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[VDE 8.1] Bauarbeiten Forchheim Nord - Bamberg / Planung Ausbau Bamberg
geschrieben von Manfred Erlg 
Jetzt steht auch der Vortrag der Gutacher online:

[bamberg.sitzung-online.org]
Der Link wurde geändert und führt jetzt auf die Unterlagen zur gesamten Sitzung.
Wer nur das gesammelte Ergebnis sehen will, ruft von dort aus den Anhang 5 auf.
Wer wissen will, wie die Bewertungen zustande gekommen sind, ruft den Anhang 4 auf. Dort wird von allem auch sehr ausführlich erklärt, was bei den einzelnen Varianten jeweils nicht möglich ist.

Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Die 4-gleisige oberirdische Variante ist zu bevorzugen.

Sie bietet mit Abstand das meiste Verkehrspotential und ist schneller fertig. Es werden halt im Vergleich zu den Tunnelvarianten eben keine Flächen frei.

Kein Ausbau, 3- gleisiger Ausbau und kein Ausbau im Süden sind keine echten Varianten, sondern Zwischenlösungen und im Grunde nicht ernsthaft zu betrachten.

Da bin ich mal gespannt, ob die Bamberger jetzt dieser klaren Empfehlung des von ihnen selbst bestellten Gutachtens folgen. Oder ob die Diskussion weiter so unterirdisch fortgesetzt wird wie in den vergangenen Monaten.

Dass es kaum Unterschiede in der Bewertung gäbe, wie die örtliche Presse behauptet, kann man ja wohl auch nicht so stehen lassen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.2018 13:24 von HansL.
Wer sich die Ergebnisse nicht im Detail ansehen will, hier die wichtigsten Passagen:

"Die Variante „Ebenerdige Durchfahrung“ schneidet unter allen AusbauVarianten
für den Planungsabschnitt Bamberg der ABS Nürnberg –
Ebensfeld in der Bewertung mit Abstand am besten ab.
Mit einem Abstand von 20 bzw. 25 Punkten folgen die beiden Teilausbau-Varianten
3-Gleisigkeit und Kein Ausbau im Süden. Beide würden
aber langfristig aus heutiger Sicht nur Zwischenlösungen zu einem
später zu erfolgenden durchgängigen Ausbau darstellen. Die dauerhaften
Alternativlösungen zur Ebenerdigen Durchfahrung folgen mit
einem bereits sehr deutlichen Abstand von 32 Punkten (Kurzer Tunnel),
38 Punkten (Langer Tunnel) und 60 Punkten (Volluntertunnelung)."

Fazit:

"Durch die Realisierung der Ebenerdigen Durchfahrung ergeben sich
gleichzeitig aber auch zahlreiche dauerhafte Vorteile für die Stadt
Bamberg und ihre Bürger, die den langen Bau der Maßnahme und die
damit verbundenen Einschränkungen rechtfertigen:
- Stark verringerte Schienenlärmbelastung ggü. heute sowie dem
Ohnefall durch aktive und passive Schallschutzmaßnahmen entlang
der ausgebauten Strecke
- Möglichkeit von Angebotserweiterungen im Nahverkehr sowie
bessere Verknüpfung von S-Bahn, Regional- und Fernverkehr durch
zusätzliche Kapazitäten der Infrastruktur
- Deutliche Erhöhung der Erschließungswirkung durch den Schienenverkehr
mit dem Bau eines neuen Haltepunkts Bamberg Süd, damit
auch stark verbesserte Erreichbarkeit der Brose-Arena
- Verbesserungen für den städtischen Straßenverkehr durch den Neubau
der Über-/Unterführungen im Stadtgebiet sowie durch den Ersatz
von vier Bahnübergängen mit höhenfreien Kreuzungsbauwerken"

Gutachterliche Empfehlung:

"Die beschriebenen Vorteile der Ebenerdigen Durchfahrung übersteigen
die ebenfalls existierenden Nachteile, was sich im guten Bewertungsergebnis
der Variante widerspiegelt.
Insgesamt empfiehlt der Gutachter, auf Basis dieser Erkenntnisse
der Variante eines 4-gleisigen Ausbaus mittels ebenerdiger Durchfahrung
des Stadtgebiets und innovativem Lärmschutz den Vorzug
zu geben.
"

Das ist ja jetzt das Ergebnis, zu dem der Gutachter kommt, den die Stadt selbst beauftragt hat.
Bin mal gespannt, ob es angesichts derart klarer Aussagen doch noch eine Diskussion in Bamberg geben wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.2018 13:26 von HansL.
>> Der oben stehende Link funktioniert nur zeitweise. <<

Es ist immer besser, nicht direkt auf ein PDF zu verlinken, weil sich das ändern kann, sondern auf die übergeordnete Seite, in diesem Fall den Tagesordnungspunkt (TOP):

[bamberg.sitzung-online.org]

(Die Präsentation mit den Ergebnissen genügt zur schnellen Information.)

Edit: Der Link im Zitat ist auf den TOP geändert worden.

-----------------------------

Die CSU befürwortet die von Bund und Land bevorzugte ebenerdige Durchfahrung; die SPD eigentlich auch. Letztere hat viel zu lange Rücksicht auf verantwortungslose Politsektierer wie die BBB-Fraktion genommen, die Mehrkosten in Milliardenhöhe für die Volluntertunnelung und Verlagerung des Güterbahnhofs ins Überschwemmungsgebiet des Mains in Kauf nehmen wollte, für die es aber von Bund und Land keine Finanzierung gegeben hätte. Gut, dass dies Schmierentheater Anfang März beendet werden wird.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2018 11:16 von Manfred Erlg.
Zitat
HansL
Der oben stehende Link funktioniert nur zeitweise.

Deshalb hier die wichtigsten Passagen:
(...)

Fazit:

"Durch die Realisierung der Ebenerdigen Durchfahrung ergeben sich
gleichzeitig aber auch zahlreiche dauerhafte Vorteile für die Stadt
Bamberg und ihre Bürger, die den langen Bau der Maßnahme und die
damit verbundenen Einschränkungen rechtfertigen:
- Stark verringerte Schienenlärmbelastung ggü. heute sowie dem
Ohnefall durch aktive und passive Schallschutzmaßnahmen entlang
der ausgebauten Strecke
- Möglichkeit von Angebotserweiterungen im Nahverkehr sowie
bessere Verknüpfung von S-Bahn, Regional- und Fernverkehr durch
zusätzliche Kapazitäten der Infrastruktur
- Deutliche Erhöhung der Erschließungswirkung durch den Schienenverkehr
mit dem Bau eines neuen Haltepunkts Bamberg Süd, damit
auch stark verbesserte Erreichbarkeit der Brose-Arena
- Verbesserungen für den städtischen Straßenverkehr durch den Neubau
der Über-/Unterführungen im Stadtgebiet sowie durch den Ersatz
von vier Bahnübergängen mit höhenfreien Kreuzungsbauwerken"

Danke für das Herkopieren, bei mir funktioniert(e) der Link nämlich auch nicht.

Aber nun zum zitierten Inhalt: Diese "dauerhaften Vorteile" existieren doch auch bei den drei Tunnelvarianten, insofern sprechen dise Argumente doch gerade nicht für speziell eine oberirdische Durchfahrung. Oder hab ich einen Denkfehler?

(Und nein, ich meine jetzt nicht die dreiste Vorfestlegung aus dem StMI man wölle nur einen oberirdischen S-Bahn-Halt Bamberg Süd finanzieren, denn das ist politische Willkür und kein Sachzwang. Daher hat der Gutachter ja auch in den unterirdischen Varianten stets Bamberg Süd mit drin.)
Es geht ja nicht nur um diesen Punkt. Bei den Tunnelvarianten kommt zum Beispiel die Deponierung des Aushubs hinzu. Und die Mehrkosten werden auch bewertet - und natürlich die zukünftigen Betriebskosten für die einzelnen Varianten..



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2018 11:18 von Manfred Erlg.
Zitat
benji2

Aber nun zum zitierten Inhalt: Diese "dauerhaften Vorteile" existieren doch auch bei den drei Tunnelvarianten, insofern sprechen dise Argumente doch gerade nicht für speziell eine oberirdische Durchfahrung. Oder hab ich einen Denkfehler?

Hast Du Dir die Bewertung wenigstens mal im Detail angesehen? Ich kann da jetzt nicht alles hineinkopieren, aber der "verkehrliche Nutzen" erreicht halt nun mal nur bei der oberirdischen viergleisigen Durchfahrung den Maximalwert von 105 aus 105 Punkten.

Jetzt kann man natürlich wieder anfangen, herumzudiskutieren, ob die Bewertungskriterien OK sind. Das kann letztlich immer. Aber das sind nun mal die Kriterien, die der Bamberger Stadtrat vorab abgesegnet hat. Irgendwie muss man sich halt einigen, wie man die einzelnen Aspekte werten will.

Ich habe jetzt nur mal die wichtigsten Sätze aus der Zusammenfassung herauskopiert. Wenn Du das diskutieren willst, musst Du schon auch in die Einzelheiten gehen. Die Tunnelvarianten kamen in diesem zentralen Punkt nun mal schlechter weg.

Und sicher ist es auch wichtig, wie lange die Bauzeit ist. Nur mit oberirdischer Durchfahrung bekommt man bis 2030 die neuen Gleise. Wenn nicht jetzt doch wieder ein paar sture Leute anfangen zu klagen und damit am Ende auch noch schaffen, für Verzögerungen zu sorgen. Das hoffe ich nicht und dieses Mal hat die Bahn die ganze Diskussion offen geführt.
Zitat
HansL
Zitat
benji2

Aber nun zum zitierten Inhalt: Diese "dauerhaften Vorteile" existieren doch auch bei den drei Tunnelvarianten, insofern sprechen dise Argumente doch gerade nicht für speziell eine oberirdische Durchfahrung. Oder hab ich einen Denkfehler?

Hast Du Dir die Bewertung wenigstens mal im Detail angesehen?

Nein, ich hab nur die oben hineinkopierten Argumente durchgelesen und bin zu meinem offenbar zutreffenden Schluss gekommen, dass es sich bei diesen Punkten nicht um Vorteile der oberirdischen Lösung handeln kann, wie es erst eigentlich den Eindruck erweckt.

Dass die unterirdischen Lösungen natürlich andere Nachteile haben, bei Bauzeit und Kosten, ist mir schon klar. Es ging nur um die zitierte Stelle, mit der nach meinem Eindruck etwas begründet werden sollte, das damit aber nicht begründet werden kann.
Zitat
benji2
Zitat
HansL

Hast Du Dir die Bewertung wenigstens mal im Detail angesehen?

Nein, ich hab nur die oben hineinkopierten Argumente durchgelesen und bin zu meinem offenbar zutreffenden Schluss gekommen, dass es sich bei diesen Punkten nicht um Vorteile der oberirdischen Lösung handeln kann, wie es erst eigentlich den Eindruck erweckt.

Sorry: Du machst Dir nicht die Mühe, die Bewertung erst mal in Detail anzusehen! Aber Du weißt auch so, dass die Zusammenfassung so nicht stimmen kann?

Eine ernsthafte Diskussion ist doch so gar nicht möglich! Ich könnte Dir jetzt die Einzelpunkte aufdröseln, die letzten Endes zu dieser zusammengefassten Bewertung geführt haben. Aber aufgrund Deines untrüglichen Bauchgefühls weißt Du es ja ohnehin besser...
Zitat
HansL
Zitat
benji2
Aber nun zum zitierten Inhalt: Diese "dauerhaften Vorteile" existieren doch auch bei den drei Tunnelvarianten, insofern sprechen diese Argumente doch gerade nicht für speziell eine oberirdische Durchfahrung. Oder hab ich einen Denkfehler?
... der "verkehrliche Nutzen" erreicht halt nun mal nur bei der oberirdischen viergleisigen Durchfahrung den Maximalwert von 105 aus 105 Punkten.

Der "lange Tunnel" erreicht nur 74 von 105 Punkten. Die Variante bekommt in der Unterkategorie "Veränderung Verkehrsverhalten" nur 45 von 60 Punkten und bei Verknüpfungswirkung nur 16 von 30 Punkten, aber auch bei "Erreichbarkeit/Erschließungswirkung" fehlen 2 Punkte. Wenn man diese Bewertung so stehen lassen kann, dann scheidet der "lange Tunnel" aus Sicht des Bahnbetriebs sicher schon mal wegen der damit verbundenen dauerhaften Nachteile aus.

Der "kurze Tunnel" ist in diesem für mich zentralen Kriterium auch deutlich schlechter als die oberirdische Durchfahrung.
Bei "Erreichbarkeit/Erschließungswirkung" fehlen genauso 2 Punkte wie bei der Verknüofungswirkung, aber vor allem die "Veränderung Verkehrsverhalten" schneidet mit 9 Punkten deutlich schlechter ab. Unter dem Strich kommen damit nur 92 statt 105 Punkte heraus.

Jetzt kann man sicher noch weiter in die Einzelheiten gehen und hinterfragen, wo die Tunnelvarianten im Detail ihre schlechtere Bewertung bekommen haben. Aber erst mal muss man akzeptieren, was die Gutachter für dieses Ergebnis zusammengefasst haben:

""Durch die Realisierung der Ebenerdigen Durchfahrung ergeben sich
gleichzeitig aber auch zahlreiche dauerhafte Vorteile für die Stadt
Bamberg und ihre Bürger, die den langen Bau der Maßnahme und die
damit verbundenen Einschränkungen rechtfertigen:
...
- Möglichkeit von Angebotserweiterungen im Nahverkehr sowie
bessere Verknüpfung von S-Bahn, Regional- und Fernverkehr durch
zusätzliche Kapazitäten der Infrastruktur
- ...
- Verbesserungen für den städtischen Straßenverkehr durch den Neubau
der Über-/Unterführungen im Stadtgebiet sowie durch den Ersatz
von vier Bahnübergängen mit höhenfreien Kreuzungsbauwerken"
> - Verbesserungen für den städtischen Straßenverkehr durch den Neubau der Über-/Unterführungen im Stadtgebiet sowie durch den Ersatz
> von vier Bahnübergängen mit höhenfreien Kreuzungsbauwerken"

Oha, darauf ein Mega-LOL. Also wenn man man nicht grade vorhat, die komplette Hafenbahn entweder in einem Tunnel oder auf eine Hochbahn zu legen, werden die Bamberger gar nicht merken, das Bü's weg sind... Am geschäftigsten ist da noch der Bü Höflein in der Strecke Bamberg - Oberhaid, weil das die Zufahrt zu der Gartenkolonie innerhalb des Gleisdreiecks ist, die andern beiden in Hauptstrecken, sind die Anfrufschranke für Radfahrer Fußgänger an einem Feldweg über die Lichtenfelser Strecke, und der in der Kurve Höflein-Hallstadt, wo, wenn hoch kommt, 10 Züge am Tag drüber fahren. Hui da spart man sich Staus die aus bis zu einem Auto bestehen, wenn man die beseitigt...


Was der vierte Bü sein soll weiß ich nicht, es kämen eben nur einer der beiden an der Hafenbahn in Betracht, die Staus dort liegen aber nur an der geringen Geschwindigkeit (auf der Hafenbahn wird nur rangiert), und weil die Übergaben an zweiten der Bü grundsätzlich halten müssen, bis die Automatik-HET anspringt, statt das die Anlage im Fahren einschaltet. Andererseits, wird die Hafen auch nur 2-3 dreimal am Tag bedient, würde ich schätzen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.02.2018 15:37 von Daniel Vielberth.
Zitat
Daniel Vielberth

Oha, darauf ein Mega-LOL. Also wenn man man nicht grade vorhat, die komplette Hafenbahn entweder in einem Tunnel oder auf eine Hochbahn zu legen, werden die Bamberger gar nicht merken, das Bü's weg sind... Am geschäftigsten ist da noch der Bü Höflein in der Strecke Bamberg - Oberhaid, weil das die Zufahrt zu der Gartenkolonie innerhalb des Gleisdreiecks ist, die andern beiden in Hauptstrecken, sind die Anfrufschranke für Radfahrer Fußgänger an einem Feldweg über die Lichtenfelser Strecke, und der in der Kurve Höflein-Hallstadt, wo, wenn hoch kommt, 10 Züge am Tag drüber fahren. Hui da spart man sich Staus die aus bis zu einem Auto bestehen, wenn man die beseitigt...


Was der vierte Bü sein soll weiß ich nicht, es kämen eben nur einer der beiden an der Hafenbahn in Betracht, die Staus dort liegen aber nur an der geringen Geschwindigkeit (auf der Hafenbahn wird nur rangiert), und weil die Übergaben an zweiten der Bü grundsätzlich halten müssen, bis die Automatik-HET anspringt, statt das die Anlage im Fahren einschaltet. Andererseits, wird die Hafen auch nur 2-3 dreimal am Tag bedient, würde ich schätzen.

Sorry, Daniel,

da hast Du offensichtlich nicht verstanden, um welche Bahnübergänge es gehen soll! Dieser Punkt ist bei allen Ausbauvarianten mit "5" bewertet, weil 4 Bahnübergänge entfallen sollen, nur beim kurzen Tunnel soll ein Bahnübergang bleiben. Das wird dann mit "3" bewertet. Beim Ohnefall bleiben alle 4 Bahnübergänge erhalten und das führt zur Bewertung "2".

Aber hier geht es gar nicht darum, ob sich da irgend etwas staut. Sondern um die Sicherheit an Bahnübergängen.

Auf jeden Fall muss es sich um Bahnübergänge im Süden des Bahnhofs handeln und nicht an der Hafenbahn oder im Gleisdreieck. Letzteres ist gar nicht Bestandteil der Variantendiskussion.

Aber dieser Punkt ist ohnehin nur ein Nebenaspekt, weil er sich so gut wie gar nicht auf die Gesamtbewertung auswirkt.
Ab HansL

Bahnübergänge im Süden Bambergs? Der frühste ist erst in Strullendorf und folglich wieder nicht Teil der Untersuchung. Ansonsten könnte man noch den Kasernenanschluss Richtung Berliner Ring meinen, mir ist aber ein Umbau im VDE-Rahmen nicht bekannt, seit das Ziel nicht mehr Kaserne der Amerikaner sondern Flüchtlingsheim ist, fährt da auch nix mehr, also bitte, welche vier Bahnübergänge meint der Gutachter?

Entweder es gibt 2 verschiedene Bambergs, oder er meint die nördlichen Bü's die zwar in Tat aufgehoben werden können, aber eigentlich völlig unproblematisch sind (siehe meine Ausführungen oben). Und ohne Hafenbahn sind das 3, also welcher soll der 4. sein?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.2018 05:48 von Daniel Vielberth.
Zitat
HansL
Sorry: Du machst Dir nicht die Mühe, die Bewertung erst mal in Detail anzusehen!

Ja, so ist es. Weil das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

Eine Zusammenfassung ist ja gerade dazu da, dass man sich auf diese beschränken kann. Die WVI-Bewertung (Anlage 4) war nicht öffentlich zugänglich, als der Tagesordnungspunkt ins Netz gestellt wurde (daher kenne ich die übrigen Anlagen 1-3), und auch später funktionierten die Links nicht. Und da ich nicht alle Zeit der Welt habe, kam mir die Zusammenfassung ganz gelegen.

Zitat
HansL
Aber Du weißt auch so, dass die Zusammenfassung so nicht stimmen kann?

Ich habe nur geschrieben, dass die Zusammenfassung keine sachlichen Gründe enthält, die für speziell die oberirdische Lösung sprechen, es aber so hingestellt wurde (von wem auch immer, evtl. von Dir, wenn sie von Dir stammt). Das ist Analytik, nicht Bauchgefühl. Ich lese etwas und mache mir ein Bild davon, was mir der Schreibende damit sagen will. Und hier habe ich eben erkannt, dass eine Mogelpackung verkauft werden soll.

Es gibt sicher Gründe für die oberirdische Lösung und gegen die unterirdische(n) Lösung(en), nur sind es eben nicht die in der von Dir geposteten Zusammenfassung aufgezählten. Darum ging es, nicht um mehr und nicht um weniger.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.2018 10:52 von benji2.
Zitat
benji2
Zitat
HansL
Aber Du weißt auch so, dass die Zusammenfassung so nicht stimmen kann?

Ich habe nur geschrieben, dass die Zusammenfassung keine sachlichen Gründe enthält, die für speziell die oberirdische Lösung sprechen, es aber so hingestellt wurde (von wem auch immer, evtl. von Dir, wenn sie von Dir stammt). Das ist Analytik, nicht Bauchgefühl. Ich lese etwas und mache mir ein Bild davon, was mir der Schreibende damit sagen will. Und hier habe ich eben erkannt, dass eine Mogelpackung verkauft werden soll.

Es gibt sicher Gründe für die oberirdische Lösung und gegen die unterirdische(n) Lösung(en), nur sind es eben nicht die in der von Dir geposteten Zusammenfassung aufgezählten. Darum ging es, nicht um mehr und nicht um weniger.

Die Zusammenfassung habe ich aus der Anlage 5 herauskopiert. Sie stammt also von den bestellten Gutachtern und nicht von mir!

Hier werden 5 Varianten verglichen, die aber alle gegenüber der 4-gleisigen oberirdischen Durchfahrung zum Teil erhebliche Nachteile haben. Die Tunnelvarianten sind zudem komplizierter und damit teuerer.

Die einfache oberirdische Lösung ist am flexibelsten, weil alle möglichen Fahrwege genutzt werden können. Das wird sehr genau im Anhang 4 aufgedröselt. Am Ende sind Tabellen eingefügt, aus denen man sehr genau herauslesen kann, was bei den anderen Varianten jeweils nicht geht. Das sind also alles kompliziertere und trotzdem weniger flexible und damit schlechter Lösungen.

Bei Betrachtung dieser Details könntest auch Du erkennen, dass nur die oberirdische Lösung alle Vorteile vereint:
"Möglichkeit von Angebotserweiterungen im Nahverkehr sowie bessere Verknüpfung von S-Bahn, Regional- und Fernverkehr durch zusätzliche Kapazitäten der Infrastruktur". Die zusammenfassende Wertung der Gutachter ist somit keineswegs aus der Luft gegriffen.

Aber Du willst Dich nicht auf Details einlassen, bezeichnest aber Deine dadurch zwangsläufig vorschnellen Wertungen ("Mogelpackung") als "Analytik"? Na ja, das kann ja jeder für sich bewerten.

Eines noch: Sicher kann man auch einen Haltepunkt Bamberg-Süd im Tunnel bauen. Technisch ist vieles möglich. Aber man müsste halt auch beleuchten, was das dann kostet und ob der Nutzen dann noch groß genug wäre, dass es dafür noch Zuschüsse geben könnte. Diesen Aspekt hat das Gutachten gar nicht bewertet; war auch nicht in der Aufgabenstellung enthalten.

Tatsächlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass es bei einer Tunnellösung einen solchen S-Bahnhalt geben könnte.

Aber das muss man ja auch gar nicht vertiefen, wenn man sich auf die von den Gutachtern als beste Lösung bewertete Variante einlässt.
Zitat
HansL
Aber Du willst Dich nicht auf Details einlassen, bezeichnest aber Deine dadurch zwangsläufig vorschnellen Wertungen ("Mogelpackung") als "Analytik"?

Mag ja sein, dass ich auf dem Schlauch stehe, aber die vier von Dir zitierten vier dauerhaften Vorteile waren: (1.) Schallschutz, (2.) mehr SPV-Kapazität (Möglichkeit von Angebotserweiterungen), (3.) Hp Bamberg Süd, (4.) BÜ-Beseitigungen. Das mögen ja Vorteile gegenüber dem Nichtausbau oder einem Teilausbau sein (Teilausbau 3-gleisig oder 2-gleisig im Süden/4-gleisig im Norden, beides in meinen Augen überflüssige Varianten, da nicht eisenbahnverkehrlich gleichwertig und allenfalls Provisorien). Die drei unterirdischen Lösungen sind jedoch alle viergleisig, verfügen alle über Gleisverbindungen südlich von Bamberg, sind mit allen Strecken verknüpft, siehe Gleispläne, die ich der Anlage 1 entnommen habe, so dass im Grunde keine wesentlichen Unterschiede bestehen. Und wenn doch, dann hat man sie bei der Entwicklung bewusst eingebaut oder in Kauf genommen. Das heißt: Allenfalls bei einzelnen Details mögen hier Unterschiede bestehen (Bahnsteiglage zueinander, Umsteigewege usw.), die Mehrkapazität schafft aber auch eine viergleisige Tunnellösung; und für die anderen drei Vorteile gilt das sowieso.

Nachtrag: Hab mir jetzt mal Anlage 5 besorgt und nach der von Dir zitierten Zusammenfassung gesucht. Das bestätigt meine Argumentation sogar noch mehr als ich es gedacht habe. Die vier dauerhaften Vorteile werden von WVI eben gerade NICHT als Vorteile gegenüber den anderen Varianten in den Raum geführt, sondern als Vorteile, die man im Blick haben soll, wenn man sich die bauzeitlichen Nachteile der oberirdichen 4-Gleis-Lösung vergegenwärtigt. Und so wird auch ein Schuh draus; hatte mich schon die ganze Zeit über das Wort dauerhaft in "dauerhafte Vorteile" gewundert; so ergibt er aber nun Sinn.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.2018 15:51 von benji2.
Gleich eins vorweg: Es gibt keine neuen Fakten, über die man diskutieren kann. Der Stadtrat soll auf der Sondervollsitzung am 6. März einen endgültigen Beschluss zur Variantenauswahl fassen.

Sitzungskalender: [bamberg.sitzung-online.org]

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Heute Abend findet die Informationsveranstaltung für interessierte Bürger statt:

>> Bürger-Info zum Bahnausbau am 21. Februar

Bewertung der Trassenvarianten durch externen Gutachter VWI Stuttgart GmbH wird vorgestellt –
Sonderausgabe des Rathaus Journals am 16. Februar [...]

Die Informationsveranstaltung am 21. Februar findet um 19 Uhr im Hegelsaal der Konzert- und Kongresshalle statt. Bereits ab 17.30 Uhr ist hierzu auch eine begleitende Ausstellung im Foyer aufgebaut – reichlich Gelegenheit, sich mit den Projektverantwortlichen der DB Netz AG und der Stadt Bamberg auszutauschen. <<

Infoseite Bahnausbau: [www.stadt.bamberg.de] [siehe Link unter "Nachrichten"]

RathausJournal: [www.stadt.bamberg.de]

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Es gibt drei Artikel der WeBZet vom 19. bis 21. Februar zur heutigen Veranstaltung: [www.freie-webzet.de]

1. Bahnfrage spaltet weiter die Stadt

[www.freie-webzet.de]

>> Der Ausgangspunkt: Für den Bahnknoten Bamberg besteht ein grundsätzlicher Ausbaubedarf. Die bisher favorisierte Lösung „ebenerdig, 4-gleisig im Bestand“ ist bis dato nicht mehrheitsfähig.

Bahn, CSU und OB sind für die ebenerdige Durchfahrung [...]

Klärungsbedarf bei „innovativen“ und „passiven Lärmschutz“ [...] <<


2. Gutachter zeigen mögliche Lösungen auf

[www.freie-webzet.de]

>> Bei der Beurteilung der Bahnausbau-Variante „Kurzer Tunnel“ haben die Gutachter genauer hingesehen. Bisher verbreitete Negativ-Behauptungen wurden weitgehend entkräftet.

Eine Variante, die bisher von der DB Netz AG abgelehnt wurde [kurzer Tunnel, ...]

Auch ein S-Bahn-Haltepunkt Süd wäre realisierbar [...] <<


3. Vor- und Nachteile des Langen Tunnels

[www.freie-webzet.de]

>> Bei der Bewertung für „Umwelt und Stadtraum“ schneidet er am besten ab: der lange Tunnel. Die Realisierung in „bergmännischer Bauweise“ macht ihn aber relativ teuer.

Problempunkt Verbindungsgleis Richtung Würzburg [...]

Städtische Straßeninfrastruktur müsste umfangreich angepasst werden [...] <<



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.02.2018 13:21 von Manfred Erlg.
Die Bahn (VDE8) hat eine Pressemitteilung zur Veranstaltung gestern Abend herausgegeben:

[www.vde8.de]

>> Bürgerveranstaltung zum viergleisigen Bahnausbau Bamberg

Am Mittwochabend von 17.30 bis nach 22 Uhr informierten Bahn und Stadt über die Planungen zum Bahnausbau in Bamberg. Etwa 150 Bürgerinnen und Bürger füllten den Hegelsaal bei einer lebhaften Diskussion. In Ausstellungsständen konnten vor der Saalveranstaltung im Foyer Fachleute befragt werden. <<

Zum Download gibt es ein Video und Fotos sowie eine neue Präsentation und eine aktualisierte Broschüre zum Abschnitt Bamberg.

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Kurzartikel des Fränkischen Tag:

>> Bahnausbau: Warum Bambergs OB für den Ausbau im Bestand ist

Erstmals hat sich auch Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) klar für eine der sieben Trassenvarianten ausgesprochen. <<

[www.infranken.de]

Die ausführlichen Artikel zur gestrigen Veranstaltung sind nur für Abonnenten zugänglich.

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Bericht der WeBZet vom 23. Februar:

>> Chancenlos

Den zahlreichen Besuchern der Info-Veranstaltung zum Bahnausbau saßen sechs Fachleute gegenüber. Alle sechs sprachen nur für eine bestimmte Variante. Bürger-Beiträge wurden stets entsprechend pariert.

Eine typische Veranstaltung im Sinne des „neuen Bamberg“ [...]

Keine Hand rührte sich [Kein Beifall für ebenerdige Durchfahrung, ...]

[www.freie-webzet.de]



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.2018 15:32 von Manfred Erlg.
PFA 21 Altendorf–Hirschaid–Strullendorf

Pressemitteilung der VDE8 vom 2. März:

[www.vde8.de]

>> Weiterer Bahn-Ausbau zwischen Nürnberg und Bamberg

Auch nach Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke (München)-Nürnberg-Erfurt-Leipzig/Halle-Berlin (VDE8) wird auf dem etwa 83 Kilometer langen Ausbauabschnitt Nürnberg-Bamberg noch weiter gebaut und geplant. Die Regierung von Oberfranken hat nun für den 05.03.2018 bis 08.03.2018 die Erörterung des Planänderungsverfahrens VDE8.1 Ausbaustrecke Nürnberg-Ebensfeld, Planfeststellungsabschnitt 21 Altendorf–Hirschaid–Strullendorf, angesetzt. Hier geht es darum, das Planrecht zum viergleisigen Ausbau dieses Streckenabschnitts im Landkreis Bamberg herzustellen.

Fertig gestellt ist der Abschnitt Erlangen–Baiersdorf, gebaut wird derzeit im Abschnitt Baiersdorf–Forchheim. Dessen Inbetriebnahme ist für November 2018 vorgesehen. Nördlich von Forchheim, im Planfeststellungsabschnitt 19, wurde mit den ersten Vorlaufmaßnahmen zur Baugrundverbesserung und mit so genannten CEF-Maßnahmen begonnen. Letztere sind vor dem eigentlichen Baubeginn liegende Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für von den Baumaßnahmen verdrängte Tiere und Pflanzen. Zum neuen Haltepunkt Forchheim Nord wurden die Genehmigungsunterlagen für den von der Stadt Forchheim gewünschten neuen Haltepunkt beim Eisenbahn-Bundesamt in Nürnberg eingereicht. Für die Planfeststellungsabschnitte 21 - das ist der Streckenabschnitt Altendorf-Hirschaid-Strullendorf - sowie 22 Bamberg steht das Planrecht noch aus.

Die Planung für den Abschnitt Altendorf-Hirschaid-Strullendorf befindet sich im fortgeschrittenen Genehmigungsverfahren. Hier finden jetzt vom 5. bis zum 8. März die Erörterungstermine statt. Ziel ist die Aufklärung von etwa 900 Einwendungen von Betroffenen im Einwirkungsbereich der Strecke und der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Das sind vor allem die betroffenen Behörden. Die Planunterlagen waren im September 2017 u. a. in den Rathäusern der betroffenen Gemeinden ausgelegt worden und wurden in zahlreichen Informationsveranstaltungen öffentlich diskutiert. Die Deutsche Bahn hatte während der Auslegung jeweils in den Gemeinden Altendorf, Hirschaid und Strullendorf Bürgersprechstunden eingerichtet um das Planwerk im Detail zu erläutern und individuelle Fragen von Bürgern zu beantworten. Die von den Trägern öffentlicher Belange (TÖB) und den privaten Betroffenen im Oktober 2017 bei der Regierung von Oberfranken als Anhörungsbehörde eingereichten Stellungnahmen und Einwendungen wurden der Deutschen Bahn als Vorhabenträger zur Stellungnahme übergeben und dort im Einzelnen bewertet.

Die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange drehen sich dabei im Wesentlichen um die Themen Verkehr und Umwelt sowie Schall und Erschütterung. Hierzu wurden im Vorfeld bereits umfängliche Abstimmungen durchgeführt. So wurde für die Bauzeit in 2016 ein Umleitungskonzept für die Abwicklung der Brückenbaumaßnahmen mit den Straßenbaulastträgern und den Gemeinden abgestimmt, zu dem für den Markt Hirschaid im Nachgang Forderungen zur Vermeidung der Vollsperrung der Maximilianstraße erhoben wurden. Die Deutsche Bahn wird dazu im Rahmen der Erörterung ein Konzept vorstellen um die Auswirkungen auf den Verkehr zu minimieren und die Maximilanstraße weitestgehend offen zu halten.
Ebenfalls in Hirschaid wurden die Anregungen der Anwohner der Amlingstadter Straße aufgenommen, den Baustellenverkehr über das nördliche Gewerbegebiet und einen nachgelagerten Feld- und Waldweg zu führen. Hierzu wurden die Eigentümer der an den Feldweg angrenzenden Flurstücke angeschrieben, mit der Bitte die für Verbreiterung des Feldweges als Baustraße erforderlichen Flächen für die Bauzeit zur Verfügung zu stellen.

Zu Altendorf werden für die infolge der Auflassung des Bahnübergangs Jurastraße südlich der Gemeinde neu vorgesehene Staatsstraße 2260 Planungen vorgelegt, die auch im Bereich der heutigen Brücknerstraße den Ausbau im Vollquerschnitt beinhalten.

Gegenstand der Erörterung werden auch Forderungen der Gemeinden nach Verlängerung der Lärmschutzwände in Altendorf und Hirschaid sein. Die Bahn wird hierzu die Berechnungs- und Abwägungsverfahren erläutern.

Schwerpunkte der Einwendungen privater Betroffener sind die Bereiche Schall und Erschütterung sowie passiver Schallschutz und des besonders überwachen Gleises (BüG). Hierzu wird vielfach die Anwendung des sogenannten Schienenbonus hinterfragt. Ein Thema, dass auch in den benachbarten Planfeststellungsabschnitten umfänglich diskutiert wurde. Die Genehmigungsbehörde hat jedoch mit den Planfeststellungsbeschlüssen die Richtigkeit der Planungsansätze der Vorhabenträger bestätigt. Das gilt auch für den Themenkomplex Erschütterung. Die Planung der Bahn setzt auch hier auf bewährte und planrechtlich bestätigte Verfahren. Die Sachverständigen der Bahn werden diese Themen erläutern und auch für den Einzelfall die Maßnahmen nachvollziehbar herleiten.

Auch der von vielen Einwändern kritisierte Prognosehorizont 2015 mit den dort hinterlegten Zugzahlen wird Gegenstand der Erläuterung sein. Zur Rechtmäßigkeit der gewählten Ansätze werden die Sachverständigen und Planer der Bahn die erforderliche Transparenz herstellen.

Die Planer der Bahn freuen sich auf eine lebhafte Diskussion und gehen davon aus, dass Planungen im Ergebnis der Erörterung weitgehende Zustimmung finden werden.

Die Erörterung für die Einwänder findet in der Karl-Wagner-Halle, Forchheimer Straße 31 in Strullendorf statt und ist über den S-Bahnhaltepunkt Strullendorf erreichbar.

Die Bauarbeiten sind Teil des viergleisigen Ausbaus der 83 Kilometer langen Bahnstrecke Nürnberg–Ebensfeld. Die Strecke wird durch einen viergleisigen Ausbau fit gemacht für den Fern-, Regional-, Güter- und S-Bahnverehr. Jeweils auf bzw. an zwei Gleisen wird dabei gleichzeitig gebaut und gefahren. Vor dem Bau liegen abschnittsweise Baurechtsverfahren, in denen die Interessen der Betroffenen abgewogen werden und mit Planfeststellungsbeschluss durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) das Baurecht erteilt wird. <<

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Infoseite der Gemeinde Altendorf: [www.altendorf-gemeinde.de]

Infoseite des Marktes Hirschaid: [www.hirschaid.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.03.2018 18:16 von Manfred Erlg.
Bamberg - Zur Stadtratssitzung am nächsten Dienstag:


Fränkischer Tag:

>> Bahnausbau: Warum die Entscheidung des Stadtrats nur noch formale Bedeutung hat.

Jetzt wird es ernst: Am Dienstagnachmittag will sich der Stadtrat in Sachen Bahnausbau endgültig positionieren.

Eine sechsjährige Debatte strebt ihrem Ende entgegen. Nach über 60 Sitzungen in verschiedensten Gremien will der Stadtrat am Dienstag eine Entscheidung über den Kurs der Stadt beim Bahnausbau treffen. Doch wie die Entscheidung ausfallen wird, ist wegen des Neins von Grünen und Bamberger Allianz sowie der unklaren Haltung der SPD unsicher.

Möglicherweise hat sich der aufreibende Diskurs um sieben Trassenvarianten kurz vor Schluss von selbst erledigt: Wer die Aussagen in den letzten Wochen aufmerksam verfolgt hat, dem blieb nicht verborgen, dass die Positionierung des Stadtrats unter den bekannten Voraussetzungen allenfalls formale Bedeutung hat. << Ausführlich im Premium-Bereich (Abo).

[www.infranken.de]


Freie WeBZet:

>> Finale: Tunnel oder ebenerdige Durchfahrung?

Am Ende ein Patt. Eine vom FT [Fränkischer Tag] durchgeführte Podiumsdiskussion zum Bahnausbau bestätigte das bisherige Bild: Für keine der bisherigen Varianten gibt es eine Mehrheit.

Wird die SPD umschwenken? [...]

Möchten die Bamberger am Ende am liebsten einen Tunnel? [...] <<

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Die S1, Fürth und Bamberg, keiner kann sagen, wo das noch hinführt...
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