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Fernbahnhof Hamburg-Altona soll bis 2023 nach Diebsteich verlegt werden
geschrieben von BahnInfo-Redaktion 
Wenn wir jetzt schon rumspinnen, dann wäre eine Verlegung der Verbindungsbahn-S-Bahn in einen Tunnel wirklich keine schlechte Idee. Man könnte dann die Trasse etwas abändern, mit einem Halt am Dammtor, am Grindelhof, am Schlump, an der Holstenstraße – von dort verzweigt Richtung Altona Nord und über die Neue Mitte Altona nach Altona alt.

Die alte Verbindungsbahn wird viergleisig für den Regional/Fernverkehr benutzt. Die Regionalzüge halten am Dammtor und am Messebahnhof Sternschanze – die Fernzüge alternierend alle 2 Stunden am einen oder anderen Bahnhof.Damit könnte man sogar auf Altona Nord verzichten.
Zitat
Computerfreak
Ich sehe überhaupt keinen Engpass auf der Verbindungsbahn. Die Prognosen für den Ferbahnhof Diebsteich belaufen sich auf 5 Fernzüge pro Stunde. Nehmen wir einen sechsten las Verstärker hinzu, dann wären es 6. Hinzu kommen derzeit maximal 6 Nahverkehrszüge von Elmshorn (3 RE, 3 RB) sind also 12 Züge pro Stunde (5-Minuten-Takt). Hierfür reicht die Verbindungsbahn (einschließlich Halt aller Züge in Dammtor!).

Das problem waere dann doch dass dann die Verbindungsbahn (bzw. der Haltepunkt Dammtor) taktbestimmend fuer den ganzen Regionalverkehr richtung Norden ist und den halben Fernvekehr in Deutschland. Ersteres wuerde Knoten in Neumuenster, Kiel, Heide, Husum viel schwieriger machen (und wohl nur mit gestrecken Fahrzeiten ueberhaupt moeglich machen, was ja auch nicht gut ist). Letzteres haette sicher aehnlich negative Konsequenzen - im ganzen Land
Die Frage ist halt, ob die Züge immer über die Stunde verteilt kommen, oder ob man sowas wie Anschlüsse haben möchte, sodass mehrere Züge zugleich oder kurz hintereinander fahren müssen...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Wird das Gebiet um den Bahnhof Diebsteich herum eigentlich auch umgestaltet, so dass die Industrieflächen weg kommen und Wohnungen, Büros, Einzelhandel und Gastronomie im Umfeld entsteht? In Berlin, Wien und Mailand sind ja im Umfeld der neuen Hauptbahnhöfe, die mitten auf einer braunen "Wiese" entstanden sind, regelrecht neue Stadtteile entstanden und die Gebiete wurden total aufgewertet. (Ok, in Berlin ist man noch mitten dabei und die "Wiese" war vorher auch eher gelb als braun...)
Zitat
Tom81
Wird das Gebiet um den Bahnhof Diebsteich herum eigentlich auch umgestaltet, so dass die Industrieflächen weg kommen und Wohnungen, Büros, Einzelhandel und Gastronomie im Umfeld entsteht? In Berlin, Wien und Mailand sind ja im Umfeld der neuen Hauptbahnhöfe, die mitten auf einer braunen "Wiese" entstanden sind, regelrecht neue Stadtteile entstanden und die Gebiete wurden total aufgewertet. (Ok, in Berlin ist man noch mitten dabei und die "Wiese" war vorher auch eher gelb als braun...)

Aktuell steht das wohl nicht an, da ja im weiteren Umfeld auch die "Neue Mitte Altona" und das "Holstenareal" in Planung/Bau sind und auf diesen Flächen die Betriebe noch aktiv sind. Je nachdem wie gut der Bahnhof dann mal angebunden und angenommen wird, steigt aber möglicherweise auch der Druck auf die heutigen Gewerbeflächen, dort andere Nutzungen anzusiedeln bzw. der Wunsch der Eigentümer ihre Grundstücke lukrativer zu vermarkten als sie selbst zu nutzen.
Zitat
Tom81
Wird das Gebiet um den Bahnhof Diebsteich herum eigentlich auch umgestaltet,

U.a. die Handwerkskammer möchte dies. Siehe Planungen/Ideen z.b. hier [www.skyscrapercity.com]

Die Stadt zögert noch u.a. weil in Hamburg wegen allen möglichen nen riesen Fass aufgemacht wird von "den Gegnern".
Zitat
flor!an
U.a. die Handwerkskammer möchte dies. Siehe Planungen/Ideen z.b. hier [www.skyscrapercity.com]

Im Kern möchte die Handwerkskammer dies natürlich nicht. Aber sie ahnt, dass es einen starken Druck auf die heutigen Gewerbeflächen geben wird und will mit diesem "Masterplan", frühzeitig eine Position in die öffentliche Diskussion bringen, die das Beste für ihre eigenen Mitglieder heraus holt und dies hinter einer grafisch gelungenen Visualisierung und einigen von breiten Bevölkerungsschichten gewünschten Angeboten in den Randbereichen zu verstecken versucht.

Ich durfte mich in den vergangenen Jahren intensiv mit den guten Ideen und Lebensrealitäten der Altonaer Bevölkerung auseinandersetzen, als wir als Planungsbüro ein Beteiligungsverfahren für ein potenzielles Neubaugebiet zwischen den S-Bahnhöfen Diebsteich und Holstenstraße (näher an letzterem) moderiert haben. Ausgehend davon, was ich in diesem Beteiligungsverfahren nicht nur von den Bürgerinnen und Bürgern sondern auch von den weiteren Interessengruppen und Akteuren kennen gelernt habe, gehe ich davon aus, dass nicht so viele Gewerbeflächen erhalten werden, wie sich die Handwerkskammer wünscht.
Natürlich wird es mit dem neuen Fernbahnhof Altona mit dem alten Bahnhof Altona zu Verwechslung kommen nämlich, weil beide Bahnhöfe Eindeutig sehr ähnlich klingen und deswegen haben die Stadtbetriebe in Raum Hamburg, auch die S-Bahn Hamburg gesagt, das Sie diese Änderung nicht nicht mitmachen wollen wegen der Verwechslungsgefahr nämlich bei den S-Bahn Hamburg werden die Linien bis auf weiteres erstmal mal Diebsteich (Altona) und Altona Mitte bleibt beim Altona und es gibt nämlich einen Grund dafür, weil die S-Bahn Diebsteich zum neuen Bahnhof Altona verlegt werden muss und damit musst die ganze Brücke zwischen Altona und Diebsteich erneuert werden und das kann sich nämlich sehr in die Länge ziehen, weil es Eindeutig viel zu Teuer wird und weil da auch noch der Kreuungsbauwerk zwischen Altona und Bahrenfeld ebenfalls erneuert werden musst und das lehnt die S-Bahn Hamburg und die anderen Stadtbetriebe, wie die Hochbahn und die VHH dratisch ab!
z. B. S1 Wedel - Altona - Jungfernstieg - Hbf - Ohlsdorf - Airport/Poppenbüttel
Bahrenfeld
Altona (Mitte)
Königstraße

S11 Blankenese - Altona - Damntor - Hbf - Poppenbüttel
Bahrenfeld
Altona (Mitte)
Holstenstraße

S2 Altona - Jungfernstieg - Hbf - Bergedorf
Altona (Mitte)
Königstraße

S21 Elbgaustraße/Altona - Dammtor - Hbf - Bergedorf - Aumühle
Diebsteich (Hamburg-Altona)
Altona (Mitte)
Holstenstraße

S3 Pinneberg - Altona - Jungfernstieg - Hbf - Neugraben - Buxtehude - Stade
Diebsteich (Hamburg-Altona)
Altona (Mitte)
Königstraße

S31 Altona - Dammtor - Hbf - Berliner Tor/Harburg Rathaus - (Neugraben)
Altona (Mitte)
Holstenstraße

S32 Altona - Dammtor - Hbf - Harburg Rathaus
Diebsteich (Hamburg-Altona)
Holstenstraße

Die Verkehrsbetriebe werden es Eindeutig unterlassen die Linien bis zum neuen Fernbahnhof Altona zu verlängern, aber dafür werden die bisherigen Linie nicht unter den gleichen Namen anfahren sondern es bleibt Eindeutig bei Diebsteich bestehen nämlich und somit steht die DB ganz alleine dar mit dem neuen Namen bei Diebsteich, weil sich auch der DB Stadtverkehr ebenfalls herraushält, weil Sie für die S-Bahn Hamburg die Verantwortung mittragen musst nämlich! Sie lehnen auf alle Fälle einen Umbenennung Eindeutig ab wegen der Verwechslungsgefahr zwischen den Fernbahnhof Altona (Diebsteich) und den S-Bahnhof Altona Mitte, weil die Verwechslungsgefahr wahrscheinlich am Größten ist nämlich! Am neuen Bahnhof soll es nur ein bis zwei(vier) Buslinien am Tag und in der Nacht geben! Mehr Buslinien sind erstmal nicht geplant!
Gruss Lanci
Ich versteh zwar nur die Hälfte der Sätze, aber ich glaub der Irrtum liegt darin, dass davon ausgegangen wird, dass es einen S-Bahnhof Altona Mitte geben wird. Dies ist jedoch nicht geplant und auch nicht die Umbenennung eines anderen in S-Bahnhof Altona Mitte.
Zitat
flor!an
Ich versteh zwar nur die Hälfte der Sätze.

Das geht mir ganz ähnlich, wie so oft bei Lancis Beiträgen. Ich weiß noch nicht einmal, was er uns genau sagen will. Vor allem habe ich keine Ahnnung, was er mit

Zitat
Lanci
weil die S-Bahn Diebsteich zum neuen Bahnhof Altona verlegt werden muss und damit musst die ganze Brücke zwischen Altona und Diebsteich erneuert werden

genau sagen will. Ich hatte das bisher eigentlich so verstanden, daß der neue Bahnhof Altona dort errichtet wird, wo derzeit der S-Bahnhof Diebsteich steht. Insofern weiß ich nicht, was da für langwierige Brückenneubauten notwendig sein sollen.
Zitat
Hes
Vor allem habe ich keine Ahnnung, was er mit

Zitat
Lanci
weil die S-Bahn Diebsteich zum neuen Bahnhof Altona verlegt werden muss und damit musst die ganze Brücke zwischen Altona und Diebsteich erneuert werden

genau sagen will.

Heißt wohl auf Deutsch:

Die S-Bahnstation Diebsteich muss mit dem neu zu errichtenden Ferenbahnhof Altona (in Diebsteich) verlegt werden [ Anmerkung: der S-Bahnsteig in Diebsteich wird ja im Zusammenhang mit dem Neubau des Fernbahnhofs auch neu gebaut und leicht versetzt/verlegt] Dadurch wird ein Neubau der Brücke der Strecke Diebsteich - Altona über die Fernabhngleise notwendig.



Zitat
Hes
Ich hatte das bisher eigentlich so verstanden, daß der neue Bahnhof Altona dort errichtet wird, wo derzeit der S-Bahnhof Diebsteich steht. Insofern weiß ich nicht, was da für langwierige Brückenneubauten notwendig sein sollen.

Vielleich meint er auch nur die Straßenbrücke beim Bf Diebsteich. Die wird nämlich erneuert...
Zitat
flor!an
Ich versteh zwar nur die Hälfte der Sätze, aber ich glaub der Irrtum liegt darin, dass davon ausgegangen wird, dass es einen S-Bahnhof Altona Mitte geben wird. Dies ist jedoch nicht geplant und auch nicht die Umbenennung eines anderen in S-Bahnhof Altona Mitte.

Eine neue zusätzliche S-Bahnstation in Höhe der ehemaligen Station Kreuzweg ist zwar angedacht, aber derzeit nicht in Planung.

Und dass keine bestehende Station (also auch nicht die jetzige S-Bahnstation Altona) in Altona Mitte umbenannt wird, versucht Lanci gerade klar zu machen.

Die Bahn möchte den neuen Fernbahnhof NUR deshalb gerne Hamburg ALTONA nennen, damit es sich um eine Verlegung handelt. Damit erhofft man sich bei der Stillegung des jetzigen Fernbahnhof Altona kein entwitmungsverfahren einleiten zu müssen. Sonst könnte ja ein x-beliebiges EIU einfach den Bahnhof weiterbetreiben und dann war es das mit dem neuen Stadteil. Eine Eisenbahninfrastruktur darf nämlich nur dann entwitmet werden, wenn kein EIU mehr interesse an selbiger hat. Es muss also ein aufzugebnder Bahnhof erst einem anderen EIU angeboten werden.

Ob dieser Taschenspielertrick seitens DB Netze mit der Verlegung des Bahnhofs und damit Umgehung der Entwitmung funktioniert, klären die Gerichte derzeit...
Zum Thema Entwidmung, ich glaube nicht dass die Umbenennung irgendwas damit zu tun hat. Der (jetzige) Bahnhof Altona ist ein Bahnhof, und der Bahnhof HH-Diebsteich ist ein anderer Bahnhof, und wenn der erste stillgelegt wird muss es eine Entwidmung geben egal ob der zweite oder irgendein anderer Bahnhof den Namen Altona hat. Ich denke die DB koennte eher einen anderen Trick versuchen - und so wie in Stuttgart zu machen, also zu behaupten dass die Planfeststellung des neuen Bahnhofes die Entwidmung des bestehenden einschliesst. (Und dieses Argument ist in Altona sogar noch eher zutreffender als in Stuttgart, denn wenn die Plaene fuer HH-(Neu)Altona(/Diebsteich) genehmigt werden waere es ja unmoeglich HH-(Alt-)Altona(-Fernbahnhof) ueberhaupt noch anzufahren.)

Und denke auch nicht dass es so einfach waere fuer ein x-beliebiges Eisenbahnverkehrsunternehmen einfach zu sagen 'wir wollen da weiter hinfahren also bleibt der Bahnhof'. Ich denke dass da schon eine Gueterabwaegung stattfinden kann. (Vielleicht wird Stuttgart uns da ja eine Antwort geben, weiss jemand ob da irgendjemand mitlerweile einen Antrag auf Weiterbetrieb gestellt hat?)

In der Praxis denke ich dass sich sicher die Stadt Hamburg und die DB (die beiden den neuen Bahnhof wollen) mit dem Land Schleswig-Holstein (dass keine Zuege in der Walachei enden lassen will) zusammensetzen werden um einen Kompromiss zu suchen. (Waehren mit LZB/ECTS Level 2 16 Zuege/Stunde ueber die Verbindungsbahn moeglich?)
Zitat
christian schmidt
(Vielleicht wird Stuttgart uns da ja eine Antwort geben, weiss jemand ob da irgendjemand mitlerweile einen Antrag auf Weiterbetrieb gestellt hat?)

In Stuttgart hat sich die "Stuttgarter Netz AG" gegründet, die aus mehreren Bahnbetreibern besteht, die ein Teil der Gleise des Kopfbahnhofes weiterbetreiben wollen. Eine Klage haben sie erstinstanzlich zwar verloren, das Gericht hat jedoch Revision dagegen zugelassen, welche die SNAG dann auch eingelegt hat. Eine Verhandlung soll 2018 oder erst 2019 dazu stattfinden.
Das Hauptargument der SNAG für den Weiterbetrieb des überirdischen Teils ist jedoch, dass die Betreiber im unterirdischen Teil keine Dieselloks benutzen dürfen und somit oberirdisch dieselbetriebene Fahrzeuge einsetzen wollen. Laut dem EBA gäbe es aber keinen Anspruch der Betreiber darauf eine Strecke mit Dieselfahrzeugen zu betreiben. Ich denke daher die Klage wird auch in der nächsten Instanz scheitern.
Dabei hätte ich es gern gesehen falls ein Teil des Kopfbahnhofs doch weiterbetrieben werden müsste.

mfg fox

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"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
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