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Stadtbuslinien Nbg-Fü-Erl-Sc Verbesserungsvorschläge!
geschrieben von Marktkauf 
an Benji2

Man könnte die Linien aber auch ähnlich 35er/ 65 zwischen Röthenbach und Hohe Marter zangenförmig führen, als das der der 38e ne Zusatzhaltestelle im Verlauf der Clarsbacher hat, dann aber Gebersdorf über Kleinreuth fährt, während die gegenwärtige Route des 179 dann die andere Zange bildet, so könnte zwischen Clarsbacher und Kleinreuth an der selben Haltestelle bei Bedarf umgestiegen werden, ohne das man bis zur Virnsberger den Zinken fahren muss, und kann entlang der alten Rothenburger fahren.

Oder der 38er ab Clarsbacher in Richtung neue Rothenburger mit einem Halt über dem U-Bf Kleinreuth führen und dann trifft man auf der Diebacher wieder auf die heutigen Haltestellen, wobei das dann umsteigetechnisch nicht ganz so optimal ist (außer in der Relation Leyh -> U3 Innenstadt, könnte aber den Bf Kleinreuth aufwerten?)

> Metrobus-artige Südwest-Querverbindung.

Also als Vorläufer der U-Bahn müsste man dann aber eher ne neue Linie erfinden, die nur die Knoten in der Südstadt bedient, für den 179er gilt, was ich auch bei der 8er Verlängerung kritisiere: Nur paar Stationen als Metrobus (oder im Falle der 8er als Stadtbahn) und dann ewiges Kreiseln um jeden Briefkasten (was beim 179er ja noch heftiger als bei der 8er auftritt) vereinigt im Prinzipip die Nachteile beider Systeme. Der (ggf) neuerschlossene Bereich wird nur flüchtig - im ungünstigen Fall gar tangential - erschlossen, und dananch wird soviel "abgeklappert" das die Fahrzeit konkurenzlos langsam ist - dann lieber eine gleichmäßige Erschießung als einen Schnellbus (oder eine Stadtbahn) vorzutäuschen, die im weiteren Linienverlauf nicht gegeben ist. Sicher gibt es Außnahmen, wo kürzere beschleunigte Stücke Sinn machen, aber deren Anwendungsfälle sehe ich eher woanders (Städteverbindung mit landwirtschaft geprägten Bereich dazwischen z. B.)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Zitat
Daniel Vielberth
Also als Vorläufer der U-Bahn müsste man dann aber eher ne neue Linie erfinden, die nur die Knoten in der Südstadt bedient, für den 179er gilt, was ich auch bei der 8er Verlängerung kritisiere: Nur paar Stationen als Metrobus (oder im Falle der 8er als Stadtbahn) und dann ewiges Kreiseln um jeden Briefkasten (was beim 179er ja noch heftiger als bei der 8er auftritt) vereinigt im Prinzipip die Nachteile beider Systeme.

Solange es keine andere zusätzliche Linie gibt, erfüllt der 179er faktisch die U36-Rolle. Eine zusätzliche Linie hingegen bedeutet ja auch eine Menge Mehrkosten und ich bin kein Fan eines hochdefizitären ÖPNV, bevorzuge lieber schlanke-knackige Strukturen. Daher setze ich eher darauf, dass mittelfristig eine Fürther Südstadt-Busreform die eine oder andere Begradigung mit sich bringt und dann passt es schon. Wobei selbst die Begradigungen vermutlich nicht kostenneutral gehen, wöllte man nicht Haltestellen ganz auflassen. Aber dann würde ich eher die eine oder andere Schleife in eine nachrangige Linie verlagern, um die "M179" zu straffen.

Daher würde ich bei meinem Konzept schon bleiben. Der 179er als Querspange zwischen U1 (Fürth Hbf) und U3 Südwest (G.A.S.) und der 38er als Querspange zwischen U3 Südwest (Gebersdorf), U1 (Maxi) und U3 Nordwest (NW-Ring), evtl. gar bis zur StUB (Bucher Str./N). Und daher auch gestreckte Linienwege mit Metrobus-Gedanke im Hinterkopf, als Ziel, als ein Ideal, das man anstreben sollte, auch wenn man es nicht überall und in jedem Teilabschnitt erreicht. Keinesfalls würde ich aus der heutigen Umwegigkeit der Linie 179 schließen, dass sie noch mehr dererlei tun soll, z. B. in Deiner Spangen-Lösung.

Die gestreckten Linienführungen haben den Hauptvorteil, dass eine gestreckte Linie auf mehr andere Linien trifft, als eine gekrümmte oder gekringelte. So erreicht in meinem Ansatz zum beispiel der 179er den 35er, der 38er den 67er. Bei Deiner Zangen-Lösung entstehen C-förmige Linienwege und es begegnen sich 179 und 67 lediglich zwei Mal, und 38 und 35 ebenso, also weniger Vorteile für die Gesamtnetzstruktur.

Die 35er/65er-Spangen-Lösung finde ich im Übrigen ziemlich übel und hab noch nie verstanden, warum man vor allem den 65er Fahrgästen diesen Umweg zumutet. Ich würde beide über Hohe Marter Süd fahren lassen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.2017 17:17 von benji2.
Ich finde es an sich für einen Fehler, den ÖPNV an seinen Ausgaben zu beurteilen. Der ÖPNV in den ganzen Stäten hat einen enormen sozialen und wirtschaftlichen Faktor, der unbezahlbar ist. Würden wir in Nürnberg und Umgebung die Straßenbahn, U-Bahn und S-Bahn rausnehmen, würde die ganze Stadt und Region zusammenbrechen. Der Autoverkehr würde die Stadt erdrücken und eine Vielzahl von Schüler und Studenten würden nicht von A nach B kommen. Der Gedanke der Autogerechten Stadt hat nie funktioniert und wird es auch nie...
Wir werden in diesen Land umdenken müssen. Die ganze Dieselgeschichte hat uns die gelbe und sogar fast schon die rote Karte gezeigt. Unsere Städte werden sich in den nächsten 20 / 30 Jahre sehr verändern. Mehr Straßenbahnen und noch viel mehr Busse!!!
Zitat
Marktkauf
Ich finde es an sich für einen Fehler, den ÖPNV an seinen Ausgaben zu beurteilen.

Ich habe von einem hohem Defizit geschrieben, das ich nicht gut finde. Welchen anderen Maßstab schlägst Du vor?

Das Defizit muss ja ebenfalls in irgend einer Weise von der Gesellschaft getragen werden. Woran sollte man messen, welches Defizit das "Richtige" ist? Welches Angebot noch angemessen und welches Angebot "zu viel" ist?
Nein Benji2... ich habe die Sache nur von der anderen Seite betrachtet. Die Städte werden mit den vielen Diesel-PKW`s noch sehr viele Probleme haben. Im derzeitigen Spiegel ist da auch ein Bericht. Da geht es auch um den ÖPNV. Die Städte werden radikale 30er Zonen einrichten müssen und auch vor Fahrverboten nicht halt machen. Unsere Grenzwerte bei den Abgasen sollen in vielen Städten stark überschritten sein. Der ÖPNV wird notgedrungen zum Erfolg verdammt sein. Sieht man derzeit nach Berlin, was die in den nächsten Jahren an Straßenbahnen planen ist enorm.

Ohne auf einzelne Linien einzugehen, die Autofahrer werden die ganze Rechnung zahlen müssen. Die alten Diesels müssen raus aus den Städten und man wird den Autoverkehr ganz stark eindämmen (müssen).

Ich glaube mit hohen Parkgebühren, noch viel höheren Benzinpreisen, wird man die Kosten für den ÖPNV in ganz Deutschland stemmen (müssen)!

[www.spiegel.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.08.2017 18:24 von Marktkauf.
Benji2 hat bereits wunderbar für mich beantwortet, anders würde ich meinen Gedankengang auch nicht verteidigen.

Zur alten Rothenburger Straße, die durch den Ortskern von Kleinreuth geht, möchte ich hinzufügen, dass ich - schon etwas her - mal gelesen habe, dass man überlegt, den Ortskern etwas aufzuwerten und die Stelle, an der heute die Haltestelle Kleinreuth ist und einige Parkplätze sind, wieder mehr zu einem schönen Platz herzurichten. Ich könnte mir daraus vorstellen, dass man die Straße für den Durchgangsverkehr sperrt oder durch Barrieren/Verängungen erheblich erschwert. Wenn es so kommen sollte, würde ich dann die Frage stellen, ob solch ein von Daniel geschildertes Zangenmodell verwirklicht werden könnte.

Das 35/65 Zangenmodell finde ich gar nicht mal so schlecht. Es begünstigt den Umstieg auf die andere Buslinie, ohne irgendwelche Straßen queren zu müssen. Ich verstehe nur nicht, warum man es bis jetzt nicht geschafft hat, für den 65 Richtung Röthenbach ebenfalls eine Haltestelle an der Dieselstraße einzurichten.

Zu Marktkaufs Blickwinkel und Visionen für die Zukunft möchte ich hinzufügen, wenn man einen Zeitraum von 20 oder 30 Jahren überblicken möchte, sich auch Gedanken machen sollte, wie weit die Technik vorangeschritten ist, Stichwort "Autonomes Fahren". Sollte autonomes Fahren Wirklichkeit werden, kann ich mir vorstellen, dass dies ebenfalls den ÖPNV revolutioniert, denn ein solches Fahrzeug muss ja nicht nur auf zwei oder vier Personen ausgelegt sein. Vielleicht besitzt irgendwann keiner mehr ein eigenes Auto und man bestellt für seinen Weg von A nach B ein autonomes Fahrzeug. Muss nicht soweit kommen, kann noch länger als 30 Jahre dauern, für unmöglich halte ich solche Szenarien aber nicht.
Was vielleicht nicht ganz so visionär aber trotzdem wichtig ist, sollten sich Städte ernsthaft Gedanken machen über den Radwegeausbau. Ich denke schon, dass ein attraktives Radwegenetz mehr Leute animiert Fahrrad zu fahren. Das Interesse zum Fahrrad wird auch durch die E-Bikes meiner Ansicht nach gesteigert (erlebe ich auch im Freundeskreis).
Also nicht nur ausschließlich auf U- und Straßenbahnen schauen.
Mal ein Lob an die VAG. Die Verlängerung der Linie 30 über den Flughafen wird wohl besser angenommen, als ich dachte. Der 30er ist von und ab Am Wegfeld immer noch gut besucht.

Die Linie 179 bis zur Gustav-Adolf-Str. zu verlängern, finde ich gut!
Zitat
Marktkauf
Mal ein Lob an die VAG. Die Verlängerung der Linie 30 über den Flughafen wird wohl besser angenommen, als ich dachte. Der 30er ist von und ab Am Wegfeld immer noch gut besucht.

Die Linie 179 bis zur Gustav-Adolf-Str. zu verlängern, finde ich gut!

Der einzige Nachteil ist halt das der 20er und 30er jetzt nicht mehr zum Hugo fahren sondern an den Arcaden enden... zumindest einen Schlenker zum Busbahnhof sollte man den Bussen schon einbauen...

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Ja, der abgehängte Hugenottenplatz ist nicht so der Hit. Hätte ich auch lieber die alte Lösung.
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