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Mangel an vorhanden Fahrzeugen (Bus und Bahn)
geschrieben von 90408 reloaded 
@ benji2
Nochmals verdeutlicht:

wenn der Zug an der Haltestelle Plärrer anhält und jemand an dieser Haltestelle aussteigen möchte, das aber nicht darf, weil erst noch rangiert werden muss, so sind "zwischenmenschliche" Probleme vorprogrammiert. Diese bekommt erst einmal das Personal vor Ort ab.

Wenn nun eine Türe geöffnet wird, damit der Fahrer aussteigen kann, um nach hinten zu gehen, dann muss er auch wieder durch eine andere Türe rein. Also sind mindestens zwei Türen offen und die Leute sind draußen. Egal ob dies an der Stelle erlaubt ist oder nicht.
Und dann müssen die Türen erst wieder geschlossen und verriegelt werden...

Ähnliches gilt, wenn jemand zum Hilfsfahrstand zusteigen möchte.

Dann wäre noch von Interesse, inwieweit das Fahrzeug abgerüstet und (gegen unerlaubte Bedienung) gesichert werden muss, wenn der Fahrer aussteigt und somit das Fahrzeug mit Fahrgästen alleine stehen lässt.

Alternative wäre, dass alle Türen zu bleiben und der Fahrer innenherum geht. Dann viel Spaß dabei, ich möchte das in heutiger Zeit nicht machen...

Wenn der Fahrer es dann irgendwie geschafft hat, zum hinteren Führerstand zu kommen und um zur eigentlichen Haltestelle zu fahren, sind mit Wege- und Ab-/Aufrüstzeit gut und gerne 5 Minuten vergangen, bis die Fahrgäste offiziell aussteigen dürfen. Welcher Fahrgast akzeptiert dies, so lange eingesperrt zu bleiben?

Der Mensch bzw. Fahrgast ist doch der eigentlich Knackpunkt, an dem das scheitert. Und dann kommen noch die Gegebenheiten und Vorschriften dazu...

Viel Erfolg beim weiteren Planen wünscht
Thomas
Lasst die alte Wendeschleife und die Bushaltestellen und baut diese zusätzliche Häuserblockumfahrung!
Zitat
TomF
@ benji2
Nochmals verdeutlicht:

wenn der Zug an der Haltestelle Plärrer anhält und jemand an dieser Haltestelle aussteigen möchte, das aber nicht darf, weil erst noch rangiert werden muss, so sind "zwischenmenschliche" Probleme vorprogrammiert. Diese bekommt erst einmal das Personal vor Ort ab.

Wenn nun eine Türe geöffnet wird, damit der Fahrer aussteigen kann, um nach hinten zu gehen, dann muss er auch wieder durch eine andere Türe rein. Also sind mindestens zwei Türen offen und die Leute sind draußen. Egal ob dies an der Stelle erlaubt ist oder nicht.
Und dann müssen die Türen erst wieder geschlossen und verriegelt werden...

Ähnliches gilt, wenn jemand zum Hilfsfahrstand zusteigen möchte.

Dann wäre noch von Interesse, inwieweit das Fahrzeug abgerüstet und (gegen unerlaubte Bedienung) gesichert werden muss, wenn der Fahrer aussteigt und somit das Fahrzeug mit Fahrgästen alleine stehen lässt.

Alternative wäre, dass alle Türen zu bleiben und der Fahrer innenherum geht. Dann viel Spaß dabei, ich möchte das in heutiger Zeit nicht machen...

Wenn der Fahrer es dann irgendwie geschafft hat, zum hinteren Führerstand zu kommen und um zur eigentlichen Haltestelle zu fahren, sind mit Wege- und Ab-/Aufrüstzeit gut und gerne 5 Minuten vergangen, bis die Fahrgäste offiziell aussteigen dürfen. Welcher Fahrgast akzeptiert dies, so lange eingesperrt zu bleiben?

Der Mensch bzw. Fahrgast ist doch der eigentlich Knackpunkt, an dem das scheitert. Und dann kommen noch die Gegebenheiten und Vorschriften dazu...

Viel Erfolg beim weiteren Planen wünscht
Thomas

Wie ich erläutert habe gibt es auch eine Variante mit Vorwärtseinfahrt und Richtungs- und Fahrgstwechsel in der Schleife, falls die Fahrgäste wirklich so ungeduldig sein sollten, wie Du es befürchtest.

Die 5 Minuten halte ich für völlig übertrieben. So lange brauchen die GT6N nicht zum umrüsten auf den Hilfsfahrstand (selbst erlebt, das ging zack-zack).

Im Übrigen könnte der zweite Fahrer auch an der Oberen Turnstraße zusteigen, dann würde es kein "Leck" geben, durch das ungeduldige Fahrgäste unbeabsichtigt hinaustropfen können. Wenn man 2-3 Züge einspart, dann hat man ja auch 2-3 Fahrer übrig, die hier pendeln könnten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.06.2018 20:52 von benji2.
Zitat
werkstattmeister
Zitat
dirk1970
Gibitzenhof und Erlenstegen liegen doch auch in der Kurve, also dieses Argument der Behörde verwundert mich schon etwas.

Da spielen dann so Dinge wie "Bestandsschutz" mit rein. Aber eine Neuanalge einer Haltestelle ist so nicht mehr ohne weiteres möglich. Hinzu kommt noch das "Problem" Barrierefreiheit welches eine solche Haltestelle heute beim Neubau auch nicht mehr möglich macht.

Grüßle,
der Werkstattmeister

Genau genommen wäre eine Nutzung der Plärrer Schleife keine reguläre Haltestelle sondern ein temporär Zustand bis zur Beseitigung des Fahzeugmangels oder Fertigstellung einer neuen Wendeanlage für die zukünftige StUB bzw. Linie 14 HVZ.
Hallo allseits,

andererseits gibt es keinen klar definitierten Zeithorizont, wie lange das Behelfskonstrukt so bleiben würde, profisorien sind oft langlebig, ergo muss die Genemigungsbehörde befürchten, wenn sie den Finger gibt, das dann ggf die Hand genommen würde => wird sie eine als Dauernutzung zu verstehende Benutzung der Plärrerschleife nicht durchwinken, zumal man sonst befürchten müsste, sämtlich Klageverbände sich an den Hals zu holen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Hallo,

meine Vorschläge:

- wenn 363 wieder im Fahrgastbetrieb fährt, hätte man ganz einfach ein Fahrzeug mehr. Wozu hat man den guten alten N8 denn sonst überhaupt behalten?
Probleme bei der Beschaffung von Ersatzteilen? z.B. Mühlheim, Essen und die Bogestra haben noch ähnliche Fahrzeuge in Betrieb und davon auch nicht gerade wenig. Und München schaffts ja mit ihren nochmal deutlich älteren P-Wagen auch.
363 hat ja sogar ein Niederflurteil im Gegensatz zu den Bahnen im Ruhrpott, also kommen da auch Kinderwägen und Rollis rein.

- Am Wegfeld hat die 4er in der HVZ 10 Minuten Pause (glaube ich zumindest), das könnte man auf 5 Minuten reduzieren.

- Man verkürzt die Standzeiten am Doku-Zentrum. Zu den Anschlüssen: Was ist schlechter? "Schlechte" Anschlüsse oder Ausfälle von Straßenbahnleistungen? Mal abgesehen davon: In Katzwang Mitte: Wenn der 62 im 20-Minutentakt fährt, habe ich vom 62 auf den 52 14 Minuten Umsteigezeit, in der Gegenrichtung nur 3 Minuten. 14 Minuten, so lange kann man ja theoretisch gar nicht warten an den Umsteigehaltestellen von Tram auf Bus und umgekehrt, zumindest wenn ein Verkehrsmittel im 10-Minutentakt fährt. Und 3 Minuten? Nun, lass mal den 52 beim Harnischschlag ein bisschen an der Linksabbiegerampel stehn und vielleicht auch noch vor der Kreuzung Katzwang Mitte, dann sind 3 Minuten Verspätung schnell mal da und der Anschluss weg.
Was ich damit sagen will: Anschlüsse bei einem so dichten Takt machen wenig Sinn.

Zu den letzten zwei Vorschlägen: Beide Male sind die magischen 8 Minuten unterschritten, d.h. die Arbeitsunterbrechnung darf nicht zur Ruhepause dazugezählt werden. Aber wie sehen denn so Schichtpläne der VAG aus? Gibt es bei der VAG auch Schichten, wo man 30 Minuten zusammenhängend Pause hat? Oder fügen die sich immer zu 30 Minuten zusammen?

In der Summe spart man sich mindestens 3 Fahrzeuge, und alles ohne allzuviel Aufwand.
Heute habe ich wieder die zerkratzte Straßenbahn gesehen 1114 auf Linie 4. Der Lack ist total ausgebleicht.
Kauft Fahrzeuge nach und kürzt nicht das Angebot!!!
Zitat
Marktkauf
Kauft Fahrzeuge nach und kürzt nicht das Angebot!!!

Es wäre schon vollbracht wenn 4 Fahrzeuge für mindestens 3 Jahre ausgeliehen würden.
Ich behaupte das diese Variante auf Linie 4 schon länger praktiziert wurde. Vielleicht nicht regelmäßig aber immer wieder mal. Ich hatte dazu schon früher etwas verfasst.

Jetzt macht man es offiziell. Das ist schon ein Ding. Die Variante mit Schleife Christuskirche für Verstärker hätte wohl das gleiche Potential, und wie ich finde wäre es die atraktievere Lösung.
Ja, auf der Linie 4 fehlte zur HVZ immer mal irgendwo ein Zug.

Die Aufteilung 4/14 hätte einen viel größeren Nutzen. Tagsüber nur eine Linie 4 und Nachmitags zur HVZ eine Aufteilung:
4 Am Wegfeld - Plättet - Gibitzenhof
14 Am Wegfeld - Plärrer - Christuskirche
Früh zur HVZ müsste man mal durchrechnen.

Aber man kennt ja die VAG. Sie würden es so nie machen... Sie werden immer Antworten finden, die Strassenbahn auf Sparflamme zu halten.
Sie werden auch keine Fahrzeuge nachkaufen, selbst, wenn man ihnen welche anbieten würde!
Zitat
Marktkauf

Aber man kennt ja die VAG. Sie würden es so nie machen... Sie werden immer Antworten finden, die Strassenbahn auf Sparflamme zu halten.
Sie werden auch keine Fahrzeuge nachkaufen, selbst, wenn man ihnen welche anbieten würde!

Da würden bestimmt ganz kreative Gründe genannt werden warum Modell xy nicht zum Nürnberger Netz passt. Das glaube ich auch, da fehlt einfach der Wille und das Geld.
Der Wille fehlt, nicht das Geld! Das Geld fließt in die U-Bahn!

Der Nordast der Line 4 muss durch die neue Linie 14 gestärkt werden. Will man aber nicht, weil der Fahrzeugmangel dazu dienen soll, die Linie 7 schlecht zu machen.

Mit zwei Kreuzungen am Tunnel, hätte man die Strassenbahn an der Bayernstrasse reaktivieren können. Auch da sieht man, dass es keinen zusätzlichen Cent für die Strassenbahn gibt! Lieber ohne Halt durch die Bayernwanne...
Geld für die Ubahn ja aber auch nur für den Bau. Unterhalt? Nicht mal auf der Ubahn gibt es genügend Fahrzeuge, man kaschiert das mit diesem pseudo 3 min Takt.
Letztes Wochenende war ich im Strassenbahnmuseum, dort wurde auf der Oldtimerfahrt erwähnt das in 2 Jahren der Tunnel zur Bayernwanne zugeschüttet und mit dem Bau gen Bauernfeind begonnen werden soll. Ich habe aber nicht verstanden ob das wunschdenken war oder ob das konkret ist. Ich habe nicht mitbekommen das das im Rathaus endgültig beschlossen wurde, bzw. sollte doch wegen der möglichen UNI alles nochmal überdacht werden.
Gute Frage. Eigentlich wäre eine möglichst schnelle Erschließung von
Wohngebiet sinnvoll. Wobei man hauptsächlich Sozialwohnungen benötigt.
Wäre ich Vermieter wäre ich auch mit folgender Regelung einverstanden:
Wohngebäude mit mehr als 1 Wohnung müssen zur Hälfte als Sozialwohnungen
vermietet werden zu einem angemessenen Preis.

Wenn die Bauarbeiten dort beginnen, wird sicher die Straße dort gesperrt und
die Buslinie 65 umgeleitet.
Also, wenn es wirklich so ist, dass die Linie 7 über die Tristanstr. bis ins Areal am Südbahnhof verlängert werden soll, ist es eine gute Nachricht.

Nachteil, mit einen Schlag verschwinden alle Abstellmöglichkeiten in der Bayernwanne! :-(
Auf jeden Fall sind dann zusätzliche Fahrzeuge fällig.
In München ist man mit den Avenios sehr zufrieden, es wäre ja eine Möglichkeit, sich hier noch anzuschließen. In Nürnberg würde vielleicht auch die Inbetriebnahme nicht so lange dauern.
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