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Die Stadtbahn ist vom Tisch
geschrieben von Glinder 
Nach 25 Jahren Diskussion haben die Grünen heute ihre Bestehen auf der Stadtbahn aufgegeben. Damit ist die Wiederbelebung der Stadtbahn endgültig vom Tisch und ich glaube das ist wert einen neuen und vielleicht letzten Beitrag zum Thema.

Eine rot-grüne Koalition will den Radverkehr ausbauen und die U5 beschleunigt umsetzen durch Einsatz von mehreren Tunnelbohrmaschinen. Bei der Busbeschleunigung sollen die Bürger mehr einbezogen werden.

Die Statements von Frau Fegebank und Herrn Dressel in ganzer Länge im Video:

Hamburg1



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.2015 22:36 von Glinder.
Die Grünen sind also vor Scholz eingeknickt. Und ich hatte die leise Hoffnung, dass er doch noch zur Vernunft kommt. Aber anscheinend hat Hamburg ja genug Geld. Sieht man nur irgendwie den Straßen und Schulen nicht an...

Und die Stadtbahn ist nicht für immer tot. Irgendwann werden die Verkehrsprobleme sie erzwingen. Der Gesamtverkehr nimmt ja weiter zu. Das kann natürlich noch Jahrzehnte dauern.
Zitat
BÜ Liliencronstraße
Die Grünen sind also vor Scholz eingeknickt. Und ich hatte die leise Hoffnung, dass er doch noch zur Vernunft kommt.

Herr Scholz war immer vernünftig. Die Grünen sind zur Vernunft gekommen. Eine Stadtbahn für Hamburg ist unrealistisch. Die alte Straßenbahn kann nicht so ohne weiteres wieder eingeführt werden. Die Wiedereinführung der alten Straßenbahn würde Planfeststellungsverfahren und neue Wartungsinfrastrukturen benötigen. Da ist es wirklich einfacher und günstiger, jetzt Farbe zu der alten U4 zu bekennen. Wenn die alte U4-Ost und der Alsterhalbring (oder zumindest Teile davon) tatsächlich im Jahre 2040 fertig sein sollten, wird keiner mehr von einer Stadtbahn auf heutigen M6 und M25 sprechen.
Tja, das heißt Stillstand im Hamburger ÖPNV für die nächsten 5 Jahre, schade.

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***
Zitat
Jan Gnoth
Herr Scholz war immer vernünftig. Die Grünen sind zur Vernunft gekommen. Eine Stadtbahn für Hamburg ist unrealistisch.

Die Stadtbahn steht zur Wahl 2020 wieder auf der Agenda. Bis dahin hat sich in in puncto U5 ohnehin nichts getan was man nicht analog der letzten Stadtbahnplanungen wieder in der Schublade verschwinden lassen könnte. Die Koalitionspartner sollten also besser zusehen, dass die anderen Projekte (S21, S4, U4 Horner Geest) in den kommenden 5 Jahren vorankommen anstatt Luftschlösser einer U5 zu planen.
Zitat
Jan Gnoth
Die Wiedereinführung der alten Straßenbahn würde Planfeststellungsverfahren und neue Wartungsinfrastrukturen benötigen.

Und die U5 würde keine Planfeststellungsverfahren benötigen?? Und die U-Bahn-Werkstätten müssen auch erweitert werden.
Zitat

Und die U5 würde keine Planfeststellungsverfahren benötigen?? Und die U-Bahn-Werkstätten müssen auch erweitert werden.

Doch, aber erst später :)

Ist das "Keine Stadtbahn, dafür fangen wir von beiden Enden mit dem Bau an!" eigentlich mehr als eine Hamburger Nebelkerze? Lurup-Zoo wären 7 km (Bramfeld-SE 4 km), dort ein Betriebsgleis zur U2 hoch...?
Zitat
Incentro
Zitat
Jan Gnoth
Herr Scholz war immer vernünftig. Die Grünen sind zur Vernunft gekommen. Eine Stadtbahn für Hamburg ist unrealistisch.

Die Stadtbahn steht zur Wahl 2020 wieder auf der Agenda. Bis dahin hat sich in in puncto U5 ohnehin nichts getan was man nicht analog der letzten Stadtbahnplanungen wieder in der Schublade verschwinden lassen könnte. Die Koalitionspartner sollten also besser zusehen, dass die anderen Projekte (S21, S4, U4 Horner Geest) in den kommenden 5 Jahren vorankommen anstatt Luftschlösser einer U5 zu planen.

Das es natürlich Reaktionen geben wird, das man jetzt noch einmal seine Sichtweise oder Enttäuschung Luft machen will, ist verständlich.
Nur muss man sich mal die Frage stellen, welche Seite die besseren Karten bisher hatte.

Stadtbahnbefürworter:
Ist sich sicher, das man eine Stadtbahn einführen kann und dieses das bessere System sei.
Das mag rein von der Logik her gar nicht mal verkehrt sein. Allerdings seit zig Jahren nur rum zu jammern das man die Politik und die Autolobby dafür die Schuld geben könnte, ist eine Sache, keinen vernünftigen Netzplan auf die Reihe zu bekommen, eine andere. Nur zu sagen, es ist alles technisch möglich und andere große Städte haben auch eine Straßenbahn/Stadtbahn, davon mal abgesehen, das nicht alle beim wiederaufleben direkt in die Innenstadt fahren, dem MIV einfach nur die Fahrspuren wegnehmen zu wollen um es erreichen zu können, ist doch etwas mehr als schwach. Man ruht sich somit auf seine Ansicht aus!

Neutrale:
Denen ist es so ziemlich egal, einige sehen die Probleme nur da, das die Busse und Bahnen zu ihren Zeiten voll sind und man, wenn man die verkehrte Haltestelle hat, keinen Sitzplatz bekommt und sich das jeden Tag antun muss. Der schaut von seinem zuhause eher so, wie man am besten zu seinem Arbeitsplatz kommen könnte. Ist der weiter weg, würde man womöglich eine U-Bahn besser finden, ist der allerdings einen Bezirk weiter, würde man auch die Stadtbahn nehmen wollen.

Schnellbahnbefürworter:
Hier glaubt man, das es besser wäre einen schnellen Anschluss anbieten zu müssen.
Bei einer Stadtbahn wird man vermutlich eine Teilstrecke fahren um dann doch in eine Schnellbahn zu wechseln, weil es ansonsten zu lange dauern würde.
Der MIV wird nicht angerührt, die vor Ort Buslinien werden durch die Schnellbahn entlastet.

Der nächste Trumpf ist allerdings, da die Befürworter seit Jahren kein wirkliches Konzept haben und nur die Politik und der Autolobby die Schuld geben, hat man hier eigentlich nichts zu befürchten. Im Gegenteil, denn im Jahr 2010 kündigt man etwas an, hat schon 8 Millionen ausgegeben und auf einmal passiert gar nichts mehr. Die CDU hat mit Christoph Ahlhaus auch noch jemanden an der Spitze, der das ganze beenden will, obwohl das gar nicht mehr geht, somit konnte man das ganze nur erst einmal stoppen. Die SPD ist nicht grundsätzlich gegen eine Stadtbahn, aber mit den Netzplan und der Haushaltslage unzufrieden. Das mit der Haushaltsfrage lasse ich auch einfach mal so stehen, denn zu verstehen, war auch das nicht wirklich...
Was allerdings dagegen spricht sind die Fakten, das man nur eine leistungsfähige Stadtbahn umsetzen könnte, wenn man dem MIV zig Kilometer wegnehmen würde und das wird man nicht durchsetzen können. Das macht auch die Politik nicht mit. Da sollte man sich mal Google schnappen und sich die Hamburger und andere Städte ansehen und man wird bemerken können, das Hamburg nicht einfach so mit anderen Städten vergleichen kann. Auch wenn man immer wieder Berlin mit reinziehen will, dort findet man sehr viele Strecken zum Alexanderplatz, wo man große Kreuzungen und neben einer Mitteltrasse für eine Straßenbahn zusätzlich Platz für zwei Fahrspuren pro Richtung hat und das ist in Hamburg nicht ansatzweise vorhanden. Dort fährt man auch nur mit dem MIV mit, wenn es verträglich ist. Das kann man so nicht in Hamburg umsetzen, wie es woanders der Fall ist. Fakt ist da auch, das die alte Strab, wie man sie halt von früher kennt, heute nicht mehr dort fahren könnte/würde, wo einst die Schienen in den normalen Straßen verlegt waren. Den Gleisplan hätte man somit damals komplett neu verlegen müssen, fragt sich nur wo...
Und das ist doch das eigentliche Problem, also nicht die Stadtbahn selber, sondern ein leistungsfähiges Netz praktisch umsetzen zu können!

Was passierte nun zur Wahl im Jahr 2015!
Nichts, was der Stadtbahn etwas bringen könnte, keine Stimme mehr wird es geben. Die Umfragen sind nicht anders als ein Jahr davor, die Stadtbahn wird abgelehnt.
Die Grünen wollen Fahrradwege und eine Stadtbahn, legen aber keine einzige Route auf dem Tisch. Glaubhaft war allerdings auch das nicht, da man mit einer Strecke angekommen ist, was nach der Wahl war und nur dazu gedient hat, etwas rausschlagen zu können, das hat man nun gestern bei HH1 sehen können und eigentlich kann man die nicht wirklich ernst nehmen...
Die CDU, gibt mit U-Bahn an, das man gegen die SPD eine in die Hafencity bauen konnte, ist gegen das Busbeschleunigungsprogramm und gegen eine U5 und für eine Stadtbahn. Was legt die CDU auf den Tisch für eine Stadtbahn? Eben, nichts, noch nicht einmal die "Pro-Stadtbahnpläne" werden erwähnt, weil man auch da nicht mehr hinter steht. Herr Hesse hat das grundsätzlich mit in den Sand gesetzt.

Wahl 2020:
Was hat man nun für die Wahl 2020 zu erwarten?
Klar, jemand wird wieder eine Stadtbahn fordern und das natürlich mal wieder ohne einen konkreten Netzplan um auch mal sehen zu können, wie man es sich praktisch vorstellt, das wäre ja mal was völlig neues den Bürgern mal etwas zeigen zu können. Man wird Probleme haben überhaupt noch eine Strecke auf einem Stadtplan zeichnen zu können, da einige Parteien schon so alle Punkte miteinander verknüpft hatten. Da bleibt nur noch eine Verbindung für den Ohlsdorfer Friedhof übrig, oder tatsächlich noch Strecken, die keine ziehen würde, weil man hier mit dem MIV zusammenfahren müsste, aber dennoch von der Kapazität nötig wären.

Fazit:
Man wird somit immer weiter die Politik und dem MIV die Schuld geben, weil technisch und theoretisch die Stadtbahn besser wäre, letzteres würde sicher auch gar nicht so verkehrt sein, oder sogar eine Kombination? Aber, man muss ja nichts fürchten, denn wie will man Bürger bei 71% gegen eine Stadtbahn aus der Ecke locken, wenn man nicht nur mit nichts, sondern sogar mit gar nichts zu einer Wahl kommt? Das gleiche wird 2020 passieren und das wäre gegen die U5, eigentlich dann schon viel zu spät, das hat man dieses Jahr voll in die Hose gehen lassen!

Was spricht für die SPD/Grünen?
- Man baut bis zu den Elbbrücken die U4 mit eine Umsteigehaltestelle zur S-Bahn.
- An der S21 nach Kaltenkirchen ist man dran.
- An einer S4 ist man dran.
- Mit der U4 wird man nach Horn Geest angefangen haben.
- Die U5 Pläne liegen dann soweit vor, das man zwischen 2020 und 2025 damit nur noch anfangen bräuchte und das von beiden Seiten aus.
- Das Busbeschleunigungsprogramm soll im Jahr 2020 fertiggestellt sein.
- Ab 2020 will man nur noch "emissionsfreie Busse" anschaffen.
- Das modernste "Bussystem" dürfte technisch auch überall laufen.

Was hält die CDU dann weiter dagegen?
Gegen das "Busbeschleunigungsprogramm" geht nicht mehr, das ist dann fertig. Für eine Stadtbahn kann man wieder kaum mehr sein, weil die Grünen sich nun dazu geeinigt haben, das wenn man eine U5 bauen will, das die schneller gebaut werden muss, als es die SPD zuerst sogar angekündigt hatte.
Somit bleibt denen noch nicht einmal Fahrradwege! Man hat eigentlich in der Zeit zwischen 2001 bis 2015 bisher fast gar nichts für den ÖPNV gemacht, außer das eine U4 in die Hafencity fährt und man zwei Buslinien auf Gelenkbusbetrieb umgestellt hatte.

Man hat also alles dafür gemacht, auch als "Befürworter" einer Stadtbahn, das es keine in Hamburg geben wird.
Das dicke Buch darüber kann jetzt wieder geschlossen werden und in 50 Jahren können sich dann andere darüber streiten, was wer damals gemacht, oder nicht gemacht hatte.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.2015 12:02 von Heiko T..
Die Grünen hatten im Mobilitätsrat eine Präsentation mit einem "Diskussionsnetz" und eingezeichnet in jeder zweiten Straße war eine Linie. Wow nach 25 Jahren Diskussion ein Diksussionsnetz.... und kam Steffen in den Verhandlungen nochmal mit der "Musterstrecke". Kann man noch weiter von der Realität weg sein? In Bremen haben die Bürger 121 Kilometer Straßenbahnlinien als Musterstrecke und trotzdem an drei Stellen werden Neubauprojekte bekämpft die sind im Vergleich zu Hamburg klein. Vorgestern ist in Oberhausen die Straßenbahnverlängerung von Essen krachend abgelehnt worden.

Lokalkompass

In Aachen Bern Bielefeld und Plankstadt sind gescheitert Volksabstimmungen letztes Jahr. Bielefeld und Oberhausen zeigen dass Bürger in den nicht betroffenen Stadtteilen die Straßenbahn besonders sark ablehnen. Was muss noch passieren dass man versteht dass nicht die Hamburger gegen Straßenbahnen sind sondern keiner mehr eine Bahn vor seiner Tür noch haben will?

Was beduetet es dass die Hamburger Grünen wollten dennoch eine Volksabstimmung durchsetzen? Ich kann das nur noch verstehen so man die nur noch für Gesichtswahrung noch wollte die Volksabstimmung aber Ergebnis war ihnen klar. So wie Frau Fegebank gestern den Verzicht auf die Stadtbahn erklärt hat zeigt nur noch wie tot die Stadtbahn schon seit Jahren war!

Leider hat Heiko Recht: ein Jahr war seit Vorstellung der U5 Zeit um zu präsentieren einen attraktiven Gegenentwurf. 19 Jahre war die Alternative nur Busse Busse Busse. Jetzt hieß die Alternative U5 und die war attraktiver für Normalbürger. Ein Jahr lang hätte man sehen können dass die CDU nicht interessiert war und die Grünen sich von der Stadtbahn abwandten. Da hätte man etwas dagegen setzen können was zeigt wir nehmen die Bürger und ihre Sorgen Ernst und finden trotzdem eine Lösung. Mit Tunnelabschnitten oder ganz andere Strecken denn Scholz hatte durch das Abräumen der Stadtbahn in 2011 die Chance gegeben das man nochmal ganz von vorne plant und das aufbaut. Ich bleibe dabei die Ignoranz gegenüber Andersdenkenden und Sorgen der Anwohner und der Stimmung in den Parteien ist für Stadtbahnpläne in Hamburg nicht hilfreich!

Man hätte die U5 als Stadtbahn präsentieren können als Metrobahn 2.0 oder man hätte sich darauf konzentrieren können ein oder zwei Ergänzungsstrecken für die M5 zu finden die echte Probleme löst aber keine neuen schafft. Bergedorf - Geesthacht hätte man mit Mümmelmannsberg - Glinde dafür nehmen können und die GUB wäre die längste Betriebsstrecke Deutschlands geworden.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.2015 09:26 von Glinder.
Zitat
BÜ Liliencronstraße
Und die U5 würde keine Planfeststellungsverfahren benötigen?? Und die U-Bahn-Werkstätten müssen auch erweitert werden.

Die U5 / alte U4-Ost würde auch ein Planfeststellungsverfahren benötigen und die U-Bahn-Werkstätten müssten erweitert werden. Aber die alte U4-Ost wäre planungsrechtlich einfacher durchsetzbar als eine neue Straßenbahn. Wenn die alte U4-Ost zwischen Hauptbahnhof-Nord fertig ist, wird auf der Strecke des heutigen M6 keiner mehr von einer Stadtbahn sprechen. Von daher ist es völlig richtig, wenn jetzt das Planungstempo für die U5 / alte U4-Ost drastisch angezogen wird.
Ein Positives hat das alles, wenn zur nächsten Wahl die ungefähren Kosten für die U5 vorliegen, geht die Diskussion wieder von neuem los und dann hoffentlich mit vernünftigen (bezahlbaren) Ergebnis.

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***
Zitat
STZFa
Ein Positives hat das alles, wenn zur nächsten Wahl die ungefähren Kosten für die U5 vorliegen, geht die Diskussion wieder von neuem los und dann hoffentlich mit vernünftigen (bezahlbaren) Ergebnis.

Du hast dann allerdings ein Problem.
Die U5 Pläne sind soweit fertig und man wird Vorkehrungen mit der Bevölkerung getroffen haben, also Werbung damit gemacht haben.
Man steht dann praktisch vor dem Start und gewinnt mit den zwei Enden anzufangen vielleicht sogar noch weitere Stimmen in der Bevölkerung.
Der SPD wird man dann nicht nachsagen können, das sie nicht ernsthaft etwas umsetzen wollen, was die CDU und die Grünen nicht ernst gemeint hatten.
Wer dann wieder mit einer Stadtbahn ankommen will, was dieses Jahr eigentlich nur in den Köpfen der Befürworter rumgegeistert und nichts praktisch zu sehen war, wird man das Ruder nicht mehr rumreißen können. Denn dann ist der Zug für eine Stadtbahn regelrecht abgefahren.
Man müsste dann erst Pläne erstellen, das ganze würde von vorne losgehen und das ganze Netz würde dann erst fertig sein, wenn die U5 fast laufen würde.
Zumal dann nur die CDU so etwas machen könnte und deren Abstieg hat man ja nun gesehen.
Scholz wird vielleicht mit der "Elbvertiefung" angeben können, die Elbphilharmonie, wo auch die CDU sehr sehr viele Fehler gemacht hat und weiter Projekte für den ÖPNV werden laufen. Die Grünen, können 2020 keine Stadtbahn mehr bringen.
Somit ist auch dein Beitrag, nichts anderes als Gelaber und nichts steckt dahinter. Entschuldige bitte, das ich es so ausdrücke, aber es ist wie alles, nur jammern und Gelaber über eine Stadtbahn. Dann sag uns doch bitte mal, was dieses Jahr für eine Stadtbahn gesprochen hat, wer hat denn eine Stadtbahn vorgestellt? Die Zahlen für eine U5, sind jetzt schon insoweit genannt worden.
Jetzt kommt man aber bitte nicht damit an, das es bei einer Stadtbahn auf dem Cent genau gestimmt hätte, also "wenn man überhaupt etwas zum ausrechnen gehabt hätte", somit wird man damit keinen umstimmen können.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.2015 13:30 von Heiko T..
Da das GVFG ja 2019 ausläuft, braucht man keine Angst mehr zu haben, das die Stadtbahn noch einmal auf die Agenda kommt. Aber wie finanziert man dann eigentlich die U5?? Will HH das alles alleine aus eigener Tasche bezahlen? Müssen ja richtig Geld haben, die Hanseaten----
Zitat
Polski
Da das GVFG ja 2019 ausläuft, braucht man keine Angst mehr zu haben, das die Stadtbahn noch einmal auf die Agenda kommt. Aber wie finanziert man dann eigentlich die U5?? Will HH das alles alleine aus eigener Tasche bezahlen? Müssen ja richtig Geld haben, die Hanseaten----

[www.gruene-fraktion-hamburg.de]

Ist man wirklich der Meinung, das man ab 2019 nichts mehr bekommen wird und man dann alles selber zahlen müsste, obwohl die Fahrgastzahlen steigen und Bundesländer oder Stadtsaaten auf dieses reagieren müssen? Dann würde es ja einen absoluten Bau-Stop geben und es werden gar keine Strecken mehr gebaut werden können.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.2015 21:59 von Heiko T..
Finanzierung weiß keiner so genau. Man geht im Senat recht fest von einer GVFG-Verlängerung aus.

Abgesehen von den Baukosten dürfte ein weiteres Thema der laufende Betrieb sein. Durch die Hochpreisstrategie bei der Fahrkarten konnte man hier in den letzten Jahren einen hohen Millionenbetrag bei den Nutzern reinholen. Der SPD-Senat plante einstweilen noch mit einer weiteren Fortsetzung dieser Taktik, also eine Finanzierung der Mehrnachfrage allein durch die Nutzer durch überproportional stark steigende Preise. Ob das so realistisch ist, bleibt offen. Von den Grünen kamen zuletzt lautere Rufe nach bezahlbareren Tarifen.

Als Anhaltspunkt:

- Die Fahrpreise (Basis: EK GB Hamburg) erhöhte der Verbund zwischen Mai 2007 und Januar 2015 um 24,0 %.
- Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die allgemeinen Preise (Verbraucherpreisindex) um lediglich 10,1 %.
- Der Gesamtpreisindex für "Verkehr" stieg sogar nur um 7,9 %.

Der HVV erlöste 2014 voraussichtlich über 750 Mio. €. Mit einer moderaten Preispolitik nur leicht über der Inflationsrate, beispielsweise lediglich 14,0 % Preiserhöhung, wären (bei unveränderter Nachfrage) das 70 Mio. € weniger Einnahmen gewesen. Die sind de facto dem Hamburger Haushalt erspart geblieben, auf den der Löwenanteil entfiele.

Rechnet den Wert mal auf einen längeren Zeitraum hoch und setzt es in Relation zu den Kosten einer Neubaustrecke bei 50 % Bundesförderung.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.2015 23:44 von Herbert.
@Heiko
Ich bin kein Stadtbahnfanatiker, ich bin Reallist, und als solcher sage ich das auf Grund der Exorbitanten Kosten für eine U-Bahn das ganze wenn überhaupt nur über viele Dekaden zu stemmen ist. Und somit ist das ganze eine große Luftnummer.

***Es bedeutet harte Arbeit, wenn man aus einem Beförderungsfall, einen Fahrgast machen möchte.***
Zitat
Heiko T.
Zitat
Incentro
Zitat
Jan Gnoth
Herr Scholz war immer vernünftig. Die Grünen sind zur Vernunft gekommen. Eine Stadtbahn für Hamburg ist unrealistisch.
Die Stadtbahn steht zur Wahl 2020 wieder auf der Agenda. [...]
[...] Stadtbahnbefürworter: [...]
[...] Neutrale: [...]
[...] Schnellbahnbefürworter: [...]

Am Sonnabend war im Abendblatt ein Leserbrief von Lutz Achilles abgedruckt. Im Link sind alle Leserbriefe des Tages enthalten -- zur Stadtbahn sind nur die ersten beiden.

Gruß Ingo
Zitat
INW
Zitat
Heiko T.
Zitat
Incentro
Zitat
Jan Gnoth
Herr Scholz war immer vernünftig. Die Grünen sind zur Vernunft gekommen. Eine Stadtbahn für Hamburg ist unrealistisch.
Die Stadtbahn steht zur Wahl 2020 wieder auf der Agenda. [...]
[...] Stadtbahnbefürworter: [...]
[...] Neutrale: [...]
[...] Schnellbahnbefürworter: [...]

Am Sonnabend war im Abendblatt ein Leserbrief von Lutz Achilles abgedruckt. Im Link sind alle Leserbriefe des Tages enthalten -- zur Stadtbahn sind nur die ersten beiden.

Ja und?
Darf er seine Meinung nicht schreiben?
Zitat
STZFa
@Heiko
Ich bin kein Stadtbahnfanatiker, ich bin Reallist, und als solcher sage ich das auf Grund der Exorbitanten Kosten für eine U-Bahn das ganze wenn überhaupt nur über viele Dekaden zu stemmen ist. Und somit ist das ganze eine große Luftnummer.

Es wird ja auch von mir die ganze Zeit bemängelt, wie denn so eine Stadtbahn durch enge Straßen kommen soll und das es überhaupt keinen wirklich annembaren Netzplan gitb.
Da kommt von den Befürwortern nichts, nur jammern über die Politik und der Autolobby!
Nu zu schreiben, das sie Leistungsfähig ist und man Ampelbeeinflussung gibt, reicht da nicht aus.
Wenn man dann noch schreibt, das einige überfüllte Linien bisher gar nicht berücksichtigt wurden, weil es da nur Fahrspur je Richtung gibt, kommt auch nichts. Das zeigt doch nur eins, man will Schienen sehen, egal wo, aber wie das dann laufen soll, auch mit Haltestellen, da ist dann das große Schweigen....
Dann muss auch jetzt wieder zur Wahl 2015 sehen, das keine Partei ernsthaft eine Stadtbahn haben will, sonst hätte man doch gerade jetzt etwas bringen müssen! Jetzt noch einmal 5 Jahre warten, ist für so eine Sache einfach lächerlich...
@STZFa: ich verstehe wenn man sich klammert an die Kosten aber das wird kein Problem. Versprochen sind Lurup und Bramfeld und das sind 12 Kilometer und dafür ist Geld da und das heisst bis 2028 ist kein Geld für Stadtbahn da weil bis 2024 wird auch noch gebaut die S4 und die U4 nach Horner Geest. Die Stadtbahn wurde am Montag daher um mindestens zehn Jahre verschoben und schwieriger gemacht: kommen nun viele Radspuren und das heisst dass es noch wird viel schwieriger Platz für Gleise zu finden. Auch so kann man die U5 unumkehrbar machen...

@Heiko: es wollte wirklich niemand noch ernsthaft die Straßenbahn. Siehe Kommentare:

Welt
Abendblatt
Taz



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.03.2015 12:38 von Glinder.
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