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Pegnitztalbahn (Teil der ABS Nürnberg – Marktredwitz – Hof/Schirnding)
geschrieben von Manfred Erlg 
Es ist ja schön, dass die Elektrfizierung der Strecke nach Marktredwitz im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans ist. Aber so ganz einfach ist die Umsetzung offenbar nicht:

[www.nordbayern.de]

Man kann da durchaus gespannt sein, was sie die DB an Varianten einfallen lässt:

[www.nordbayern.de]

Das klingt jetzt nicht so, als hätten die Planer da jetzt schon einen echten Plan.

Was noch gar nicht angesprochen wurde: Soll die Strecke dann auch mit erhöhtem Lärmschutz versehen werden ähnlich wie Hof-Regensburg? Dass man Brücken und Tunnel umbaut, kann ich mir ja noch vorstellen. Aber wie könnten Lärmschutzwände ins Landschaftsbild passen?

Hoffen wir auf gute Ideen!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2018 10:09 von HansL.
Dass die Elektrifizierung der Strecke im Pegnitztal technisch schwierig ist, ist nichts Neues. Auf die Bürgerinitiative, die für den Erhalt der alten Brücken kämpft, ist schon im ersten Beitrag hingewiesen worden.

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Zum Thema gibt es eine Pressemitteilung des DB Konzern, Region Bayern, vom 28. Februar:

[www.deutschebahn.com]

>> Bahnausbau Nordbayern: Elektrifizierungs-Planungen auf fünf Strecken
DB will transparent vorgehen und Bürger mit einbeziehen


Auf eine Länge von 330 Kilometern summieren sich in diesem Jahr die Strecken, für welche die DB Netz AG in Nordostbayern Planungen zur Elektrifizierung durchführt. Dabei geht es um fünf Bahnlinien im Dreieck zwischen Nürnberg, Hof und Regensburg, für deren Ausbau der Bund die Weichen gestellt hatte. Ziel ist es, künftig mit elektrischen Zügen umweltfreundlicher, wirtschaftlicher und auch schneller unterwegs zu sein.

Der Bahnausbau in Nordostbayern befindet sich am Anfang von vielschichtigen Planungsprozessen. 2018 werden die DB-Ingenieure vor allem mit den Ermittlungen von Grundlagen und der Planung von Varianten beschäftigt sein. Nachdem Anfang des Jahres die Abstimmungen mit den Kommunen zwischen Nürnberg und Marktredwitz abgeschlossen wird, steht in der zweiten Hälfte des Jahres Abstimmungen mit den Kommunen entlang des sogenannten Ostkorridors Süd vor allem zwischen Marktredwitz und Regensburg auf der Agenda. Robert Hanft, verantwortlicher Leiter für die fünf Projekte: „Wir wollen transparent vorgehen. Die Bürger werden wir auf dem Laufenden halten und in einem frühen Stadium mit einbeziehen. Für Mandatsträger und Verbandsvertreter richten wir Koordinierungsräte ein.“

Die beiden Projekte Nürnberg-Marktredwitz und Marktredwitz – Grenze bei Schirnding bilden eine Ost-West-Achse. Sie soll auf einer Länge von rund 140 km elektrifiziert werden und als internationale Verbindungen nach Tschechien dienen.

Der Ostkorridor Süd, die 188 Kilometer lange, zweigleisige Verbindung zwischen Hof und Regensburg (Obertraubling), wurde mit dem Hauptteil erst 2016 in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Die DB hat jüngst vom Bund die Planungsaufträge erhalten. Sie gliedern sich in drei einzelne Projekte: Den nördlichen, schon früher beauftragten Teil von Hof bis Marktredwitz, den 138 Kilometer langen Hauptteil weiter bis Regensburg und einen acht Kilometer umfassenden dreigleisigen Ausbau bis Obertraubling. Die gesamte Strecke soll elektrifiziert werden und eine leistungsfähige Güterverkehrsachse von und nach Mittel- / Norddeutschland bilden. Auch Fernverkehrszüge sollen künftig auf dem südlichen Teil fahren.

„Wir haben einen weiten Weg vor uns. Mit dem Abschluss der Grundlagenermittlungen bzw. Vorplanungen, den ich für die Mehrzahl der Strecken im kommenden Jahr erwarte, werden wir einen ersten Meilenstein erreicht haben. Dann werden wir auch mehr wissen über Kosten und die weiteren Schritte bis hin zu einer Umsetzung unserer Planungen“, so Robert Hanft. <<

Dazu gibt es eine Streckenskizze "Bahnausbau Nordostbayern": [www.deutschebahn.com]

Website "Bahnausbau Nordostbayern": [www.bahnausbau-nordostbayern.de]
Wegen S-Bahn-Erweiterung: Pegnitzbrücken droht Abriss [www.nordbayern.de]
Hallo alsleits,

es scheint fast, als habe sich die NN auf Seiten der Bahngegner geschlagen, wenn man die reißerische Überschrift ließt. Bin gespannt, ob man rechtzeitig merkt, das man dort in einer alles oder nichts-Situation ist, bevor es zu spät ist. Wäre ja eigentich ne schöne Bahnstrecke, erst recht, wenn das nei-Tec-Zeuch weg und gescheite E-Züge sich dort der Fahrgastbedürfnisse annähmen. Und der Draht möglichst schnell bis zum sächssichen Gegenstück nach Hof verlängert würde. Ist ja peinlich genug, das der Draht von Sachsen zuerst Hof erreicht hat, während im eigenen Land die Region doch sehr stiefmütterlich behandelt wird. Jetzt würde eigentlich nur noch fehlen, das der tschechische Fahrdraht auch vor dem bayrischen Schirnding erreicht, dann stehen wir endgültig blamiert mit unserm Autofahrerland da.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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