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Rollband - Fallblatt -ZZA & Co
geschrieben von Daniel Vielberth 
Hallo allseits,

ich denke, ich ziehe das thema mal nach hier, weil es thematisch ja nciht zwangsläufig mehr zur U11 und U21 passt:

Zitat
benji2
Zitat
Daniel Vielberth
Meines Wissens war Fallblatt München mit Rollband 1997 (letzgültiges) identisch.

Danke für das Foto!

Erkenne ich es richtig auf dem Foto, dass Linie und Ziel darauf getrennte Fallblätter waren? Falls ja, dann wäre es ja definitiv nicht identisch mit dem Rollbändern, die immer Linie und Ziel kombiniert hatten. Vielleicht war die Ansteuerrung identisch, um auch Nürnberger Rollband-Züge mit Münchner Fallblatt-Zügen mischen zu können?

Die Fallblatt-Zeit ist irgendwie völlig an mir vorbeigegangen, waren ja auch nicht viele Züge. Wer weiß dazu Genaueres? Hat man dazu einfach das Münchner Fallblatt ergänzt oder überpinselt? Oder waren das wirkliche neue Blattsätze?



Ein paar kleine Spaß-Rätselaufgaben, wenn wir hier schon Off-Topic werden:

(1) Wer kennt die Gründe für die nie verwendeten Rollbandziele "U1 Rathaus", "U1 Stadthalle", "Leipziger Platz" und "U2 Aufseßplatz"?

(2) Warum wären die ersten beiden Fürther Ziele einerseits logisch-konsequent und andererseits "traditionell" gewesen, wenn auch potentiell verwirrend?

(3) Und warum könnten Fürther die heute übliche Zielangabe "U1 Fürth Hardhöhe" als einen Affront ;-) empfinden?

> Erkenne ich es richtig auf dem Foto, dass Linie und Ziel darauf getrennte Fallblätter waren? Falls ja, dann wäre es ja definitiv nicht identisch mit
> dem Rollbändern, die immer Linie und Ziel kombiniert hatten.

Also meine Erinnerung ist da schon etwas getrübt, ich meine aber, das beim Blättern über null, die selben Linien-Ziel Kombis wie beim Rollband auftraten, also die Kombis fest waren. Allerdings kann ich mich in der Tat nicht daran erinnern, jemals die Ziele ohne Nummer gesehen zu haben, und auch Münchner Ziele konnte ich nicht entdecken (das einzige, wo Münchner Ziele noch drin waren, war die Innenraumwerbung, durch die dann mal ein Ausflug in den Wildtierpark Poing zustande kam...). Vielleicht konnten die Münchner Fallblätter auch vorwärts und rückwärts spulen, das man deswegen nur im Block der Linie Ziel Kombis blieb (im gegensatz zu den Bahnsteig ZZA die definitiv immer nur nach unten blätern konnten.)

> (1) Wer kennt die Gründe für die nie verwendeten Rollbandziele "U1 Rathaus", "U1 Stadthalle", "Leipziger Platz" und "U2 Aufseßplatz"?
> (2) Warum wären die ersten beiden Fürther Ziele einerseits logisch-konsequent und andererseits "traditionell" gewesen, wenn auch potentiell
> verwirrend?


Naja U1 Rathaus ginge ja nur ab Jakobinenstraße, ab der Stadtgrenze werden auf den Fürther Bahnsteig ZZAs ja auch der Fürth-Zusatz nicht mehr angezeigt. Innerhalb Nürnbergs läße sich U1 Rathaus ja wie eine Umbenennung von Lorzenkirche.

Leipiziger Platz war lange der geplante Name von Nordostbahnhof, allerdings erstaunt mich, warum man die potenziell mehr Stationen nach Nordostbahnhof nie mit Namen versehen hat (siehe alte Linienführung auf Gräfenbergbahn). U2 Aufseßplatz erschließt sich mir allerdings nicht, das fuhr doch nur die U21?

> (3) Und warum könnten Fürther die heute übliche Zielangabe "U1 Fürth Hardhöhe" als einen Affront ;-) empfinden?

Weil Nürnberg noch keine eigene Hardhöhe hat?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
#Schleichwerbung: [www.youtube.com]

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
an christian0911

> #Schleichwerbung: [www.youtube.com]

Ich wollte meines auch grade filmen, aber wenn du schon ein Video online hast, kann ich mir die Arbeit sparen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Meins ist ja nicht mal das einzige Video vom Nürnberger Rollbandanzeiger auf YouTube >:-)

Sobald man mal über das St.Peter einen Fallblattanzeiger in die Finger kriegen könnte, würd ich da sofort zu schnappen...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.2017 12:23 von Christian0911.
Die Münchner Wagen sind ja sowieso eine Besonderheit gewesen. Ob nun Fürth Hardhöhe oder Hardhöhe, bzw. Fürth Rathaus oder Rathaus würde ich nicht soooo hoch hängen. Bei der Straßenbahn hat es bis 1981 auf der Linie 7 die Billinganlage und die Flößaustraße ja auch nur mit dem Zusatz Fürth gegeben.

Die farbigen Linienanzeigen auf den DT1 und DT2 Zügen fand ich schön!
Hallo allseits,

Ich finde allerdings, das auch die Bahnsteig-ZZA für manche Überraschung gut waren, und mehr schildern können, als je verwendet wurde. Und damit meine ich nicht nur Ziele wie dieses:


^ Das war im übrigen kein Fehler, sondern damals zum Rennweg umgeleitete Testzüge

Ansanten, hier mal der Einblick was zwischen Fürth und eberhardshof so alles liegt:

[www.youtube.com]

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]


Zitat
Daniel Vielberth
Ich finde allerdings, das auch die Bahnsteig-ZZA für manche Überraschung gut waren, und mehr schildern können, als je verwendet wurde. (...) Ansanten, hier mal der Einblick was zwischen Fürth und eberhardshof so alles liegt:

[www.youtube.com]

Cool, das wollte ich auch schon lange einmal machen!

"Bitte benutzen sie die Busse vor dem Bahnhof." könnte man bei SPENO-Arbeiten und anderen abendlichem U-Bahn-SEV tatsächlich mal verwenden. Ob die Mitarbeiter in der Leitstelle von den Möglichkeiten des Systems wissen?
An benji2

Das frage ich mich auch, ich kann mich nicht erinnern, es je gesehen zu haben. Auch Abstellanlage (zu sehen in einem kommenden Video, das grade hochlädt) in Feld wo sonst die Nummern sind, ist mir noch nie untergekommen. Auch rätselhaft ist, was sich im ''via" Feld alles versteckt, und ob das netzweit einheitlich war (was dann bedeutet, das jeder Anzeiger individuell mit Daten beschickt werden müsste, weil das ja alle paar Bahnhöfe anderes wäre) oder ob unter der gleichen Blattnummer jeweils unterschiedliche Zwischenbahnhöfe zu finden waren, sodass jeweils pro Zug nur eine Nummernkombi rausgeschickt wird, und dann bei der Blattbelegung erst sichergestellt wird das z.B die U1 in Langwasser Messe und Hbf als Zwischenziel zeigt, während auf dem selben Blatt am HBF Lorenzkirche und Plärrer steht.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.2017 15:33 von Daniel Vielberth.
Zurück zu meinem kleinen (Spaß-)Rätsel :-).

Zwischenstand der Antworten und (Nicht-)Lösungen:

(1) Wer kennt die Gründe für die nie verwendeten Rollbandziele
(1a) "U1 Rathaus",
(1b) "U1 Stadthalle",


Zitat
Daniel
Naja U1 Rathaus ginge ja nur ab Jakobinenstraße, ab der Stadtgrenze werden auf den Fürther Bahnsteig ZZAs ja auch der Fürth-Zusatz nicht mehr angezeigt. Innerhalb Nürnbergs läße sich U1 Rathaus ja wie eine Umbenennung von Lorzenkirche.

==> Rätsel weitgehend gelöst!

Recht hast Du natürlich grundsätzlich mit der Gefahr der Missverständlichkeit, da es in Nürnberg ja tatsächlich (auch) ein Rathaus gibt, während ein Ziel "U1 Stadthalle" eindeutig gewesen wäre, da es eine Stadthallte ja nur in Fürth gibt, aber als "Fürth Stadthalle" ist die Sache natürlich eindeutiger, zumal man zuvor 11 Jahre lang nach "Fürth Hauptbahnhof" gefahren ist. Jedenfalls wird es wohl die potentielle Missverständlichkeit gewesen sein, weshalb die Zielfilme noch rechtzeitig vor der Eröffnung des BA2 in Fürth ausgetauscht wurden.

Es waren auf diesen Zielbändern aber nur diese Angaben drauf und nicht zusätzlich auch "U1 Fürth Rathaus" und "U1 Fürth Stadthalle". Daher fällt die von Dir angedeutete Möglichkeit weg, dass die Zielfilme dafür gedacht waren, an der Stadtgrenze weitergedreht zu werden (so wie die ZZA auf Fürther Gebiet eine andere Palette haben).

Bleibt die Frage: Welche Wagen hatten diese Zielfilme? :-)

(1c) "Leipziger Platz" und

Zitat
Daniel
Leipiziger Platz war lange der geplante Name von Nordostbahnhof, (...)

==> Rätsel gelöst! Tata! Richtig. Der U-Bahnhofsprojekt Leipziger Platz wurde erst relativ spät in Nordostbahnhof umgetauft.

Zitat
Daniel
(...) allerdings erstaunt mich, warum man die potenziell mehr Stationen nach Nordostbahnhof nie mit Namen versehen hat (siehe alte Linienführung auf Gräfenbergbahn).

Hier steht jetzt allerdings ich auf dem Schlauch. Was meinst Du damit genau? Auf der vorvorletzten Generation Zielfilme waren die Ziele bis einschließlich Herrnhütte drauf und seit spätestens der letzten Generation bis einschließlich Flughafen. Bei der vorletzten Generation bin ich mir gerade nicht (mehr) ganz sicher.

(1d) "U2 Aufseßplatz"?

Zitat
Daniel
U2 Aufseßplatz erschließt sich mir allerdings nicht, das fuhr doch nur die U21?"

===> Rätsel noch nicht gelöst: Es ist zwar richtig, dass die Fahrten Röthenbach-Aufseßplatz als U21 ausgeschildert wurden. Aber das Rätsel lautet ja auch "Wer kennt die Gründe für die nie verwendeten Rollbandziele...?"

(2) Warum wären die ersten beiden Fürther Ziele einerseits logisch-konsequent und andererseits "traditionell" gewesen, wenn auch potentiell verwirrend?

Zitat
Marktkauf
Ob nun Fürth Hardhöhe oder Hardhöhe, bzw. Fürth Rathaus oder Rathaus würde ich nicht soooo hoch hängen. Bei der Straßenbahn hat es bis 1981 auf der Linie 7 die Billinganlage und die Flößaustraße ja auch nur mit dem Zusatz Fürth gegeben.

===> Rätsel noch nicht gelöst. Wenn bei der Straßenbahn immer "Fürth" davorstand, dann rührt das von mir gesuchte logisch-konsequente und "traditionelle" offensichtlich nicht von der Straßenbahn. Was könnte ich statt dessen meinen?

(3) Und warum könnten Fürther die heute übliche Zielangabe "U1 Fürth Hardhöhe" als einen Affront ;-) empfinden?

Zitat
Daniel
Weil Nürnberg noch keine eigene Hardhöhe hat?

===> Rätsel noch nicht gelöst: Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, was die Fürther an der Nichtexistenz einer Nürnberger Hardhöhe jucken sollte.

Fällt mir doch glatt noch eine vierte Rätselfrage ein:
(4) Was unterscheidet die beiden U-Bahnhöfe an den Hauptbahnhöfen von Nürnberg und Fürth, namenstechnisch?



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.2017 16:43 von benji2.
> Hier steht jetzt allerdings ich auf dem Schlauch. Was meinst Du damit genau

Die ursprüngliche U2 Planung entlang der Gräfenbergbahn sah m. W mehr Bahnhöfe vor. Einer lag unter der Brücke der Äußeren Bayreuther Straße (das wäre dann wohl Herrnhütte geworden), eine nahe Bü Bierweg, da kann man noch von Ziegelstein ausgehen, aber der dritte wäre im Wald nahe der heutigen Bushst Buchenbühler Weg (damals Ziegelstein Nord) gewesen, bevor dann die Kurve Richtung Marienberg (bin mir grad net sicher, ob der auch schon damals geplant war) und Flughafen kam, aber es ist aber nichtmal ein Planungsname bekannt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.05.2017 18:15 von Daniel Vielberth.
Hier habe ich nochmal ein weiteres ZZA-Video: [www.youtube.com]

den Rest muss ich mir morgen durchlesen, weil ich dringen noch was von gestern nachholen muss...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
also zu 1b)

> Bleibt die Frage: Welche Wagen hatten diese Zielfilme? :-)

Da anno 1985 als Fürth HBF in Betrieb ging, die Namen der nächsten Fürther Haltestellen noch anders lauteten (Blumenstraße und Billinganlage z.B) und gefühlt erst sehr spät komuniziert wurdem, wohin die Reise tatsächlich gehen würde , tippe ich mal auf die 1994 geliferten DT2, die das vielleicht drin hatten.

1d)

Außer für einen Bauzustand nach 1988 als es schon keine U21 mehr gab, aber der Abschnitt zum BHF kurzzeitig nochmal gesperrt war, fiele mir nix ein, was das rechtfertigen könnte?

zu 2

keine Ahnung

zu 3

entdwer ein Fehlender Bindestrich oder Querstrich, oder die Folgen, die die Eröffnung hatte ;-)

zu 4
Das Nürnberg nicht extra dransteht? Das ist aber gängige Ware, die Stadt mit dem Stammnetz schreibt ihren Vorsatz normal nicht hin (außer seit neuesten die Bahn, da hat nun jeder popelige S-Bahnhalt seinen Vorsatz gekriegt. Den einzigen Nutzen, den ich daran erkennen kann, ist, das so selbst aus den Fahrplänen schon die Grenze der Zone A gelesen werden kann, selbst wenns gar nicht beabsichtigt ist. Kritisch wird es dann nur bei Nürnberg-Stein und Nürnberg-Feucht (Gewerbepark)...)

Interessant ist aber, daraus zu lesen, wie gut oder schlecht ein Bahnhof integriert ist. In der Münchner S-Bahn heißt der Ostbahnhof schlicht Ostbahnhof und zwar sowohl in der U-Bahn also auch in der S-Bahn, wird also als Teil der Stadt gesehen, und bei seinem Eigennamen gerufen. In Nürnberg hingegen hört man die mangelnde Integration im Zug an der Ansage "Nürnberg Ost". Im Gegensatz dazu Nordostbahnhof ist wieder so im Sprachgebrauch verankert, das U-Bahn und m.W auch die RB ihn als Nordostbahnhof ansagen und nicht als distanziertes "Nürnberg-Nordost"

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.05.2017 20:32 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
Hier habe ich nochmal ein weiteres ZZA-Video: [www.youtube.com]

Danke für diesen Beitrag!
Und weiter mit dem Rätsel.....

Zwischenstand der Antworten und (Nicht-)Lösungen:

(1) Wer kennt die Gründe für die nie verwendeten Rollbandziele
(1a) "U1 Rathaus",
(1b) "U1 Stadthalle",

Bleibt die Frage: Welche Wagen hatten diese Zielfilme? :-)

Zitat
Daniel
Da anno 1985 als Fürth HBF in Betrieb ging, die Namen der nächsten Fürther Haltestellen noch anders lauteten (Blumenstraße und Billinganlage z.B) und gefühlt erst sehr spät komuniziert wurdem, wohin die Reise tatsächlich gehen würde , tippe ich mal auf die 1994 geliferten DT2, die das vielleicht drin hatten.

==> Rätsel gelöst!

Genau, nur die DT2 hatten diese Stadthalle-Rathaus-ohne-Fürth-Rollbandgeneration (sozusagen die vorletzte Generation), auf der nach meinem Wissen auch der Leipziger Platz mit drauf war, aber noch kein Marienberg, wenn ich mich richtig erinnere.

(1d) "U2 Aufseßplatz"?

Zitat
Daniel
Außer für einen Bauzustand nach 1988 als es schon keine U21 mehr gab, aber der Abschnitt zum BHF kurzzeitig nochmal gesperrt war, fiele mir nix ein, was das rechtfertigen könnte?

Nee, der Grund war ein anderer.

===> Rätsel nicht gelöst. --- Aber hier meine Auflösung: Zum Zeitpunkt, als die Bänder in Auftrag gegeben wurden war der Bau der U2-Nord noch nicht in trockenen Tüchern. Daher hat man einerseits die beabsichtigten Ziele bis Herrnhütte, aber auch "U2 Aufseßplatz" drucken lassen, für den Fall, dass der U-Bahnbau in Nürnberg tatsächlich mit der U2-Süd ein Ende gefunden hätte (man hätte eine solche Linie dann nicht dauerhaft "U21" nennen oder am Plärrer enden lassen wollen).

(2) Warum wären die ersten beiden Fürther Ziele einerseits logisch-konsequent und andererseits "traditionell" gewesen, wenn auch potentiell verwirrend?

Zitat
Daniel
keine Ahnung

===> Rätsel noch nicht gelöst. --- Na gut, ich löse: Logisch-konsequent, da bei allen Nürnberger U-Bahnzielen auch nicht "Nürnberg" davor steht. Und traditionell, da 1982 bis 1985 auch der Endpunkt Jakobinenstraße ohne ein davorgestelltes "Fürth" angefahren wurde, sowohl auf den ZZA als auch den Rollbändern. Erst die letzte Generartion Rollbänder weicht davon ab und hat ein "Fürth Jakobinenstraße" in super-enger Schrift.

(3) Und warum könnten Fürther die heute übliche Zielangabe "U1 Fürth Hardhöhe" als einen Affront ;-) empfinden?

Zitat
Daniel
entdwer ein Fehlender Bindestrich oder Querstrich, oder die Folgen, die die Eröffnung hatte ;-)

===> Rätsel noch nicht gelöst: Nein, ganz falsche Denkrichtung. Tipp: Vergleich das Ziel mal mit der Zielangabe vom anderen Ende der U1-Strecke und stell sie nebeneinander. Nach was sieht das aus? Hat was mit der "logisch-konsequent"-Antwort der vorherigen Frage zu tun....

Fällt mir doch glatt noch eine vierte Rätselfrage ein:
(4) Was unterscheidet die beiden U-Bahnhöfe an den Hauptbahnhöfen von Nürnberg und Fürth, namenstechnisch?

Zitat
Daniel
Das Nürnberg nicht extra dransteht?

==> Rätsel gelöst! Der Nürnberger Hbf-U-Bahnhof heißt tatsächlich nur "Hauptbahnhof", während der Fürther Hbf-U-Bahnhof "Fürth Hauptbahnhof" heißt. Dies spiegelt sich auch in den angeschriebenen Bahnhofsnamen auf dem Bahnsteig, ebenso wie an den Wänden wieder. Und sogar in den Kürzeln HB und FH. Fahrplan-Daten- und damit auch Auskunfts-technisch enthält eine Haltestelle üblicher Weise nicht den Stadtnamen mit (was dafür an anderer Stelle mitunter zu so grotesken Situationen führt wie bspw. an der Haltestelle "Süd", an der sich u. a. die Linien 67, 70, 71, 72 usw. treffen, siehe Linienverlaufspläne!).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.05.2017 19:08 von benji2.
Kurze Frage zur U-Bahnsteigsbeschilderung - womöglich steht das auch bereits an anderer Stelle, ich konnte es allerdings nicht finden.

Weshalb wird bei der U 1 nicht die Wartezeit bis zur Abfahrt angezeigt?
Zitat
Julian
Weshalb wird bei der U 1 nicht die Wartezeit bis zur Abfahrt angezeigt?

In den mir bekannten bisherigen Erkläungsversuchen der VAG hieß es sinngemäß, sie könnten von der U1 keine Echtzeitdaten abgreifen. U2 und U3 fahren ja mit AGT, dort ist die Fahrzeugposition recht genau bekannt. Bei der U1 hat man überwiegend alte Relais-Stellwerke und große Blockabschnitte (typischer Weise entspricht dort ein Blockabschnitt einem Stations-Abstand). Zwischen den Relais-Stellwerken und dem DFI-System soll es angeblich Schnittstellenprobleme geben.

Meines Erachtens eher eine Ausrede oder ein Armutszeugnis. Die U35 in Bochum hat seit 1989 ZZA mit Echtzeitinfos. Zum ungefähr gleichen Zeitpunkt war auch die VAG technisch ganz vorne mit dabei, mit einem der ersten RBL. Fast überall in Europa ist die Anzeige von Echtzeitdaten für die Fahrgäste heute, 28 Jahre später, Standard. Außer halt auf der VAG-U1 :-).

Im heutigen Zeitalter der Minicomputer (Arduino & Co.), des Mobilfunks und des Internets müsste eine Ortung der U1-Fahrzeuge und eine Behebung der Schnittstellenproblematik für wenige Tausend Euro machbar sein, meine ich.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.06.2017 14:45 von benji2.
Aus meinen Rätselfragen ist eine immer noch offen.....

Wer versucht noch sein Glück damit:

(3) Und warum könnten Fürther die heute übliche Zielangabe "U1 Fürth Hardhöhe" als einen Affront ;-) empfinden?

Zitat
Daniel
entdwer ein Fehlender Bindestrich oder Querstrich, oder die Folgen, die die Eröffnung hatte ;-)

===> Rätsel noch nicht gelöst: Nein, ganz falsche Denkrichtung. Tipp: Vergleich das Ziel mal mit der Zielangabe vom anderen Ende der U1-Strecke und stell sie nebeneinander. Nach was sieht das aus? Hat was mit der "logisch-konsequent"-Antwort der vorherigen Frage zu tun....

Na, Ideen?
:-)
Zitat
benji2

In den mir bekannten bisherigen Erkläungsversuchen der VAG hieß es sinngemäß, sie könnten von der U1 keine Echtzeitdaten abgreifen. U2 und U3 fahren ja mit AGT, dort ist die Fahrzeugposition recht genau bekannt. Bei der U1 hat man überwiegend alte Relais-Stellwerke und große Blockabschnitte (typischer Weise entspricht dort ein Blockabschnitt einem Stations-Abstand). Zwischen den Relais-Stellwerken und dem DFI-System soll es angeblich Schnittstellenprobleme geben.

Meines Erachtens eher eine Ausrede oder ein Armutszeugnis. Die U35 in Bochum hat seit 1989 ZZA mit Echtzeitinfos. Zum ungefähr gleichen Zeitpunkt war auch die VAG technisch ganz vorne mit dabei, mit einem der ersten RBL. Fast überall in Europa ist die Anzeige von Echtzeitdaten für die Fahrgäste heute, 28 Jahre später, Standard. Außer halt auf der VAG-U1 :-).


Kann es sein das der Umstand das die Ansage "U1 Richtung LS fährt auf Gleis 2 ein" erst ertönt wenn der Zug schon gefühlte Ewigkeiten am Bahnsteig steht auch damit zusammenhängt das man eben keine Echtzeitdaten hat?

Möglich dürfte es schon sein das man die Daten auch ohne AGT abfängt, ggf ginge das bestimmt auch via WLAN/Telekom und das dürfte doch auf alle Fälle irgendwie machbar sein, oder gibt es da auch wieder Gesetze die das der VAG nicht erlauben auf diese Art und weiße an Positionsdaten der U-Bahnen zu kommen?

Aprospos Stellwerk, die Damen und Herren im Plärrer-Turm (oder is die U1 gar noch vom Stellwerksturm in der U-Bahnwerkstatt SR gesteuert?) müssten ja auch sehen wo der Zug ist?

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Danke benji2, da geh ich mit dir vollkommen d'accord.

Gerade in der heutigen Zeit sollte doch sowas vergleichsweise kostengünstig zu realisieren sein (z. B. per GPS-Sender/Tracker). Aber solange die Mehrzahl der U1-Bahnhöfe noch über Fallblattanzeiger verfügt, sieht die VAG wohl (verständlicherweise) keinen Bedarf.
Zitat
401/402
Danke benji2, da geh ich mit dir vollkommen d'accord.

Gerade in der heutigen Zeit sollte doch sowas vergleichsweise kostengünstig zu realisieren sein (z. B. per GPS-Sender/Tracker). Aber solange die Mehrzahl der U1-Bahnhöfe noch über Fallblattanzeiger verfügt, sieht die VAG wohl (verständlicherweise) keinen Bedarf.

Mit GPS geht es wahrscheinlich tatsächlich nicht, jedenfalls nicht auf den unterirdischen Strecken, mangels Sichtkontakt zu den GPS-Satelliten.

Es gibt aber genug andere Möglichkeiten:

Das Stellwerk weiß, in welchem Blockabschnitt sich welcher Zug mit welchem Merkmal (Kurzzug, Langzug, Werkstattzug, Arbeitszug) und welchem Ziel (Hardhöhe, Langwasser Süd usw.) befindet, denn diese Informationen werden ja jetzt schon als Telegramme an die ZZA gesendet und in der Betriebsleitstelle angezeigt. Die Blockabschnitts-Belegungen sind quasi-statische Informationen, die alle ca. Minute wechseln, wenn ein Zug von einem Blockabschnitt in den nächsten fährt. Durch ein Abgreifen der (Echt-)Zeitpunkte dieser Blockabschnitts-Wechsel könnte ein zenraler Rechner den Fahrtverlauf eines jeden Zuges verfolgen und weiter prognostizieren. In der Prognose sind die Fahrzeiten für die Strecken zwischen den Bahnhöfen ziemlich gut vorhersagbare zeitliche Größen. Und für die Aufenthalte in den Bahnhöfen können über die Zeit durch das selbe System statistische Werte ermittelt werden (selbst-lernendes System), so dass das System selbst erkennt, wenn sich eine Abfahrt in einem Bahnhof gegenüber den sonst üblichen Erwartungswerten verzögert und daher die Prognose anzupassen ist. Und aus dieser Parallel-Modellierung über den erwarteten Verlauf der Fahrt, kombiniert mit dem ständig wiederkehrenden Kalibrieren über den tatsächlichen Verlauf bei jeder Blockabschnitts-Grenze bekäme man eine schon ziemlich gute Prognose der Abfahrtszeiten an allen Folgebahnhöfen hin. Eventuell noch kombiniert mit einer Berechnungsweise, die berücksichtigt, dass sich größere Verspätungen selbst verstärken, je nach Tageszeit und Andrang. Für solch eine Lösung bräuchte man nichts mehr als einen Rechner in der Leitstelle, der alle Stellwerks-Informationen mitliest, interpretiert und daraus abgeleitete Prognoswerte ausgibt, idealer Weise kombiniert mit einem Abgleich zum Soll-Fahrplan, um bspw. planmäßige Aufenthalte und Langsamfahrstellen in der Prognose mitzuberücksichtigen. Bei dieser Lösung müsste man noch nicht einmal die Fahrzeuge oder Strecken weiter ausrüsten.

Andere Lösungen mit einer genaueren Postionsbestimmung könnten fahrzeug- oder streckenseitige Detektor-Systeme einschließen, die ihre Erkenntnisse an den Zentralrechner weitermelden. Als Detektoren wäre so ziemlich alles Denkbare grundsätzlich geeignet.

Und zu den Fallblatt-ZZA: Hier würde ich das via-Feld oben rechts für die Minuten-Anzeige opfern. Oder den ungenutzen Raum neben der Linienangabe, wenn auf der U1 nur noch Langzüge unterwegs wären. Beide Paletten haben m. E. genug leere Felder.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.06.2017 18:25 von benji2.
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