wurde das nicht schonmal untersucht und als positiver knf dargestellt?.

Fände ich gut

Ja es wurde untersucht, der KNF war nicht förderwürdig, daher leider unrentabel.
Sehr gut HansL, du kennst dich aus.
Ich weiß auch nicht warum hier im Forum ständig das bereits untersuchte und bewertete Wissen immer wieder vergessen wird.
Ich meine das nicht böse, nicht falsch verstehn. Aber manchmal hab ich das Gefühl wir fangen wieder bei Null an mit der Diskussion.
Vieles wurde ja bereits untersucht wie HansL auch weiß. Lest halt mal den NVEP online durch. Da sind alle Bewertungen und Fälle drin.
Die Traumvorstellung für die Metropolregion wäre sowieso eine komplette Überlandstraßenbahn, also das man von Schwabach über Eibach-Finkenbrunn-Dianapl.-Plärrer-Wegfeld nach Erlangen käme, oder von Langwasser über Südfriedhof-Eibach-Röthenbach-Stein ggf. weiter bis zum Playmobil-FunPark oder gar Dietenhofen/Unternbibert, wobei das sicher zu illusorisch wäre, machbar wäre sowas sicher, aber das ist eben alles politisch nicht gewollt, teile könnte man dennoch als U-Tram realisieren ggf., so könnte ich mir eine unterirdische Durchfahrt von Zabo oder Stein durchaus vorstellen, damit hätte man den Platzmangel revidiert, oder eine Hochbahn in Straßenbahnform? Ist halt nur die Frage ob sowas realistisch ist oder eben Wunschgedanke...

Ich finde man sollte schon mehr auf die Straßenbahn statt auf die U-Bahn setzen, die U-Bahn ist eben für Nürnberger Verhältnisse wirklich eher überdimensioniert, sie ist zwar schon da aber man könnte wirklich darüber nachdenken ob sie nicht eventuell dennoch nur "Nebenprodukt" bleiben sollte?
an straßaboh-Fan

> Ich weiß auch nicht warum hier im Forum ständig das bereits untersuchte und bewertete Wissen immer wieder vergessen wird.
> [...] Aber manchmal hab ich das Gefühl wir fangen wieder bei Null an mit der Diskussion. [...] Lest halt mal den NVEP online durch. Da sind alle
> Bewertungen und Fälle drin.

Also dein Optimismus dem NVEP gegenüber in allen Ehren, aber welchen Grund sollten wir hier im Forum haben, zu glauben, dass der NVEP tatsächlich jemals umgesetzt wird?

Ich stelle mal eine provokante These auf, und wer kann, darf gerne versuchen, diese zu widerlegen.

Wie wahrscheinlich ist die Umsetzung des NVEP? 0,01% Warum?

Der NVEP sollte zeigen, wohin sich das Netz bis 2025 entwickelt. Bis 2025 sind es knapp 8 Jahre. Was wurde seither vom letztgültigen Planspiel umgesetzt? Nichts.

Ab wann ist der 0-Fall im NVEP einst "Prgnosebezugsfall" genannt, verfügbar, sprich, wann sind alle Strecken, deren Vorhandensein vorausgesetzt wurde fertig gebaut? Nach optimisten Prognosen 2023, wahrscheinlicher ist 2024 oder 2025 (hängt von der Fertigstellung der U3 ab). Was bedeutet das? In dem Jahr, in dem der abschließende Netzentwurf des NVEP in Betrieb stehen soll, wird erstmal der Prognosebezugsfall erreicht.

Wenn wir davon ausgehen, das bis Vollendung des "Prognosebezugsfalls" alle Gelder in ebendiesen fließen, steht erst ab 2023 oder (wahrscheinlicher) erst ab 2025 überhaupt irgendwelches Geld für weitere Projekte zur Verfügung. Im Jahr der geplanten Vollendung des NVEP-Netzes steht frühestens wieder Geld für Nahverkehrsprojekte zur Verfügung. Hört sich das nach einer Umsetzungsschance für den NVEP an?

Optimisten würden jaetzt sagen: Naja, dann werden fassen wir den NVEP eben als Plan auf, was ab 2025 weiter passiert. So denkt aber die Politik nicht. DIe sagt dann schlicht: "Wir konnten den Plan nicht umsetzen, wir müssen neu planen". und dann wird wieder kleinteilig wie eh und je weitergemacht.

Es gibt noch weitere Gründe, warum ich glaube, das der NVEP nichts weiter, als ein Papier mit bunten Linien drauf ist, der nicht umgesetzt wird:

a) Man kann mit Zahlen alles Beweisen, ein Gutachten bestätigt immer noch nur die vorgefertigte Meinung. Folglich ist zu jedem Gutachten ein Gegengutachten, mit gegenteiliger Aussage möglich. Das haben wir einmal schon erlebt (Durchbindung Gräfenbergbahn, der NVEP war dafür, bei einen späteresn Gutachten ist die Strecke gescheitert). Und ich fürchte, das wird Projekt für Projekt erfolgen, in jeden Fall mit der Altstadttram (weil politisch nicht gewollt), der Campus-Tram (macht ohne Sebalder-Tram kaum Sinn); Kornburg (wegen den ÖPNV-feindlichen Dörfern im Süden), Tram Langwasser (wir haben doch die U-Bahn) usw. usw. Man kann jede Strecke schlecht rechnen. Bei Straßenbahnprojekten spielt ja noch die schlechtere Förderung gegenüber der U-Bahn eine Rolle.

b) Der NVEP ist sehr "tramfreundlich" Auch wenn alle Verkehrsmittel untersucht wurden, die meisten Projekte hätte die Tram bekommen. Was passierte in der Vergangenheit mit Tram-freundlichen Gutachten? (z.B Lambert-Gutachten oder Feuchtinger-Gutachten) Sie wurden niemals umgesetzt, stattdessen wurde alle Kraft in die U-Bahn gesteckt. Welchen Anhaltspunkt gibt es, das diemal alles ganz anders kommt? Ich sehe keinen.

c) Jüngst war in der Tagespresse schon zu lesen, der MIV werde benachteiligt. Wenn wir schon wieder so weit sind, dann ist die Idee der autogerechten Stadt wieder näher denn je. Und worauf setzt die autogerechte Stadt? Auf die Abschaffung der Straßenbahn und die Fokusierung der U-Bahn. Abschaffung wagt man vielleicht nicht mehr, aber die psycholgische Hürde zu neuen Strecken ist nach wie vor hoch.

All das zusammengefasst lässt mich zu dem Schluss kommen: Es ist wahrscheinlicher, das ab 2025 an irgendeiner U-Bahn gebaut wird (möglicherweise einer, von der wie heute noch überhaupt nichts ahnen), als das auch nur eine Tram-Strecke des NVEP als nächstes angegangen wird.

Und deshalb ist die Themenfrage "Was passiert nach 2025" völlig zurecht (n. m. M) U-Bahnlastig.

Sollte ich mich irren, und doch der NVEP noch umgesetzt werden, ist mir persönlich das natürlich völlig recht. Ich mag die Tram. Aber ich sehe bislang keinen Anhaltspunkt, das die Politik die großen Trambaustellen anzugehen gedenkt. Am ehesten noch die StuB, die aber unabhängig vom NVEP untersucht und geplant wird, also nicht Teil des selbigen ist, aber auch viele Finanzen binden wird (und deswegen wohl auch erst ab 2025, angegenagen wird, falls man bis dahin mit der Planung schon soweit ist)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2017 20:21 von Daniel Vielberth.
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