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Teschnische Fragen zur Tram
geschrieben von Daniel Vielberth 
Hallo allseits,

es sind zwei Fragen, möglicherweise ist die eine Frage die Antwort auf die andere - oder auch nicht. Theoretisch und laut VAG-Werbung ist die Wegfeld-Strecke ja für 60km/h zugelassen, auch wenn ich es eher selten erlebe, da die meisten Trampiloten auch die Strecke auch mit den üblichen höchstens 50km/h zu befahren scheinen, auch wenn sich die wenigsten noch über die Schultern schauen lassen, merkt man es daran, das vor Straßenüberfahrten nicht gebremst werden muss. Aber nehmen wir mal an, wegen Verspätung fährt die Bahn tatsächlich mal 60km/h. Meine erste Frage dazu ist: gibt es fahrzeugseitig eine technische Überwachung die unterschiedlich zu den sonst verwendeten ist? Anders gefragt: Ist es so, das sie die Bahnen wirklich nur im fraglichen Abschnitt über 50km/h (bzw ich glaube die alte Sperrschwindigkeit lag bei 55km/h mit Tachoungenauigkeit) hinaus beschleunigen lassen, und sonst nicht? Und falls, ja wodurch ist des gesteurt: IBIS, Infrarotsender, ganz was anderes?

2. Frage: Wenn die Straßenbahn Bucher Straße/ Nordring gen Norden verlassen hat, und den eigenen Gleiskörper erreicht, befindet sich - meiner Meinung erst seit Umbau der Strecke - ein doppelter Infrarotkontakt an nem Masten übereinnader. Wofür ist der, oder ist das möglicherweise genau das gesuchte Ding aus Frage 1, oder was ganz anderes?

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.06.2018 20:44 von Daniel Vielberth.
Kann es sein, dass der Infrarotempfänger am Mast für die Ampelvorrangschaltung dient?
Hallo,

also soweit ich weiß können die Bahnen nun allgemein 60kmh fahren (Hab mal eine auf der strecke zwischen Finkenbrunn und Worzeldorferstraße 60kmh fahren sehen Mit Fahrgästen natürlich) und die Infrarotempfänger sind so wie phk es sagt für die Ampelvorrangschaltung.
an derBahnFahrendeFahrer

> also soweit ich weiß können die Bahnen nun allgemein 60kmh fahren (Hab mal eine auf der strecke zwischen Finkenbrunn und
> Worzeldorferstraße 60kmh fahren sehen Mit Fahrgästen natürlich)

OK, also rein Fahrerverantwortung, interessant.

> und die Infrarotempfänger sind so wie phk es sagt für die Ampelvorrangschaltung.

Mich wundert das Ding eben, weil es nach Überqueren der Kreuzung steht (es sei denn, er wäre für das andere Gleis, aber dann ist ja ein Gleis dazwischen?), höchstens dass er dann schon für Thon schaltet (oder gibt es auch Ampelvorang-Auschaltungskontakte?)

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]

Arbeite rückwärts, dann liegt die Zukunft hinter dir (A. Rebers)
Also zu meiner Zeit war auf dem eigenen Bahnkörper (z.B.Finkenbrunn - Worzeldorfer Str.) keine 50-er Beschränkung. Da konnte man insb. mit den neueren Fahrzeugen zwischen den Haltestellen leicht 60km/h und mehr erreichen. Dasselbe habe ich auch auf der Strecke Bayernstr. - Bauernfeindstr. .geschafft. Soweit die Straßenbahn aber "auf der Straße fuhr, unterlag sie auch der 50 km/h Begrenzung. Von der Schleiermacherstr. nach Jobst hinunter haben auch die 300er mit Anhänger gut die 60 km/ erreicht, obwohl nur 50 erlaubt waren,weil sie da ja" auf der Straße" waren. Allerdings konnte die VAG auf Strecken mit eigenem Bahnkörper Beschränkungen vorschreiben, was dann wohl auch tatsächlich eingeführt wurde.
Schnelle Grüße Euer Lebenskür.
So wie lebenskür sagt, ist nach meinen Wissen in dem Ganzen Netz die Höchstgeschwindigkeit auf 50 begrenzt, nur ab der Haltestelle Bucherstr. ist im eigenen Bahnkörper 60km/h erlaubt. (An Straßenkreuzungen ist dann nur 50 erlaubt. Dort hängen auch Geschwindigkeitbegrenzungen).

Zu den Infrarotempfänger kann ich nichts weiter sagen. Das einzige was ich weis ist das die Infrarotempfänger rein zur Ampelvorrangschaltung in den Bahnen verwendet wird.

Grüßle derBahnFahrendeFahrer
Zitat
derBahnFahrendeFahrer
Zu den Infrarotempfänger kann ich nichts weiter sagen. Das einzige was ich weis ist das die Infrarotempfänger rein zur Ampelvorrangschaltung in den Bahnen verwendet wird.

Nein, diese Baken dienen teilweise auch zur Standortbestimmung bzw. zum Abgleich des Standortes für das RBL.

Grüßle,
der Werkstattmeister
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