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Sammelthread Störungen U-Bahn [1]
geschrieben von Forummaster Hamburg 
Ist es dann nicht wahrscheinlich, dass der entsprechende Zug nicht ausgefallen, sondern schlichtweg verspätet ist.

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Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Der Hanseat
Ist es dann nicht wahrscheinlich, dass der entsprechende Zug nicht ausgefallen, sondern schlichtweg verspätet ist.

Das mag so sein :) Ein Muster ist erkennbar, es sind immer genau 5 Minuten...
@ Jan Borchers

ich habe noch "Haltestellendienst" gemacht auf Burgstrasse
"abgeschlossenes" Stellwerk mit Weiche zum Kehren
(Gleisbild-Tafel)

"Damals" waren auch fast alle Stellwerke noch "selbstständig"
und meine befreundeten Weichensteller haben St. Pauli, Mundsburg
und wie sie alle heissen noch manuell direkt vor Ort bedient.

Als Zugfahrer durfte ich dann mit einen sehr kurzen Zug DT2
im laufenden Verkehr eine Sonderfahrt machen, ohne Fahrgäste, BA - MU - BA
für eine Weichensteller-Prüfung, um Mundsburg zu kehren und zurück nach Barmbek zu fahren


Und die Weiche Berliner Tor, die ich meine, liegt im Tunnel von Berliner-Tor nach Burgstrasse / Mümmelmansberg
Als der Tunnel gebaut wurde waren T-Wagen eigentlich nicht mehr im Linienbetrieb
Zitat
h_guenther
Und die Weiche Berliner Tor, die ich meine, liegt im Tunnel von Berliner-Tor nach Burgstrasse / Mümmelmansberg
Als der Tunnel gebaut wurde waren T-Wagen eigentlich nicht mehr im Linienbetrieb

Schon klar. Streckeneröffnung war am 2. Januar 1967 von Berliner Tor bis Horner Rennbahn. Der Gleiswechsel konnte zu keinen anderen Zwecken genutzt werden, von Berliner Tor aus nach Burgstraße war nie eine Fahrstraßeneinstellmöglichkeit. Er war nur ein Havariegleiswechsel, vom Stellwerk Berliner Tor zu bedienen.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
1.? Fehlalarm Jungfernstieg 2017:

[www.abendblatt.de]

"Bei Reinigungsarbeiten am Bahnhof Jungfernstieg sind Wasserdünste entstanden, die offenbar den Feueralarm ausgelöst haben", sagte ein Sprecher der Feuerwehr.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.02.2017 22:16 von Herbert.
Kein Zuverkehr WM nach Farmsen sowie der U3-Ast nach WK.
Blitzeinschlag im Stellwerk

Gruß Cedric

ICE nach Hamburg-Friedhof-Diebsteich über Hamburg Hbf.
Ich habe heute nachmittag die Störung auf der U2 in der Haltestelle Messehallen live miterlebt.
[www.mopo.de]
Soweit ich es aus den Augenwinkeln mitbekommen habe war es aber ein Kinderwagen, der auf die Gleise gerollt ist und kein Kindersitz.
Dennoch geht einem da schon der Allerwerteste auf Grundeis.

Trotzdem ein paar Fragen:
1) Wenn ich am Bahnsteig an der Notrufsäule den Hebel für die Notbremsung ziehe, wird dann bei den unmittelbar nächsten Bahnen schon ein Bremsvorgang ausgelöst oder bekommt der Fahrer nur ein Warnsignal, dass er bremsen muss?
2) Kann man bei einem DT4 in Doppeltraktion nur die Türen eines Zugteils freigeben? Im konkreten Fall kam nur der vordere Zugteil im Bahnsteigbereich zum stehen, der hintere Zugteil steckte noch im Tunnel. So hätte man ja immerhin schonmal die Fahrgäste im vorderen Zugteil rauslassen können
3) Wie bekommt man so einen Kinderwagen/Kindersitz unter dem Zug wieder weg? Zug langsam vorwärts oder rückwärts fahren lassen? Oder haben Personen unterhalb der Bahnsteigkante oder unter dem Zug noch etwas Platz um dort aufzuräumen?

mfg fox

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
1) Im Einfahrts- und Ausfahrtsbereich stehen SH3 Signale (rotes Blinken). Es ist dann mit höhster Vorsicht in die Hst einzufahren.
2) Soweit ich weiß bekommt man die erste Tür von beiden aus Seiten entriegelt. Die anderen nur per Notentrieglung.

Gruß Cedric

ICE nach Hamburg-Friedhof-Diebsteich über Hamburg Hbf.
Ich weiss nicht in bin beruflich ja Pädagoge aber bei meinem Praktikum bei der Hochbahn meine ich mich zu erinnern, dass die DT3 wenn man im Zug sitzt direkt Notbremsen, die DT4 und 5 da blinkt nur was beim Fahrer... ;)
Ich durfte (als einer der letzten weil nach mir anscheinend einer den Stromabnehmer für ein Trittbrett gehalten hat um in die Bahn zu steigen) nen DT4 auf Probe / Messfahrt fahren (die Überraschung meines Schülerpraktikums schlechthin)... Da war zufällig ne Notsituation da gabs nen Akkutisches Signal und die ganzen Signale blinkten wie verrückt ;)
Zitat
FoxMcLoud
Trotzdem ein paar Fragen:
1) Wenn ich am Bahnsteig an der Notrufsäule den Hebel für die Notbremsung ziehe, wird dann bei den unmittelbar nächsten Bahnen schon ein Bremsvorgang ausgelöst oder bekommt der Fahrer nur ein Warnsignal, dass er bremsen muss?
2) Kann man bei einem DT4 in Doppeltraktion nur die Türen eines Zugteils freigeben? Im konkreten Fall kam nur der vordere Zugteil im Bahnsteigbereich zum stehen, der hintere Zugteil steckte noch im Tunnel. So hätte man ja immerhin schonmal die Fahrgäste im vorderen Zugteil rauslassen können
3) Wie bekommt man so einen Kinderwagen/Kindersitz unter dem Zug wieder weg? Zug langsam vorwärts oder rückwärts fahren lassen? Oder haben Personen unterhalb der Bahnsteigkante oder unter dem Zug noch etwas Platz um dort aufzuräumen?

Die beiden dazu oben stehenden Antworten gebewn zwar sich sich bestimmte Dinge wieder, aber nicht alle die der Fragen.

1) Zugfahrer bremst den Zug beim sehen des Signals ab, technisch wird nichts an den Zug übertragen.

2) Nein. Bei bestimmten Serien lässt sich die erste Tür ausschalten, aber das ist nicht für den Fahrgast von Relevanz. Im Falle von Evakurierungen muss das ganze abgesichert werden, dieses wird je Fall einzeln gehandhabt.

3) Kommt immer auf den Fall an. Standardfall ist Bergung stromlos durch Feuerwehr. Kann aber je nach Fall anders gemanagt werden.

Gruß

Jan

--
Das Fototagebuch der Bahnfotokiste: [fototagebuch.bahnfotokiste.de]
Zitat
Jan Borchers
1) Zugfahrer bremst den Zug beim sehen des Signals ab, technisch wird nichts an den Zug übertragen.

Das heißt, es gibt keine technische Einrichtung, die den Zug anhält oder zum vorsichtigen, also langsamen Fahren zwingt? Auch nicht, wenn der Fahrer das rot blinkende Signal überfährt? Ich finde, Begriffe wie „Nothalt“ oder Aussagen wie „Nutzen Sie [...] den Nothalt. Dadurch werden ein- oder ausfahrende Züge angehalten“ (hochbahn.de) suggerieren etwas anderes, nämlich eine unmittelbare Wirkung. Wirklich sicher sind der Verunfallte und eventuelle Helfer im Gleisbereich also erst, wenn der nächste Zug absehbar anhält oder zum Stehen gekommen ist. Das hatte ich mir bis jetzt etwas anders vorgestellt.
^^
ich glaube, bzw. meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass der Nothalt im Zug eben dies bewirkt, sprich das der Fahrer eine Info bekommt. Da (salop gesagt) es ein Notfall im Zug gibt, dieser "nur noch schlimmer" wird, wenn der Zug auf freier Strecke (sprich im Tunnel oder einer Brücke) anhält. Daher ein weiterfahren zur Station in den meisten Fällen deutlich mehr Sinn macht. Stichwort Evakuierung oder für Feuerwehr/Polizei die in den Zug wollen.

Natürlich unterscheidet sich dies massiv von einem Notfall, der in einer Station auftritt. (Nämlich dass es hier nicht Sinnvoll ist in - und vor allem nicht zügig - in eine Station einzufahren). Ich wage mal zu behaupten, dass besonders die "alten" Fahrzeuge nicht unterscheiden zwischen Nothalt im Zug oder im Bahnsteig (was in der Tat große Risiken birgen könnte).

Vielleicht gibt ein Experte hier mal Aufschluss dadrüber?

PS: gab es eigentlich "schon immer" Nothalt-Hebel am Bahnsteig? Zu Zeiten der Abfertigung per Hand sicher nicht für Jedermann, sondern nur für den Abfertiger könnte ich mir vorstellen. Oder?
Es kommt doch zu einer unmittelbaren Wirkung, der jeweils nächste Zug fährt mit äußerster Vorsicht in die Haltestelle ein. Ob der Zug zwangsgebremst wird oder der Zugfahrer das auf Grundlage von restriktiven Vorschriften macht kommt im Gefahrenfall aufs selbe hinaus. Wirklich sicher ist man aber selbst bei einem stehenden Zug noch nicht, Stichwort: Stromschiene.

Wenn mir aus -das muss man ja unterstellen- Unachtsamkeit ein Kinderwagen ins Gleis gefallen ist, warte ich bis keinerlei Gefahr mehr vom Zugbetrieb ausgeht und da gehört die Stromschiene definitiv dazu. Wenn irgendwelche Laien da in die Gleise springen und mit dem Kinderwagen die Stromschiene berühren ist Feierabend für die Beteiligten.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Wenn mir aus -das muss man ja unterstellen- Unachtsamkeit ein Kinderwagen ins Gleis gefallen ist, warte ich bis keinerlei Gefahr mehr vom Zugbetrieb ausgeht und da gehört die Stromschiene definitiv dazu. Wenn irgendwelche Laien da in die Gleise springen und mit dem Kinderwagen die Stromschiene berühren ist Feierabend für die Beteiligten.

Wenn der Kinderwagen leer ist, sicher. Aber wenn da unten ein Kind liegt, springe ich (nach Ziehen des Nothalts und vielleicht noch Blick auf den Countdown) da rein. Das denke ich mir zumindest so. Zum Glück ist das so selten, dass einen persönlich das praktisch nie betrifft.
Zitat
HOCHBAHN-Fan
Es kommt doch zu einer unmittelbaren Wirkung, der jeweils nächste Zug fährt mit äußerster Vorsicht in die Haltestelle ein. Ob der Zug zwangsgebremst wird oder der Zugfahrer das auf Grundlage von restriktiven Vorschriften macht kommt im Gefahrenfall aufs selbe hinaus.

Und das habe ich bei der Situation an den Messehallen eben anders erlebt: Der Zug ist mit regulärer Geschwindigkeit in die Station eingefahren, wie er auch bei einer normalen Fahrgastwechselsituation in die Station eingefahren wäre. Der Kinderwagen lag etwa 20m von der Stationseinfahrt entfernt. Ich meine an der Stelle gibt es ein paar Bänke.
Wie gesagt hatte ich den Nothalt am Bahnsteig betätigt, nachdem ich in der Kurve kurz vor der Stationseinfahrt (in Richtung Niendorf) schon den Lichtschein der Bahn sehen konnte. Und wenn ich mich recht erinnere gibt es unmittelbar vor der Stationseinfahrt schon das Signal, welches dann nach dem Nothalthebel rot blinkte.
Bekommt der Zugführer vom Nothalthebel am Bahnsteig denn ein Signal, dass es einen Notfall IM ZUG gibt oder unterscheidet das System, dass es ein Notfall IN DER STATION gibt wenn der Nothalthebel am Bahnsteig gezogen wird?

mfg fox

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.05.2017 04:30 von Forumleitung.
bitte löschen

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.05.2017 15:20 von STZFa.
@flor!an
Unterschied zwischen Notbremse und Nothalt beachten.

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***
Notbremse=im Zug= der Zug reagiert je nach Bauart.
Nothalt=in der Hst.= die Sicherheitseinrichtungen der Hst. reagieren (Gefahrensignal blinkt, Kamerabilder schalten sich in der Leitstelle auf, Sprechkontakt zur Rufsäule wird hergestellt.)

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.05.2017 15:31 von STZFa.
Wobei Nothalt ja auch etwas irreführend ist - ich denke 'Alarm' oder ähnliches wäre besser...
IIst das Nothaltsignal nicht mit einem Magnet gekoppel, welches eine Zwangsbremsung auslöst? (Bei der Bahn 2000er Magnet)
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