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Bahnhof HH-Altona
geschrieben von CARPE DIEM 
Die Altstadt ist aber nun eher die Gegend um das Nobistor / Kirche / Fischmarkt. Da steht zwar nicht viel altes mehr, aber der Stadtteil Altona-Altstadt beruehrt den Bahnhof nur am Rande.

Ich faende Altona-Ottensen ok, und dann Ottensen-Nord fuer die naechste Haltestelle richtung Blankenese. Ich denke aber es wird Altona-Mitte werden, was es doch auch ganz gut trifft.
Re: Bahnhof HH-Altona
11.11.2016 15:33
Mein Vorschlag für den neuen Fernbahnhof: "Altona-Nord". Ist eindeutig und man muss die alte Station nicht umbenennen.

Kleiner Fakt am Rande: In Japan werden die Stationen auf den Shinkansen-Strecken, sofern sie an anderer Stelle als die bestehenden Bahnhöfe liegen, mit dem Zusatz "Shin-" versehen. Bsp: Shin-Osaka, Shin-Kobe, Shin-Takaoka etc. Wäre aber wohl für Altona nicht die perfekte Lösung, "Neu-Altona" klingt eher nach Nordamerika :D

Paddy
Re: Bahnhof HH-Altona
11.11.2016 19:41
Zitat
Computerfreak
warum solten hamburger akzeptieren, dass die wichtige S-Bahn-Station [...] umbenannt wird

Was passiert wenn sie es nicht tun? Obs die Bahn interessiert wenn jemand weiterhin sagt er fährt nach "Altona" aber eigentlich zu einer Station fährt an der ein anderer Name hängt?


Zitat
Computerfreak
Die Argumentation mit der bundesweiten tardition und bekanntheit von "Hamburg Altona" ist einfach nur schwachsinnig und in keiner Weise nachvollziehbar. Im Gegenteil: es ist sogar irreführend, weil ja tatsächlich wo anders hingefahren wird. Auswärts sollten Fernzüge nur mit "Hamburg" beschilder werden.

Ich geb dir recht, dass gleicher Name für einen physikalisch anderen Ort verwirrt.
Aber für Fernzüge nur Hamburg zu beschildern? Woher weiß man dann ob sie nur bis Harburg, nur bis Hbf, nur bis Dammtor*, nur bis Bergedorf oder eben doch bis nach Altona fahren?

*= natürlich nur wenn der "auswärtige" nicht weiß das hier nie Züge enden.
Zitat
Fette Beute
Ich bin für Paul-Nevermann-Platz, dann lernt Computerfreak den Namen.

Ja genau, auf diesem Niveau scheinen die Entscheidung für die Namensgebung stattzufinden.
Re: Bahnhof HH-Altona
01.12.2016 23:59
Der Fernbahnhof wird "Hamburg-Altona" genannt (Übergangsweise "Hamburg-Altona (Diebsteich)").
Der S-Bahnhof wird "Altona-Mitte" heißen.

[www.abendblatt.de]

*die Bezirksversammlung muss dem ganzen natürlich noch zustimmen.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2016 00:35 von flor!an.
Zitat
flor!an
Der Fernbahnhof wird "Hamburg-Altona" genannt (Übergangsweise "Hamburg-Altona (Diebsteich)").
Der S-Bahnhof wird "Hamburg-Mitte" heißen.

[www.abendblatt.de]

*die Bezirksversammlung muss dem ganzen natürlich noch zustimmen.

S Altona wird ganz bestimmt nicht Hamburg-Mitte heißen...

________________________
Mit freundlichen Grüßen,

Roman Berlin | Der Hanseat
Re: Bahnhof HH-Altona
02.12.2016 00:36
Zitat
Der Hanseat
S Altona wird ganz bestimmt nicht Hamburg-Mitte heißen...

ups meinte Natürlich "Altona-Mitte"
Zitat
flor!an
...
Der S-Bahnhof wird "Hamburg-Mitte" heißen.
...
[/size]

Passt zum Größenwahn der Altonaer Provinzpolitiker
Die Jury schein nicht viel Ahnung zu haben. Von Stadtgeschichte usw.

Namensgebung ist ziemlich unsinnig.

Wenn man 'Ottensen' schon "Gaußstraße" nennen will, dann sollte man wenigstens den Namen Ottensen für die derzeitige S-Bahnstation "Altona" verwenden.
Re: Bahnhof HH-Altona
02.12.2016 14:32
Ich glaube, daß die Namenswahl schon ganz ok ist, bzw. den besten Kompromiß darstellt:

1) Hamburger werden sich schneller an "Altona-Mitte" gewöhnen können, als Fernreisende bzw. Nicht-Hamburger an einen neuen Endbahnhof "Hamburg-Diebsteich" oder gar "Hamburg-Altona-Nord".

2) Ottensen bzw. alles rund um Hauptstraße & Alma-Wartenberg-Platz nennen ohnehin alle Altona. Außerdem ist das Altonaer Zentrum (-Theater, -Museum und -Rathaus) tatsächlich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bahnhof.
Daher passt "Altona-Mitte" ganz gut, finde ich.

3) Ganz streng genommen liegt der Bahnhof "Altona" ebenfalls in Altona-Nord, d.h. weder Altona-Altstadt oder Ottensen.

4) In Hamburg hat es Tradition, Stationsnamen losgelöst von ihrem wahren Standort zu benennen...
Beispiel:
Der S-Bahnhof "Holstenstraße" befindet sich fast 200m weit von der gleichnamigen Straße entfernt, selbst "Reeperbahn" wäre dagegen geeigneter diesen Namen zu tragen mit seinen zwei(!) Zugängen zur Holstenstraße.

Vielmehr wäre "Holstenplatz" oder "Stresemannstraße" deutlich besser für den derzeitigen Bahnhof geeignet.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.12.2016 14:35 von bukowski.
Zitat
bukowski
Ich glaube, daß die Namenswahl schon ganz ok ist, bzw. den besten Kompromiß darstellt:

Zum Glauben ist die Kirche da! :D

Die Wahrheit : Es ist nicht der Fall!

Zitat
bukowski
1) Hamburger werden sich schneller an "Altona-Mitte" gewöhnen können, als Fernreisende bzw. Nicht-Hamburger an einen neuen Endbahnhof "Hamburg-Diebsteich" oder gar "Hamburg-Altona-Nord".

Es geht nicht darum, sich an irgendetwas (Schwachsinniges) zu gewöhnen, sondern um die Sinnhaftigkeit.
Im Übrigen solltest du deine Vermutungen belegen oder zumindest plausibel erklären.


Es gibt zwei kurze prägnante Namen: "Altona" und "Diebsteich". Dabei sollte es bleiben! Die ähnlich klingenden Namen "Altona" (künftig für Diebsteich) und "Altona Mitte" werden stets zu Verwechsellungen führen. Das Problem haben wir heute schon mit "Harburg", "Harburg Rathaus" (und "Rathaus"). Es hält sich nur deshalb in Grenzen, weil nur "Harburg Rathaus" ein Fahrziel von Zügen ist. Im Falle von Altona werden beide Stationen Fahrziele von Zügen sein. (Zwar wäre dann die Angabe "Richtung Altona" in jedem Falle richtig, spielt aber keine große Rolle!)


Auf den schlechtlesbaren Displays der (neuen) S-Bahnzüge werden Leute mit Sehbehinderung nur zwischen "kurz" (=Altona") und "lang" (="Elbgaustraße") unterscheiden... (oder war das jetzt "Altona(-)Mitte" ?)

An so was Denken diese "Experten" in den Ämtern ja nicht.

Letztenendes spielt es auch keine Rolle, ob sich Fernreisende an den Namen gewöhnen. Die Station hat eh keinen Erschließungswert und allein deshalb wird der Anteil der Fernreisenden am Gesamtverkehrsaufkommen (heute ca 1%) noch deutlich abnehmen.


Zitat
bukowski
2) Ottensen bzw. alles rund um Hauptstraße & Alma-Wartenberg-Platz nennen ohnehin alle Altona. Außerdem ist das Altonaer Zentrum (-Theater, -Museum und -Rathaus) tatsächlich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bahnhof.
Daher passt "Altona-Mitte" ganz gut, finde ich.

Also ist "Altona" der Richtige Name. Und das andere heißt eben "(Hamburg) Diebsteich".

Zitat
bukowski
3) Ganz streng genommen liegt der Bahnhof "Altona" ebenfalls in Altona-Nord, d.h. weder Altona-Altstadt oder Ottensen.

Schon richtig. Nur wäre eben eine in der Nähe liegende gute Flurbezeichnung besser als eine korrekte Flurbezeichnung mit Zusätzen wie Nord, Ost, Mitte usw.


Zitat
bukowski
4) In Hamburg hat es Tradition, Stationsnamen losgelöst von ihrem wahren Standort zu benennen...
Beispiel:
Der S-Bahnhof "Holstenstraße" befindet sich fast 200m weit von der gleichnamigen Straße entfernt, selbst "Reeperbahn" wäre dagegen geeigneter diesen Namen zu tragen mit seinen zwei(!) Zugängen zur Holstenstraße.

Vielmehr wäre "Holstenplatz" oder "Stresemannstraße" deutlich besser für den derzeitigen Bahnhof geeignet.

"Holstenplatz", statt "Holstenstraße" wäre durchaus besser. Dann sollten die sich mal darum kümmern, satt um Diebsteich...
Re: Bahnhof HH-Altona
04.12.2016 17:11
Ich war heute heute nach längerer Zeit mal wieder im Bahnhof Altona.

In der Zwischenebene stehen mal wieder zwei Eimer. Tropft es etwa schon wieder?

Immer noch eine Katastrophe ist die Situation mit den Fahrstühlen. Sie sind langsam, zu klein und schlecht programmiert. Ich habe geschlagene 15min nur in Schlangen vor dem Fahrstuhl verbracht. Das macht echt keinen Spaß.

Da verstehe ich auch nicht, wieso von drei Rolltreppen zu den Gleisen 1 und 2 nicht eine abwärts fahren kann. Das würde schon Entlastung bringen.
INW
Re: Bahnhof HH-Altona
04.12.2016 19:39
Zitat
ullistein
Ich war heute heute nach längerer Zeit mal wieder im Bahnhof Altona.
[...]
Immer noch eine Katastrophe ist die Situation mit den Fahrstühlen. Sie sind langsam, zu klein und schlecht programmiert. Ich habe geschlagene 15min nur in Schlangen vor dem Fahrstuhl verbracht. Das macht echt keinen Spaß.

Man sollte die Fahrstühle so umprogrammieren, daß die Türen schon mit Beginn der Ansage aufgehen und nicht erst nach deren Ende plus Gedenksekunde.

Bitteschön -- welche Seheingeschränkte ist so bescheuert und lehnt sich nach dem Einsteigen gegen die Tür? Aber hier will man sich wohl wie McD und sein Kaffee ("Vorsicht, Getränk kann heiß sein") mehrfach gegen mögliche Schadenersatzforderungen unserer Vollkaskogesellschaft absichern...

Früher haben die Türen auf Befehl einfach mal rumms gemacht, egal ob da einer in der Tür stand oder nicht. Das ist wie mit dem ICE und dem Schild am Bahnübergang: "Der Zug braucht 7 Sekunden zur Durchfahrt -- egal, ob Ihr Auto auf den Schienen steht oder nicht."

Gruß Ingo
Re: Bahnhof HH-Altona
04.12.2016 19:56
Die Gedenksekunde beim Schließen der Türen ist das geringste Problem.

Wenn man es denn mal geschafft hat, sich unter Ausnutzung jedes Quadratzentimeters in den Fahrstuhl zu stapeln, wird man erst mal munter rauf und runter gefahren, weil natürlich auf jeder Etage wieder jemand davor steht und gedrückt hat.

Wenn man von der Mittelebene kommt, fährt man also erst mal rauf, obwohl man eigentlich runter möchte, muss trotzdem kurz aussteigen, weil der aus der hinteren Ecke raus möchte, dann steigt man wieder ein, hält wieder an der Zwischenebene, weil dort selbstverständlich längst wieder gedrückt wurde, mit Glück geht es dann schließlich ganz runter. Wenn man Pech hat, aber auch gleich wieder rauf. Dazu fährt der Fahrstuhl auch gefühlt sehr langsam.

Außerdem passen max. zwei Kinderwagen rein und das wird schon eng.

Wenn der Fahrstuhl ausfällt, was gar nicht so selten ist, hat man keine Chance zum Runterkommen auf eine Rolltreppe auszuweichen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.12.2016 19:57 von ullistein.
Re: Bahnhof HH-Altona
07.12.2016 16:42
Wie wird es dann mit dem Busbahnhof Altona aussehen?

Ein Beispiel die ganze Busanlage wird zum neuen Fernbahnhof Altona dafür müsste man einigen Linien anpassen (die Linie 2 wird mit der Linie 3 getauscht, die Linie 180 wird eingestellt und durch die neugeordnete Linien 183 und 288) oder es bleibt beim S-Bahnhof Altona nämlich, dann braucht nicht die Buslinien umgeändert werden (Linien 1, 3 (getauscht mit der Linie 2), 15, 20, 24, 111, 150, 250, 183, 283, 288)!

Gruss Lanci
Der wird mit ziemlicher Sicherheit da bleiben wo er verkehrstechnisch Sinn ergibt und dass ist nicht neben drei Häusern, einem Friedhof und einem lieblos hingeklatschten Fernbahnhof, sondern im Zentrum von Altona bei der S-Bahnstation wo er sich heute auch befindet.
Re: Bahnhof HH-Altona
07.12.2016 20:26
Zitat
ullistein
Wenn man von der Mittelebene kommt, fährt man also erst mal rauf, obwohl man eigentlich runter möchte, ...

Gibts dort nicht auch wie an "normalen" Fahrstühlen einen "rauf-" und einen "runter-" Knopf? Sollte es beide geben und jemand beide drückt, ist es natürlich klar dass auch ein Zustieg zur Fahrt nach oben gewährt wird. (Oder aber jemand der im fahrenden Fahrstuhl dort aussteigen will und dafür die Türen aufgehen).
Re: Bahnhof HH-Altona
07.12.2016 22:01
Doch, den gibt es. Aber wenn außen auf allen Etagen alles Mögliche gedrückt wird, gerät das System wohl durcheinander.
Re: Bahnhof HH-Altona
07.12.2016 23:07
wieso ducheinander?

wenn von aussen der Knopf "rauf" gedrückt wird hält natürlich der von unten kommende Fahrstuhl auf der Mittelebene an, lässt Leute zusteigen, um sie dann oben aussteigen zu lassen.

Würde nur der Knopf "runter" gedrückt werden und der Fahrstuhl unten sein, fährt er an der Mittelebene ohne Halt vorbei (falls auch keiner Aussteigen möchte) nach oben, lässt dort Leute einsteigen, fährt in die Mitte, lässt Leute zusteigen, fährt weiter nach unten, lässt leute aussteigen.

Scheinbar fährt nicht nicht aus Fehlfunktionen so komisch sondern aufgrund Fehlbedienung.
Zitat
flor!an
Scheinbar fährt nicht nicht aus Fehlfunktionen so komisch sondern aufgrund Fehlbedienung.

Das Problem bei diesem Aufzugf ist (neben der Langsamkeit un der Eintürigkeit), dass er zu viele unterschiedliche Verkehrsbedürfnisse zu bedienen hat. Mann ging wohl davon aus, dass nur Verkehr von und zum S-Bahnsteig stattfindet und das von allen Etagen aus. Jedoch gibt es auch (zuviel) "Binnenverkehr" zwischen den Nicht-S-Bahn-Etagen.
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