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Umbau Bahnhof Dombühl
geschrieben von RSB 
RSB
Re: Umbau Bahnhof Dombühl
29.06.2017 03:10
Zitat
R-ler
Statt die S-Bahn in Dombühl enden zu lassen und dann umsteigen müssen auf diesel RB wäre es von der Attraktivität her viel bessee einfach gleich die Sbahn nach
DINKELSBÜHL zu bauen.

Umsteigefreie Verbindungen sind natürlich gut. Aber irgendwann sollte eine S-Bahnlinie auch mal enden. Ich halte nichts von S-Bahnen bis "Tadschikistan". Durch die vielen Halte sind die Fahrzeiten bei größeren Entfernungen viel zu lang. Entweder müssten die herkömmlichen S-Bahnen um Express-S-Bahnen ergänzt werden, oder es müsste gute Übergänge zu RE-Zügen geben, was bei einem 2 Stunden RE-Takt natürlich schwierig ist.
Zitat
RSB
Zitat
R-ler
Statt die S-Bahn in Dombühl enden zu lassen und dann umsteigen müssen auf diesel RB wäre es von der Attraktivität her viel bessee einfach gleich die Sbahn nach
DINKELSBÜHL zu bauen.

Umsteigefreie Verbindungen sind natürlich gut. Aber irgendwann sollte eine S-Bahnlinie auch mal enden. Ich halte nichts von S-Bahnen bis "Tadschikistan". Durch die vielen Halte sind die Fahrzeiten bei größeren Entfernungen viel zu lang. Entweder müssten die herkömmlichen S-Bahnen um Express-S-Bahnen ergänzt werden, oder es müsste gute Übergänge zu RE-Zügen geben, was bei einem 2 Stunden RE-Takt natürlich schwierig ist.

Da geb ich dir im normalfall recht. Aber in diesem fall trift das nicht zu.

Der vorteil wäre:
- kein umsteigen
- besserer tackt
- sbahn ist deutlich attraktiver
- schnellere züge

Nachteil
- wenniger verkauft pkw für die dobrint sponsoren

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg

München blüht und Franken
Zitat
R-ler
Statt die S-Bahn in Dombühl enden zu lassen und dann umsteigen müssen auf diesel RB wäre es von der Attraktivität her viel bessee einfach gleich die Sbahn nach
DINKELSBÜHL zu bauen. Das wäre mal eine wirkliche alternative zum Auto.

Da fand ich die Idee von diesem FDPler die S4 nach Crailsheim zu verlängern ganz nett. Und sinnvoll, so vong Eisenbahninfrastruktur her.
Crailsheim sollte finde ich eh in den VGN integeriert werden, aber ob die das wollen?

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Mindestens ein Übergangstarif in deren Verbund sollte drinnen sein, BayernTicket nehmen se doch auch.
Ja wäre gut

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg

München blüht und Franken
RSB
Re: Umbau Bahnhof Dombühl
11.07.2017 21:42
Bericht der BR Frankenschau über den Umbau des Bahnhofs Dombühl

[youtu.be]
Es gibt neues zur Strecke nach Dinkelsbühl:

>> Nächster Halt Dinkelsbühl: Neue Bahnstrecke naht

Reaktivierung der Linie durch Westmittelfranken wird immer konkreter - vor 5 Stunden

DINKELSBÜHL - In 70 Minuten mit dem Zug von Nürnberg nach Dinkelsbühl, das könnte ab 2020 möglich sein. Derzeit wird eine Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke in Westmittelfranken immer konkreter. Allerdings gibt es nicht nur Befürworter. <<

[www.nordbayern.de]

Trotz Umsteigen in Dombühl: Fahrzeit von 70 min zwischen Dinkelsbühl und Nürnberg

Widerstand kommt aus Feuchtwangen. Bürgermeister: Kaum Nutzen für die Stadt, aber hohe Kosten für Ausbau der Bahnübergänge.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.11.2017 12:01 von Manfred Erlg.
Find ich gut das sich auf der strecke was tun soll.

Aber ich finde das schon wieder flickschusterei.

Wenn dann gleich komplett Dombühl (S4) bis Nördlingen. Dann wird das auch eine atraktive Verbindung und zum erfolg führen.

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München blüht und Franken
Für den Abschnitt von Nördlingen nach Dinkelsbühl werden die notwendigen Fahrgastzahlen nicht erreicht. Wikipedia dazu:

>> Im Mai 2009 haben die an der Strecke liegenden Landkreise eine Machbarkeitsstudie über die Wiederaufnahme des Personenverkehrs zumindest zwischen Nördlingen und Dinkelsbühl in Auftrag gegeben. Das Ergebnis der Studie im August 2012 ergab, dass ein wirtschaftlicher Betrieb, aufgrund des Fahrgastaufkommens von mehr als 1000 Personen pro Tag, nur auf dem Abschnitt von Dinkelsbühl über Feuchtwangen nach Dombühl möglich ist. [...] Der Abschnitt von Nördlingen nach Dinkelsbühl erfüllt nicht die Kriterien für eine Reaktivierung. Die in derselben Studie betrachtete Strecke Nördlingen–Gunzenhausen wird aus den gleichen Gründen ebenfalls nicht reaktiviert. <<

km 0,0 Nördlingen
km 23,0 Wilburgstetten, ehem. Bf (VGN-Grenze)
km 30,9 Dinkelsbühl
km 36,8 Schopfloch, ehem. Bf
km 43,0 Feuchtwangen
km 54,1 Dombühl
Dann müsste man versuchen Nördlingen in den VGN zu bekommen, Willburgstetten ist sicher jetzt nicht so das Ziel, aber Nördlingen mit Zone 10 Karte erreichbar könnte schlafendes Potential wecken, meiner Meinung nach. Und nachdem die größte und wichtigste Aufgabe des Verbundes ja ohnehin zu expandieren ist, könnte man das ja auchmal da unten machen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Jeder der selbst Denken kann wird ja wohl darauf kommen das die untersuchung nicht stimmen kann.

Wenn ich eine Strecke reaktiviere und bei endpunkte sehr gute
Umsteigepotenziale haben kann mir keiner erzählen das es sich rentiert nur 80% der Strecke in betrieb zu nehmen und wieder nur eine stichstrecke zu schaffen,
die ja wie wir alle wissen ein sehr schweren Politischen stand haben...

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg

München blüht und Franken
> Umsteigepotenziale haben kann mir keiner erzählen das es sich rentiert nur 80% der Strecke in betrieb zu nehmen und wieder nur eine
> stichstrecke zu schaffen,

Einerseits stimme ich dir zu, das klingt schon alles politisch gesteuert, wie eben alle Untersuchungen. Andererseits ist Nördlingen derzeit tatsächlich kein richtiger Knoten. Im Prinzip ist da nur die Strecke Donauwörth nach Goldshöfe bzw weiter nach Aalen, und die Nördlinger selbst dürften eher auf Augsburg hin ausgerichtet sein. Die Strecke nach Wemding ist komplett weg, Gunzenhausen wird totgeredet (obwohl immerhin der Güterverkehr mit dem Shampoo-Zug da lang läuft). Interessant wäre mal eine Untersuchung, die die beiden Museumsbahnen zusammen zur Reaktivierung untersucht, weil dann erhielte Nördlingen tatsächlich eine Bedeutung die einiges rechtfertigen dürfte. Andererseits muss man natürlich den Streckenzustand mit einbeziehen. Was auf einer Museumsbahn romatisch wirklich, nämlich das vor jedem Bü gehalten, und mit Flagge gesichert werden muss, das ist im Regelverkehr als Dauerzustand natürlich nicht tragbar. Personal an jede Schranke stellen, dürfte auch für die Bayernbahn personalmäßig nicht machbar sein, ergo steht dann ein großräumer Ersatz der alten Vollschranken durch Zugesteuerte Bü's an, und das treibt natürlich die Kosten in die Höhe, genauso, wie der Austausch sämtlicher Bahnsteige. Auf einer Graswiese aussteigen, das kann eine Museumsbahn, aber nur die wenigsten Planzüge (Kronach und Eckersmühlen mal ausgeklammert).

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Zitat
Daniel Vielberth
Auf einer Graswiese aussteigen, das kann eine Museumsbahn, aber nur die wenigsten Planzüge (Kronach und Eckersmühlen mal ausgeklammert).

642er können das, du hast nämlich Petersaurach vergessen... und ich wette das die eine Bahnsteigkante in Pleinfeld auch nur Schotter ist, außer das wurde schon ausgebessert...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Naja wenn ich vom Grosraum Nördlingen nach Ansbach oder Nürnberger möchte hab ich nur die Möglichkeit mit 3 - 4 mal umsteigen über Donauwörth und Treuchtlingen zum Doppelten Preis zu fahren.

Nördlingen Ansbach/Nürnberg geht dann mit Maximal 1mal umsteigen und zum halben Preis und zur halben Zeit...

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München blüht und Franken
Die Idee, dass der schwäbische Landkreis Donau-Ries oder einzelne Städte und Gemeinden des Landkreises in absehbarer Zeit dem VGN beitreten könnten und folglich auch subventionieren müssten, ist ja wohl an den Haaren herbeigezogen.

Zuerst muss das Machbare getan werden; und dann muss man schauen, wie sich das entwickelt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.11.2017 09:33 von Manfred Erlg.
> Die Idee, dass der schwäbische Landkreis Donau-Ries oder einzelne Städte und Gemeinden des Landkreises in absehbarer Zeit dem VGN
> beitreten könnten und folglich auch subventionieren müssten, ist ja wohl an den Haaren herbeigezogen.

Das sehe ich nicht so. Wir haben im Verbund sogar nen Ort, der in Baden-Würtemberg liegt schon drin, Teile Oberbayerns ebenso, und bei der Strecke Wallerstein - Nördlingen handelt es sich - verglichen mit den anderen Expansionsgelüsten des VGN wie etwa in den Hofer Raum - sogar eher um eine kleine Erweiterung. Auf der andern Strecke Gunzenhausen - Nördlingen ist der Weg von der Verbundsgrenze bis Nördlingen vielleicht ein wenig weiter (meines Wissens derzeit bei Öttingen), aber hier kann man ja den Trick anwenden, den man einst bei der Verlängerung nach Kitzingen verwendet hat, nämlich, das erstmal nur die Schienenstrecken im VGN landen, und der Bus im bisherigen Tarifgefüge verbleibt. Kitzingen hat es ganz offensichtlich nicht geschadet, denn man hat sich zwischenzeitlich zur Vollintegration entschlossen, und bei den Bahnstrecken "zwingt" man dann die Reisenden geradezu in den Zug, was bei neueröffneten Strecken sicher kein Nachteil ist. Ich kann nicht erkennen, was daran unrealistisch sein soll.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
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