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Bahnhof HH-Altona
geschrieben von CARPE DIEM 
Bahnhof HH-Altona
01.03.2015 21:29
Bahnhof HH-Altona - Zwischenebene dreckig und ekelerregend

Seit einem Jahr dauern die Umbauarbeiten im Bahnhof Altona, die lediglich im Schneckentempo voranzugehen scheinen, nun schon an - und sie werden lt. einer NDR.de-Meldung wegen eingetretener Verzögerungen wohl noch mindestens bis zum Jahresende 2015 dauern. Dabei muss ich die unwegsame und permanent verdreckte Zwischenebene auf dem Weg von den Regional- und Fernbahnen zur S-Bahn bzw. umgekehrt zweimal täglich durchqueren.

Überall ist dort Taubenkot zu finden - und das, obwohl hinlänglich bekannt ist, wie gesundheitsschädlich die Exkremente der "Ratten der Lüfte" sind. Außerdem wird immer wieder in die Gänge uriniert, oft genug sind auch größere tierische und / oder menschliche Exkremente vorzufinden. Vernünftig saubergemacht wird dort schon lange nicht mehr. Das ist einfach nur noch widerlich, ekelerregend und völlig inakzeptabel.

Eine weitere Zumutung für die täglich mehreren Zehntausend zahlenden Bahnkunden sind auch die sich immer wieder auf der Zwischenebene versammelnden Gruppen von sich dissozial verhaltenden, vorwiegend männlichen Personen, die oftmals angetrunken sind sowie durch lautes Gegröle und Streitereien untereinander auffallen und dadurch wie auch durch Pöbeleien gegen Dritte die Reisenden belästigen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum das von der Bahn bzw. den Sicherheitskräften geduldet wird.

Ich habe wie viele andere Leidensgenossen auch von diesem ehedem geschichtsträchtigen, spätestens seit der Jahrtausendwende aber zunehmend heruntergekommenen Bahnhof regelrecht die Nase voll. Es ist höchste Eisenbahn, dass die DB ihr Augenmerk unverzüglich auch auf die Aspekte Sicherheit und Sauberkeit legt und die weitere Verwahrlosung stoppt. Ein derartiges Drecksloch, das sich paradoxerweise auch noch mit der Bahnhofskategorie "1" schmücken darf, ist einer einst selbständigen Großstadt wie Altona und erst recht einer Millionenmetropole wie Hamburg absolut unwürdig.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.03.2015 23:32 von CARPE DIEM.
Eh? Worum geht es denn nun, dass in Altona was gemacht werden muss, oder dass zwar etwas gemacht wird aber nicht schnell genug?
Ich vermute mal, dass mehr gemacht werden muss...

________________________
Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Re: Bahnhof HH-Altona
02.03.2015 13:09
Es geht darum, dass der aktuell sehr schleppend laufende Ausbau der Verteilerebene zur S-Bahn keine Entschuldigung dafür ist, die noch geöffneten Verkehrswege und -flächen derart verlottern zu lassen. Auch die Abgänge zur S-Bahn mit der teils dilettantisch installierten, halb fertig wirkenden Brandschutzausrüstung sind eine Unverschämtheit. Genauso wie der bauzeitlich nur zur Toilette führende Eingang von der Ottenser Hauptstraße. Und die Deckenverkleidung im Tiefbahnhof, die seit Jahren nicht fertig wird. Und, und, und ...

Der Fernbahnteil oben ist absolut ok, aber der wird ja auch bald (wer weiß was das nach Bahnzeitrechnung bedeutet) nicht mehr gebraucht und durch einen lieblosen Zweckbau am Diebsteich ersetzt ...

Alles in allem ist die "Serviceleistung" der DB StuS auch an dieser Stelle wieder unterirdisch.
Spart aber Geld?

Ich finde ja auch das ersten die Renovierung nicht gut laeuft und zweitens die Plaene nicht so toll sind (und drittens die DB bei solchen Sachen Form hat und viertens man das ganze schon vor Jahren anpacken haette sollen).

Aber man muss auch klar sagen das gemaechlich bauen, mit laengeren Provisorien auch manchmal um einiges guenstiger ist, und man so fuer das gleiche Geld mehr Projekte umsetzen kann.
Zitat
M2204
Es geht darum, dass der aktuell sehr schleppend laufende Ausbau der Verteilerebene zur S-Bahn keine Entschuldigung dafür ist, die noch geöffneten Verkehrswege und -flächen derart verlottern zu lassen. ... Alles in allem ist die "Serviceleistung" der DB StuS auch an dieser Stelle wieder unterirdisch.

Genau DAS ist einer der beiden völlig inakzeptablen Punkte, die ich in meinem Beitrag vom 01.03.2015 angesprochen habe: Zumutungen für die Bahnreisenden durch Unmengen an Dreck, Taubenkot, Urin und immer wieder auch anderen menschlichen Ausscheidungen (Erbrochenes, Exkremente), die nicht hinreichend unterbunden oder zumindest täglich entfernt werden. Eine ordentliche und professionelle Reinigung sieht anders aus. Wo bleiben da die Reisequalität und die Sauberkeit?

Überdies: Unerträgliche Belästigungen der Bahnkunden durch sich immer wieder auf der Zwischenebene im Bahnhof Altona zusammenrottende dissoziale, oftmals angetrunkene Personen, die laut herumgrölen, untereinander streiten und sogar die Passanten bepöbeln. Warum wird das laufend vom Hausherrn Deutsche Bahn (DB) zugelassen? Wo bleiben da die Reisequalität und die Sicherheit?

Dafür kann es nur eine Bewertung geben: Die DB hat das Klassenziel verfehlt. Setzen! Sechs!

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Zitat
christian schmidt
Aber man muss auch klar sagen das gemaechlich bauen, mit laengeren Provisorien auch manchmal um einiges guenstiger ist, und man so fuer das gleiche Geld mehr Projekte umsetzen kann.

Achso, nur damit der Profit stimmt, den die die DB dem Bundesfinanzmisterium in Rachen schmeisen darf, sollen wir fahrgäste länger diese Umwege gehen? Um solchen praktiken entgegenzuwirken, müssen endlich Möglichkeiten geschaffen werden, den Bahnmangern seitens der Bahnkunden vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben.


Zitat
CARPE DIEM
..., die nicht hinreichend unterbunden...

wie soll DAS bitte gehen?

Nicht die Exkremente, sondern die Umwege sind das Problem.
Zitat
Computerfreak
Nicht die Exkremente, sondern die Umwege sind das Problem.

Das ist so nicht richtig. Die Umwege sind über die lange Dauer von jetzt angekündigt etwa anderthalb Jahren insbesondere in den Hauptverkehrszeiten zwar überaus nervig.

Das Problem ist aber, dass man bei diesen Umwegen täglich durch Mengen an nicht beseitigtem Taubenkot schreiten und immer wieder auch einen Slalom um Urinlachen, Erbrochenes und menschliche Exkremente laufen muss. Das ist und bleibt widerlich, ekelerregend, stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar und ist eine durchaus vermeidbare, völlig inakzeptable Belästigung.

Und ein weiteres Problem sind eben auch auf der Zwischenebene anzutreffende Gruppen von zumeist angetrunkenen Personen, die sich äußerst dissozial verhalten.

Wer wie ich täglich hier hindurch muss, Augen und Ohren nicht verschließt und über einen intakten Geruchssinn verfügt, weiß nur zu gut, wovon hier die Rede ist. Da gibt es nichts schönzureden.

Es ist die Aufgabe des Hausherrn Deutsche Bahn (DB), diese Probleme in den Griff zu bekommen, und nicht die der zahlenden Bahnkunden, die seit Jahren schon immer höhere Steigerungen der Fahrkartenpreise weit oberhalb der offiziellen Inflationsrate hinnehmen müssen, während gleichzeitig der Bahnhof Altona zunehmend verwahrlost.

Dabei ist es so einfach: Konsequente Taubenabwehr z.B. durch Vergrämen der "Ratten der Lüfte", Nist- und Landehindernisse.

Was die leider immer wieder auf den Laufwegen vorzufindenden menschlichen Hinterlassenschaften aus Erbrochenem, Urin und Kot angeht: Umfassende Kameraüberwachung der Zwischenebene, sofortiges und konsequentes Einschreiten des Sicherheitspersonals bei Ausüben der Taten, Anzeigen bei der Polizei und Hausverbote.

Massive Belästigungen und Pöbeleien oder auch vereinzelte Rempeleien durch sich auf der Zwischenebene aufhaltende Ansammlungen von oftmals alkoholisierten Personen: Konsequente Umsetzung und Durchsetzung des Hausrechtes. Platzverweise und Hausverbote. Bei Nichtbeachtung zusätzlich Anzeigen bei der Polizei.

Also, los geht's! Die Deutsche Bahn ist am Zug!

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...oder einfach mehr "Raumpflegefachkräfte" einstellen...

________________________
Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Zitat
Computerfreak
Zitat
christian schmidt
Aber man muss auch klar sagen das gemaechlich bauen, mit laengeren Provisorien auch manchmal um einiges guenstiger ist, und man so fuer das gleiche Geld mehr Projekte umsetzen kann.

Achso, nur damit der Profit stimmt, den die die DB dem Bundesfinanzmisterium in Rachen schmeisen darf, sollen wir fahrgäste länger diese Umwege gehen? Um solchen praktiken entgegenzuwirken, müssen endlich Möglichkeiten geschaffen werden, den Bahnmangern seitens der Bahnkunden vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben.


Du hast batuerlich recht, ich wuerde der DB auch nicht trauen gespartes zu reinvestieren. Und so wie das hier beschrieben wird scheint es sich ja auch eher um ungeplante Verspaetungen zu handeln, und die Kosten ja im allgemeinen auch mehr...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2015 10:30 von christian schmidt.
Re: Bahnhof HH-Altona
04.03.2015 13:22
Da ich auch 2x täglich (+jedes Mal, wenn ich zu Lidl gehe) das "Vergnügen" habe, den Bhf zu nutzen, hier meine Beobachtungen, die sich mit denen von Carpe Diem decken:

- der Aschenbecher am Eingang Museumstraße wird gut genutzt, leider machen die Raucher die Zigaretten oft nicht aus. Daher kommt es häufig vor, dass der gesamte Aschenbecher qualmt und z.B. gestern sogar schon zu riechen war, als ich vom S-Bahnsteig den ersten Schritt auf die Treppe nach oben getan habe.

- die Tauben: nervig, aber ich habe sogar schon mal jemanden gesehen, die auf der Verteilerebene die Tauben großflächig gefüttert hat (d.h. irgendwas essbares auf mehrere qm ausgebreitet hat)

- Aufgang zum Busbhf: die "runter"-Rolltreppe ist eh wegen Renovierung gesperrt, die "rauf"-Rolltreppe geht auch schon ein paar Tage nicht. Es ist eng auf der Treppe, wenn eine volle S-Bahn angekommen ist.

- Ausgang Museumstraße (auch Eingang für Bauarbeiten): der gesamte schräge Ausgangsbereich, besonders die Ecken hinter den Büschen, wird täglich als Mülleimer und als WC missbraucht. Übrigens auch von Frauen.

- Ausgang Museumstraße: der Zugang ist mit roten Steinen gepflastert, die sehr rutschig sind, insbesondere bei leichtem Regen.

- Es besfinden sich Stützen für Bau-Gerüste auf den Treppen zur S-Bahn, aktuell zumindest zu Gleis 1/2.
Re: Bahnhof HH-Altona
12.03.2015 09:57
Vielleicht sollte die HOCHBAHN die Arbeiten und Reinigung im Auftrag der DB übernehmen,
dann geht es in Altona auch mal weiter...
Re: Bahnhof HH-Altona
12.03.2015 10:21
Es passt nur teilweise zum Thema, aber wenn man sich am Hauptbahnhof
den Ausgang Wandelhalle / Hachmannplatz mal genauer ansieht, kann man sich fragen,
weshalb der nicht mal "RICHTIG" gereinigt wird. Der Fußboden müsste mal mit Hochdruckreinigern
geputzt werden, genauso die Glasdächer. (Einige Glasscheiben haben risse und müssten ausgetauscht werden).
Die Beleuchtung ist Abends so eingestellt, dass alles im halbdunkel ist, obwohl viel mehr Lampen da sind,
die aber nicht eingeschaltet werden.
Dieser Schmuddelzustand ist von der DB offenbar so gewollt.
Re: Bahnhof HH-Altona
12.03.2015 22:05
Beim HFB ist dann aber die Frage, ob die DB für die Reinigung des Bahnhofvorplatztes überhaupt zuständig ist oder doch die Straßenreinigung? Die Bahn will dafür natürlich nicht extra Geld ausgeben.
Ähnlich ist es bei den Busbahnsteigen in U/S Barmbek, welche vor Zigarettenstummeln nur so strotzen. Die Hochbahn sagt da ganz klar "Da ist die Stadtreinigung für zuständig, nicht unser Bier".

mfg fox

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Re: Bahnhof HH-Altona
12.03.2015 23:52
Warum kann bei der DB nicht ein Mal etwas so klappen wie geplant? Altona reiht sich leider ein in viele Projekte der letzten Jahre! Da kann doch keiner mehr sagen, dass das alles Einzelfälle sind! Da stimmt etwas grundlegend nicht im System!!!
Tja, ich war heute in Altona. Und ich konnte nicht feststellen, dass da irgendwelche (unterirdischen) Gänge besonders verdreckt waren. Auch keine Menschen, die da rumlungern.
INW
Re: Bahnhof HH-Altona
13.03.2015 01:44
Zitat
FoxMcLoud
Beim HFB ist dann aber die Frage, ob die DB für die Reinigung des Bahnhofvorplatztes überhaupt zuständig ist oder doch die Straßenreinigung? Die Bahn will dafür natürlich nicht extra Geld ausgeben.

Soweit ich mich erinnere, gibt es einen Vertrag zwischen Bahn und Stadt, was den Hachmannplatz im Bereich des Bahnhofes angeht: Die Stadt schmeißt 'ne Runde Geld -- und die Bahn läßt die motorisierten Feudel kreisen...
Allerdings ist der Reinigungsbereich meines Wissens nach beschränkt auf den Bereich, den die teilweise Überdachung über die Bahnhofshalle hinausreicht. Der Bereich Richtung Heidi-Kabel-Platz und Haltestelle von M6/SB37 Ri.Rathaus hinter dem U2-Zugang gehört m.W. nicht mehr dazu.

Weiterhin soll angeblich das übergroße Pinkelbecken entlang der Bahnhofshalle südlich des Südstegs auch dazugehören -- bei meinem letzten Besuch sah das aber nicht so aus. Vielleicht sollte man die Bahnhofshalle mit dem St.-Pauli-Lack versehen...

Tante EDITh hat gemeckert: Kirchenallee fährt natürlich die M6 und nicht die M5.

Gruß Ingo
Zitat
CARPE DIEM

Das Problem ist aber, dass man bei diesen Umwegen täglich durch Mengen an nicht beseitigtem Taubenkot schreiten und immer wieder auch einen Slalom um Urinlachen, Erbrochenes und menschliche Exkremente laufen muss. Das ist und bleibt widerlich, ekelerregend, stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar und ist eine durchaus vermeidbare, völlig inakzeptable Belästigung.

Und ein weiteres Problem sind eben auch auf der Zwischenebene anzutreffende Gruppen von zumeist angetrunkenen Personen, die sich äußerst dissozial verhalten.

Die von dir hier und weiter oben beschriebenen Zustände sind es, die ich mir für den neuen Bahnhof Altona Nord vom Tage der Eröffnung bis zur dann hoffentlich baldigen entgültigen Schließung wenige Jahre Später (2030?) als durchgehenden Zustand wünsche. Dadurch werden dann hoffentlich soviele Kunden von diesem überflüssigen Bahnhof vertrieben, dass sich eine verkehrliche Nutzung nicht mehr rechnet...
Re: Bahnhof HH-Altona
13.03.2015 14:12
Auch ne Einstellung, hören wir doch einfach auf überhaupt die Verkehrsmittel zu reinigen und natürlich zu warten. Dann würden in wenigen Jahren keiner mehr mit Bus und Bahn fahren und wir können die Verkehrsleistungen abbestellen. Was das an Geld bringt.

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***
Zitat
Computerfreak
...für den neuen Bahnhof Altona Nord vom Tage der Eröffnung bis zur dann hoffentlich baldigen entgültigen Schließung wenige Jahre Später ... werden dann hoffentlich soviele Kunden von diesem überflüssigen Bahnhof vertrieben, dass sich eine verkehrliche Nutzung nicht mehr rechnet...
Sollen die Züge etwa am Hbf geräumt werden?

TTIP - damit der FC Bayern den Schiedsrichter stellt.
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