Ich habe mich seid längerem mit der Variante der U3 auf der bestehenden Bieberttrasse beschäftigt.

Mir kam seid langem die knf und die allgemeine Beurteilung irgendwie komisch vor.

Bei allen Berechnungen (die natürlich trotz der paar Semester Verkehrswesen und Stadtentwicklung) laienhaft sind, komme ich doch auf ein ganz anderes Ergebnis.

Dieser Diskrepanz wollte ich auf den Grund gehen und hab mir deswegen die „Kosten-Nutzen-Untersuchung zur U3“ durch Intraplan nochmal genau angeschaut.

Dabei ist mir auf seite 11 die völlig schwachsinnige Positionierung des 2 U-Bahnhofs im Planfall Bieberttrasse aufgefallen. Diese völlige Fehllage zieht sich dann natürlich durch die gesamte Bewertung.

Das diese Variante dann nicht mit einem knf >1 bewertet wird ist klar. Keiner fährt in einem U—Bahnhof auf der grünen Wiese mit.

Um das ganze mal zu verdeutlichen habe ich es hier mal in eine Skizze eingetragen wo der U-Bahnhof in der Bewertung geplant war und wo ich ihn für sinnvoll halt.

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg


War der Rote der ursprüngliche?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Zitat
Daniel Vielberth
War der Rote der ursprüngliche?

Ja Rot ist die Lage wie sie für die Berechnung des knf angenommen wurde...

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Hallo allseits,

Der urspürngliche wäre zudem ja noch viel zu nahe an Gebersdorf dran. Die Lage des roten Bahnhof machte für den Verzweigungsbahnhof Sinn weil man von dort am besten in die beiden Richtungen weg gekommen wäre (wobei die Verzweigung und Führung beider Äste wohl möglicherweise am Verkehrsbedürfnis im wesentlichen vorbei gelaufen wären, wie ich heute meine, und nur bei künstlich neu geschaffenen Verkehrsbedüfnissen (Altfeld) überhaupt den Hauch einer Chance hatten)

Nachdem man jetzt auf die Abzweigungen keine Rücksicht nehmen muss, ist aber sicher deine Lage die bessere. Ich persönlich habe mir den ersten Bahnhof zwar eher auf der Brücke über die Verbindungsstraße West vorgestellt, ähnlich Muggenhof über der Sigmundstraße/ Adolf-Braun-Straße, aber das war vor dem unter dem Gedanken einer (nahezu unbaubaren) Dreifach-Verzweigung (Je eingleisig abzweigend nach Zirndorf Bahnhof und Oberasbach Rothenburger Straße, und zweigleisig der Bärbel entlang) mit vierglesigen Bahnhof, aber von ersten beiden Ästen habe ich mich inzwischen abgewandt, um Schaden von der Rangaubahn abzuwenden (das weckt immer sofort Begehrlichkeiten, die Rangaubahn als Bahnstrecke zu zerstören, wie ich feststelle), und der Bf Oberasbach Rothenburger Str. ist durch den Bf Zirndorf-Altenberg und einen Ortsbus-Zubringer aus der Linder Siedlung über Jet-Tankstelle besser ersetzt.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.04.2018 13:39 von Daniel Vielberth.
Dann ist hier diese Variante wohl absichtlich/versehentlich schlecht gerechnet worden.

Was denken die Anderen dazu?

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Pro S-Bahn Cadolzburg - Fürth - Nbg Nordost - Gräfenberg
Zitat
R-ler
Was denken die Anderen dazu?

Ich denke, dass es verkehrt wäre, die Bibertbahntrasse mit einem Rad(schnell)weg auf Jahrzehnte hinaus für den ÖPNV zu verbauen. Sicherlich ist ein Radweg im Zweifelsfall besser als etwa ein Verkauf an die Anlieger zur privaten Gartennutzung. Trotzdem sollte hier der U-Bahn der Vorzug gegenüber dem Fahrrad gegeben werden, finde ich. Wir sind hier noch mittem im verdichteten städtischen Raum; Zirndorf und Oberasbach liegen nicht weiter entfernt von der Nürnberger City als die Fürther Hardhöhe.

Die Auskömmlichkeit einer Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) ist da ein ganz anderes Thema. Auch bei der Stadtbahn Kornburg verbaut man ja jetzt nicht plötzlich die Trasse, nur weil einmal eine NKU kein ausreichendes Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) erreicht hat, egal warum das nun dort so passiert ist. Und so sollte man es meines Erachtens auch hier handhaben, egal warum die 2010er NKU so schlecht ausging.

Trassensicherung ist etwas grundsätzliches und sehr / ganz langfristiges, denn meistens gibt es keine Alternativschneisen, wie hier. NKU sind eher kurz- bis mittelfristige Instrumente zur Zuschusserlangung für die tatsächliche Baudurchführung. Die ändern sich immer wieder und es gibt Gestaltungsspielräume.

Im Übrigen könnte ich mir auch vorstellen, die U3 auf der Bibertbahntrasse zusätzlich auch in die andere Richtung nach Gebersdorf Süd und vielleicht sogar bis zum Bf Nürnberg-Stein zu verlängern, z. B. mit einem U-Bf Aischweg oder Hügelstraße. Und zwar mit jenen Fahrten, die sonst in Gebersdorf (Nord) enden würden; sie könnten dann dort einfach Kopf machen.



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.2018 21:23 von benji2.
Ich denke bei dieser trasse hier wäre eine stadtbahnlösung für die 2 stationen sinnvoll.

Sie darf halt nur keine Änderungen am fahrzeugpark nötig machen sonst wird es finanziell wieder unattraktiv.

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