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Im Flächennutzungsplan Steht U2 verlängerung
geschrieben von Christian.R 
Nachdem man die Stammstrecken auch nur am Plärrer wechseln kann, hat unser Netz auch überhaupt nicht die Möglichkeit gehabt. benji2 hat es auf den Punkt gebracht!
> Nachdem man die Stammstrecken auch nur am Plärrer wechseln kann, hat unser Netz auch überhaupt nicht die Möglichkeit gehabt. benji2 hat
> es auf den Punkt gebracht!

Nimmt man alle Stammstrecken, dann schon. Das hängt damit zusammen, das sowohl am Aufsessplatz als auch am Plärrer dereinst Verbidnungsgleise zur alten U3 bzw heutigen U4 (im folgenden verwendet) geplant waren. Konkret gingen die Probleme los, als man eine Zeitlang ins Auge fasste, zuerst die U4 Nord zu bauen.

Das war zu Zeiten, also gerade das erste U2 Teilstück nach Schweinau in Betrieb war. Damals plante man auf der U2 aus Richtung Opernhaus (obere Ebene) einen Abzweig nach links (siehe U-Bahn Nürnberg Ausgabe 9 Seite 16/17) der aber nicht, wie zu erwarten nach Süden, sondern nach Norden (!!!) in die U3 hätte münden sollen, und damit irgendwie das zweistöckige U-Bahnbauwerk überfahren hätte müssen. Weil dann aber die Wendefreiheit nicht mehr gegeben war, plante man dann den Abzweig Maffeiplatz um: War dieser ursprünglich eine simple Kurze nach Osten, sollte er dann unter der U1 durchlaufen und nach Westen münden, um zu verhindern, das Züge gewendet werden können. Als man die U4-Nord dann doch nicht vorzog, verschwand das Verbindungsgleis U2->U4 wieder, und der Abzweig am Maffeiplatz konnte wieder gen Schweiggerstraße münden.

Insofern ist das Thema nicht ohne, und das Tiefbauamt musste sich in der Vergangheit - von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt - schon mit dem Thema der Wendefreieheit herumschlagen.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.07.2017 14:48 von Daniel Vielberth.
So ist es Daniel :-)
EDIT: leiner Nachtrag zu oben, der Tunnel U2-U4 wäre würde über den vorhanenen Tunneln also auf Höhe des Verteilergeschoss gelaufen, das hatte ich übersehen, das der ja sogar eingezeicnet ist, ich habe den obigen Text nochmal geändert.

Gruß D. Vielberth
[www.gleistreff.de]
Entschuldige Julian, das kommt davon wenn man glaubt den Konsens vom Vortag noch im Kopf zu haben. Mein Fehler.
Hast du dir das Argument mit den Steigungen angeschaut?
Ich war mal in Kiew. Das liegt natürlich wesentlich höher über dem wesentlich größeren Dnjepr, ein gewaltiger Fluss im Vergleich zur Rednitz.
Die U Bahn unterquert zwar den Dnjepr nicht, aber sie muss den starken Höhenunterschied dennoch bewältigen, um dann über eine Brücke etwas über dem Fluss in die Neustadt zu fahren.
Daher ist man schon mit dem letzten U Bahnhof oben in der Stadt so tief gegangen, damit man ein geschmeidiges Gefälle erreicht.
Somit ist der U Bahnhof Arsenalna der tiefstgelegene der Welt. Wikipedia [de.wikipedia.org] falls es jemanden interessiert.
Nur so am Rande erwähnt.

In Stein sieht das wesentlich entschärfter aus, und dennoch müsste der U Bahnhof Deutenbach/Göthering wesentlich tiefer verlaufen um anschließend die Regnitz zu unterqueren (du denkst doch nicht etwa an eine überirdische Lösung zur Talquerung?).
Wenn Deutenbach dagegen Endpunkt wäre, müsste man nicht so tief gehen.

Ich bin natürlich kein Ingenieur, ich denke nur mit meiner Logik. Oder lieg ich da falsch?
Zitat
benji2
Trotzdem würde mir selbst eine Auspaltung in zwei weiter raus führende Linienäste besser gefallen. Die Schleifenlösung ist dann praktisch auf ewige Zeit zementiert. Eigentlich wären Orte bis raus nach möglichst mindestens Reichselsorf oder noch weiter durchaus Straßenbahn-Stadtbahn-würdig. Und die Nürnberger U-Bahn ist ja nichts anderes als eine durch einen geschichtlichen Unfall versehentlich zur U-Bahn gewordene Straßenbahn. Das heißt, ich finde inzwischen diese Optionen (Umsteigefrei von Reichelsdorf und ggf. Katzwang in die Stadt) wichtiger und bin nicht mehr so großer Fan der Schleifenlösung, die aber immernoch die, sagen wir 2.- oder 3.-beste Lösung in meinen Augen wäre.

Geschichtlicher Unfall hin oder her - dem mag man zustimmen oder nicht -, dennoch handelt es sich nunmal um eine U-Bahn und damit würde ein Parallelverkehr zur S-Bahn bis Reichelsdorf noch schwieriger zu rechtfertigen.

Lieber sollte man da die S-Bahn noch besser mit den übrigen öffentlichen Verkehrsmitteln vernetzen, wie es meine Visualisierung (nun mit oder ohne Schleife) vorschlägt.
Sehe ich eigentlich ähnlich wie benji2.

Und zusätzlich finde ich das es im gesamten Netz vor allem richtung endpunkte an verknüpfungen zur Ubahn mangelt!

So muss man zb. Von Schwabach immer über Hbf fahren um nach Röthenbach zu kommen...

______________________________

München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Zitat
R-ler
So muss man zb. Von Schwabach immer über Hbf fahren um nach Röthenbach zu kommen...

Es soll da zwei Buslinien ab S-Bahnhof Eibach geben...

- Linie 66 (hält direkt am Bahnhof)
- Linie 67 (Haltestelle ca. 150 m vom Bahnhof entfernt)

Eine etwaige U-Bahn über Röthenbach-Ost läge auch nicht näher an der S-Bahn oder gar Schwabach.
Es wäre ja gerade von zentraler Bedeutung, den U-Bahn-Abzweig über Eibach S zu führen.
Zitat
Straßaboh-Fan
Ist den dieses REZ wirklich so der Magnet? Ich kenne da nur den großen Supermarkt.... korrigiert mich, aber das ist ja wohl lächerlich im Vergleich zu Frankenzentrum und Steiner Forum.
Oder ist es gar wirklich der Busbahnhof, der sehr viele Umsteigemöglichkeiten bietet?

Aus meiner Sicht ist es beides. Ich meine, das REZ wurde im Zuge der U-Bahnverlängerung gemeinsam gebaut und da ist dann schon etwas schönes entstanden. U-Bahnhalt, Busbahnhof und Einkaufszentrum zusammen. Das Einkaufszentrum hat nicht nur den großen Supermarkt, sondern noch einige kleinere (teilweise namhaft bekannte) Geschäfte, die den erweiterten täglichen Lebensbedarf abdecken. Zusätzlich gastronomische Imbissbetriebe. Aus meiner Sicht fehlt dort (sicherlich aus Platzgründen) nur noch ein Elektrofachmarkt und eine Buchhandlung, dann wäre man mit dem erweiterten täglichen Lebensbedarf perfekt abgedeckt. Aber dadurch, dass es nicht zu groß ist, wirkt es sehr übersichtlich. Dementsprechend wird es aus meiner Sicht schon sehr gut angenommen. Allerdings wahrscheinlich nur von Leuten, die wohl im Umkreis Gebersdorf, Röthenbach, Eibach, Reichelsdorf und Stein wohnen.

Auch habe ich erlebt, dass am Steiner Schloss (überwiegend ältere) Leute nicht in den 67er einsteigen, sondern auf den 63/64 warten, da dieser näher mit ebenerdigen Zugang am REZ hält.

So wie das REZ im Nürnberger Westen ist, ist es das Frankenzentrum im Nürnberger Südosten und genauso verkehrsgünstig gelegen. Keine Frage, zum Einkaufen gibt es dort ein weitaus größeres Angebot. Aber da ich nicht im Nürnberger Südosten wohne, komme ich eigentlich kaum dort raus. Warum sollte ich das auch, wenn ich alles im Stadtzentrum bekommen kann, dass ich tangiere, wenn ich da raus fahren würde? Gleiche Situation mit dem Mercado im Nordosten, wobei dieses ÖPNV-mäßig nicht ganz optimal angeschlossen ist.

Beim Steiner Forum verstehe ich nicht, warum man die beiden Buslinien 63 und 64 dort nicht direkt halten lässt. Gerade zwischen Stein Kirche und Rosenstraße ist so ein großer Abstand und das im Stadtzentrum von Stein. Also muss man immer ewig dort an der lärmenden Hauptverkehrsstraße hinlaufen, wenn man das Einkaufszentrum mit dem ÖPNV besuchen möchte. Aber auch persönlich finde ich das Einkaufszentrum für nicht so ganz gelungen. Ich war dreimal dort ziemlich am Anfang nach der Neueröffnung und für mich wirkten die Durchgänge sehr überdimensioniert und leb- und farblos. Allerdings kann ich nicht sagen, wie es sich heute entwickelt hat.
Zitat
401/402
Zitat
R-ler
So muss man zb. Von Schwabach immer über Hbf fahren um nach Röthenbach zu kommen...

Es soll da zwei Buslinien ab S-Bahnhof Eibach geben...

- Linie 66 (hält direkt am Bahnhof)
- Linie 67 (Haltestelle ca. 150 m vom Bahnhof entfernt)

Eine etwaige U-Bahn über Röthenbach-Ost läge auch nicht näher an der S-Bahn oder gar Schwabach.

Mit denen man langsammer in röthenbach ist...

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München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Zitat
Julian
Geschichtlicher Unfall hin oder her - dem mag man zustimmen oder nicht -, dennoch handelt es sich nunmal um eine U-Bahn und damit würde ein Parallelverkehr zur S-Bahn bis Reichelsdorf noch schwieriger zu rechtfertigen.

Ein Parallelverkehr ist das in meinen Augen nicht und eine "echte" U-Bahn muss es auch nicht sein (und sollte es sogar nicht, da das nur eine fortgesetzte immense Geldverschwendung wäre). Daher sehe ich diese Bedenken nicht als Hindernisse. Sie sprechen viellelicht sogar besonders für mein langsameres, dafür weiter hinaus reichendes Konzept.

Begründung:

1.) Eine Verzweigung aus der U2 heraus sollte die Linienachse 61/62 bis zu deren Verzweigungspunkt in Reichelsdorf ersetzen und von dort unter bestmöglicher Erschließung zum Reichelsdorfer Bahnhof zwecks Verknüpfung mit der S-Bahn geführt werden, mit optionaler späterer Weiterführung der Trasse nach Katzwang und/oder Schwabach.

* Die Linienachse 61/62 ist überwiegend einen ganzen Kilometer Luftlinie von der S-Bahnstrecke entfernt und die S-Bahn verläuft in einer sehr ungünstigen Siedlungs-Randlage, östlich abgeschnitten vom Frankenschnellweg / Hafen / Wald. Die Linien 61/62 hingegen verläuft weitgehend - insbesondere in Eibach - in der Mitte der Siedlung, dem für den ÖPNV wesentlich günstigeren Korridor.

* Zudem verlaufen die Linien 61/62 dort, wo auch die Hochhäuser bei Reichelsdorf sind. Von dort zur S-Bahn ist schon ein ziemlich langer Weg, den nur wenige Fahrgäste wirklich auf sich nehmen dürften (1.000 bis 1,500 Meter) und nur, wenn/weil sie mit konkret der Linie S2 dann besonders günstig zu ihren Zielen kommen.

* Nicht umsonst haben die Linien 61/62 aus den vorgenannten Gründen ein gutes Nachfrageniveau und fahren tagsüber im gemeinsamen Abschnitt im 10-Minuten-Takt. Zusammen mit den Nachfragesteigerungen aus dem Wegfall des Umsteigens in Röthenbach würde das einen ebenfalls im 10-Minuten-Takt fahrenden DT3F auslastungsseitig schon rechtfertigen.

2.) Oberirdisch ist über die ganze Strecke so viel Platz, dass die U2-Verzweigung als Hochflurstadtbahn über diese ganze Strecke ganz ohne Tunnel oder mit nur einem relativ kurzen Tunnel auskommen kann. Die Straßenräume in Eibach und Reichelsdorf erlauben eine Trassierung weitgehend auf besonderen Bahnkörpern und abschraffierten straßenbündigen Bahnkörpern; allenfalls kurze Abschnitte wären rein straßenbündig und ließen sich mit Ampeln behinderungsfrei regeln. Durch die Integration in den Straßenraum wäre eine solche "U-Bahn" natürlich etwas langsamer als eine Bahn im Tunnel (etwa so schnell wie heute die Linien 61/62 eben). Dafür stünde der bauliche Aufwand aber auch in einem gesunden Verhältnis zum Nutzen. Und der Hauptnutzen einer solchen Verzweigung ist eben das eingesparte Umsteigen in Röthenbach.

Ähnlich könnte man das in Richtung Stein Goethering machen, wobei dort wohl erst nach dem Stadtzentrum so richtig an ein Auftauchen zu denken ist, also der Tunnelanteil größer ausfallen würde.

NB: Auch oberirdisch durch das Steiner Stadtzentrum wäre natürlich grundsätzlich denkbar, so wie heute der Bus. Aber natürlich nur, wenn vorher der dortige Stau irgendwie wegzubekommen wäre, denn eine im Stau stehende U2 wäre keine wirkliche Verbesserung; solche oberirdische Zulaufstrecken müssen zuverlässig störungsarm betrieben werden können, was am Besten auf besonderen Bahnkörpern gelingt, oder auf straßenbündigen Bahnkörpern in völlig unkritischen Straßen bzw. wenn etwaige Staus durch Ampeln so geregelt werden können, dass sie die Bahn nicht behindern.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.2017 22:04 von benji2.
Das mit einer oberirdischen U-Bahn in Stein kann man eher vergessen, du musst ja bedenken das der U-Bahnabschnitt ähnlich hermetisch abgeriegelt sein müsste wie in Langwasser, das gleiche gilt für Eibach... das ist vermutlich ja auch ein Grund gewesen wesshalb die Zirndorfer Bürger sich GEGEN eine U-Bahn auf der Trasse der Bibertbahn entschieden haben.

BÜ sind auch eher undenkbar denn da könnte ja auch irgendein "Mensch" auf die Idee kommen mal unter die Stromschiene zu fassen und dann *BRZZZL*

Viele Grüße
Christian0911
(Mein YouTube-Kanal)
Zitat
benji2

2.) Oberirdisch ist über die ganze Strecke so viel Platz, dass die U2-Verzweigung als Hochflurstadtbahn über diese ganze Strecke ganz ohne Tunnel oder mit nur einem relativ kurzen Tunnel auskommen kann. Die Straßenräume in Eibach und Reichelsdorf erlauben eine Trassierung weitgehend auf besonderen Bahnkörpern und abschraffierten straßenbündigen Bahnkörpern; allenfalls kurze Abschnitte wären rein straßenbündig und ließen sich mit Ampeln behinderungsfrei regeln. Durch die Integration in den Straßenraum wäre eine solche "U-Bahn" natürlich etwas langsamer als eine Bahn im Tunnel (etwa so schnell wie heute die Linien 61/62 eben). Dafür stünde der bauliche Aufwand aber auch in einem gesunden Verhältnis zum Nutzen. Und der Hauptnutzen einer solchen Verzweigung ist eben das eingesparte Umsteigen in Röthenbach.

So viel Platz ist da aber tatsächlich nicht auf der Eibacher Hauptstr. Die Busse haben ja da auch nicht durchgängig eine eigene Busspur, sondern nur partiell. Es ist verdamt viel Verkehr da am Tage, viele Ampeln, Linksabbieger. Die Bahn wäre wirklich voll ausgebremst.
Schauen wir uns mal Stuttgart an. Die Straßenbahn die vorher durch Sillenbuch und Heumaden gefahren ist, wurde nach dem Umbau zur Stadtbahn durch Sillenbuch in den Tunnel gelegt, obwohl die Straße da ja auch zweispurig pro Richtung war/ist.
Die zweite Spur ist ja oft genug von Autos zugeparkt, womit ja doch nur eine Spur vorhanden ist.

Versteh mich nicht falsch, ich würde eine Straßenbahn durch Eibach sehr begrüßen, aber das macht ja den U Bahn Ast der jetzigen U2 der komplett störungsfrei im Tunnel liegt obsolet. Wenn dann zwei getrennte Systeme oder eben doch eine unterirdische Lösung.
Eine Straßenbahn könnte natürlich auch mit teilweise unterirdischen Teilstücken im Bereich Eibach Mitte bzw. der anderen "engen" Siedlungsschwerpunkte realisiert werden. Auf der Weißenburger Str. sehe ich auch genügend Platz und auch südlich von Eibach im Bereich Einsteinring. Wenn man sich dann aber Reichelsdorf auf deren Hauptstr. nähert wird es schon wieder zu eng... es sei denn man geht zwischen den Hochhäusern durch über Eichstädter Platz in Richtung S Bahnhof Reichelsdorf.

Für Stein halte ich die oberirdische Lösung für absolut nicht machbar/durchsetzbar. Dazu bräuchte es die höchst umstrittene Ortsumgehung mit Monstertunnel für die Autos. Dieser Tunnel würde aber die U Bahn Verlängerung total überflüssig machen. Von daher bin ich gegen den Autotunnel.
Zitat
Christian0911
Das mit einer oberirdischen U-Bahn in Stein kann man eher vergessen

Nein, muss man nicht. Und sollte man nicht. Oberirdische Anschlussstrecken wären die sinnvollste Weiterentwicklung unserer U-Bahn in allen Richtungen, um aus diesem Rumpfnetz noch etwas Nützliches machen.

Und nein, hermetisch muss da nichts abgeriegelt werden. Oberirdisch fährt man natürlich mit Oberleitung. Bestes Muster hierfür ist die Stuttgarter Stadtbahn, deren Wagen den Nürnberger U-Bahnwagen in fast allen Hauptabmessungen (außer der Breite) entsprechen.

Eibach kenne ich sehr gut und der Platz ist wirklich da. Die Straßen sind sehr breit, von Haus zu Haus. Sicher müssen die einen oder anderen Grünstreifen und manche Parkplätze dafür geopfert werden. Hauptsächlich lässt sich aber die bisherige Busspur für die U-Bahn verwenden.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.07.2017 14:08 von benji2.
Zitat
Christian0911
das ist vermutlich ja auch ein Grund gewesen wesshalb die Zirndorfer Bürger sich GEGEN eine U-Bahn auf der Trasse der Bibertbahn entschieden haben.

Die U3 nach Zirndorf hätte die Bibertbahn nur auf dem kurzen Stück von Gebersdorf bis zur Brücke über die FÜ6 genutzt. Ich war damals in der Bürgerversammlung. Die U-Bahn war vor allem wegen der mit ihr verbundenen Bebauung des Altfelds (Fahrgastpotential), des hohen jährlichen Defizits, der vor Ort nicht so gesehenen Verkehrsprobleme ("wozu überhaupt eine U-Bahn?") und der mit der Rangaubahn bereits für ausreichend gefühlten Anbindung an Nürnberg unbeliebt bzw. wurde den Bürgern von einigen Aktiven madig gemacht. Dass die Trasse oberirdisch verlaufen sollte, hat kaum jemanden gejuckt (allenfalls noch, dass die FÜ6 hierfür auf eine Fahrbahn reduziert werden sollte, um die Brücke für die U-Bahn zu nutzen).
Alle Städte die sich für eine Stadtbahn entschieden haben sind heute besser dran. Meine Meinung.
Das Netz ist eben nicht zerstückelt worden und nur auf stark frequentierte Trassen konzentriert worden, sondern es verästelt sich immer noch.
Stuttgart hat heute eine enorme Netzabdeckung per Schiene.
In Nürnberg dagegen sind sehr viele Schienentrassen vom Bus ersetzt worden.

Ohne U Bahn sähe ich die Straßenbahnen schon längst in Eibach, Reichselsdorf oder Stein. Damals in den 70ern war der Widerstand von Bürgerinitiativen noch vollkommen unbekannt.
Heute ist sowas viel schwieriger durchzusetzen.
Meinen ersten Überlegungen nach zu urteilen, wäre eine U-Bahn nach Reichelsdorf S nur dann möglich, wenn oberirdisch ab circa Eibach Königshofer Weg, dann ein Halt zwischen den Hochhäusern am Einsteinring und den südlicheren Hochhäusern, sprich östlich des Friedhofes, danach nördlich der Hochhäuser nach Westen und auf die DB-Gleise - oder parallel neue - dann Endpunkt S-Bahnhof Reichelsdorf.

Ich weiß, vermutlich für einige von euch zu wenige Haltestellen. Aber man muss auch mal bedenken, wie "viele" Personen überhaupt in Reichelsdorf leben. Und mit 500m Einzugsradien ist da viel machbar.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.07.2017 12:02 von Julian.


Den vorschlag von Julian finde ich sehr gut und umsetzbar, was U2 nach Reichelsdorf angeht.

Alles andere mit Stromabnehmer und umbau des gesamten Fahrzeugparks halte ich für nicht finanzierbar.

Eine U21 in Stein geht auch nur Unterirdisch,

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München blüht und Franken zahlts.... Danke CSU.

[www.partei-fuer-franken.de]
Zitat
Julian
Meinen ersten Überlegungen nach zu urteilen, wäre eine U-Bahn nach Reichelsdorf S nur dann möglich, wenn oberirdisch ab circa Eibach Königshofer Weg, dann ein Halt zwischen den Hochhäusern am Goethering und den südlicheren Hochhäusern, sprich östlich des Friedhofes, danach nördlich der Hochhäuser nach Westen und auf die DB-Gleise - oder parallel neue - dann Endpunkt S-Bahnhof Reichelsdorf.

Ich weiß, vermutlich für einige von euch zu wenige Haltestellen. Aber man muss auch mal bedenken, wie "viele" Personen überhaupt in Reichelsdorf leben. Und mit 500m Einzugsradien ist da viel machbar.

Ein Halt zwischen den Hochhäusern am Goethering? Der ist in Stein. Du meinst also Einsteinring.
Ja da wohnen schon sehr viele Leute, noch mehr in der Hochhaussiedlung "Koppenhof - Reichelsdorf Nord. So wenig Menschen wohnen da gar nicht.
Koppenhof ist als Bushaltestelle recht gut frequentiert. Da treffen ja auch 2 Buslinien aufeinander.
Klar sind mir das zu wenig Halte. Einsteinring könnte man etwas südlicher machen und somit Koppenhof mit abdecken.
Oder aber zwischen Einsteinring und Reichelsdorf S Bahn noch einen weiteren Halt. Sonst kannst ja gleich wieder zur S Bahn laufen wie bisher
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