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U4 wird für 178 Mio EUR bis zu den Elbbrücken verlängert
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Zitat
christian schmidt
Warum baut die Hochbahn gerne Gleiskreuze, die S-Bahn hingenen zwei aufeinanderfolgenden Gleisverbindungen? (Blankenese, Landungsbruecken, Diebsteich, Sternschanze, Hammerbrook, Berliner Tor oben)

Fällt dir was auf: Landungsbrücken ist die einzige Station, die im Tunnel liegt. Alle anderen liegen über der Erde und dann schau dir mal HCU und die von Jan Borchers genannten Stationen an.

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
PrettyP
Ich könnte mir vorstellen, dass das mit den Platzverhältnissen zu tun hat. Für zwei Gleiswechsel hintereinander braucht man mindestens die doppelte Länge, wenn man die - aus welchen Gründen auch immer - nicht zur Verfügung hat, baut man eben ein Gleiskreuz.

Ich glaube eher, es hat etwas mit der Statik zu tun. Es ist einfacher, ein Gleiskreuz zu bauen (Dann fehlen vielleicht ein oder zwei Stützpfeiler), als zwei aufeinanderfolgende Gleiswechsel. (Die doppelte Menge.)

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
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Text: " ....Offenbar will der Senat auf dem neuen Abschnitt der U4 Richtung Horner Geest zwei Stationen einrichten. Bislang war nur der Bau eines neuen Haltepunkts bekannt. "Die Haltestellen sollen auf Höhe der Stoltenstraße und Manshardtstraße am EKZ entstehen", sagte der SPD-Bürgerschaftsabgeordneter Hansjörg Schmidt dem Hamburger Wochenblatt. Der Senat will die Pläne in der kommenden Woche offiziell vorstellen. Im nächsten Schritt könnte die U4 sogar bis nach Jenfeld verlängert werden. ...."


Und weiter geht es.

Klick Olympia



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.11.2014 19:26 von schmidi.
Zitat
schmidi

Und weiter geht es.

Klick Olympia

Welchen Sinn sollte es machen, eine U-Bahn parallel zu einer bestehenden S-Bahnstrecke zu bauen?

Der Haltepunkt Olympiastadion gehört m.E. besser zwischen Stadion und Olympiadorf, das ja später als Wohnstadtteil genutzt werden soll.
Also mit den zwei Stationen zur Horner Geest war schon länger im Gespräch, z.B. im Interview vom Hamburger Wochenblatt mit Günter Elste, mein Artikel erschien dazu am 26. August 2014. Zumindest hieß es (sinngemäß)
Zitat
http://dt5online.de/2014/08/26/was-machen-eigentlich-die-u-bahn-planungen/
> Der U4-Abzweig Horner Geest könnte einen Zwischenhalt bekommen. Baubeginn in diesem Jahrzehnt denkbar.

DT5 Online - Der Blog rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Die Zeichnung war schon am 23. September im Abendblatt und das Abendblatt hat es auch nicht gemerkt.

Abendblatt 23.9.

Die Lage der Haltestelle passt nicht zusammen mit der Meldung dass sie bei den Spielen geschlossen sein soll. Nächste Woche weiss man mehr.
gelöscht

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.11.2014 00:47 von STZFa.
S-Bahn-Übergang zur U4 an den Elbbrücken soll ab 2017 gebaut werden:

Nahverkehr Hamburg
Bleibt nur zu hoffen, dass da noch irgendetwas dazwischen kommt und das ganze nix wird. Die station ist verkehrlich nicht notwendig und betrieblich nicht zu verantworten.
ganz nebenbei: alle stationen von Hammerbrook bis Heimfeld sind komplett überdacht. Nun kommt dieser Billigmurks dazwischen.
Um Geld zu sparen riskiert man lieber die betriebliche Sicherheit.
dabei kann man mit dem verzichtauf die station noch mehr Geld sparen und hat keine betrieblichen Nachteile. Würde die U4 nach Rothenburgsort weiterfahren, dann würde die Station für Über-Eck-Umsteiger etwas Sinn ergeben.
@ Computerfreak

Es gibt nach meiner Vermutung da mehrere Ansätze bzw. Interessen:

1. Die S-Bahn-Anbindung erspart den Umweg über den Hauptbahnhof, so dass man direkt zur Hafencity kommt. Das wurde auch öfters in Medien verbreitet. Möglicherweise versprechen sich die Verantwortlichen aber zu viel von der Hafencity. Und sie wird am Ende doch ein Flop.
Mir ist bei dem ganzen Projekt von Anbeginn nicht ganz wohl gewesen. Leuchttürme zu errichten, um immer neue Aufschwünge zu erzielen, ist nicht so ganz zu Ende gedacht: Wenn denn keine zusätzliche Nachfrage entsteht? Und soll denn die Hafencity Menschenströme von den bisherigen kommerziellen Zentren wie Mönckebergstr. oder St.Pauli abziehen? Entstehen denn überhaupt die Wohnquartiere bzw. neue Arbeitsplätze?

2. Man will sparen: Um die U4 nicht nach Süden weiterbauen zu müssen, soll die S-Bahn den "Sprung über die Elbe" anstelle der U4 vollziehen. Das ist m.E. aber problematisch, da die S-Bahn jetzt schon überlastet tag-täglich "springt". (Ein Schelm, der Böses denkt: Möglicherweise war der Weiterbau nach Süden seinerzeit lediglich nur vorgeschützt, um die U4 als wirtschaftlich darstellen zu können, was sie als reiner Stummel niemals sein wird. Nur haben die Investoren gegenüber dem Beust-Senat auf eine U-Bahn-Anbindung bestanden.)

3. Die DB möchte auch etwas teilhaben am "Kuchen" Hafencity, daher darf die S-Bahn nicht daran vorbei fahren. ...

Wenn von verschiedenen Seiten kurzsichtige Interessen aufeinanderprallen, kommt am Ende dieses unbefriedigende Ergebnis heraus.
Ich neige dazu Diskussionen aufzubauschen und gerne auch hier mal meinen Dampf über so manche Projekte abzulassen. Andererseits kann dieser Halt Elbbrücken nicht verhindert werden, da man diese Cahnce zur U4 umsteigen zu können nicht verpuffen lässt. Vor allem weiß man noch nicht, wie die U4 in Richtung Süden einmal fortgeführt werden soll.

Meine Berechnungen ergeben, dass für den etwa 2,5km langen Abschnitt Veddel-Hammerbrook heute bei 100km/h mit dem ET474 eine Reisezeit von 2 Minuten erreicht wird. Diese wird sich mit dem Halt Elbbrücken auf insgesamt 3 Minuten verlängern. Die Reisegeschwindigkeit sinkt im Regelfall auf 80km/h.

Der Halt Elbbrücken kann aber auch einen geringen Vorteil bringen. Bleibt die Strecke trotz des Halts Elbbrücken auf 100km/h zugelassen könnte ein geübter Fahrer auf der Strecke 15 Sekunden Verspätung rausholen. Dies würde den Fahrplan der S3 etwas stabilisieren.
An den Elbbrücken soll ja noch so einiges entstehen und das ist zusammen mit der U4 der einzige Grund für diese Sation. Ein Umweg über Jungfernstieg, wo die Umsteigebedingung auch eher schlecht ist, kostet sehr viel Zeit. Außerdem spielt der Prestige-Faktor sicherlich auch eine Rolle. So viel Geld für eine U-Bahn mit lächerlichen 2 Haltestellen und bis auf Berliner Tor eher schlechten Umsteigemöglichkeiten zu bauen, kommt nicht so gut an. Der Umsteigepunkt an den Elbbrücken macht gerade bei einer U4-Verlängerung gen Süden Sinn, weil er so das Reiherstiegviertel an die S-Bahn anbindet. Sonst müssten die Fahrgäste in die Innenstadt einen Umweg über die HafenCity nehmen und würden dann am U2-Jungfernstieg oder Hauptbahnhof Nord enden - keine wirklich gute Ausgangslage. Bedauerlicherweise hat man es versäumt auf Höhe Stadthausbrücke/Rödingsmarkt eine weitere Station zu bauen.
Zitat
NWT47
Der Umsteigepunkt an den Elbbrücken macht gerade bei einer U4-Verlängerung gen Süden Sinn, weil er so das Reiherstiegviertel an die S-Bahn anbindet.
Meines Erachtens ist dieser Umsteigepunkt nur sinnvoll, wenn die U4 zwar deutlich nach Süden verlängert wird, es aber keine weitere S-Bahn Verknüpfung südlich der Elbbrücken geben wird und die U4 auf dem Kleinen Grasbrook derart benötigt wird, dass eine Streckenführung über S-Veddel unmöglich ist.
Wenn man dagegen Wilhemsburg und Harburg Rathaus weitere Verknüpungen vorsieht, halte ich den S-Bahn Halt Elbbrücken für völlig überflüssig.
Wenn man Buslinien statt an die Haltestelle Veddel an die Haltestelle Elbbrücken anbinden würde, wäre dies auch ein sinnvoller Grund für einen S-Bahn-Halt dort. Allerdings erscheint es mir schwierig, die Buslinien dorthin zu führen.
Zitat
slhh
Zitat
NWT47
Der Umsteigepunkt an den Elbbrücken macht gerade bei einer U4-Verlängerung gen Süden Sinn, weil er so das Reiherstiegviertel an die S-Bahn anbindet.
Meines Erachtens ist dieser Umsteigepunkt nur sinnvoll, wenn die U4 zwar deutlich nach Süden verlängert wird, es aber keine weitere S-Bahn Verknüpfung südlich der Elbbrücken geben wird und die U4 auf dem Kleinen Grasbrook derart benötigt wird, dass eine Streckenführung über S-Veddel unmöglich ist.
Wenn man dagegen Wilhemsburg und Harburg Rathaus weitere Verknüpungen vorsieht, halte ich den S-Bahn Halt Elbbrücken für völlig überflüssig.
Wenn man Buslinien statt an die Haltestelle Veddel an die Haltestelle Elbbrücken anbinden würde, wäre dies auch ein sinnvoller Grund für einen S-Bahn-Halt dort. Allerdings erscheint es mir schwierig, die Buslinien dorthin zu führen.

Wilhelmsburg ist nur für den Umsteigeverkehr aus Kirchdorf wichtig. Kein Kirchdorfer wird mit der U4 in die Innenstadt fahren, weil sie länger brauchen wird als die S3. Elbbrücken dient für den Umsteigeverkehr in die HafenCity und in das Reiherstiegviertel.
Harburg Rathaus ist eine gute Endhaltestelle, da der Harburger Binnenhafen erschlossen werden soll und es ist schwachsinnig diese Linie 1km vor Harburg Rathaus enden zu lassen. Außerdem ermöglicht man so langfristig eine Weiterführung nach Eißendorf - der Bedarf dafür ist vorhanden.
Zitat
NWT47
Wilhelmsburg ist nur für den Umsteigeverkehr aus Kirchdorf wichtig. Kein Kirchdorfer wird mit der U4 in die Innenstadt fahren, weil sie länger brauchen wird als die S3. Elbbrücken dient für den Umsteigeverkehr in die HafenCity und in das Reiherstiegviertel.
...

So sehe ich das auch. Ist so eine kurvenreiche Linie, wie sie für eine U4 nach Süden angedacht ist, denn überhaupt nötig?
Dies würde eher eine Stadtbahn so abdecken. Für eine U-Bahn ist eine solche Streckenführung ziemlich grottig.
Bei einem Umsteigepunkt Elbbrücken braucht es nicht noch einen in Wilhelmsburg und dann noch einmal in Harburg-Rathaus. Vorerst könnte die Linie im Reiherstiegviertel enden, um dann nach Harburg direkt weitergebaut zu werden, wenn sie dann überhaupt jemals kommt.
Kirchdorf wäre eher mit einer Stichlinie der S3 gedient, aber das wird es sicherlich nicht geben. Eine Busverbindung bis Wilhelmsburg dient immer noch besser als eine Riesenschlange auf Rädern ...
Zitat
Günter Wolter
Zitat
NWT47
Wilhelmsburg ist nur für den Umsteigeverkehr aus Kirchdorf wichtig. Kein Kirchdorfer wird mit der U4 in die Innenstadt fahren, weil sie länger brauchen wird als die S3. Elbbrücken dient für den Umsteigeverkehr in die HafenCity und in das Reiherstiegviertel.
...

So sehe ich das auch. Ist so eine kurvenreiche Linie, wie sie für eine U4 nach Süden angedacht ist, denn überhaupt nötig?
Dies würde eher eine Stadtbahn so abdecken. Für eine U-Bahn ist eine solche Streckenführung ziemlich grottig.
Bei einem Umsteigepunkt Elbbrücken braucht es nicht noch einen in Wilhelmsburg und dann noch einmal in Harburg-Rathaus. Vorerst könnte die Linie im Reiherstiegviertel enden, um dann nach Harburg direkt weitergebaut zu werden, wenn sie dann überhaupt jemals kommt.
Kirchdorf wäre eher mit einer Stichlinie der S3 gedient, aber das wird es sicherlich nicht geben. Eine Busverbindung bis Wilhelmsburg dient immer noch besser als eine Riesenschlange auf Rädern ...

Die Stadtbahn ist bekanntlich vom Tisch, deshalb ist es nicht nötig darüber zu spekulieren. Man kann die Linie auch vom Reiherstiegviertel direkt nach Harburg bauen, allerdings ist so die Entlastung der S3 nicht wirklich gegeben und das soll die U4 ja bewirken. Dazu kommt noch das Problem, dass Wilhelmsburg zwischen Adolf Menge Platz und der Süderelbe kaum bewohnt ist sondern überwiegend Gewerbe und Industire dort beheimatet ist. Wenn die U4 die Wohngebiete erschließen soll, dann bleibt leider nur die Schlangenlinie der M13. Harburg Rathaus sollte die U4 auf jeden Fall erreichen, auch im Hinblick auf den Ausbau des Binnenhafen.
Also, wenn ich in Kirchdorf Wohnen würde und mich in eine halbwegs leere U-Bahn setzte, würde ich meinen Sitzplatz in der U4 bestimmt nicht gegen einen Stehplatz in der S3/31 eintauschen nur weil ich dann 5 Minuten eher in der City bin. (wenn`s kalt oder regnerisch ist schon gar nicht)

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.2014 13:18 von STZFa.
Die U4 muss verlängert werden und durch die Station Elbbrücken kann man U4 nur noch nach Süden verlängern und dort ist nur eine Möglichkeit mit Wilhelmsburg und wenn U4 nach Harburg will über Kirchdorf. Wer von Stadtbahn nach Wilhelmsburg redet zementiert den Endbahnhof Elbbrücken aber das Quatsch weil die Verlängerung der U4 oberirdisch bis Grasbrook und den Norden von Wilhelmsburg nicht so teuer wäre. Die CDU hat das damals sehr geschickt geplant dass nach Süden eine Stadtbahn für immer verbaut ist.
Zitat
STZFa
Also, wenn ich in Kirchdorf Wohnen würde und mich in eine halbwegs leere U-Bahn setzte, würde ich meinen Sitzplatz in der U4 bestimmt nicht gegen einen Stehplatz in der S3/31 eintauschen nur weil ich dann 5 Minuten eher in der City bin. (wenn`s kalt oder regnerisch ist schon gar nicht)

Ich auch nicht unbedingt, aber die S3 wird mit der Haltestelle Elbbrücken vielleicht 15 Minuten ab Wilhelmsburg zum Hauptbahnhof brauchen. Bei der U4 sind das eher 25 und dazu landet man noch am Hauptbahnhof Nord, der recht weit weg von den restlichen Zügen ist
Vergesst nicht die Umsteigezeit mit einzuberechnen. Denn wenn ich von Kirchdorf mit der U4 komme, und in Wilhelmsburg in die S3/31 umsteige, dann brauche ich eine gewisse Umsteigezeit. Ich denke ca 5min. Denn die Station U Wilhelmsburg wird bestimmt nicht mit bahnsteiggleichem Umsteigen gebaut werden. Somit sind die Vorteile der S3 in ihrer Schnelligkeit doch nicht mehr so groß
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