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Linie 4 von Landgrabenstraße nach Landgrabenstraße über Landgrabenstraße
geschrieben von Daniel Vielberth 
Hallo allseits,

Wer mal oben beschriebene Fahrt unternehmen will, der muss mal die seit gestern bestehende Bauumleitung der 4er ausprobieren. Gestern war ich auf den Weg von Wegfeld nach Gibitzenhof und durfte folgenden Haltestellenverlauf erleben.

[...]
Kohlenhof
Steinbühl
Landgrabenstraße (gewöhnlicher Bahnsteig)
Landgrabenstraße nach der Kurve
Heynestraße
Christuskirche (Bahnsteig Richtung Aufseßplatz)
Christuskirche Schleife (Ausnahmsweise kein Fahrgastwechsel)
Christuskirche (Bahnsteig Süd- /Westfriedhof)
Heynestraße
Landgrabenstraße (vor der Kurve)
Brehmstraße
[...]

Es fehlen nur ca 2m im graden Strang der Landgrabenkreuzung, aber dafür kann man nun von der 4er in die 5er direkt umsteigen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Ja ich hab es gelesen. Die VAG empfielt sogar Richtung Gibitzenhof sitzen zu bleiben. Spannend und merkwürdig zugleich.
Wieso? Die Umsteigezeiten in Richtung Gibitzenhof lassen mich immer im selben Zug landen, außerdem stelle ich mir so eine Völkerwanderung dort im Kreuzungsbereich äußerst unschön vor.
Also vorgestern hätte man mit Umsteigen an der Landgraben den Vorzug sogar erwischt, da gab's nämlich in der Richtung Christuskirche ziemlich Stau.

Was mich noch interessieren würde: Wie ist das ganze tariflich gereglt? Wenn, sagen wir einer, der sonst mit der Kurzstrecke (ja ich weiß auch, das man die Kurzstrecke im Stadtgebiet Nürnberg nicht mehr nicht mehr benutzen soll, damit sie abgeschafft werden kann, aber ich nehme für den Fall an, das jemand es versehentich trotzdem tut) Steinbühl - Brehmstraße fahren will, das wäre ja bei normalen Weg durch die Tarifregelungen erlaubt, durch die Umleitung dürfte er aber maximal bis Heynestraße fahren, bzw die andere Variante mit Umsteigen an der Landgrabenstraße ist ja auch unzulässig. Oder gilt da dann ne Sonderregelung?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.2017 12:11 von Daniel Vielberth.
Japp ich denke das in dem Fall eine Sonderregel gültig ist, sprich das hier (weil Baubedingt) die Zwischenhalte nicht zählen, aber da müsste man mal auf die Haltestellenauflistung des Baustellenfahrplans guggen, dort müssten doch die Kreise in denen Kurzstrecke gilt dennoch farblich abgesetzt sein?

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Klar wenn der Zug aus der Schleife Christuskirche sowieso der nächste Zug gen Gibitzenhof ist, dann kann man getrost sitzenbleiben.
Ich finde es schon gut dass die VAG hier drauf eingegangen ist und einen Hinweis bekannt gegeben hat.
Wird das auch in den Straßenbahnen so durchgesagt?

Habs leider bisher nicht geschafft selbst dort zu fahren.

In dem Fall werden die Kontrolleure sicherlich nicht auf der üblichen Kurzstreckenregel beharren.
Es wird von Gibitzenhof aus gesehen durchgesagt "Dieser Zug wird über Christuskirche umgeleitet" (oder so) dann "Dieser Zug ist die Linie 4 Richtung Am Wegfeld" und dann noch einmal "Dieser Zug fährt nun Richtung Am Wegfeld" denke das sollte schon oft genug sein das man weiß das man richtig ist.

Sofern man denn auch die Ansagen versteht wegen dem Weichengeschepper ^^

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
an Straßaboh-Fan

> Ich finde es schon gut dass die VAG hier drauf eingegangen ist und einen Hinweis bekannt gegeben hat.

Ja also prinzipiell finde ich ich die Lösung auch gut im Gegensatz zu Ersatzverkehr mit Bussen oder zwei getrennten Linien, eigentlich sogar sehr kreativ. Wobei ich bei der Durchsage die Variante "Dieser Zug fährt nach Gibitzenhof über Heynestraße und Christuskirche" der Variante "wird zur Christusirche umgeleitet" vorzöge, weil man dann gleich aus der Durchsage wüsste, das man dennoch weiter kommt (mich hat der Baufahrplan zugegeben kalt erwischt)

> In dem Fall werden die Kontrolleure sicherlich nicht auf der üblichen Kurzstreckenregel beharren.

Müsste man glatt mal ausprobieren, 10 Haltestellen mit der Kurzstrecke wären das dann...


[Edit: Antwort auf gelöschen Beitrag entfernt]

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.2017 14:37 von Forummaster Berlin.
Ein sinnfreier, persönlich angreifender Beitrag, sowie die Antworten darauf, wurden entfernt.

Wer persönliche Animositäten ausleben möchte, suche sich dafür bitte einen anderen Ort. Sollte das nicht von allein klappen, helfen wir da gerne auch mit dem Entzug der Schreibrechte nach.

Gruß, Tom Gerlich - stv. Forumleiter
Die Umleitung über die Wendeschleife Christuskirche ist aus der Not geboren. Es ist wohl die beste Variante, die die VAG einrichten konnte. Lieber dieser Umweg in beiden Richtungen, als ein Ersatzbus mit Zwangsumstieg. In einer Woche haben wir wieder die alte Linie 4 :-)
Ja die Linie 4, das war doch anno dazumal die einzige Linie, die sich an der Kreuzung Landgrabenstraße/Gibitzenhofstraße (Haltestellenname: Gibitzenhofstraße) selbst gekreuzt hat. Da hatte die Linie geschätzt 34 Haltestellen oder mehr und war von einer Endstelle zur anderen etwa eine Stunde unterwegs. Da hätte die Überschrift des Beitrags auch schon gepasst? Die 4 war schon damals eine Verdrusslinie (damals noch Verdru"ß"linie).
In Wirklichkeit wollte ich mich hier nur mal wieder (mit Historischem) melden. Grüße an alle.
Hallo Lebenskür,

damals hielt sie aber "nur" zweimal an der Landgrabenstraße ;-) Wobei hießen damals beide Haltestellen schon Landgrabenstraße, oder hieß eine anders (An der Schweiggerstraße gabs doch mal für die Haltestelle mehrere Namen, war das da unten auch so)?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Hallo Lebenskür!
Sehr schön dass man mal wieder was von dir hört.
Ja das war so mit der merkwürdigen 4er. Aber wer so eine komplizierte Linienführung entwirft, der braucht sich nicht wundern dass sie zum Verdruss wird.
Immerhin war ja ihre Aufgabe gemeinsam mit der Linie 14 das Klinikum (damals noch ohne Zusatz Nord, weil es Süd nicht gab) mit allen Stadtteilen zu verbinden.
Was ja auch vorzüglich geglückt ist.

Das aber die Haltestelle Landgrabenstr. früher anders geheißen haben soll, dass weiß ich nicht.
Die Haltestelle Schweiggerstr. hieß aber wohl Allersberger Str. wenn ich mich recht entsinne.
Ich hätte mir dafür immer den Namen Allersberger Kreuzung gewünscht.
Ja, die gute alte Linie 4, die sich selber kreuzte... Ich denke die Hst. Landgrabenstr. hatte schon damals ihren Namen. Bei der Allersberger Str. muß ich mal in den alten Fahrplänen nachschauen. Ich denke sie hatte zwei verschiedene Namen.

Linie 4 im Jahr 2017

Bin gerade mit der Linie 4 gefahren. Das Loch ist zu und mit Beton versiegelt. Nur die paar cm Strassenbelag fehlen noch. Die Umleitung ist noch bis Sonntag und bis dahin wird man wohl die letzten Arbeiten abschließen. Ab Montag heben wir wieder die direkte Linie 4 (ohne Umweg) in Nürnberg! :-)
Nachtrag zur ganz alten 4er

Mir ist so, als hätte ich da mal was von "An den Rampen" gelesen, soweit das nicht schon die nächste Haltestelle Richtung Rochusfriedhof war. Zumindest wäre es relativ logisch gewesen, wenn man immer die Haltestellen nach der kreuzenden Straße benenen wollte.

Bei der Schweigger-/ Allesberger war ja m. W auch die Hst der 4er die Allesberger hieß, weil die 4 diese dort nur einmal berührte, wärend sie auf der Schweigger ja länger unterwegs war. Im Gegenzug war bei den auf der Allesberger fahrenden Linien Schweiggerstraße weil die die Schweiger nur einmal berührten, aber mit Allesberger Str. ja sonst alle Haltestellen von Widhalmsraße bis Tristanstraße gemeint hätten sein können. So leite zumindest ich mir die damalige Unlogik her.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.2017 15:15 von Daniel Vielberth.
Im Heft der Staßaboh vom Mai 1979 habe ich nun gelesen, dass die Linie 4 die " Selbstkreuzung " vom 18.4.1954 - 30.4.1960 gefahren ist. Durch Eure Beiträge ist mir bewusst geworden, dass ja bei Linienkreuzungen der Name an der Umsteigestelle variieren kann je nach Strecke, auf der die Bahn die Haltestelle gerade anfährt. Tatsächlich hieß die Kreuzungshaltestelle auf dem Ast Gibitzenhof -Kohlenhof- Zeltnerstraße im Fahrplan damals Landgrabenstraße und auf dem Ast Brückenstraße - Willstraße - Rochusfriedhof - Hessestraße - Dutzendteich eben Gibitzenhofstr (Fahrplanauszug von 1956, abgedruckt im Septemberheft der Straßaboh von 1979 Seite 11). Wurde damals die Haltestelle auf Plänen benannt hieß sie Gibitzenhofstr./Landgrabenstr., vergleichbar mit der Schweiggerstr./Allersbergerstr. Ansonsten mied man die sperrigen Doppelnamen. In Betracht wäre noch die Haltestelle Brückenstr gekommen, wo sich auch zwei Äste kreuzten. Auswege fand man bei Plätzen(z.B Rathenauplatz) oder Gebäuden (z.B. Hbf, Lorenzkirche. Opernhaus...) Bei der U-Bahn versuchte man Straßennamen für U-Bahnhöfe zu vermeiden(Südring für die Haltestelle Frankenstraße)
Die Haltestelle An den Rampen scheint es jedenfalls in meiner Erinnerung tatsächlich gegeben zu haben, in meinen Unterlagen kann ich aber nur Volkmannstraße finden.
Liebe Grüße Euer Lebenskür.
Ja die Haltestelle "An den Rampen" befand sich genau da wo die Landgrabenstr. heute auf den Frankenschnellweg trifft.
Hatte also nix mit der Haltestelle Landgrabenstr./Gibitzenhofstr. zu tun.
Die Straße "An den Rampen" kommt ja von der Bahnlinie entlang her.
Besten dank, dann war es Gibitzenhof-\ Landgrabenstraße. Jedenfalls konnte man mit der alten 4er dann nicht von Landgrabenstraße nach Landgrabenstraße sondern nur von Landgrabenstraße nach Gibitzenhofstraße (und umgekehrt) fahren. Strenggenommen... ;-)

Auch wenn das wie eine Fahrt von Lindenaststraße nach U Maxfeld oder von Bertha-v-Suttner-Str nach U Sündersbühl war.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Leider haben sich einige Missverständnisse eingeschlichen. Die Haltestelle:An den Rampen, sollte es sie wirklich gegeben haben, hieß spätestens 1967 (mein erster vorhandener Fahrplan) Volkmannstraße.Diese Haltestelle hatte nie etwas mit der Haltestelle Landgrabenstraße/Gibitzenhofstraße gemein.
Die Haltestelle der Linie 4, die von der Christuskirche kam, die Gibitzenhofstraße überquerte und deren Haltestelle auch vor der Kreuzung war, hieß damals noch Gibitzenhofstraße. Diese Haltestelle wurde wohl, als die Linie 4 die Kreuzung nicht mehr überqueren konnte, in die bestehenden bleibenden Haltestellen Landgrabenstraße einbenamst.
Mein Hinweis sollte an sich nur auf die Besonderheit der Linie 4 hinweisen, dass sie damals schon in einem Umlauf eine Haltestelle (nämlich die Doppelhaltestelle
Landgrabenstraße/Gibitzenhofstraße) 4 mal anfuhr, während die Linien sonst in einem Umlauf jede Haltestelle nur 2 mal anfahren. Durch den Wegfall der jenseits der Kreuzung Richtung Volkmannstraße gelegenen Haltestelle konnte sie jetzt die Doppelhaltestelle nur 3 mal anfahren.
Jaja das Quadrat von zwei hat es in sich. Herzliche Grüße
an Lebenskür

Verstehe ich dich richtig die alte 4 hat vor dem überqueren der Kreuzung und nach dem Überqueren quasi 2 mal hintereinnader einen Halt Gibitzenhofstraße? Zusätzlich zur Selstkreuzung? Aber dann hätte die pro Umlauf ja sogar 6 mal Gibitzenhof-/ Landgrabenstraße gehalten?...

> Durch den Wegfall der jenseits der Kreuzung Richtung
> Volkmannstraße gelegenen Haltestelle konnte sie jetzt die Doppelhaltestelle nur 3 mal anfahren.

Das verstehe ich jetzt nicht ganz, wie ist die dann gefahren als es geradeaus nimmer ging? Ist die von der Heyne erst Plärrer abgebogen und dann über die 2/3er Strecke Rochusfriedhof, oder gleich entlang der 1er bis Willstraße, und dann auf den Westring? Und wie hat man, sagen wir mal an Kolenhof dann unterschieden können, welche 4er erst auf den Westring und dann am Stadtgraben fährt, und welche erst Stadtgraben und dann Westring fährt?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.08.2017 22:01 von Daniel Vielberth.
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