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Sicherheit an den U-Bahnsteigen
geschrieben von mattes 
Hi,

vielleicht habt ihr ja auch mitbekommen, dass sich am 01.01. am Bahnsteig der U2 am Hbf in Nbg ein tödlicher Unfall ereignet hat?! Ein Mann ist zwischen zwei Waggons gefallen und wurde auf der Fahrt zur Wörder Wiese zu tode gequetscht...

Sollte man da nicht überlegen, wie z.B. in neueren U-Bahnhöfen in London; Lyon; Paris solche Glaswände zwischen Gleis und Bahnsteig einzubauen? Bevor man Millionen für die automatisierung ausgibt, sollte man da lieber hier etwas für die Sicherheit tun!!!

Gruß

Matthias
owT= ohne weiteren Text
Hallo,

da muß ich Christian_MUC wohl Recht geben.

Bericht:
[[url=http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=440649&kat=10]Nürnberger Nachrichten[/url]]
[[url=http://www.vag.de/?pid=955]VAG[/url]]

Mehr sag ich etz dazu auch mal ned.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.2006 15:11 von michael1984.
Was ich mich frage ist, ob der automatische Betrieb den Unfall verhindert hätte, schließlich sind dafür ja extra Hochfrequenz-Transponder-Systeme an den Bahnsteigen installiert. Für das Kurzkuppelende, dort wo der Mann hineingestürtzt ist, gibt es sogar einen extra "Kasten" der diesen Bereich überwacht.


Gruß Michael Schedel

www.cityverkehr.de

Nürnberg U-Bahn Album
mh,
eine kamera (zum fahrer) in dem bereich würde es vielleicht auch tun, aber dann fallen "die" bestimmt woanders hinein, und zur automatischen - ich glaub die herren dipl. ings. sind froh wenn das ding überhaupt mal richtig fährt - auf einzelschicksale kann man zur zeit wohl noch keine rücksicht nehmen?

Gruß der Klon
Hi,

mich würde mal interessieren, wie oft es zu Unfällen bei der Tram kommt!

Im übrigen fand ich "ja, schützen wir die Menschen vor Ihrer eigenen Dummheit" ziemlich tacktlos!!!

Wo wir jetzt schon wieder bei der U3 sind... weis jemand vielleicht schon, wann ein realistischer Eröffnungstermin der neuen Strecke sein wird?

Mattes
Ich frage mich nur, wie die Menschen 1835 die erste Zugfahrt überlebt haben. Da gab es weder Hochbahnsteige noch selbstschliessende Türen, trotzdem gabs keine Toten. Es ist einfach nur bescheuert, nach jedem Unfall noch mehr Sicherheitsmassnahmen einzuführen. Der Mann ist aufgrund eigener Dummheit gestorben, weil er verscuht hat, in eine U-Bahn einzusteigen, die schon anfuhr. Zyniker nennen das Darwin's Auslese...
Da muss ich dir vollkommen recht geben!

Noch mehr Sicherheit bringt nix. Das war wirklich, so taktlos es klingen mag, eigene Dummheit!!!

Es ist nur traurig dass manche Menschen erst begreifen dass die Regeln die aufgestellt werden nicht zum vergnügen da sind, wenn so etwas passiert.
schedel schrieb:
-------------------------------------------------------
> Was ich mich frage ist, ob der automatische
> Betrieb den Unfall verhindert hätte, schließlich
> sind dafür ja extra
> Hochfrequenz-Transponder-Systeme an den
> Bahnsteigen installiert. Für das Kurzkuppelende,
> dort wo der Mann hineingestürtzt ist, gibt es
> sogar einen extra "Kasten" der diesen Bereich
> überwacht.
>
Offenbar doch nicht, denn da die Techniker an diesem Streckenabschnitt bereits mit der U3 spielen, müssten die Teile doch schon aktiv sein?

Gruß,
Tramubus


Ich glaube nicht, daß die Hochfrequenz-Transponder bei normalen Betrieb aktiviert sind. Oder weiß da jemand was genaueres?
hm ich glaube auch nicht dass die schon in Betrieb sind. Einen Menschen sollten die eigentlich schon erkennen...

Gruß Michael Schedel

www.cityverkehr.de

Nürnberg U-Bahn Album
Ich finde das ganze Theater eigentlich übertrieben. Allen voran die großformatige Aufmachung die mit doch etwas an die Blöd-Zeitung erinnerte.

So makber es auch klingen mag: das hat alles nix mit mangelnden Sicherheitsvorkehrungen zu tun, sondern mit der Dummheit der Menschen.

Schaut mal bei DS-Online ins Straßenbahnforum, da gehören Berichte fast Alltag, bei denen jemand über die Kupplungsverbindung zwischen zwei in Doppeltraktion fahrenden Bahnen hindurch hüpft und von Zeit zu Zeit dann halt auch mal einer mitgerissen wird.

Oder stellt euch mal zur Mittagszeit, wenn die meisten Schüler unterwegs sind, an einen DB-Haltepunkt außerhalb der Städte (z.B. Burgfarrnbach). Da werden euch einige Schüler unterkommen, die den "kurzen Weg" über die Gleise nehmen. Und dabei nicht mal einen einzigen Blick nach links oder rechts werfen (selbst wenn sie es tun würden wäre es immer noch lebensgefährlich) - ganz lässig die Hände in den Hosentaschen, Kaugummi kauend, und von der lauten Musik aus dem Walkman zugedröhnt...


Gruß
Florian

Völlig richtig, bei manchen Zeitgenossen(innen) kann man nur mit dem Kopf schütteln. Was man da so alles erleben muß, ist manchmal rational nicht erklärbar.
Ich glaube wenn man den Menschen in allen dingen schützt hat er irgendwann garnicht mehr den bedarf oder die fähigkeit selber zu denken ob das gefählrich wird....
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