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U-Bf. Wartenau und Alsterhalbring
geschrieben von Alex Seefeldt 
Hallo und noch ´ne Frage,

gab es beim Bau des U-Bf. Wartenau irgendwelche, wenn auch minimale, Vorleistungen für die Alsterhalbringlinie? Vielleicht ein groß dimensioniertes Verteilergeschoß oder eine Verstärkung der Tunnelsohle.

Fällt mir jetzt erst auf, dass der mal ein Umsteigebahnhof werden sollte. Beim U-Bf. Burgstraße gibt es ja die Nischen für die Alsterhalbringlinie, und der kam erst später. Und bei Messberg gibt es ja auch diese Minimalvorleistung der Möglichkeit einen weiteren Bahnsteig anzubauen für die ominöse Elbuferlinie.

Gruß
Alex
Bekannt ist mir dazu bislang auch nichts... Die Situation Burgstraße ist aber auch eine ganz andere,
weil der Alsterhalbring hier ja auf der selben Ebene verkehren hätte sollen wie die jetzige U3 ("bald" U2).
Es hätte Burgstraße einen zweiten Bahnsteig nördlich des jetzigen geben sollen, um einen Richtungsbetrieb
zu ermöglichen. Wartenau wäre ja "nur" ein Kreuzungsbahnhof gewesen. Der Bahnsteig des Alsterhalbrings
hätte vermutlich südlich der U1 gelegen, die mir bekannten Planungen sahen eine Haltestelle Burgstraße
und eine Haltestelle Wartenau vor, ohne Zwischenhalt am S-Bahnhof Landwehr. Allerdings gibt es sicher
auch Planungen die anders ausgesehen haben, die sind mir aber - einige inoffizielle "Planungen"
einiger Forumsteilnehmer ausgenommen - leider unbekannt geblieben. Wenn es also Verstärkungen der Tunnelsohle
oder ein "überdimensioniertes" Verteilergeschoss geben sollte - wäre mir aber bei meinen bisherigen Aussteigen
dort nicht weiter aufgefallen - müsste das am Ausgang zur Kreuzung (Lübecker Str./Landwehr/Wandsb.Ch./Wartenau)
hin sein.

mfG - Marcus
Im Gegensatz zur Elbuferlinie wäre der Alsterhalbring jedenfalls um eiiniges sinnvoller gewesen,
denn ich glaube kaum dass entlang der Elbchaussee viele Leute wohnen, die nicht sowieso lieber mit ihrem
eigenen teuren Auto fahren wollen. Und damals ist das sicher nicht viel anders gewesen.

Wo wir schon mal wieder bei den alten Planungen sind... Ich habe mal grad eine Zeichnung der Elbuferlinie
herausgesucht... Der westliche Teil dieser Linie geht in dieser Skizze von Landungsbrücken
über Fischmarkt und Behnstraße ohne Halt am Altonaer Rathaus vorbei mit drei weiteren Halten
(ungefähre Lage) östlich des Hohenzollernrings, östlich der Corinthstraße und westlich der Parkstraße,
mit der Option hier später unter der Holztwiete nach Norden(?Klein Flottbek?) zu verlängern...

mfG - Marcus
Hallo Leute,

sehe ich es richtig, dass die "Elbuferlinie" westlich des Bahnhofs Messberg und die "Hafenrandlinie" östlich davon (mit Bogen nach Süden und dann wieder nach Westen) mit den deutlich sichtbaren Brückengeschossen entlang der Versmammstraße die gleiche Linie sind?

Gruß, Stadtverkehrer
Im Plan von 1950 ist die westliche Elbuferlinie mit einer Linie nach Wilhelmsburg verknüpft. Im Plan von 1955 dagegen mit einer Linie in Richtung Hamm. Die Gegend südlich der Elbe wäre durch einen Tunnel am Baumwall bedient worden.
Hallo,

>Der Bahnsteig des Alsterhalbrings
hätte vermutlich südlich der U1 gelegen, die mir bekannten Planungen sahen eine Haltestelle Burgstraße
und eine Haltestelle Wartenau vor, ohne Zwischenhalt am S-Bahnhof Landwehr.

Der Bf. Wartenau ist der einzige U-Bf. der den Alsterhalbring kreuzt und zu der Zeit gebaut wurde als die Planung aktuell war. Burgstraße kam sogar etwas später. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass der Tunnel unter der Wartenau eine etwas stärkere Sohle besitzt. Dazu müsste man aber Bauzeichnungen haben. Spektakuläres wird es da sicher nciht geben.

Gruß
Alex
Hallo,

>sehe ich es richtig, dass die "Elbuferlinie" westlich des Bahnhofs Messberg und die "Hafenrandlinie" östlich davon (mit Bogen nach Süden und dann wieder nach Westen) mit den deutlich sichtbaren Brückengeschossen entlang der Versmammstraße die gleiche Linie sind?

Im Prinzip ja, nu dass diese Brücken für die Freihafenhochbahn vor dem 2.WK gebaut wurden. Für die Elbuferlinie, Linie F war glaube ich der Planungstitel, gab es wie hier schon erwähnt einmal das Ende in Hamm oder in Wilhelmsburg. Ein Indiz dafür, dass man das Ganze nicht so ernst nahm. Sonst hätte man am Messberg auch mehr Aufwand getrieben. Ernsthaft verfolgt wurden m.W. nur die Pläne zur Linie Billstedt-Stellingen.

Gruß
Alex
Hallo Alex und die anderen,


der Alsterhalbring sollte noch "Hallerstrasse" und "Schlump" kreuzen,

an der Hallerstrasse wurden sogar schon extra Stützen für den Aufgang in Höhe des Tennisplatzes auf dem Bahnstieg der U1 dafür errichtet .

Ein Art zusätzliches Stützfundament für den in einer Etage tieferliegenden zu erwartenden KreuzBahnsteig.

Am Schlump wurden M.E nicht so viele Vorbereitungen getroffen ,lediglich der Bahnsteig der U2 (vor den Röhren zur City Trasse)
ist für eine untere Quertunnelung vorbereitet.

Gruß
Alex
Hallo Alex,

>der Alsterhalbring sollte noch "Hallerstrasse" und "Schlump" kreuzen,

an der Hallerstrasse wurden sogar schon extra Stützen für den Aufgang in Höhe des Tennisplatzes auf dem Bahnstieg der U1 dafür errichtet .

Ja, was Du meinst ist die erste Planung des Alsterhalbringes. In den 60ern gab es dann noch einen Entwurf ohne Alsterquerung über Hudtwalckerstraße und Fruchtallee so weit ich weiß. Ist gut zu sehen in dem Buch von Fritz Kegel : U-Bahnen in Deutschland. Ein Teilstück des Halbringes sollte als Abzweig der Alt-U4 vom Winterhuder Weg aus zuerst gebaut werden

Gruß
Alex
Der Alsterhalbring hätte also die U2 an der Mundsburg und auch die U3 an der Sierichstraße
beide ohne Umsteigebahnhof gekreuzt?

mfG - Marcus
Interessant - diese Planung kannte ich bisher gar nicht. Kannst Du sie etwas genauer beschreiben?

mfG - Marcus
In der Zeichnung, aus der ich den Linienverlauf entnommen habe, ist die Elbuferlinie
mit dem damals noch lange nicht gebauten Wandsbeker Ast verbunden. Die einzige Querung der Elbe
findet an den Landungsbrücken statt.

mfG - Marcus
@Marcus W.:

Kannst Du die Zeichnung scannen, im Internet ablegen und hier einen Link reinposten? Wär toll...

Gruß Ingo
Ich bin sicher Du kennst diese Zeichnung, sie stammt nämlich aus einem Buch, dass sehr viele
von uns schon lange besitzen dürften ;-)

mfG - Marcus

Gemeint ist das Buch "90 Jahre Hamburger U-Bahn" und die von mir betrachtete Zeichnung
findet sich dort auf Seite 42. Leider ist diese Zeichnung nicht vollständig, da es Linien gibt,
die aus dem Bild hinauslaufen. Auch die Farben sind leider nicht 100% eindeutig zu erkennen.
Das Buch ist leider im Buchhandel nicht mehr erhältlich...

Und ich gehöre zu denen, die keines mehr abbekommen haben.

Gruß Ingo
Zum (Thread)-Aufwärmen:

Der Alsterhalbring fand es im Bereich Hamm in diverse B-Pläne.

Los gehen die Pläne südlich vom S-Bhf. Landwehr: Der Straßenzug Landwehr wird auf Höhe der Marienthaler Straße verlassen, in einem Bogen geht es u.a. unter der Berufsschule Burgstraße zur U-Bahn Burgstraße, die der Alsterhalbring von Westen erreicht hätte. Ausbau Burgstraße mit zwei Bahnsteigen. Ausfädelung östlich von Burgstraße, unter dem Gelände der Berufsschule in einer Kurve Richtung Luisenweg. In diese Straße sollte die U-Bahn auf Höhe Dimpfelweg einschwenken und ihr weiter folgen. Nordöstlich der Kreuzung Süderstraße/Luisenweg ist ein U-Bahnhof "Louisenweg" in den Plänen. In der verlängerten Achse des Luisenwegs war auf der zuzuschüttenden Bille eine Lageranlage der U-Bahn angedacht. Etwa entlang der Billstraße (nördlich) wäre es dann bis Heidenkampsweg gegangen und ab hier Richtung Elbbrücken.
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