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Umsetzung Busnetz Nürnberger Westen - Fürher Osten
geschrieben von Straßaboh-Fan 
Zitat
Straßaboh-Fan

Ein Tagesausflug mit der ganzen Familie... herrlich... ob man da mehr Zeit in den Öffis verbringt als beim Schwimmen im Palm Beach? lach

Es gibt zumindest Fahrten bei denen der VGN einen längeren Aufenthalt am Steiner Schloß vorschlägt.
Also wie an anderer Stelle bereits geschrieben, ich würde mir sehr wünschen dass der 38er ab Schniegling direkt zur Ikea fährt und nicht über den Espan geschickt wird.
Grade Ikea ist ein Ziel das viele aus dem Nürnberger Westen ansteuern möchten.
Und falls jetzt Einwände kommen, ja man kann bei Ikea auch Kleinigkeiten kaufen und man kann sich große Sachen liefern lassen... für alle die kein Auto haben... wie ich.
Da verhält man sich ökologisch und hat wie so oft die Arschkarte... Gleiches beim Höffner

Denn falls mal irgendwann wirklich eine Straßenbahn vom Westfriedhof gen Fürth fahren sollte, dann wird sie sicher den geraden und direktesten Weg fahren und nicht über den Espan. Von daher wäre es doch interessant zu sehen wie gut so eine Vorläuferbuslinie dann ausgelastet wäre im Vergleich zum jetzigen 38er der ab Schniegling gäääähnend leer ist. Die Kriegsopfersiedlung ist ja momentan mit dem Bus Chaos an der Wendeschleife mehr als satt bedient und bräuchte wirklich Entlastung. Schniegling dagegen ist stiefmütterlich bedient.
Aber das wird sich ja ändern.

Der 39er für Alt Wetzendorf reicht ja, weil die ganzen Bauern dort eh kaum in die Stadt müssen, sondern eher mit dem Traktor auf die Felder... so lange die net zugebaut werden.
Man plant ja bereits zwischen Wetzendorf und Thon auf den Äckern ein riesiges Neubaugebiet. Hier war auch von Geschossbau zu hören.
Spätestens dann wird man das Busnetz erneut umkrempeln müssen, bis man über eine U Bahn Verlängerung nachdenkt
War diese Woche nicht die Sitzung des Fürther Stadtrates zum Busnetz Nürnberger Westen/Fürther Osten?
Ich hab nix gehört in den Medien.
Weiß jemand was von euch?
Ich hatte ja neulich Post von der VAG im Briefkasten mit der Info dass ihre Service Mitarbeiter in meinem Stadtteil unterwegs sind.
Und da ich Abo Kunde bin hat er bei mir geklingelt.
Ich fand es sehr positiv. Der hatte ein iPad dabei um gezielt Fragen zu stellen.
Es ging einerseits um Info über die U3 Eröffnung und welche Buslinien hier verkehren und auch um Kritik und Lob.
Da sprach ich auch die schlechte Taktung der Busse an, wohlwissend dass sich da ja was ändern soll.
Der nette Mitarbeiter wusste auch Bescheid über die geplanten Änderungen.
Lob hatte ich für den nun guten Anschluss mit U3, sowie das Busnetz Nord.
Ich bin jetzt nach Erlangen über U3 bis Friedrich-Ebert-Platz - Tram 4 Am Wegfeld - 30er Bus schneller in Erlangen als früher mit der Variante Bus 38 ab Krematorium, Maximilianstr. U1, Fürth HBF S1. Man glaubt es kaum aber es ist wahr.
Liegt sicher auch am Takt des 38er der nur 20 minütig fährt
Gleichfalls hatte ich als Anregung eine direkte Busverbindung Richtung Ikea Fürth von Wetzendorf/Schniegling aus anzubieten.
Das hat er auch fleißig in sein iPad eingetippt.

Kurzum ich bin überrascht über diesen mir unbekannten Service und ich bekam auch viele Infobroschüren (als Planfanatiker natürlich sehr schön, spezielle auf den Stadtteil zugeschnittene Fahrpläne und Ausschnittpläne) und konnte als langjähriger Abokunde zwischen mehreren Präsenten wählen. Ein edler Parker Kugelschreiber, eine Freifahrt mit der Museumsstaßenbahn, ein USB Stick im VAG Design etc. pp.

Der Mitarbeiter ließ allerdings durchblicken dass es hauptsächlich um die Kundenzufriedenheit gegenüber der VAG geht.
Ob man meine Anregungen aufnimmt, das hängt davon ab was die anderen Bewohner angegeben haben.
Wie schaut derzeit der Stand der Dinge aus. Alle Buslinien die von Nürnberg nach Fürth fahren (oder umgekehrt), müssen ja die Zustimmung in beiden Stadträten bekommen. Gibt es da neue Informationen?
Da warte ich auch sehnsüchtig drauf. Ich denke man müsste im Internet den Link der Stadtratssitzungen Fürth finden. Da stand es ja auf der Tagesordnung.
Nürnberg hat bereits zugestimmt, dass weiß ich.
Das hier habe ich gefunden_

[stadtrat.fuerth.de]

Da steht auch was zu dem geplanten Busnetz und dass es im Gremium Ende Juli beschlossen werden soll....
Nun... wir haben Anfang August. Irgendwie ist das schlecht zu finden, falls es den beschlossen wurde.
Yep, ist durchgewunken worden: [www.nordbayern.de]
Freut mich... Auf die Nürnberg-Fürther Nachbarschaftsverständigung!
Zitat
Marktkauf
Freut mich... Auf die Nürnberg-Fürther Nachbarschaftsverständigung!

nur leider sieht es im Moment so aus, als ob das alles Ende 2019 zu Ende ist.
InHouse-Vergabe sei Dank....

Grüßle,
der Werkstattmeister
Jepp ich freu mich sehr auf die Verbesserungen.
Was bedeutet denn eine Verschlechterung durch InHouse-Vergabe?
Kommt nicht trotzdem der Auftrag von den Kommunen?
Zitat
Straßaboh-Fan
Jepp ich freu mich sehr auf die Verbesserungen.
Was bedeutet denn eine Verschlechterung durch InHouse-Vergabe?
Kommt nicht trotzdem der Auftrag von den Kommunen?

Der Auftrag kommt auch dann von der Stadt. Allerdings bringt dies erhebliche Probleme bzw. Veränderungen für
aus- und einbrechende Verkehre. Hier muss nun festgestellt werden an welches Verkehrsunternehmen die Konzessionen fallen bzw.
wo es unter Umständen zu Brechungen von Linien kommt. Auch die Auswirkungen auf die paar Landkreislinien die momentan
das Stadtgebiet erreichen sind noch unklar.
Es wird zum Dezember 2019 zu einer kompletten betrieblichen Entflechtung zwischen VAG, ESTW und infra kommen. Die konkrekten Auswirkungen sind im Moment noch unsicher. Aber vorallem von der Nürnberger Seite sind teilweise Äußerungen zu hören, die nichts gutes erahnen lassen.

Grüßle,
der Werkstattmeister



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.08.2017 08:43 von werkstattmeister.
Wie macht man das denn woanders? Köln/Bonn oder Mainz/Wiesbaden zum Beispiel .....
Ich hoffe man einigt sich dann entsprechend.
Beispielsweise dass die Buslinien 37/38/39 die nur kurz Fürther Gebiet durchfahren und den Hauptweg in Nürnberg haben, von der VAG komplett betrieben werden und der 73er Bus dann dafür von Fürth.
Oder man zählt die Kilometer in jedem Stadtgebiet und verlangt Ausgleichszahlungen.

Ei ei ei... und ich dachte jetzt ist die Kirchturmpolitik langsam zu Ende
Zitat
Straßaboh-Fan
Ei ei ei... und ich dachte jetzt ist die Kirchturmpolitik langsam zu Ende

Das hat nur teilweise etwas mit Kirchturmpoltik zu tun, hauptsächlich aber mit neuen gesetzlichen Vorgaben, die ab 12/2019 gelten (VO 1370/2007 in Verbindung mit PBefG 2013), die hochkomplex und nicht eindeutig sind, und die erst teilweise erprobt bzw. durch Gerichtsurteile ausgelegt / interpretiert sind; samt der dadurch einhergehenden Rechtsunsicherheit getreu dem Sprichwort "Zwei Anwälte, drei Meinungen" (hier eher: "zwei Anwälte, fünf Meinungen").

In der ÖPNV-Branche geht dadurch das Gespenst feindlicher Übernahmen um, wie sie zum Beispiel im prominenten Beispiel Stadtbus Pforzheim kürzlich erst geschehen ist ("eigenwirtschaftlicher Antrag"). Stadtgrenzüberschreitende Linien sind dabei besonders kompliziert, weil die ÖPNV-Aufgabenträgerschaft in Bayern bei den Landkreisen und kreisfreien Städten angesiedelt ist und die kreisfreien Städte ihre eigenen Verkehrsunternehmen mit dem ÖPNV beauftragen wollen. Dies wiederum erlaubt die VO 1370/2007 nur unter bestimmten Bedingungen (Stadt muss die direkte Kontrolle über das Unternehmen haben, was natürlich nur für das eigene, aber nicht für das Unternehmen der Nachbarstadt gilt, usw...).

Alles viel zu komplex, um das hier vollständig und ausführlich zu erörtern. Aber der Grund für manche Änderung in den nächsten Jahren.



10 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.2017 17:19 von benji2.
Zitat
werkstattmeister
Zitat
Marktkauf
Freut mich... Auf die Nürnberg-Fürther Nachbarschaftsverständigung!

nur leider sieht es im Moment so aus, als ob das alles Ende 2019 zu Ende ist.
InHouse-Vergabe sei Dank....

Grüßle,
der Werkstattmeister

Die Bus-Verbindungen zwischen Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach werden, nach meiner Ansicht, noch zunehmen. VAG, Infra und ESTW sind durch die geografische Nähe der Städte auf Zusammenarbeit verdammt. Das Ding ist halt, wie die Zusammenarbeit nach Dezember 2019 ausschauen wird. Und da macht uns der Gesetzgeber halt ab 2020 das Leben schwer. Meine Frage ist, was muss alles zwischen den drei Städten getrennt werden?

- VAG Busse im Betriebshof Fürth und Erlangen?
- Gemeinsame Hwst. in Schweinau?
- Gemeinsamer Funk?

Das VAG Busse in den Nachbarstädten auf grenzüberschreitende Linien auftauchen, wird sich wohl nie ändern. Auch Busse der Infra und ESTW wird man wohl auch in Nürnberg sehen. Nur wird wohl auf Heller und Pfenning, jeder Mist und jede Fahrt zwischen den Nachbarstädten abgerechnet und getrennt werden.

Wir werden es sehen, wie es in diesen Punkt weiter gehen wird...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.2017 17:58 von Marktkauf.
Das klingt gar nicht gut. Sieht so aus als seid ihr da wesentlich tiefer in der Materie.
Es klingt trotzdem für einen Laien total bescheuert. Warum lässt man sich denn sowas einfallen?
Wen will man denn da schützen und wem soll das nützen?
Da klingt das von Marktkauf schon viel verständlicher und richtig schön... da wirds mir warm ums Herz... bei dem Szenario davor krieg ich das kalte Ko... äh Grau.... ach ja gut Nacht
Zitat
Marktkauf
Meine Frage ist, was muss alles zwischen den drei Städten getrennt werden?

- VAG Busse im Betriebshof Fürth und Erlangen?
- Gemeinsame Hwst. in Schweinau?
- Gemeinsamer Funk?

Das ist genau der Punkt um den es aktuell geht. Da gibt es verschiedene Ansichten zur Auslegung der ganzen Regelungen.
Im Moment verfolgt zumindest Nürnberg wohl den "harten" Weg der eine komplette betriebliche Trennung zu Folge haben würde.
Damit gäbe es auch keine VAG-Busse in den Betriebshöfen von ER und FÜ, keine gemeinsame Werkstatt, keine gemeinsame Leitstelle (und damit Funk), usw. mehr.

Grüßle,
der Werkstattmeister
> Damit gäbe es auch keine VAG-Busse in den Betriebshöfen von ER und FÜ, keine gemeinsame Werkstatt, keine gemeinsame Leitstelle (und damit
> Funk), usw. mehr.

Wie gedenkt man dann eigentich das im U-Bahnbereich zu regeln? Weil "Personenverkehrsleistungen" macht ja nicht bei Bussen halt... Dann erleben wir den Kieselbühl-Ausbau vielleicht in den nächsten Jahren, weil Fürth dann dort einen U-Bahnbetriebshof hinzimmern müsste, um dann eigene Fahrzeuge dort abzustellen.

Und kaum ist der fertig, erleben wir wohl noch die offizielle Trennung der U-Bahnbereiche durch die feierliche Sprengung der Hochbahn zwischen Muggenhof und Stadtgrenze, das wird ein Fest... ;-)

Aber ernsthaft, da muss dann doch auch eine Lösung gefunden werden?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.2017 12:36 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth
Wie gedenkt man dann eigentich das im U-Bahnbereich zu regeln?

da bin ich auf das Endergebnis auch mal gespannt. Es steht aber im Raum, dass die infra zumindest eigenes U-Bahnpersonal haben wird. Fahrzeugtechnisch wird sich vermutlich nicht so viel ändern. Evtl. werden aber die bisher immer nur rechnersich in %-Anteilen definierten Fürther U-Bahnwagen tatsächlich mal auf konkrete Wagennummern übertragen.

Grüßle,
der Werkstattmeister
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