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Was kommt jetzt? Neuplanung U4
geschrieben von Julian 
Liebe Bahninteressierte,

ich habe während den letzten Monaten eine teilweise neue Linie U 4 entwickelt und diese auch im U-Bahn-Liniennetz (siehe Dateianhang) eingepflegt.

Um die nördliche Altstadtquerung attraktiver zu machen, würde ich die U 4 in Eberhardshof starten lassen (nicht erst in Gostenhof, wie andere U 4 Planungen dies vorsehen). Die ehemalige U 11 zwischen Eberhardshof und Messe könnte entweder fallengelassen werden, andernfalls müsste wohl eine Automatisierung der U 1 und U 4 in Betracht gezogen werden.
Bis zur Haltestelle Plärrer würde die U 4 die Gleise der bisherigen U 1 mitbenutzen. Solange die Gleise der U 1 noch übereinander sind würde nach dem Plärrer nach links ausgefädelt und die U 4 verliefe bis zum Haltepunkt Hallertor entlang des Splittertorgrabens (ggf. Haltepunkt Hallertor ähnlicher Aufbau wie Opernhaus). Anschließend würde die Sebalder Altstadt in West-Ost-Richtung mit den Haltestellen Sebalduskirche, Egidienkirche und Rathenauplatz erschlossen. Hier müsste ein neuer Bahnsteig errichtet werden. Ggf. nördlich und weniger tief als der Bestehende - oder ist dafür zu wenig Platz? Anschließend ginge es Südöstlich via Technische Hochschule (Wöhrd) zum neuen Umstiegsknoten Dürrenhof (alle vorbeifahrenden S-Bahnen auch Neustadt/Aisch - Neuhaus/Pegnitz). Weiter ginge es über Peterskirche (Umsteigemöglichkeit zur Straßenbahnlinie 6) über Gleishammer (wieder S-Umstieg) nach Zerzabelshof.

Außerdem habe ich die Erweiterung der bestehenden Linien nach Zirndorf und Kieselbühl, sowie die Bahnhöfe Marienberg und Universität/Bruneckerstraße eingezeichnet. Auch habe ich die Äste U2/U3 nach dem Rathenauplatz vertauscht - um die U-Form der U 3 zu vermindern. Warum wurde das bisher nur wenig überlegt? Es macht ja eigentlich keinen Unterschied, nachdem U 2 und U 3 (mal abgesehen vom Teil Ziegelstein - Flughafen) ohnehin im gleichen Takt fahren, oder?

Was haltet ihr von dem Vorschlag? Bei den Umsteigemöglichkeiten zur Straßenbahn erkennt man ja auch, dass ich eine Tram nach/durch Fürth und zur Universität/Bruneckerstraße für gut heißen würde!

In anderen Foren wurde mein Vorschlag leider bisher kaum diskutiert. Ich hoffe, hier finden sich mehr Diskussionsfreudige! :)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.05.2017 14:33 von Julian.


Hallo,

alles schön und gut - wir haben ja hier in der Vergangenheit auch schon so manche Planspiele für eine mögliche U4 durchgekaut - nur leider lässt sich deine U4-Planung nicht so ohne Weiteres realisieren.

Den U4-Ast von Eberhardshof bis Plärrer unterschreibe ich gerne, da hiermit quasi die ehemalige U11 ersetzt werden würde. Allerdings ist eine Weiterführung ab hier über Hallertor, St. Sebald, St. Egidien bis Rathenauplatz aus finanziellen Gründen nicht machbar.

Zu den Gründen:

- Der Abschnitt Plärrer-Hallertor ist durch die Steigung bautechnisch ziemlich aufwendig. Hinzu kommt dann noch die Pegnitzunterquerung an der Hallertorbrücke, für die der Boden vereist und der/die Tunnel ggf. per Hydroschild aufgefahren werden müssten.

- Wie dir vll. bekannt ist, ist nahezu die komplette nördliche Altstadt bis hoch zur Burg von alten Bier-/ und Lagerkellern durchzogen. Dazu kommen noch die Lochgefängnisse. Hier kannst du nicht einfach mit einer U-Bahn durch (oder gar drunter durch). Man müsste also auf der kompletten Strecke Tiefenenttrümmerungsarbeiten durchführen, um überhaupt eine gewisse Baufreiheit erzielen zu können. Dazu käme dann noch die Umverlegung der Versorgungsleitungen (Wasser, Strom, etc.) Finanziell gesehen dürfte sich ein solcher Streckenbau im Milliarden-Euro-Bereich bewegen. Zudem wären dann keinerlei Besucherführungen mehr durch die mittelalterlichen Kellergewölbe machbar.

- Am Rathenauplatz gibt es keinerlei Vorleistungen für eine etwaige, unterirdisch kreuzende U-Bahnlinie. Aufgrund des komplizierten Terrains (siehe Hallertor) wäre dies nur unter enormen Kosten realisierbar.

Fazit hierzu: Eine U-Bahn auf dieser Strecke ist von den Kosten her utopisch, die Altstadttram hingegen sehr günstig realisierbar. Der herausragende NK-Faktor der Tram sprich hier Bände.


Ich bin da ganz auf Seiten der VAG: U4 von Eberhardshof (oder Gostenhof) entlang der bestehenden U1 bis Hauptbahnhof (zur Verdopplung des Fahrtangebots), dann in Höhe Celtisplatz/Nelson-Mandela-Platz ein Abzweig und von dort über Gleishammer in Richtung Zabo.


Zu deinen übrigen Planungen:

- Der Bahnhof Fü-Kieselbühl wird wohl früher oder später kommen. Das Gewerbegebiet entwickelt sich prächtig. Allerdings ist hierfür noch Wohnbebauung nördlich der Würzburger Straße von Nöten, damit sich auch hier ein U-Bahnhof rentiert.

- Ein Weiterbau ab Gebersdorf auf der Trasse der Bärbel in Richtung Zirndorf ist denkbar, nur werden wir diesen wohl nicht mehr erleben.

- Die seit Jahrzehnten geplante Weiterführung der U2 nach Stein-Schloss wäre relativ kostengünstig zu bewerkstelligen, da die Abstellanlage bereits bis zur Kreuzung Ansbacher Str./Petersauracher Str./Schnelldorfer Str. reicht. Aber selbst hierfür fehlt seitens Stein das Geld (v.a. auch wegen der Betriebskosten).


Ich möchte dir mit meinem Beitrag keineswegs den Spaß nehmen, über weitere U-Bahnplanungen nachzudenken. Striche auf einer Landkarte zu zeichnen ist halt recht einfach, nur sieht die Realität leider meistens anders aus. ;)

Viele Grüße,

401/402
Das Interesse daran nimmst du mir mit deiner Antwort definitiv nicht! Außerdem wollte ich ja eine Diskussion und nicht einfach ein Ja und Amen. Dass finanzielle Gründe gegen (jeden) weiteren U-Bahn-Bau sprechen, ist ja bei weigem keine Neuigkeit mehr.

Ich versuche mal, auf deine Anmerken zu antworten.

- Der Abschnitt Plärrer-Hallertor ist durch die Steigung bautechnisch ziemlich aufwendig. Hinzu kommt dann noch die Pegnitzunterquerung an der Hallertorbrücke, für die der Boden vereist und der/die Tunnel ggf. per Hydroschild aufgefahren werden müssten.
Liegt nicht auch eine ähnliche Situation östlich der Altstadt vor zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz? Es werden doch immer wieder Gewässer unterquert. Eben bereits die Pegnitz an der Wöhrder Wiese, oder der Main-Donai-Kanal.

- Wie dir vll. bekannt ist, ist nahezu die komplette nördliche Altstadt bis hoch zur Burg von alten Bier-/ und Lagerkellern durchzogen. Dazu kommen noch die Lochgefängnisse. Hier kannst du nicht einfach mit einer U-Bahn durch (oder gar drunter durch). Man müsste also auf der kompletten Strecke Tiefenenttrümmerungsarbeiten durchführen, um überhaupt eine gewisse Baufreiheit erzielen zu können. Dazu käme dann noch die Umverlegung der Versorgungsleitungen (Wasser, Strom, etc.) Finanziell gesehen dürfte sich ein solcher Streckenbau im Milliarden-Euro-Bereich bewegen. Zudem wären dann keinerlei Besucherführungen mehr durch die mittelalterlichen Kellergewölbe machbar.
Also die Auflassung solcher historischer Bauwerke, um eine U-Bahn zu errichten, ist meiner Meinung nach keineswegs zu Rechtwertigen. Weiß man denn genau, wo sich die Keller befinden? Ist das auch der Grund, weshalb in keiner der ursprünglichen Netzplanungen die Sebalder Altstadt erschlossen worden wäre?

- Am Rathenauplatz gibt es keinerlei Vorleistungen für eine etwaige, unterirdisch kreuzende U-Bahnlinie. Aufgrund des komplizierten Terrains (siehe Hallertor) wäre dies nur unter enormen Kosten realisierbar.
Auch hier wieder: Es geht mir nicht darum, dass die Strecke morgen so gebaut wird. Dass enorme Kosten anfielen, liegt auf der Hand. Aber was ist mit dem Nutzen der neuen Linie, wie seht ihr das?

Fazit hierzu: Eine U-Bahn auf dieser Strecke ist von den Kosten her utopisch, die Altstadttram hingegen sehr günstig realisierbar. Der herausragende NK-Faktor der Tram sprich hier Bände.
Wir wissen aber auch, dass einige Politiker die Altstadttram nicht unbedingt favorisiern. Meine Überlegung war eben: wenn man schon einen neuen U-Bahn-Abzweig in Betracht zieht, warum dann nicht noch andere Aspekte damit verknüpfen und nicht einfach nur "so gut es geht an der Tram vorbei fahren". Besser: "So sinnvoll wie möglich neues erschließen und an der Tram vorbei fahren": Sebalder Altstadt, Technische Hochschule und Entlastung des Hbfs durch Dürrenhof.

Wie seht ihr das mit den S-Bahn-Halten an Dürrenhof überhaupt? Oder die neue Haltestelle der U 1 (bei mir Universität genannt)?

Grüße Julian
Zitat
Julian

- Der Abschnitt Plärrer-Hallertor ist durch die Steigung bautechnisch ziemlich aufwendig. Hinzu kommt dann noch die Pegnitzunterquerung an der Hallertorbrücke, für die der Boden vereist und der/die Tunnel ggf. per Hydroschild aufgefahren werden müssten.
Liegt nicht auch eine ähnliche Situation östlich der Altstadt vor zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz? Es werden doch immer wieder Gewässer unterquert. Eben bereits die Pegnitz an der Wöhrder Wiese, oder der Main-Donai-Kanal.

Die Situation ist ähnlich, da hast du recht. Nur leider sind die Baukosten bei vermeintlich vergleichbarem Aufwand inzwischen deutlich gestiegen. Zum Vergleich: Die damaligen Kosten für den U2-Streckenabschnitt vom Hauptbahnhof bis zum Rathenauplatz betrugen etwa 115 Millionen DM. Inbegriffen ist hier die restliche Fertigstellung des U2-Bahnhofs Hauptbahnhof (der zu diesem Zeitpunkt bereits zu 50 Prozent mit der U1 und der Königstorpassage im Rohbau fertiggestellt war), der Tunnel bis zum Bahnhof Wöhrder Wiese inkl. Unterfahrung der beiden Pegnitzarme und dem Tunnel bis Rathenauplatz mitsamt dem Bahnhof. Hierfür wäre - auf deine U4 umgerechnet - wohl mindestens der selbe Betrag in Euro anzusetzen. Dazu kommt noch das Problem, wie man den U4-Bahnhof am Plärrer realisiert (-1 Ebene oder -4-Ebene).

Zitat
Julian
- Wie dir vll. bekannt ist, ist nahezu die komplette nördliche Altstadt bis hoch zur Burg von alten Bier-/ und Lagerkellern durchzogen. Dazu kommen noch die Lochgefängnisse. Hier kannst du nicht einfach mit einer U-Bahn durch (oder gar drunter durch). Man müsste also auf der kompletten Strecke Tiefenenttrümmerungsarbeiten durchführen, um überhaupt eine gewisse Baufreiheit erzielen zu können. Dazu käme dann noch die Umverlegung der Versorgungsleitungen (Wasser, Strom, etc.) Finanziell gesehen dürfte sich ein solcher Streckenbau im Milliarden-Euro-Bereich bewegen. Zudem wären dann keinerlei Besucherführungen mehr durch die mittelalterlichen Kellergewölbe machbar.
Also die Auflassung solcher historischer Bauwerke, um eine U-Bahn zu errichten, ist meiner Meinung nach keineswegs zu Rechtwertigen. Weiß man denn genau, wo sich die Keller befinden? Ist das auch der Grund, weshalb in keiner der ursprünglichen Netzplanungen die Sebalder Altstadt erschlossen worden wäre?

Da bin ich absolut deiner Meinung.
Leider kann ich dir jetzt keine genaue Auflistung liefern, welche Bereiche komplett unterkellert sind. Ich kann dir nur sagen, dass nahezu der komplette Bereich nördlich der Pegnitz - vom Hallertor bis zur Insel Schütt - bis hoch zur Burg und östlich zur Maxtormauer - unterkellert ist. Dazu kommen noch einige Zivilschutzanlagen.

Nach dem 2. Weltkrieg plante man, die Sebalder Altstadt mit (bis zu) drei Autotunnels zu untertunneln. Letztendlich nahm man von diesem Vorhaben aufgrund der Kosten Abstand. In den U-Bahn- und U-Strab-Planungen Anfang der 1960er Jahre spielte eine derartige Planung keine Rolle - man wich stattdessen auf die heutige U3-Trasse über Maxfeld und Pillenreuther Straße aus.

Zitat
Julian
- Am Rathenauplatz gibt es keinerlei Vorleistungen für eine etwaige, unterirdisch kreuzende U-Bahnlinie. Aufgrund des komplizierten Terrains (siehe Hallertor) wäre dies nur unter enormen Kosten realisierbar.
Auch hier wieder: Es geht mir nicht darum, dass die Strecke morgen so gebaut wird. Dass enorme Kosten anfielen, liegt auf der Hand. Aber was ist mit dem Nutzen der neuen Linie, wie seht ihr das?

Der Nutzen rechtfertigt keinesfalls den Kostenaufwand. Eine Tram von Hallertor über Hauptmarkt, Innere Laufer Gasse bis Rathenauplatz und weiter über Wöhrd nach Dürrenhof ist deutlich günstiger und erzielt einen hervorragenden NK-Faktor.

Zitat
Julian
Fazit hierzu: Eine U-Bahn auf dieser Strecke ist von den Kosten her utopisch, die Altstadttram hingegen sehr günstig realisierbar. Der herausragende NK-Faktor der Tram sprich hier Bände.
Wir wissen aber auch, dass einige Politiker die Altstadttram nicht unbedingt favorisiern. Meine Überlegung war eben: wenn man schon einen neuen U-Bahn-Abzweig in Betracht zieht, warum dann nicht noch andere Aspekte damit verknüpfen und nicht einfach nur "so gut es geht an der Tram vorbei fahren". Besser: "So sinnvoll wie möglich neues erschließen und an der Tram vorbei fahren": Sebalder Altstadt, Technische Hochschule und Entlastung des Hbfs durch Dürrenhof.

Notfalls baut man eben - damit die Altstadtfreunde Ruhe geben - einen oberleitungsfreien Abschnitt vom Rathenauplatz bis Hallertor. Die Variobahnen können hierfür nachgerüstet werden. Und ja: Eine Weiterführung vom Rathenauplatz bis Dürrenhof (und weiter bis St. Peter) ist sinnvoll. Allerdings nur als Tram und nicht als U-Bahn.

Zitat
Julian
Oder die neue Haltestelle der U 1 (bei mir Universität genannt)?

Eine StraB-Verlängerung von Tristanstraße über Lichtenreuth zur künftigen Uni und weiter bis zur Bauernfeindstraße macht deutlich mehr Sinn. Einen U-Bahnhof Brunnecker Straße (bei dir "Universität" genannt) wäre zu viel des Guten.


Grüße,

401/402

Edit: Ich meinte Pirckheimer Straße, nicht Pillenreuther... Ups.



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.2017 14:52 von 401/402.
Zitat
Julian
Ich hoffe, hier finden sich mehr Diskussionsfreudige! :)

Schöner Netzplan, wirklich. Du hast Grafiker-Talent!

Inhaltlich bin ich jedoch kaum bei Dir:

Wenn man das Ziel verfolgt, das durch den U-Bahnbau schon bisher völlig zerrupfte Straßenbahnnetz auch auf Dauer nicht wieder zusammenwachsen zu lassen (Stichwort: Verbindung des West- und Ost-Teilnetzes durch zum Beispiel eine nördliche Altstadtquerung) und damit das System Straßenbahn weiter zu schwächen und netzstrukturell letztlich obsolet werden zu lassen, dann ist Dein Vorschlag genau richtig. Denn mit Deiner U4 würde die Realisierungs-Wahrscheinlichkeit für eine Straßenbahn-Altstadtquerung stark absinken; beide wären ja zwischen Plärrer und Rathenauplatz ein doch ziemlich langer Parallelverkehr.

Der Attraktivität des ÖPNV würde Deine U4 jedenfalls einen Bärendienst erweisen.

Aus der derzeitigen Haltung der Politik gegen eine oberirdische Straßenbahn-Altstadtquerung kann man meines Erachtens allenfalls ableiten, dann halt eine unterirdische Straßenbahn-Altstadtquerung zu bauen (die zugleich das Veranstaltungsproblem u. a. lösen würde, also einigen Mehrwert gegenüber einer oberirdischen Querung hätte). Oder Zuwarten bis sich die politischen Verhältnisse ändern und solange Bus fahren.

Jedenfalls lässt sich aus einer vorläufigen Nichtrealisierung der Straßenbahn-Altstadtquerung keine Begründung für eine solche U4 herleiten; denn dann wurde der Grundzweck der nördlichen Altstadtquerung nicht verstanden, ein neues Herzstück des Straßenbahnnetzes zu werden. Diesen Zweck würde eine U-Bahn ja nicht erfüllen.

Ansonsten:

Einen Anschluss von Zerzabelshof an den S-Bahnhof Dürrenhof statt Hauptbahnhof halte ich für grundverkehrt. Hauptbahnhof und südliche Altstadt (Lorenzkirche) sind weitaus wichtigere Ziele als die Ohm-Hochschule und in Dürrenhof halten, wenn überhaupt*, dann nur die S-Bahnlinien, aber nicht der ganze übrige Verkehr (ICE, IC, RE, L9, ZOB). Die Buslinien 43/44 würden durch so eine U4 nicht ersetzt, zumal sie auch noch viel größere Stationsabstände als die Buslinien Haltestellenabstände hätte und die Buslinien draußen weiter hinausreichen (Linie 44 künftig vermutlich sogar via IKEA bis Langwasser Mitte). Es entstünden also lange Parallelverkehre und / oder neue Umsteigezwänge in beide Richtungen stadteinwärts und stadtauswärts. Für Zerzabelshof ist in meinen Augen allenfalls eine Straßenbahn auf dem Linienweg der heutigen Buslinien eine langfristige Option, wenn die Buskapazitäten mal an die Grenzen kommen. Doch egal ob Bus oder Tram: Entscheidend wäre, dass es ab dem Hauptbahnhof stadteinwärts weitergeht, zum Beispiel als Nord-Süd-Durchbindung mit 46/47 oder in einer wie auch immer gearteten Straßenbahn-Altstadtquerung.

* Anmerkung: Ich bin ganz unbedingt für die Stärkung der stadtnahen S-Bahn-Stationen Rothenburger Straße, Steinbühl und Dürrenhof und dass dort alle S-Bahnlinien halten. Nur leider sieht es danach im Augenblick überhaupt nicht aus, da selbst in den "S-Bahn"-Planungen die Linien nach Mark Erlbach, Höchstadt Aisch, Ansbach, Neumarkt, Allersberg und rechter Pegnitzstrecke allesamt dort nicht halten werden! Auf solche Forderungen zu konzentrieren würde ich für sinnvoller halten als über eine U4 zu sinnieren, um zu vermeiden, dass wir statt dessen noch weitere nutzenarme S-Bahn-Investitionen wie die Bahnsteige an Gleis 30 und 22/23 bekommen.

Daher mein ganz klares Nein zu Deiner U4. Schon U1 bis U3 haben das ÖPNV-Netz in Nürnberg unterm Strich nicht besser gemacht, sondern nur umverteilt in wenige bessere (schnellere) Achsen und zugleich viele schlechtere (langsamer und umständlicher gewordene) Achsen. Diese U-Bahn-Trance muss zu einem Ende kommen, damit man sich nach bald sechs vertanenen Jahrzehnten endlich echten ÖPNV-Verbesserungen widmen kann.

Den Tausch der Außenäste von U2 und U3 finde ich schon immer sinnvoll, weil jede Linie dadurch mehr andere Linien treffen und sich dadurch die Umsteigezwänge reduzieren würden gegenüber der derzeitigen U-Form der U3. Einen solchen Tausch will aber die VAG nach meinen Infos bisher nicht, ich glaube aus technischen Gründen, vielleicht auch aus Auslastungs- und Gefäßgrößengründen (U3 eher Kurzzüge, U2 eher Langzüge).

Auch den Bahnhof "Universität" würde ich befürworten. Nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur Straßenbahn ins Südbahnhof-Areal. Es wäre Niemandem zu vermitteln, wenn dort eine U-Bahn vorbeifährt ohne zu halten. Für den Anfang reicht aber sicherlich erst einmal die Straßenbahn; sie ist das kompliziertere Projekt, auf das man sich daher im Zuge der Gebietsentwicklung zuerst konzentrieren muss. Den U-Bahnhof kann man später jederzeit noch nachrüsten. Ob "Universität" ein sinnvoller Name ist sei mal dahingestellt, schließlich haben wir andere Teile von Universitäten auch am Dutzendteich und am Rathenauplatz; wäre also ein wenig wie anno dazumal die inzwischen umbenannte 44er-Endhaltestelle "Altenheim" (als ob es in Nürnberg nur ein einziges, dieses eben, gäbe).

Eine oberirdische Weiterführung ab Gebersdorf auf der Bibertbahntrasse in Richtung Oberasbach / Zirndorf finde ich auch wünschenswert und machbar. Nur anscheinend sind derzeit Radschnellwege mehr in Mode. Ich hoffe, dass da noch ein Umdenken einsetzt und man für diese U-Bahn-Verlängerung nicht erst einen neu gebauten Radschnellweg beseitigen muss (denn das würde das Projekt wohl auf die Zeit nach 2050 verschieben, wenn der RSW wieder alt und erneuerungsbedürftig, und vielleicht gerade wieder aus der Mode, wäre).

In meinen Augen unbedingt auch sinnvoll sind die Verlängerung Richtung Stein und die Gabelung nach Eibach - Reichelsdorf. An allen U-Bahn-Außenendpunkten (außer Flughafen / Am Wegfeld) hat man nur die U-Bahn: Dort machen - anders als im Stadtzentrum und nahe an der Innenstadt - keine Straßenbahnlinien Sinn, weil sie den wesentlich Nachteil der Anschlussbuslinien nicht beseitigen würden: Das Umsteigen oder Parallelverkehr.

Auch eine Verlängerung und Verzweigung in Fürth sollte man sicher im Auge behalten.



6 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.05.2017 20:43 von benji2.
Also die U4 zwischen Peterskirche und plärrer ist aus mehreren Gründen nicht sinnvoll und möglich.

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München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Zitat
401/402
Zitat
Julian

- Der Abschnitt Plärrer-Hallertor ist durch die Steigung bautechnisch ziemlich aufwendig. Hinzu kommt dann noch die Pegnitzunterquerung an der Hallertorbrücke, für die der Boden vereist und der/die Tunnel ggf. per Hydroschild aufgefahren werden müssten.
Liegt nicht auch eine ähnliche Situation östlich der Altstadt vor zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz? Es werden doch immer wieder Gewässer unterquert. Eben bereits die Pegnitz an der Wöhrder Wiese, oder der Main-Donai-Kanal.

Die Situation ist ähnlich, da hast du recht. Nur leider sind die Baukosten bei vermeintlich vergleichbarem Aufwand inzwischen deutlich gestiegen. Zum Vergleich: Die damaligen Kosten für den U2-Streckenabschnitt vom Hauptbahnhof bis zum Rathenauplatz betrugen etwa 115 Millionen DM. Inbegriffen ist hier die restliche Fertigstellung des U2-Bahnhofs Hauptbahnhof (der zu diesem Zeitpunkt bereits zu 50 Prozent mit der U1 und der Königstorpassage im Rohbau fertiggestellt war), der Tunnel bis zum Bahnhof Wöhrder Wiese inkl. Unterfahrung der beiden Pegnitzarme und dem Tunnel bis Rathenauplatz mitsamt dem Bahnhof. Hierfür wäre - auf deine U4 umgerechnet - wohl mindestens der selbe Betrag in Euro anzusetzen. Dazu kommt noch das Problem, wie man den U4-Bahnhof am Plärrer realisiert (-1 Ebene oder -4-Ebene).

Damit hast du sicherlich Recht, die Baukosten werden sicherlich nicht geringer. Am Plärrer müsste kein neuer Bahnsteig gebaut werden, man würde die Gleise der U1 erst (direkt) nach dem Bahnhof verlassen, so lange die Gleise noch übereinander sind und damit keines umfahren werden muss.
Mit deiner Linienführung ab Peterskirche zerstörst du quasi die ganze Planung für die Hochschultram und Altstadttram.
Ich finde die Altstadt (Sebalder) U-Bahn technisch absolut unterversorgt. Deswegen würde ich den U4 Ast ungefähr so führen.

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[www.partei-fuer-franken.de]


Zitat
R-ler
Deswegen würde ich den U4 Ast ungefähr so führen.

Sehr schön. Würde ich fast genau so machen. Ich würde bloß auf den Nordast einen Schwenk nach links zum Friedrich-Ebert-Platz rüber machen und dann gleich wieder nach rechts zurück. Dort wurden ja bereits bauliche Vorbereitungen getroffen für eine mögliche U4 Querung. Mann hätte dann gute Umsteigemöglichkeiten nicht nur mit der U3, sondern auch mit der jetzigen Tram 4.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.2017 00:51 von RSB.
Es sind zwar schöne Ideen und auch schöne Netzpläne, aber bitte nicht noch eine U4. Das Geld muss nun in die Straßenbahn fließen.
Zitat
R-ler
Mit deiner Linienführung ab Peterskirche zerstörst du quasi die ganze Planung für die Hochschultram und Altstadttram.
Ich finde die Altstadt (Sebalder) U-Bahn technisch absolut unterversorgt. Deswegen würde ich den U4 Ast ungefähr so führen.

Ich bin absolut der Meinung, dass die Tram ihre Berechtigung hat und in Zukunft stärker gefördert werden sollte. Allerdings sehe ich das Potential der Tram eher in Richtung Fürth.
Wo wäre der Vorteil einer Anbindung der Hochschule mittels Tram im Vergleich zur U-Bahn?
Der positive Aspekt der Altstadt-Tramquerung ist nicht zu verschweigen. Aber auch Altstadt-Hochschul-Tram lösen die Probleme in Zabo nicht.

Zu deiner Linienführung der U 4.
Im Grunde genommen entspricht das auch einer meiner anfänglichen Planungen. Allerdings ist hier das Problem, dass wohl schon zwischen Hauptbahnhof und Lorenzkirche ausgefädelt und ein zweiter Bahnhof Lorenzkirche errichtet werden müsste - das hast du ja auch so eingezeichnet.
Nach einem Halt in der Sebalder Altstadt (der sicherlich gut mit einer Tramquerung zu vereinbaren wäre) müsste man auch meiner Meinung eher gen Friedrich-Ebert-Platz streben. Erstens aufgrund der bereits genannten Umsteigemöglichkeiten. Zweitens weiß ich aber nicht wirklich, wo man danach noch mit der U 4 hin will. Was sollte nördlich der U 3 noch großartig zu erschließen sein? Die Bebauung nimmt ja doch recht schnell ab. Eine Alternative wäre es, die U 4 ab Friedrich-Ebert-Platz weiter Richtung Nordwestring fahren zu lassen. Damit würden der U 3 aber mit Sicherheit einige Fahrgäste genommen, nachdem Richtung Nordwestring eine deutlich schnellere Verbindung vom Hbf entstünde als über die Strecke der U 3.

Ganz davon abgesehen wurde ja bereits oben weiter oben von 401/402 erklärt, dass nahezu die gesamte Sebalder Altstadt unterkellert ist. Das würde sowohl meine U 4 Planungen als auch alle anderen deutlich verkomplizieren. Außerdem bedeutete das auch das Aus für die von benji2 thematisierte unterirdische Straßenbahnquerung. Übrigens fände ich eine unterirdische Straßenbahn durch St. Sebald auch durchaus sinnvoll. Aber scheint wohl aufgrund der Keller auch abwegig. Was bleibt dann?
Zitat
Marktkauf
Es sind zwar schöne Ideen und auch schöne Netzpläne, aber bitte nicht noch eine U4. Das Geld muss nun in die Straßenbahn fließen.

Ich kann es nur nochmal sagen, die Straßenbahn sollte gestärkt werden. Allerdings empfinde ich eine Tram nicht für alle Dinge am sinnvollsten. Warum sollte man bei der Erschließung einer der wichtigsten Stadtteile auf eine Tram setzen (und dann auch noch oberirdisch), wenn es auch irgendwie anders gehen sollte?
Weil U-Bahnstrecken im Bau und im Unterhalt viel zu viel Geld kosten!
Kann man Herzogenaurach, Erlangen und Nürnberg mit der Linie 4 verbinden, kann man auch die Linie 8 zum Südbahnhof führen.
Zitat
benji2
Schöner Netzplan, wirklich. Du hast Grafiker-Talent!
Vielen Dank! Ich kann nicht gerade sagen, dass es wenig Arbeit war...


Zitat
benji2
* Anmerkung: Ich bin ganz unbedingt für die Stärkung der stadtnahen S-Bahn-Stationen Rothenburger Straße, Steinbühl und Dürrenhof und dass dort alle S-Bahnlinien halten. Nur leider sieht es danach im Augenblick überhaupt nicht aus, da selbst in den "S-Bahn"-Planungen die Linien nach Mark Erlbach, Höchstadt Aisch, Ansbach, Neumarkt, Allersberg und rechter Pegnitzstrecke allesamt dort nicht halten werden! Auf solche Forderungen zu konzentrieren würde ich für sinnvoller halten als über eine U4 zu sinnieren, um zu vermeiden, dass wir statt dessen noch weitere nutzenarme S-Bahn-Investitionen wie die Bahnsteige an Gleis 30 und 22/23 bekommen.
Da bin ich auch auf jeden Fall bei dir. Mein Ziel ist es ja nicht, morgen eine U 4 - welcher Version auch immer - zu bauen. Bis da hin gibt es mit sicherheit noch weit wichtigere Projekte. Woher hast du die Info, dass auch hier (wie es natürlich in Nürnberg zu erwarten war...) die Züge nicht halten werden? Ich versuche schon seit längerem Infos dazu bekommen.
Zitat
Marktkauf
Es sind zwar schöne Ideen und auch schöne Netzpläne, aber bitte nicht noch eine U4. Das Geld muss nun in die Straßenbahn fließen.


Sehe ich ganz genauso. Meine U4 ist rein theoretisch würde aber keine Tram Planung verhindern.
Ich denke so an 2040

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Zitat
Julian

Zu deiner Linienführung der U 4.
Im Grunde genommen entspricht das auch einer meiner anfänglichen Planungen. Allerdings ist hier das Problem, dass wohl schon zwischen Hauptbahnhof und Lorenzkirche ausgefädelt und ein zweiter Bahnhof Lorenzkirche errichtet werden müsste - das hast du ja auch so eingezeichnet.
Nach einem Halt in der Sebalder Altstadt (der sicherlich gut mit einer Tramquerung zu vereinbaren wäre) müsste man auch meiner Meinung eher gen Friedrich-Ebert-Platz streben. Erstens aufgrund der bereits genannten Umsteigemöglichkeiten. Zweitens weiß ich aber nicht wirklich, wo man danach noch mit der U 4 hin


Nein die U4 ist komplett eigenständig und wird nicht über die U1 geführt.
Eigener Bahnsteig unter der Osthalle am Hbf .
Sie soll ja die U1 Hbf - Lorenzkirche entlasten die ja jeden Samstag und bei Veranstaltungen immer an der Kapazitätsgrenze ist.

Durch nachverdichtung ist die Bebauung bis Kilianstrase noch sehr dicht also am dem kreuzungsbahnhof maxfeld min. Noch 3 Stationen.
Und im Jahr 2040 ist bis zur Marienberg Straße mit einer durchgehenden Bebauung zu rechnen.

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Hallo Julian,

mich würden auch deine Planungen zur S-Bahn und Straßenbahn interessieren. Gib doch mal nen Link wo man mehr von deinen Planungen lesen oder sogar in solchen schönen Netzplänen sehen kann.

Auch von mir ein großes Lob für den professionellen Netzplan!
Ich sehe die Zukunft bei der Straßenbahn und bei der S-bahn. Da sollten die nächsten, 10 bis 30 Jahre das Geld hingesteuert werden.
Zitat
Marktkauf
Ich sehe die Zukunft bei der Straßenbahn und bei der S-bahn. Da sollten die nächsten, 10 bis 30 Jahre das Geld hingesteuert werden.

Auf jedenfall ist die Straßenbahn ab Wegfeld bis Erlangen momentan wichtig, diese umzusetzen.
Ich bin auf jedenfall gespannt wie genau die Schienen letztlich verlegt werden und wie dann
das Busnetz angepasst wird.
an Julian

> Also die Auflassung solcher historischer Bauwerke, um eine U-Bahn zu errichten, ist meiner Meinung nach keineswegs zu Rechtwertigen. Weiß
> man denn genau, wo sich die Keller befinden? Ist das auch der Grund, weshalb in keiner der ursprünglichen Netzplanungen die Sebalder Altstadt
> erschlossen worden wäre?

Sie sollten eigntlich weitgehend kartografiert sein, die Karten sind z.B öffentlich zu sehen, wenn du die Führung durch die Felsengänge mitmachst. Ich kann dir die abfotografierten Pläne aber auch per Mail schicken (wenn das gewünscht ist, bitte Mailadresse per PM schicken)

Ansonsten was die diesmalige U4 Idee betrifft, ist zwar die Ausfädelung Plärrer machbar, allerdings die Radien um erst westlich zum Haller Tor und dann wieder nach Osten in die Stadt rein zu kommen dürften gefühlt haarig weden, und ein leichtes Missverhältnis zwischen Baulänge und Erschließung bewirken. Es stimmt zwar, das wir so eine dreieckige Stationsanordnung mit Fragenzeichenförmiger Trassierung schon mal im Netz haben nämlich das Dreieck Nordostbahnhof Herrnhütte Ziegelstein, deren geografische Anordnung vereinfach so ist:

                  Ziegelstein                                                     
                              \
                                \
                                 \
Nordostbahnhof  ------------  Herrnhütte

Ungefähr sowas, nur auf den Kopf stehend ergäbe sich auch mit Plärrer, Haller Tor, und Rathaus.

Ansonten das zweimalige Kreuzen der S2/S3 zieht dort eher Fahrgäste ab, und hilft nicht, diese Linie irgendwann in ferner Zukunft doch mal sinnvoll in den Stadtverkehr zu integrieren. Eine bessere Verwendbarkeit der Strecke wäre, wenn man - nach Berliner oder Münchner Vorbild - an (fast) jeder Station andere Umsteigemöglichkeiten zu Schienenverkehrsmitteln bietet, und dann in einen anständigen (ruhig überlagerten) 10 Minutentakt führe, das Bahnsteighöhen"problem" fällt als Ausrede ab voraussichtlich 2018 ja weg.

Im Idealfall könnte der Abschnitt folgende Umsteigemöglichkeiten bieten:

Dürrenhof zu 2 Tramlinen der Hochschullinie (und weiter Altstadttram) sowie Tiergartenlinie
Gleishammer zur einer U4 Zabo - HBF - Irgendwas
Dutzenteich Tram 6 und 9
Frankenstadion (ausnahmweise mal nix)
Fischbach Tram Langwasser und weiter zur Worzeldorfer Straße (-Gitzenhof - Erlangen)
Feucht ggf U1 über Moorenbrunn

Dann könnte die S-Bahn mal ihrer eigentlichen Funktion nachkommen, nämlich starke Pendlerströme der Region zu bündeln, in der Stadt aber auf verschiedene Knoten zu verteilen, statt alle Gäste am HBF auszuspotzen. Die überlagerte S-Bahn könnte den Südabschnitt der U1 entlasten, führe man ferner eine Linie von Feucht nach Fürth sogar beidseitig. Dazu ist aber pro Linie ein 20 Minutentakt das absolute Minimum, sonst lockt so ne S-Bahn niemand an. Sie wäre nämlich nicht, wie die U-Bahn, intuitiv benutzbar (daran krankt unser S-Bahnnetz ja schon heute. Einfach auf gut Glück einen "S-Bahn"hof aufzusuchen um irgendwo in der Stadt hinzukommen geht nur, wenn man es nicht eilig hat...).
Ab einem 10 Minutentakt hingegen, und wenn er nur durch Überlagerung zustandekommt, könnte diese Strecke im Stadtgebiet erstaunliches leisten.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.2017 21:38 von Daniel Vielberth.
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