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Wie schlagen sich eigentlich...
geschrieben von Daniel Vielberth 
... die diversen Neubaustrecken?

Hallo allseits,

man kann ja nicht immer überall fahren, und überhaupt, ist die persönliche Empfindung ja kaum ein sicherer Indikator, wie eine Strecke darsteht, aber die Summe der verschiedenen Beobachtungen mag schon eher zutreffen und vielleicht hat sogar jemand offizielle Zahlen. Es geht darum, wie sich so die neuren Zugänge des Netzes gegenüber den Prognosen und Erwartungen so bewegen. Ich schildere zunächst meinen Eindruck, und würde dann gerne hören, ob ihr das ähnlich erlebt oder komplett gegenteilig.

Mein persönlicher Eindruck ist zum Beispiel, das die U3-Süd zwischen Rothenburger Straße und Gustav-Adolf-Straße gegenüber den Nordast etwas zurück steht (wobei ich den Nordast deutlich häufiger als den Südast fahre), bei letzterem habe ich den Eindruck, das die Einsteiger- und Austeigerzahlen sich schon auf dem Niveau wie früher die 9er bewegen, obwohl die Zahl derer, die Friedrich-Ebert-Platz von der Tram auf die U-Bahn umsteigen gefühlt deutlich geringer ist, als die Zahl der früher mit der 9er durchfahrenden Fahrgäste. Deckt sich sowas mit euren Beobachtungen? Oder sagen Zahlen gar was ganz anderes?

Nächste Strecke: Celtisplatz. Wenn ich ihn sehe, ist es dort ungefähr so wie Scheurlstraße vom Aufkommen, diese Strecke erfreut sich hauptsächlich der Beschleunigung halber Beliebtheit, durch den Entfall des Umwegs, ein weiterer Eindruck ist, das am HBF ein nahezu vollständiger Fahrgastwechsel stattfindet, der Osten also für die Südstädter kaum ein Ziel ist und umgekehrt.

Demgegenüber scheint die Kombi Erlenstegen - Tristanstraße mehr was für Durchfahrer zu sein, möglicherweise liegt das am Knoten Schweiggerstraße? Aber auch hier, alles subjektiv, und ich sehe es ja nicht zu allen Verkehrszeiten.

Und dann noch die Wegfeldstrecke. Aus der Zeit meiner ersten Ausbildung in der Schmalau erinnere ich mich, das eigentlich zwischen Thon und Wegfeld kaum was los war und öfters mal Haltestellen übersprungen werden konnten, jetzt mit der Tram habe ich bislang pro Richtung fast nie erlebt, das mehr als eine Haltestelle ohne Halt passiert werden konnte, selbst im 5 Minutentakt nicht. Gefühlt scheint man hier das schlafende Bedürfnis der Bevölkerung geweckt zu haben, und viele Neukunden erreicht zu haben (gerade letztere Strecke erlebe ich öfters da ich, wenn ich Ziele im Bereich Firedrich-Ebert-Platz oder Gibitzenhof ansteuere, das neuerdings weitgehend in mindestens einer Richtung über Wegfeld mache)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.2017 18:38 von Daniel Vielberth.
Also - bis Wegfeld fahre ich jetzt nicht jeden Tag - aber die Haltestelle beim LiDL,
Cuxhavener Str. ist 2-3 mal durchgefahren (habe vergessen zu drücken), da aussen
niemand stand, war aber auch in den Abendstunden, oder am Samstag.
Aber denke, dass ist eher subjektiv. Deswegen drücke ich jetzt sicherheitshalber,
wenn ich dahin zum einkaufen fahre.
Also ich war neulich mal um 11 an der Wegfeld Strecke und war überrascht über die hohe Auslastung trotz des 5 min tacktes.


Allerdings was celtisplatz angeht decken sich meine Beobachtungen nicht mit deinen. Hier ist mir schon des öfteren die "hohe" Zahl der wartenden aufgefallen.

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München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Als häufiger Nutzer der U3 im Norden, finde ich dass wesentlich mehr Menschen die U3 nutzen als zuvor die 9er. Wenn ich mir im 5 Minuten Takt die Auslasstung der Züge ansehe oder auch Sontags im 10 Minuten Takt, gegenüber der Straßenbahn die ja nur halb so oft fuhr, dann meine ich doch einen ziemlichen Fahrgastzuwachs zu erkennen.

Gutes Beispiel ist in der HVZ wenn im 100 Sek. Takt mal wieder Züge ausfallen. Wenn da auf der U3 10 Minuten oder auch nur 8 Minuten nix fuhr, ist der Zug brechend voll. Und im 10 Min Takt bei der 9er waren es nie und nimmer so viele Leute. Ich denke die Kapazität eines DT3 ist in etwa vergleichbar mit nem GT8N.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.2017 09:24 von Bussi.
Hallo allseits,

danke für eure Beobachtungen. Was den U3 vs 9er betrifft, muss ich dazusagen, das ich die 9er damals ja immer nur zu den Schülerzeiten genutzt habe, wo also 4 Personen je m² üblich waren, und statteinwärts gar nicht so selten an der Maxfeldstraße schon Leute zurückblieben, während ich die U3 kaum im Schülerverkehr erlebe, wahrscheinlich hat das meinen Eindruck etwas verfälscht. Aber dafür ist ja dieses Thema, das man mal an unterschiedliche Blickwinkel kommt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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