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VGN Fahrplanwechsel Dezember 2017
geschrieben von Marktkauf 
Ich bin diese Woche mit der 8 gefahren und war positiv überrascht, dass an dem Nachmittag auch alle entgegenkommendne Züge aus Erlenstegen 4 teilige Straßenbahnen waren. Ist das jetzt immer so und hat es mit der Kopplung des 9er Astes zu tun?
War auf der Sulzbacher Str. auch dringend nötig. Wenn ich da vorm Fahrplanwechsel gefahren bin, kamen immer nur 3 teilige Wägen und waren grad im Schüler und Berufsverkehr überfüllt.

Von daher gesehen scheint es gut zu sein. Ich hab auch sofort die Gelegenheit genutzt und bin nach den Erledigungen am Stresemannplatz mit der 8 bis zum Dokuzentrum und dann weiter als 6 zu meinem eigentlichen Ziel Westfriedhof gefahren.
In der Allersberger Str. kam ein Zug der Linie 7 entgegen. Und der war überraschenderweise voll. Ja man glaubt es also nicht was diese eine Haltestelle im Berufsverkehr bedeutet. Und diese Fahrgäste lässt man jetzt 20 Minuten warten?
Der Takt ist nun an der Schweiggerstr. sehr unrund. Die 7 fährt kurz hinter der 8 und entlastet sie somit auch nicht... oder war das nur grad ne Verspätung. Jedenfalls zeigt es dass die 7 doch ihre Fahrgäste hat. Sicher nicht abends und am WE.

Aber bitte bedenkt auch als die 8 zur Tristanstr. fuhr anstatt der alten 7, da wurde es als eine allgemeine Verbesserung gelobt und endlich ein sauberer Takt und endlich auch Spätverkehr und am WE. Und jetzt auf einmal unken alle rum.... bin ich im falschen Forum oder was?

Da werden von manchen gleich "Schienen rausreißen" gefordert und die ganze Tram einstellen. Also man weiß doch mittlerweile wirklich dass die Straßenbahn wieder Zukunft hat... anscheinend will man das in Nürnberg nicht wahr haben.
Und die heilige Kuh ist in Nürnberg nun wirklich nicht die Straßenbahn, das ist doch wohl eindeutig die U Bahn.
Außerdem haben sich genug Gutachter mit der Zukunft der Straßenbahn beschäftigt und bescheinigen ihr gute Möglichkeiten.
Darüber müssen wir nun wirklich nicht mehr diskutieren... höchstens noch mit neuen Usern.
Neulich sagte auch mal jemand Gutachten sagen ja doch nur das aus was der Auftraggeber wünscht und wären gar nicht so glaubhaft.... gleichwohl sagte ein und dieselbe Person an anderer Stelle dass die Bamberger auf jeden Fall ihre 7 oder 8 Planfälle von nem Gutachter untersucht bekommen sollen. Da wird die Meinung zu Gutachten anscheinend auch jeden Tag gewechselt bzw. wie es grad ins Konzept passt, oder hab ich da was falsch verstanden.

Zurück zum Thema. Wie wir alle wissen ist es geplant die Strecke in Richtung Brunecker Str. zu verlängern. Und diese Pläne haben gar keine schlechte Prognose auch tatsächlich realisiert zu werden, wenn die Uni kommt. Und jetzt haben wir auch noch den Söder Bonus.
Daher klingt es sehr wahrscheinlich dass die VAG diese Strecke eben nicht einstellen wird.
Der Notverkehr wie er jetzt stattfindet scheint ja angeblich einer Überlastung des Marientunnels geschuldet zu sein.
Als ich mit der 8 durchfuhr war tatsächlich Stau. Die 8 stand halb noch in der Bahnhofsstr. und hat den Geradeausverkehr blockiert.
Da würde sicher ein 5 Minutentakt bei der Tram so ähnlich wie im Steinbühler Tunnel ablaufen, und im Marientunnel hat die Tram keine Vorrangschaltung. Zumindest nicht am nördlingen Tunneleingang.
Ob das nun wirklich der Grund ist entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.2017 23:50 von Straßaboh-Fan.
an Straßaboh-Fan

> Neulich sagte auch mal jemand Gutachten sagen ja doch nur das aus was der Auftraggeber wünscht und wären gar nicht so glaubhaft....
> gleichwohl sagte ein und dieselbe Person an anderer Stelle dass die Bamberger auf jeden Fall ihre 7 oder 8 Planfälle von nem Gutachter
> untersucht bekommen sollen. Da wird die Meinung zu Gutachten anscheinend auch jeden Tag gewechselt bzw. wie es grad ins Konzept passt,
> oder hab ich da was falsch verstanden.

Nein, beide Aussagen sind sachlich richtig, und gelten gleichzeitig. Die Welt ist nicht nur schwarz-weiß, sondern grau.

Gibt man die ganzen Zahlen ungefiltert einem Gutachter, dann kommt am Ende des Gutachters Meinung, und nicht unbedingt die des Auftraggebers raus. So entstand m. M. der NVEP. Dem ja viele im Forum incl. mir zustimmen und ihn gut finden.

Wenn, wie in Bamberg, die ganze Stadt gegeneinnader zerstritten ist, kann man auch davon ausgehen, das die einnader gut genug überwachen, damit jede zu untersuchende Variante mit den bestmöglichen Zahlen an den Start geht und das Ergebnis halbwegs aussagekräftig ist. Solchen Gutachten schenke auch ich getrost Glauben.

Und dann gibt es noch diese Gutachten der Form: Gib mir paar Zahlen für meine Vorurteile. So hat man dann z.B die Nordringdurchbindung nachträglich wieder schlecht gerechnet, oder so versucht man unliebsame Straßenbahnstrecken kaputt zu rechnen. Z.B Kornburg-Tram. Nachdem erst wenige Jahre davor unter Berücksichtigung aller Zahlen das Gegenteil rausgekommen ist. Deren Wahrheitsgehalt erachte ich dann als eher zweifelhaft.

Im Übrigen, falls das falsch rüber kam: Nein ich bin nicht für die Einstellung der 7er, ich gehöre sogar zu denen, die Glauben,die Strecke zur Bauernfeindstraße noch persönlich erleben zu werden. Allerdings ist mein Eindruck, das in Stadt und/oder Verkehrsbetrieb die Meinung gekippt ist, weil die Aussage die ich zitiert habe, deutet für mich eher so in Richtung, die Hemmschwelle zur Einstellung ist gesunken. Und das aus den alten Tunneln noch mal was wird, das glaube ich auch nicht, da wäre der Aufwand zu hoch. Wenn eine Zukunft der 7er kommt, dann leider (leider, weil ich die Tunnel als geschichtlich bedeutsam und erhaltenswert ansehe, allerdings nicht in diesen Zustand, das keiner sie von innen sehen kann) oberirdisch.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.2017 11:10 von Daniel Vielberth.
Zum Gutachter-Streit
06.12.2017 11:35
Die Frage, warum sich die Stadtbahn nach Kornburg plötzlich nicht mehr rechnen soll, hat mich auch beschäftigt.

Da gibt es in den Verkehrsausschussunterlagen zur Stadtbahn Kornburg recht interessante Aussagen:

[online-service2.nuernberg.de]

Ab Seite 2 kann man lesen:

Für die Untersuchung der Stadtbahn Kornburg wurde als eine Sensitivitätsanalyse auch das
Verfahren der Standardisierten Bewertung 2006 durchgeführt. Auch nach altem Verfahren
wogen sich der anrechenbare volkswirtschaftliche Nutzen und die Kosten aus Betrieb,
Unterhalt und Kapitaldienst (Investitionskosten) auf. Dennoch ist ein direkter Vergleich
zwischen den Einflussgrößen im Verfahren 2006 gegenüber dem neuen Verfahren von 2016
nur bedingt möglich, da sich in der Standardisierten Bewertung 2016 verschiedene Faktoren
geändert haben, die zum Teil erhebliche Auswirkungen auf das Ergebnis haben. Folgende
Beispiele können hierfür angeführt werden:
1. Der durch das Zusatzangebot einer Stadtbahn nach Kornburg generierte Nutzen aus
der Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs hin zu öffentlichem Verkehr und
der im ÖV induzierte Verkehr fallen im Regelverfahren der Standardisierten Bewertung
2016 geringer aus.
2. Die Emissionskosten, die bisher deutlich positiv für den ÖPNV sprachen, sind durch
Anpassung der Kostensätze an die Bundesverkehrswegeplanung 2030 für den MIV
deutlich stärker gesunken, als für den ÖPNV, wodurch sich der Verlagerungsnutzen
von MIV auf ÖPNV verringert.
3. Auch die Pkw-Betriebskosten wurden aktualisiert und pauschalisiert und sind nun
günstiger geworden. Die Betriebskosten für den ÖPNV sind zwar tendenziell ebenfalls
günstiger geworden, jedoch sind die Personalkosten gestiegen, was den Effekt
zumeist überwiegt.
4. Hinzu kommt, dass die Kostenpauschale für Unfälle im öffentlichen Personennahverkehr
im Vergleich zum Regelverfahren der Standardisierten Bewertung 2006 um ein
Vielfaches angestiegen ist, wohingegen die Kosten für Unfälle durch Pkw innerorts
(für Nürnberg relevant) gesunken, jedoch für außerorts signifikant gestiegen sind.
Dies ist durch Anpassung an Kostensätze der Bundesverkehrswegeplanung und an
aktuelle Statistiken erfolgt.
Ausschlaggebend für die Kostensteigerung im untersuchten Fall der Stadtbahn Kornburg
ist die Unterscheidung in unabhängiger und sonstiger Bahnkörper. Die Definition
laut Standardisierter Bewertung sieht vor, dass nur „Fahrwege, die aufgrund ihrer
Lage und Bauart völlig unabhängig vom übrigen Verkehr geführt werden“ als unabhängige
Bahnköper betrachtet werden. Um diesen nun deutlich negativ gewichteten
Effekt aufzuwiegen, müssten in der Untersuchung zur Stadtbahn Kornburg deutlich
mehr MIV-Fahrten und deutlich mehr Buslinienfahrten ersetzt werden, um mittels
vermiedener Unfallkosten zu einem positiven Ergebnis zu gelangen.
5. Der Kapitaldienst und die Unterhaltskosten für ÖV-Fahrzeug sind tendenziell günstiger
geworden.
6. Der Kapitaldienst für den Fahrweg ist infolge der Niedrigzinsphase deutlich gesunken,
was positiv auf das Nutzen/Kosten-Verhältnis wirkt.
In Summe aller Effekte heben sich die Verschlechterungen auf der Nutzenseite und die Verbesserungen
auf der Kostenseite (Kapitaldienst) zwischen den Verfahren 2006 und 2016
zumeist auf. Tendenziell fallen Bewertungen für Straßen- / Stadtumlandbahnen etwas
schlechter aus.


Da kann man also schwarz auf weiß nachlesen, warum die Bewertungen für den ÖPNV jetzt teilweise (sogar drastisch !) schlechter ausfallen.

Und die genauere Begründung für das Aus der Kornburg-Bahn ist auch nett: Es ist zu einfach, mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren. Deshalb bringt man die Leute nicht zum Umsteigen. Aber den FSW für die Autofahrer muss man trotzdem ausbauen?
Ich kann nur hoffen, daß der Ausbau der A73 nicht kommt und lieber die StUB nach Erlangen/Herzogenaurach und die Verlängerung der Linie 7 zum alten Gelände Südbahnhof.

Leider sagt mir mein Bauchgefühl was anderes...
Danke!

Die Frage der eingesetzen Bahnen [auf der 7] war ja zu erwarten: 6-Achser.

Ne Frage noch zum neuen Fahrplan:
Ich hab mal versucht die benötigten Bahnen zusammenzubekommen. Vielleicht kann hier jemand korrigieren/bestätigen:

Kurse auf den einzelnen Linien in der Früh-HVZ an Schultagen:

Linie 4: 13 Bahnen
(unter Annahme einer Wendezeit am Wegfeld von 6 Minuten)
Linie 5: 9 Bahnen
(unter Annahme einer Wendezeit Worzeldorfer Str. von 13 Minuten)
Linie 7: 2 Bahnen
Linien 6&8: 15 Bahnen
(Wende-/Pufferzeiten: Erlenstegen: 10min/Doku:8min pro Richtung/9min Westfriedhof)

Zusätzlich noch ein Kurs welcher Linie 8/5 einmal befährt.

Macht 40. Passt meine Aufstellung?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.2017 19:18 von Pro Tram.
Zitat
Pro Tram
Danke!

Die Frage der eingesetzen Bahnen [auf der 7] war ja zu erwarten: 6-Achser.

Ne Frage noch zum neuen Fahrplan:
Ich hab mal versucht die benötigten Bahnen zusammenzubekommen. Vielleicht kann hier jemand korrigieren/bestätigen:

Kurse auf den einzelnen Linien in der Früh-HVZ an Schultagen:

Linie 4: 13 Bahnen
(unter Annahme einer Wendezeit am Wegfeld von 6 Minuten)
Linie 5: 9 Bahnen
(unter Annahme einer Wendezeit Worzeldorfer Str. von 13 Minuten)
Linie 7: 2 Bahnen
Linien 6&8: 15 Bahnen
(Wende-/Pufferzeiten: Erlenstegen: 10min/Doku:8min pro Richtung/9min Westfriedhof)

Zusätzlich noch ein Kurs welcher Linie 8/5 einmal befährt.

Macht 40. Passt meine Aufstellung?

Beim Rechenergebis habe ich Gesamtfahrzeugmenge 39 rausbekommen, "Pro Tram" da ist Dein Gesamtergebnis 40 leider Falsch.

Wie wir (ihr's) es mitbekommen haben, ist der TW 1011 (GT6N) am 30.11.2017 wieder von der IFTEC Leipzig nach Nürnberg zurückgekommen. Bevor der TW 1011 ab Januar 2018 wieder zum Linienverkehr zum Einsatz kommt, müssen die Motoren, Drehgestelle und Bremsen wieder eingebaut werden. Diese Teile wurden vor dem Abtransport ausgebaut und in der eigenen Werkstatt aufgearbeitet. Nach dem Einbau werden Testfahrten durchgeführt. Wenn die Testfahrtergebnisse Erfolgreich abgeschlossen sind, dann wird der TW 1011 grünes Licht für den Linienverkehr bekommen.
Montag den 08.01.2018 (das ist die zweite Kalenderwoche) sind die Weihnachtsferien zu Ende und die HVZ an Schultagen beginnen da zum ersten mal im neuen Jahr, es wäre auch gut dass der TW 1011 in der zweiten Kalenderwoche ein grünes Licht für den Linienverkehr hat.
Ich habe auch eine Datei der VAG Mobil Kundenzeitung von der Ausgabe 3/2017 reingestellt und da müsst ihr das Lesen, wo ich Gelb Markiert habe. Wenn ab ca. Ende Januar eine Straßenbahn alle 3 bis 4 Wochen zur IFTEC Leipzig zur Modernisierung geschickt wird, muss die VAG irgendwann um Fahrzeugmängel befürchten, da die Modernisierung etwa 10 Wochen pro Fahrzeug dauern würde. Wenn es so laufen soll dass alle 3 bis 4 Wochen eine Straßenbahn nach Leipig zur Modernisierung gebracht wird, dann wird der 5 Minuten Takt der Linie 4 nach Ostern kaum möglich sein. Wenn die Linie 4 in der HVZ an Schultagen den 5 Minutentakt beihalten soll, muss die VAG gedanken machen, eventuell Straßenbahnen aus einer anderen Stadt auszuleihen oder die VAG muss den Fahrplan der Linie 4 ändern. Man kann davon ausgehen dass TW 1011 öfters auf der Linie 4 zum Einsatz kommen wird, auch auf der Linie 7 werden wir den TW 1011 oft fahren sehen.


Zitat
Lose
Zitat
Pro Tram
Kurse auf den einzelnen Linien in der Früh-HVZ an Schultagen:

Linie 4: 13 Bahnen
(unter Annahme einer Wendezeit am Wegfeld von 6 Minuten)
Linie 5: 9 Bahnen
(unter Annahme einer Wendezeit Worzeldorfer Str. von 13 Minuten)
Linie 7: 2 Bahnen
Linien 6&8: 15 Bahnen
(Wende-/Pufferzeiten: Erlenstegen: 10min/Doku:8min pro Richtung/9min Westfriedhof)

Zusätzlich noch ein Kurs welcher Linie 8/5 einmal befährt.

Macht 40. Passt meine Aufstellung?

Beim Rechenergebis habe ich Gesamtfahrzeugmenge 39 rausbekommen, "Pro Tram" da ist Dein Gesamtergebnis 40 leider Falsch.

13+9+2+15+1=39?
Seltsame Mathematik
Zitat
Pro Tram

Kurse auf den einzelnen Linien in der Früh-HVZ an Schultagen:

Linie 4: 13 Bahnen
(unter Annahme einer Wendezeit am Wegfeld von 6 Minuten)
Linie 5: 9 Bahnen
(unter Annahme einer Wendezeit Worzeldorfer Str. von 13 Minuten)
Linie 7: 2 Bahnen
Linien 6&8: 15 Bahnen
(Wende-/Pufferzeiten: Erlenstegen: 10min/Doku:8min pro Richtung/9min Westfriedhof)

Zusätzlich noch ein Kurs welcher Linie 8/5 einmal befährt.

Macht 40. Passt meine Aufstellung?

Nein, nicht ganz:

früh HVZ Werktag:

Linie 4: 12 Züge (Nachmittag 13)
Linie 5: 9 Züge
Linie 6: 8 Züge
Linie 7: 2 Züge
Linie 8: 8 Züge (Nachmittag 7)

ergibt: 39 Züge

Grüßle,
der Werkstattmeister



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.12.2017 08:47 von werkstattmeister.
Danke werkstattmeister! Lag ich ja fast richtig, lag dann wohl an der Wendezeit am wegeld. Kurs 8 bzw 16 auf der 8bzw 6/8 ist dann wahrscheinlich der Verstärkerkurs der die Runde Erlenstegen und Tiergarten-Frankenstr fährt.

Auf den ersten Blick ja "genug" Reserve.
Zitat
Pro Tram
Kurs 8 bzw 16 auf der 8bzw 6/8 ist dann wahrscheinlich der Verstärkerkurs der die Runde Erlenstegen und Tiergarten-Frankenstr fährt.
Auf den ersten Blick ja "genug" Reserve.

genau. Der Zug der diese Route fährt ist buchmäßig ein Kurs der Linie 8. Der fährt aber ein bisschen mehr als nur einmal Erlenstegen und dann Tiergarten - Frankenstraße.

Genug Reserve ist da so eine Sache. Man muss ja berücksichtigen das es immer ein paar Züge gibt die auf Grund von Untersuchungen, Werkstattaufenthalten bzw. Schäden nicht einsatzfähig sind.

Grüßle,
der Werkstattmeister
Zitat
werkstattmeister
Zitat
Pro Tram
Kurs 8 bzw 16 auf der 8bzw 6/8 ist dann wahrscheinlich der Verstärkerkurs der die Runde Erlenstegen und Tiergarten-Frankenstr fährt.
Auf den ersten Blick ja "genug" Reserve.

genau. Der Zug der diese Route fährt ist buchmäßig ein Kurs der Linie 8. Der fährt aber ein bisschen mehr als nur einmal Erlenstegen und dann Tiergarten - Frankenstraße.

Genug Reserve ist da so eine Sache. Man muss ja berücksichtigen das es immer ein paar Züge gibt die auf Grund von Untersuchungen, Werkstattaufenthalten bzw. Schäden nicht einsatzfähig sind.

Grüßle,
der Werkstattmeister

Was an Reserve anlangt, ist deutlich zu wenig. Drum habe ich gestern über das Thema Modernisierung der Straßenbahn formuliert. Das habe ich gestern Reingeschrieben: Ich habe auch eine Datei der VAG Mobil Kundenzeitung von der Ausgabe 3/2017 reingestellt und da müsst ihr das Lesen, wo ich Gelb Markiert habe. Wenn ab ca. Ende Januar eine Straßenbahn alle 3 bis 4 Wochen zur IFTEC Leipzig zur Modernisierung geschickt wird, muss die VAG irgendwann um Fahrzeugmängel befürchten, da die Modernisierung etwa 10 Wochen pro Fahrzeug dauern würde. Wenn die VAG den Plan nicht umdenkt und es soll wirklich so Laufen, dass eine Straßenbahn alle 3 bis 4 Wochen zur IFTEC nach Leipzig zur Modernisierung geschickt werden soll, dann muss die VAG Straßenbahnen aus einer anderen Stadt ausleihen, damit genügend Fahrzeuge und Reserve-Fahrzeuge zur Verfügung stehen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.12.2017 23:03 von Lose.
Soll man halt (falls die historischen Züge offizielle Fahrgastbeförderung machen dürfen) da ein paar Fahrzeuge nehmen, okay die sind bis auf den N8 nicht wirklich niederflurig, aber das wäre doch ein schöner Grund den N8 mal wieder auf Strecke zu schicken falls der noch kann...

(Bei U-Bahn 401-404 geht es ja auch nich mehr, leider, daher weiß ich nich ob sie den N8 nich auch schon "unbrauchbar" gemacht haben...)

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
Lose
Was an Reserve anlangt, ist deutlich zu wenig. Drum habe ich gestern über das Thema Modernisierung der Straßenbahn formuliert. Das habe ich gestern Reingeschrieben: Ich habe auch eine Datei der VAG Mobil Kundenzeitung von der Ausgabe 3/2017 reingestellt und da müsst ihr das Lesen, wo ich Gelb Markiert habe. Wenn ab ca. Ende Januar eine Straßenbahn alle 3 bis 4 Wochen zur IFTEC Leipzig zur Modernisierung geschickt wird, muss die VAG irgendwann um Fahrzeugmängel befürchten, da die Modernisierung etwa 10 Wochen pro Fahrzeug dauern würde. Wenn die VAG den Plan nicht umdenkt und es soll wirklich so Laufen, dass eine Straßenbahn alle 3 bis 4 Wochen zur IFTEC nach Leipzig zur Modernisierung geschickt werden soll, dann muss die VAG Straßenbahnen aus einer anderen Stadt ausleihen, damit genügend Fahrzeuge und Reserve-Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

du kannst davon ausgehen, dass es da schon genügend Leute gibt die das im Blick haben und nicht mehr Wagen gleichzeitig zur Modernisierung schicken als betrieblich machbar. Und falls es doch mal eng weden sollte, wird halt die Linie 7 auf Bus umgestellt und man hat wieder zwei Wagen zur Verfügung. Oder vielleicht bittet dich ja jemand darum bei anderen Betrieben nach Wagen nachzufragen.... >:)

Grüßle,
der Werkstattmeister



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.12.2017 09:40 von werkstattmeister.
Der Duiswürder TW 2000 wäre wieder schön, der war so schön hell freundlich und geräumig...

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.12.2017 10:01 von Daniel Vielberth.
Ich wünsche allen Bahnfreunden erstmal ein friedliches und schönes Adventswochenende.

Einen besonderen Dank an unseren "Werkstattmeister", der unsere Nachrichten immer wieder bereichert und auch schon mal den einen oder anderen Fehler bereinigt. Seinen Vorschlag, bei anderen Betrieben nach gebrauchten Wagen zu schauen (hihi) werde ich mal nachgehen. Sollte ich in München oder bei mir im Hinterhof einen weiß-blauen 1000er oder 1100er (haben ja in der Hauptstadt der Weißwürste andere Nummern) finden, rufe ich mal bei der VAG an.
Solltet ihr in den kommenden Tagen einen weiß-blauen Wagen 1015 oder 1127 auf unseren Schienen sehen, könnte meine Suche von Erfolg gehabt haben :-). Bei mehr als 5 gebrauchten Neufahrzeugen, lassen wir den 7er im 5 Minutentakt fahren... hihi

Schönes Wochenende hohoho!!!
Nürnberger Presse zum morgigen Fahrplanwechsel:

>> Mehr Züge für Pendler: Das ändert sich ab 10. Dezember

Halbstündliche Verbindungen zwischen Nürnberg und Bamberg - vor 8 Stunden

NÜRNBERG - Ab Sonntag, 10. Dezember, kann man in weniger als drei Stunden mit dem ICE von Nürnberg nach Berlin fahren. Doch nicht nur im Fernverkehr tut sich etwas mit dem Fahrplanwechsel, auch im Nahverkehr ändert sich einiges. <<

Weiterlesen: [www.nordbayern.de]

Übrigens: Die ICE-Sprinter nach Berlin ersetzen morgens um 7:00 und mittags um 13:00 Uhr normale ICE. Nur abends um 19:00 Uhr fährt ein zusätzlicher Zug. In Gegenrichtung fährt der Sprinter morgens und abends als zusätzlicher Zug.

-------------------

Und noch zur gestrigen Sonderfahrt:

>> Neue ICE-Trasse: So war die Premierenfahrt nach Berlin

In unter drei Stunden geht's ab sofort von Nürnberg in die Hauptstadt - 08.12.2017 <<

[www.nordbayern.de]

Aber nur 3 x pro Tag und Richtung.

Leserkommentar von heute früh zu den Fahrplanverschlechterungen beachten.


Pressemitteilung der Bahn:

>> 08.12.2017 - Berlin–München unter vier Stunden: Kanzlerin, Bundesminister und Länderchefs eröffnen modernste Strecke Deutschlands <<

[www.vde8.de]

-----------------------------

Und die Rückfahrt:

>> Pannen im Sonder-ICE: So erlebten Reisende das Desaster

Sprinter-Zug kam eine Stunde und 37 Minuten zu spät in München an - vor 2 Stunden

NÜRNBERG - Ein PR-Desaster bei der Eröffnung der ICE-Schnellbahnverbindung München-Berlin zeigt, dass es der Deutschen Bahn nicht an Tempo, sondern an Zuverlässigkeit fehlt. Das peinliche Verspätungsprotokoll zum Nachlesen. <<

[www.nordbayern.de]



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2017 18:41 von Manfred Erlg.
> NÜRNBERG - Ein PR-Desaster bei der Eröffnung der ICE-Schnellbahnverbindung München-Berlin zeigt, dass es der Deutschen Bahn nicht an
> Tempo, sondern an Zuverlässigkeit fehlt. Das peinliche Verspätungsprotokoll zum Nachlesen. <<

Ich finde es gar nciht so schlecht, das es da Pannen gab. Nicht etwa, das ich der Bahn negative PR wünsche (ganz im Gegenteil), aber wie soll man denn denn Politikern beweisen, das mehr in die Schiene investiert werden muss, mehr Personal, großzügigere Fahrpläne mit mehr Reserven gebraucht würden, wenn bei den Politiker-Fahrten künstlich gepusht alles gut geht? Und von daher ist das so durchaus im Sinne der (normalen) Fahrgäste gelaufen, jetzt weiß jeder, das das größte Problem in Deutschlands Bahnverkehr eben nicht Strecken für Tempo 400 sind. Es geht nicht alleine um Geschwindigkeit, Geschwindigkeit ist bestenfalls Werbemittel. Wenn sich wegen dieser Fahrt etwas ändern würde, dann wäre es die Verspätung wert gewesen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.2017 21:13 von Daniel Vielberth.
>> Neue Busverbindungen von Fürth nach Nürnberg

Drei Linien wurden verlängert — infra hat Vorschläge aus Nahverkehrsplan vorgezogen - vor 32 Minuten

FÜRTH - Mit dem Fahrplanwechsel Anfang Dezember sind Fürth und seine Nachbarstadt Nürnberg verkehrstechnisch wieder ein Stück näher gerückt. Die beiden Buslinien 37 und 39 wurden aus dem Nürnberger Westen bis zum Hauptbahnhof verlängert. Besonders die Bewohner der Oststadt profitieren von diesem neuen Angebot. <<

Weiterlesen: [www.nordbayern.de]
Zitat
Manfred Erlg
>> Neue Busverbindungen von Fürth nach Nürnberg

Drei Linien wurden verlängert — infra hat Vorschläge aus Nahverkehrsplan vorgezogen - vor 32 Minuten

FÜRTH - Mit dem Fahrplanwechsel Anfang Dezember sind Fürth und seine Nachbarstadt Nürnberg verkehrstechnisch wieder ein Stück näher gerückt. Die beiden Buslinien 37 und 39 wurden aus dem Nürnberger Westen bis zum Hauptbahnhof verlängert. Besonders die Bewohner der Oststadt profitieren von diesem neuen Angebot. <<

Im Prinzip ist das ja zu begrüßen.

Aber gestern Vormittag war es das reine Chaos zwischen Freiheit und Bahnhofsplatz: Die Busse standen sich gegenseitig gehörig im Weg. Bin mal gespannt, was man tun will, um das wieder flüssig zu bekommen.
Ich hab die neuen Busse als Wetzendorfer gleich mal ausprobiert.
Der 38 der nun geradeaus durch Schniegling fährt und nicht mehr an der Kriegsopfersiedlung endet ist ein dickes Plus.
Es bleiben ab der Haltestelle Schniegling auch einige Leute sitzen, die vorher von hier aus laufen mussten.

An der Endstation Stadtgrenze hab ich dann den 37er abgewartet um gen Fürth HBF zu fahren. Ich stellte fest dass die Liniennummer an der Bushaltestelle Richtung Fürth durchgestrichen war, kein Hinweis... einige Meter weiter befand sich ein einsames Haltestellenschild an einer Stange mit Fahrplan. Nachdem ich die fast 20 Meter dahingelaufen bin stellte ich fest dass der 37er hier halten soll.
Ist wohl der Wartezeit des ankommenden 73 geschuldet der ja dann als 38er weiterfahren soll. Die Busbucht ist für 2 Busse zu kurz.
Als ich und ein weiterer Fahrgast nun an der Ersatzhaltestelle standen, bog der 37er um die Ecke und hielt vorne in der Busbucht...... äh.... gut sie war frei.... er fuhr los und gab ordentlich Gas. Wir haben gewunken und auf das H-Schild gezeigt. Dann haute er doch noch die Bremse rein und hat uns mitgenommen. Der hätte sonst nicht gehalten. Also so ist das aber eine dumme Lösung.
Der Fahrer zuckte mit den Achseln und meinte "alles neu". Gut aber wenn er es nicht weiß als Busfahrer, wer denn dann?
Wir haben uns auch gefragt wo der in der Gegenrichtung hält. Diese Blockumfahrungssituation zwischen Kurgartenstr. und Stadtgrenze ist ja ziemlich undurchsichtig. Das wusste der Fahrer auch nicht. Er meinte der Halt entfällt in Richtung Schniegling.... kann das sein?
In Fürth angekommen war es wirklich etwas chaotisch. Der Fahrer wusste nicht genau wo er halten sollte...
Wie kann das sein dass die Faher nicht genau bescheid wissen.
Dann hab ich auf den 39er gewartet. Das war der gleiche Bus/Fahrer der als 37 ankam. Oha also eine Durchbindung beider Busse.
Der war gut angenommen über den Espan und bis zur Hans-Böckler-Str. dann halt das übliche durch Schniegling wie immer, sehr leer.

Fazit. Die genauen Haltestellen müssen noch umgebaut bzw. deutlicher kommuniziert werden.
Wo hält der 37er an der Stadtgrenze in Fahrtrichtung Schniegling?
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