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Fahrzeugeinsatz nach Inbetriebnahme der U4
geschrieben von Herbert 
Richtig. Man hat doch die U4 sonntags auch nicht bis Horner Rennbahn verlängert, weil auf der Strecke so ein hoher Bedarf wäre, sondern weil die U3 im Fünfminutentakt fährt und viele Fahrgäste beim Umstieg am BT nicht sehen würden, dass der Zug gegenüber aussetzt, erst einmal einsteigen, nur um dann wieder rausgeworfen zu werden. Deshalb lässt man die Züge weiter fahren, um den Bahnsteig schnell wieder frei zu bekommen, oder?
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Das wesentliche Problem des Holpertakts ist aber durchaus verbesserungswürdig. Ein 3/3/4 Fahrplan (Der intern ja als 3,33/3,33/3,33-Takt gefahren würde) wäre da in meinen Augen besser, da es die Pultbildung der Züge verringert und am Berliner Tor ergäben sich trotzdem nur Wartezeiten von < 90 Sekunden, was zu verschmerzen ist.

Dem muss ich absolut widersprechen, der Takt auf der westlichen U2, sollte nicht aus dem bestehenden 5 Minutentakt gebracht werden, nur weil dies für den östlichen Ast besser ist, der drei Züge pro 10 Minuten hat.
mal eine andere Frage:
Warum endet ein Zug der Linie U4 in Hammer Kirche? Abstelgleise gibt es da nicht und der Zug fährt danach leer weiter.

1. Wohin?
2. Warum nicht mit Fahrgästen?
Der Zug geht nach Horner Rennbahn ins Kehrgleis über Gleis 2, da dieser Zug am Einfahrsignal etwa zwei Minuten warten muss und keine Zeit zum räumen des Zuges bleibt, möchte man das nicht in Horner Rennbahn am Bahnsteig machen.
Der Grund dafür ist, das die entsprechende Fahrstraße Stellwerkseitig regelmässig gefahren werden muss.

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***
@elbfreak

Das ließe sich ja einfach lösen, indem man am Jungfernstieg für die Zwischentaktzüge von Niendorf Markt nach Billstedt einen kleinen Fahrzeitenpuffer von 100 Sekunden einbaut. Dann hätte man auf dem Westast einen glatten 5 Minutentakt mit garantier pünktlichen Abfahrt ab Jungfernstieg und auf dem Ostast den glatten 3,33 Takt für die zusätzlich verkehrende U4.
Und jeder Fahrgast freut sich entweder über nicht mehr passenden Anschlüsse vor oder hinter Jungfernstieg oder über fast 2min längere Fahrzeit auf jeder Strecke...
Der Dauernörgler vielleicht, der Rest freut sich über eine höhere Pünktlichkeit.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
@elbfreak

Das ließe sich ja einfach lösen, indem man am Jungfernstieg für die Zwischentaktzüge von Niendorf Markt nach Billstedt einen kleinen Fahrzeitenpuffer von 100 Sekunden einbaut. Dann hätte man auf dem Westast einen glatten 5 Minutentakt mit garantier pünktlichen Abfahrt ab Jungfernstieg und auf dem Ostast den glatten 3,33 Takt für die zusätzlich verkehrende U4.

Die U-Bahn fährt morgens auf der U2/U4 für 90 Minuten einen 3/3/4-Takt, um die Hauptlast zu entzerren. Einen 3,33-Takt gibt es bei der U-Bahn nicht.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Das ist dann aber inoffiziell und wird nicht in den Fahrplänen angezeigt.
Zitat
PAD
Das ist dann aber inoffiziell und wird nicht in den Fahrplänen angezeigt.

Das ist nix Neues. Gefühlt seit Jahrzehnten (weiß jemand, seit wann?) steht auf den Aushangfahrplänen der U-Bahnen "In den Hauptverkehrszeiten Verstärkungsbetrieb mit geringen Minutenabweichungen."

Gruß T.
Ein Verstärkungsbetrieb ist aber etwas anderes als ein um wenige Minuten verschobener Regelbetrieb. Bei einem 3/3/4-Takt dürften bestimmte Anschlüsse z.B. am Berliner Tor nicht gehalten werden können, das wäre für mich als Fahrgast schon interessant zu wissen.
"Verstärkungsbetrieb" bezieht sich zugegebenermaßen etwas mißverständlich auf den gesamten Betrieb, also Planfahrten + Verstärkerfahrten. Dementsprechend beziehen sich die "geringen Minutenabweichungen" auf die Planfahrten.

Und mal ehrlich, bei einem 3/3/4-Takt kommt sowieso alle Nase lang eine Bahn. In der HVZ ist mit dieser dichten Taktfolge und leichten Verspätungen (1-3 Minuten) dazu sowieso alles durcheinander; es wird kaum einen "Profifahrgast" geben, der jeden Tag dieselbe Fahrt erwischt. Am Berliner Tor, um bei dem Beispiel zu bleiben, kann es mir egal sein, ob ich bis Hauptbahnhof oder Jungfernstieg eine U2 oder eine U4 erwische bzw. ob die U3 auf dem Ring eine Plan- oder eine Verstärkerfahrt ist.

Und wer auf einen dünneren Takt umsteigen muß, nimmt sowieso 1-2 Bahnen früher.

Gruß T.
Zitat
Jan Borchers
Zitat
HOCHBAHN-Fan
@elbfreak

Das ließe sich ja einfach lösen, indem man am Jungfernstieg für die Zwischentaktzüge von Niendorf Markt nach Billstedt einen kleinen Fahrzeitenpuffer von 100 Sekunden einbaut. Dann hätte man auf dem Westast einen glatten 5 Minutentakt mit garantier pünktlichen Abfahrt ab Jungfernstieg und auf dem Ostast den glatten 3,33 Takt für die zusätzlich verkehrende U4.

Die U-Bahn fährt morgens auf der U2/U4 für 90 Minuten einen 3/3/4-Takt, um die Hauptlast zu entzerren. Einen 3,33-Takt gibt es bei der U-Bahn nicht.

Ok, klingt erst Mal sinnvoll, passt aber überhaupt nicht zu der Aussage von Ben, dass die U2, die keine "Entlastungs-U4" vorneweg fahren hat und 5 Minuten nach der vorherigen Bahn in Richtung City fährt, oftmals wesentlich leerer sei als die U2, die der U4 im 2 Minuten-Abstand folgt:

Zitat
ben
Die Auslastung der U2/U4 hängt auch maßgeblich von den sich entladenden Bussen ab. In Mümmi, Steinfurther Allee und Billstedt kommen da mitunter etliche Gelenkbusse auf einen Kurs.
Erlebe an der Horner Rennbahn morgens regelmäßig, dass die U2 nach Niendorf/Markt, die ja eigentlich durch die 2min vorweg fahrende U4 entlastet sein sollte, voller ist, als der nach dem 5min-Loch fahrende Niendorf/Nord-Kurs, wo man immer noch recht problemlos einen Sitzplatz bekommt.
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